Skifahren bei Nasennebenhöhlenentzündung ?

2 Antworten

Guten Morgen Anne7778,

es ist besser wenn Du vorerst auf sportliche Betätigungen wie Skifahren (Abfahrt) verzichtest, da es sonst evtl. zu einer Herzmuskelentzündung kommen kann. Spaziergänge und Langlauf sind dagegen in Maßen geeignet.

Grundsätzlich ist es nicht gut, wenn man ständig Entzündungen im Körper hat. Denn diese können auf Dauer chronische Krankheiten begünstigen.

Antibiotika sollten im Zuge der zunehmenden Resistenzentwicklung keinesfalls unkritisch eingesetzt werden. Sie haben diverse Nebenwirkungen und schädigen die Darmflora, die jedoch für ein gutes Immunsystem immens wichtig ist. Daher sollte man nach jeder Antibiotikatherapie die Darmflora mit entsprechenden Präparaten aus der Apotheke (sog. Synbiotika) wieder aufbauen. Atemwegsinfekte werden außerdem überwiegend durch Viren verursacht, da helfen keine Antibiotika.

Zur Stärkung des Immunsystems eignet sich zudem eine ca. 3-monatige Kur mit dem Spurenelement Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke). Zink hat sich ferner bei diversen Infekten bewährt, ist wichtig für die Schleimhäute und wirkt entzündungshemmend.

Ergänzend dazu sind eine vitalstoffreiche Ernährung wie die traditionelle Mittelmeerkost und Gesichtsdampfbäder mit Kamillentinktur empfehlenswert.

Ich wünsche Dir gute Besserung und trotzdem einen schönen Urlaub!

Ein großes Symptom ist ja immer die Benommenheit, die wird allerdings durch das Antibiotikum besser - falls es überhaupt wirkt. Das kommt dann sehr darauf an, ob es wirkt, dann meist schnell. Ich hatte es allerdings einige Male, daß es nicht gewirkt hat. Auch täglich Zwiebeln essen. Obeine Zwiebelsäckchenauflage hilft, mußt Du ausprobieren. Funktioniert sehr gut bei Mittelohrentzündung, dann vielelicht bei sinusitis.

Du kannst es verstärken mit rohem Knoblauch, 1 Zehe am Tag riecht man nicht. Mit Tomaten oder in Kartoffelbrei o.ä., ganz fein gewürfelt.

Hilf Deinem Körper durch viel Schlaf (dann findet der Zellstoffwechsel statt), viel Wasser trinken (Lösungsmittel), möglichst viel Rohkost essen und dabei Fleisch und Fabrikkost vermeiden (Abwehr sitzt zu 70% im Darm).

Bei mir sind es eindeutig die Milchprodukte, die dazu führen, daß die Nase verstopft. Ich habe auch schon von Erdnüssen als Auslöser gehört. Laß das alles weg, dann bleibt die Nase womöglich besser frei. Und wenn sie zugeht, sofort (!) Nasentropfen hinengeben, meist helfen da bereits die Säuglingstropfen.

Ich nehme diese seit vielen Jahren auf Anraten meines HNO-Arztes (vor allem im Liegen ist es nötig, abends oder bei Mittagsschlaf), in Verbindung mit täglich zu nutzender Bepanthen Nasensalbe, um die Schleimhaut zu schützen. Klappt bestens.

Ist die Nase etliche Minuten zu, bekomme ich wieder eine Sinusitis. Das hat mit der Belüftung durch die Eustach'sche Röhre zu tun, bei Mangel vermehren sich die anaeroben Bakterien besser, das sind die "bösen".

Ansteigende Fußbäder (Kneipp) helfen, Entzündungen aus dem Kopf zu ziehen, evtl. auch Wärmeentziehende Halswickel nach Prießnitz (mit kalten, fast nassen Tüchern).

Schmerzen im Gesicht bekommst Du weg durch häufiges Anklatschen von kaltem Wasser (hohle Hände über dem Waschbecken, fließendes kaltes Wasser verwenden).

Bei manchen Menschen hilft Infrarotlicht, 10-15 min aus 50 cm anstrahlen, dann 30 min nicht hinausgehen. Bei mir half das früher auch, seit einigen Jahren vertrage ich die Wärme schlecht, kann auch nicht mehr inhalieren., dann verstopft alles.

Seit 6 Monaten durchgängig krank - Nasennebenhöhlenerkrankung

Hallo,

Ich habe eine Problem und ich hoffe hier eine Antwort zu bekommen. Meine Geschichte beginnt eigentlich 2006, wo ich in 9 Monaten 8 Nasennebenhöhlenentzündungen hatte. Seit dem hatte ich bis September 2012 jährlich 1-3 Nasennebenhöhlenentzündungen. Seit September 2012 bis heute habe ich insgesamt 9 Nasennebenhöhlenentzündungen gehabt und bin gerade Akut an meiner 10ten dran. Ich war damit bei drei Ärzten.

  1. Meinem Hausarzt, der mir im Dezember empfohlen hat Ingwersud zu trinken um das Risiko einer Nasennebenhöhlenentzündung einzudämmen - also trinke ich täglich seit Dezember einen halben liter Ingwersud.

  2. Einem HNO Arzt, der ein CT anordnete und dabei eine leichte Verschattung der Kieferhöhlen herauskam, aber keine Hinweise auf eine chronische Sinusitis. Was ja aber trotzdem nichts an den ärztlichen Befunden ändert, die jedesmal in den letzten 6 Monaten eine Sinusitis auf den Krankenschein schrieben. Dieser Arzt rät mir zu einer Operation um die Zubringer zur Nasennebenhöhle zu erweitern (habe wohl extrem dünne Zubringer), meine Nasenscheidewand, leicht linksgeneigt, zu begradigen und meine Nasenlöcher zu verkleinern. Er verspricht sich davon, dass wenn ich einen normalen Erkältungsvirus habe, dass er sich nicht in den dünnen Zubringern festsetzt und so zu einer Entzündung führt - ausserdem so sagt er würde ich dann wieder durch die Nase atmen können (ich atme im Moment mehr durch den Mund)

  3. bei einem weiteren HNO Arzt, um eine zweite fachliche Meinung zu dem Thema zu hören. Bei meinem ersten Besuch, sagte er das mit der Op sei sicherlich rechtens und meinte man könne es vorher mit einem Pariboy und einer Salzlösung versuchen (Ein Inhalationsgerät) Hab ich versucht - hilft aber nichts. Bei meinem 2. Besuch, hat er mir eine Nasennebenhöhlenentzündung diagnostiziert und wollte mich krankschreiben. Ich habe abgelehnt, weil es mir zu dem Zeitpunkt relativ gut ging und ich meine Arbeit behalten möchte. Heute bei meinem Termin sagte er mir ich würde nur simulieren und solle doch einfach gesund sein.

Ich bin total verzweifelt, was soll ich tun. Ich simuliere keine Entzündungen herbei. Ich geh kaum noch mit Freunden weg, habe permanent Kopfschmerzen und eine laufende Nase. Im Moment sogar zusätzliche eine Halsentzündung, die nur mit Penecillin behandelt werden kann. Kräftemäßig bin ich am Ende. Vielleicht finde ich hier jemanden, der eine gute Idee hat. Natürlich werde ich mir jetzt eine weitere Meinung einholen. Und ich brauche keine psychologische Beratung - die hab ich schon und mein Psychologe sagt, dass ich definitv nicht simuliere.

Wer eine Idee hat, was es sein könnte, der melde sich doch bitte oder schreibt hier eine Antwort. Vielleicht kommt ihr auf Ideen, die ich und meine Ärzte noch nicht hatten.

Vielen Dank im Voraus F.W.

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Chronische Stirnhöhlenentzündung

Guten Tag,

Ich wurde vor einem Jahr in der Uniklinik an der Nase operiert, da ich unter ständiger Stirnhöhlenentzündungen litt. Die Polypen wurden ausgeräumt, die Nasenscheidewand begradigt und die Nasenmuscheln verkleinert, um einen besseren Abfluss des Sekrets zu gewährleisten.

Die Operation hat meine Lage leider nicht verbessert - ganz im Gegenteil: Ich leide seit dem an einer chronischen Stirnhöhlenentzündung und habe nahezu täglich Kopfweh, Druck auf den Nebenhöhlen, sowie mehrmals im Monat heftige Schmerzen in der Stirn. Es vergeht kein Monat, in dem ich nicht krank bin und ein kleiner Schnupfen setzt sich sofort in den Nebenhöhlen, sowie in der Stirn fest.

Was ich schon alles dagegen unternommen habe:

-Bestimmt 15 verschiedene Antibiotika -Gelomyrtol/Soledum forte usw...(Schulmedizinische Med) -Meersalz/Emsersalz Nasendusche mehrmals täglich -Tägliche Inhalationen(Meersalz,Kamille usw) -Eine Damaufbereitung mittels Symbioflor, Kefir-Pilz usw -Cortisonspray(Beclorhinol aqu. 50mg) -Propolis,Bion3,Selen,Zink usw..(Präparate für das Immunsystem)


Randinformation: Ich bin sportlich, 1,90 groß , 90kg schwer, ernähre mich gesund, leide unter Birke und Gräsern in der Pollenzeit(ca zwischen april-juni -> in der Zeit ist es mit meiner Stirnhöhlenproblematik auch am schlimmsten!!), habe seit 2010 asthma und damit verbunden auch häufiger eine Bronchitis, welche sich mit der Sinusitis gewissermaßen gegenseitig "fördert",Zähne sind eigentlich in Ordnung bis auf 2 Löcher,die ich aus heiterem Himmel jetzt bekommen habe,

Meine Mutter leidet auch an heftiger Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündungen und wurde schon 3 mal deswegen operiert(Erbliche Vorbelastung)

Letztes Jahr habe ich dann den Weg in die Homöopathie gesucht und habe es vergeblich ein halbes Jahr versucht mit Akkupunktur, Globulis aller Art und weiteren Heilpraktikas. Dies habe ich aber dann unter täglichen Kopfschmerzen,sowie keiner Verbesserung meiner Situation aufgegeben und bin anfang 2012 wieder zur Schulmedizin übergegangen.

In dieser Schulmedizin verschrieb mir mein HNO das cortisonhaltige Nasenspray(Beclorhinol), das auch anfangs gute Erfolge erziehlt hat. Doch seit einigen Wochen scheint auch diese Methode zu versagen und ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich nicht mehr weiß,was ich noch tun soll, ob ich zurück zur Homöopathie soll oder es weiterhin mittels Schulmedizin versuchen soll...

Egal, was ich bis jetzt versucht habe, es hat noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Das einzige,was bei mir bis jetzt geholfen hat, sind Urlaube am Meer. Da geht es mir nach wenigen Tagen ohne jegliche Medikamente PERFEKT. Da ich leider noch im Studium bin und hier weit und breit kein Meer ist, fällt die Möglichkeit im Moment auch noch flach. Das Thema Antibiotika will ich so gut es geht für immer meiden, da es meinen Körper und mein Immunsys

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