Kopf ruckartig zur Seite geworfen. Gefährliche Folgen?

2 Antworten

An der Basis der Wirbelbögen gibt es die sogenannten Wirbelgelenke. Diese kannst Du Dir einfach wie kleine Knochenhöcker vorstellen. Bei starker seitwärts Bewegung des Kopfes werden diese kl. Wirbelgelenke aufeinander gepresst. Dieses Aufeinanderpressen wirkt wie ein aufeinander Abstützen der Wirbelkörper unter einander und dieses Abstützen schützt die Wirbelsäule vor zu starker Seitwärtsbewegung, denn dann könnte das Rückenmark Schaden nehmen.

Bewegt man den Kopf ruckartig und sehr heftig seitwärts, dann "knallen" diese kl. Knockenhöcker entsprechend heftig und aufeinander und reagieren gereizt. Die Wirkung ist vergleichbar einer Verstauchung an Gelenken der Extremitäten. Zusätzlich erschwerend kommt hinzu, dass in unmittelbarer Nähe dieser Wirbelgelenke die Zwischenwirbellöcher sind. Dort befinden sich die Nervenwurzeln, d.h., dort treten die Nerven aus dem Rückenmark hervor. Je nach Weite Deiner Zwischenwirbellöcher kann es auch zur kurzzeitigen Kompression dieser Nervenwurzeln kommen, wenn der Kopf sehr stark zur Seite bewegt wird, erst recht, wenn ruckartig bis auf Anschlag. Dies wird bei Dir vermutlich geschehen sein, das erklärt nämlich die Empfindung auf der li. Seite. Wären Muskeln überdehnt worden, dann müsste dies auf der re. Seite zu Schmerzen führen, wie Du selbst bereits richtig vermutet hast.

Diese Reizung der Wirbelgelenke und der Nervenwurzeln werden bald wieder verschwinden. Wie lange das Problem anhält kann so keiner sagen, da keiner den Allgemeinzustand Deiner Wirbelsäule kennt.

Mein Rat ist, den Kopf für ein paar Tage möglichst wenig bewegen, nachts die Halswirbelsäule stabilisieren durch eine Halskrause Marke Eigenbau. Ein Handtuch der Länge nach falten, so dass ein Streifen von ca. 5 bis 8 cm Breite entsteht. Den wickelst Du mit sanftem Druck um den Hals. Dieser Wickel wird fixiert mit einer kurzen elastischen Binde, ebenfalls mit nur sanftem Zug anlegen. Eventuell musste Du mehrmals probieren, welche Breits des Handtuchstreifens für Deinen Hals passt, und mit wieviel Druck Du das anlegen musst, ohne das Blut zum Kopf abzustauen. Das Empfinden für diese Halskrause sollte ein angenehm straffes Stützgefühl sein. Aber bitte nur nachts anlegen um ein unwillkürliches starkes Bewegen des Kopfes im Schlaf/Traum einzubremsen. Tagsüber nicht tragen, auch wenn es angenehm ist, die Muskulatur wird sonst unnötig geschwächt. Spätestens Montag zum Doc., falls das Problem unverändert geblieben ist bis dahin, gute Besserung.

Es könnte sein, dass in der Halswirbelsäule eine Blockade der Wirbel entstanden ist. Sollte diese bis Montag früh nicht weg sein, musst du zum Arzt gehen und schauen, ob sich da ein Bandscheibenvorfall anbahnt, der dann auch recht schmerzhaft wäre. Alles Gute.

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hallo

angefangen hat es ende mai mit leichten schwindel jetzt manchmal starker schwindel ,verspannungen,schmerzen ( auf der linken seite schulterblatt bis in den arm ) kribbeln im linken arm beine schlafen bei druck auf schulterblatt ein ..die symptome wurden nach ner zeit immer schlimmer also es war nicht aufeinmal alles da.

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die ärzte sagen das ich muskuläre probleme durch zu wenig bewegung und so habe und diese verhärtungen auf den nerv drücken und er sozusagen eingeklemmt ist..ich kann das aber iwie nicht glauben kann das echt sein? hat jemand damit schon erfahrungen gemacht?

kg,osteopathie und alles hab ich auch schon!

kann ich dem arzt glauben?weil dann müsste es doch langsam mal weggehen :( ich kann langsam echt nich mehr

lg

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