Morbus Forstier,

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hallo oenologe,

es gibt bei dieser erkrankung mehrere therapiemöglichkeiten...hat dich dein orthopäde nicht "aufgeklärt" ?


Therapie:

Krankengymnastik und Manuelle Therapie zur Stärkung der Rückenmuskulatur und zum Erhalt der Beweglichkeit der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte ist der wesentliche Bestandteil der Therapie.

  • Weitere Maßnahmen sind Massagen, Wärmeanwendungen (Heissluft, Fango), Elektrotherapie oder auch Akupunktur. Begleitende medikamentöse Behandlung (Muskelrelaxantien, entzündungshemmende Schmerzmittel).

  • Beseitigung von Überbelastungen im Bereich der Wirbelsäule. Berufsberatung. Keine Ausübung schwerer körperlicher Tätigkeiten, kein schweres Heben oder Tragen von Lasten.

  • Begleitende Maßnahmen wie z.B. Gewichtsreduktion, Ernährungsberatung, Training der gesamten Bauch- und Rückenmuskulatur, regelmäßige sportliche Aktivität (Fitness, Gymnastik, Yoga, Pilates, Schwimmen, etc.).

Prognose:

  • Der Verlauf der Erkrankung ist meist günstig, schwere Verlaufsformen sind selten. Abzugrenzen ist der Morbus Forestier von degenerativen Veränderungen (Spondylosis deformans), entzündlich-rheumatischen Erkrankungen (z.B. Morbus Bechterew) oder von stoffwechselbedingten Veränderungen wie bei der Gicht. Ggf. sind Blutuntersuchungen (Rheuma-Labor), eine Szintigraphie oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) notwendig.

http://tinyurl.com/6mn8qxn

Hallo. Habe seit 5 Jahren die gleiche Erkrankung und habe alles ausprobiert um halbwegs Schmerzfrei zu leben. Mit sehr wenig Erfolg. Mit der Luft habe ich genau so Probleme und auch das Gefühl ich hätte einen Panzer auf meiner Brust und das sind heftige Schmerzen,die sich mittlerweile bis in die Beine ausstrahlen. Es war ein Kampf durch alle Fachrichtungen bis ich vor 3 Jahren auch durch eine Orhopädische Klinik meine Diagnose erhalten habe. Zuerst war ich glücklich das ich eine Diagnose hatte, laut einiger Spezalisten die meine Schmerzen nicht finden konnten,sollte ich mir einen guten Physchologen suchen. Dann hatte ich eine Diagnose und niemand konnte mir richtig helfen. Bin jetzt in Aachen in Behandlung aber es ist auch nicht das gelbe vom Ei war genau wie bei dir,müssen sie mit Leben.Lg Biggi

Ich würde damit zu einem Osteopathen gehen, damit der gesamte Brustraum von Muskelspannungen befreit werden kann. Wenn die Muskeln im Oberkörper zu verspannt sind, kann das Probleme mit der Atmung geben und ich könnte mir gut vorstellen, das dir dort geholfen werden kann. Alles Gute

Müdigkeit, Atemnot, Vergesslichkeit. Was fehlt mir?

Hey Leute,

ich bin seit Monaten ausgesprochen vergesslich, speziell an lang zurückliegende Ereignisse (beispielsweise in meiner Kindheit) habe ich sehr wenige Erinnerungen. Manche Sachen vergesse ich teilweise sofort wieder. Jedoch kann ich mir Sachen für die Schule wiederum sehr gut merken (wenn auch nur für eine kurze Zeit). Zusätzlich dazu habe ich seit einem Jahr eine Form der Kurzatmigkeit, sprich ich habe das Gefühl nicht mehr richtig durchatmen zu können. Es ist kein Asthma (laut dem Lungenfacharzt) und tritt stärker bei warmen Temperaturen in Kombination mit körperlicher Anstrengung auf, es stört mich aber auch im Alltag, da ich vor allem in Gesprächen wiederholt tief Luft holen muss. Nebenbei bin ich sehr oft ausgesprochen müde am Tag (auch wenn ich keinen Sport treibe), trotz kontinuierlich ausreichendem Schlaf in der Nacht. Es hat auch meine Sehfähigkeit stärker abgenommen, was aber durchaus natürlich bedingt sein kann. Seit Jahren habe ich auch Kreuzschmerzen, was durch Morbus Scheuermann und Torsionsskoliose bedingt ist, also nicht unbedingt relevant hierfür, wollte es aber trotzdem anführen.

Ich bin 19 Jahre alt, 190 groß und wiege 72kg. An sich ernähre ich mich sehr gesund und ausgewogen und treibe viel Sport

Bin ich grundlos besorgt, oder lässt sich anhand der Symptome ein Rückschluss auf eine eventuelle Krankheit ziehen? Danke für eure Antworten!

Gruß, Julius

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Nach BWS-Blockade: Schmerzen in der Nacht normal?

Guten Tag,

kurze Beschreibung des Verlaufs:

Seit Sonntag (1.5) habe/hatte ich starke Schmerzen, die sich vom linken Nacken über die Schulter bis zum Oberarm zogen. Vor allem des Nachts / beim Liegen.

Am folgenden Mittwoch schleppte ich mich zum Orthopäden, der sogleich eine BWS-Blockade feststellte und mich einrenkte. Tatsächlich gab es danach Linderung, tagsüber. In der Nacht waren dann die Schmerzen mal wieder unerträglich, sodass ich den ärztlichen Notdienst aufsuchte. Die Schmerzen waren von Anfang an in der Nacht bei weitem am schlimmsten.

Die Orthopädin prüfte ob die Wirbel noch alle da sind wo sie hingehören und verschrieb mir gegen die Schmerzen und zur Muskelentspannung

4x1 novalgin 500mg für 3d 

3x1 ibu 600mg für 5d 

1x1 etwas für den Magen für 5d

Es sei wichtig, die Medikamente einzunehmen, damit sich die Muskeln wieder beruhigen können.

Tatsächlich sind mittlerweile die Schmerzen tagsüber zu 90% weg. Ich merk lediglich noch, "das da mal etwas war" und bin natürlich links noch etwas kraftlos.

Nachts bessern sich die Schmerzen hingegen nur sehr sehr schleppend (es wird langsam besser, allerdings in sehr winzigen Schritten) und die Schmerzmittel verschaffen Nachts kaum Besserung und sollen auch keine Dauerlösung sein.

Meine Frage nun: ist dieser Nachtschmerz nach dieser Zeit noch normal? Sollte ich noch einmal zum Arzt gehen oder was verschafft (schnell) Linderung? Langsam wäre es mal schön, wieder vernünftig schlafen zu können.

Besten Dank!

PS: Physio habe ich verordnet bekommen, darum kümmere ich mich Anfang der nächsten Woche.

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