Kann man sich selber gegen Mobbing stark machen?

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Die Sache Mobbing ist nicht einseitig, sondern hat ihre Ursache auf beiden Seiten. Ein Mobbingopfer denkt zuletzt kaum noch nach. Was wollen die Mobber eigentlich erreichen? Im Grunde genommen ist das ganze doch unterstes Niveau, bewegt sich auf der Ebene "Hackordnung der Hühner".

Das Opfer erkennt schon gar nicht mehr, dass es sich auch wehren kann. Es ist in einem Teufelskreis. Jeder Angriff untergräbt sein Selbstvertrauen ein weiteres Stückchen. So nimmt es die Opferrolle immer mehr an, und das bestärkt die Mobber, lässt es weiter resignieren, bestärkt die Mobber. Das schaukelt sich bis ins unerträgliche hoch. Das geht genau so lange und so weit, wie der Gemobbte das zulässt.

Mobbing ist Mobbing, ist Mobbing, ganz gleich welche Gruppe da ein Opfer gefunden hat, es ist immer das gleiche Theaterstück mit wechselnden Besetzungen. Wenn man das Theaterstück so nicht mehr mitspielen will, muss man eine andere Rolle annehmen. Das muss man aber erst einmal erkennen, wollen und vielleicht erst einmal üben. Tipps dazu gibt es hier:

http://www.gutefrage.net/tipp/schuechternheit-kommt-von-innen

...gesundheitsfrage.net/tipp/ein-gerader-ruecken-hilft-bei-vielem-schon

...gutefrage.net/tipp/mobbing-hilfe-in-drei-stufen

...gutefrage.net/tipp/abwehrsprueche-gegen-runtermacher---clever-kontra-geben--

Zu einem Psychologen zu gehen mit dem Problem kann einen vielleicht unterstützen, aber das Problem muss man selbst lösen. Durch "Klein Beigeben" oder "Stillhalten um des lieben Friedens Willen" erreichen die dummen Mobber nur ihr Ziel, sie werden gewinnen. Und das Mobbingopfer hat gefälligst der Verlierer zu sein. Das Opfer selbst hat ihnen aber zu diesem Sieg verholfen, weil es nichts unternommen hat, die Situation duldet.

Da hilft nur Attacke machen - Aus der Opferecke heraus kommen.

Wenn man gemobbt wird, dann sich nicht sofort auf die Hinterbeine stellt und den Mobbern Paroli bietet, hat man stillschweigend zugestimmt, dass man schadlos von allen gemobbt werden darf.

Es gibt aber auch Menschen, die einfach die Kette nicht sehen (wollen/können), an der sie durch den Kakao gezogen werden. Ein Pessimist oder eine depressive Person in einer fröhlichen Runde bleibt ja ein Pessimist oder depressiv. Weil er nicht mitlachen kann, kann er das Gelächter der Anderen auch als auf seine Person bezogen sehen, sich ausgelacht fühlen.

Hallo H..,

ich fürchte innerhalb der Familie ist das schon schwieriger. Als Kind / Teeny kann man sich an die nummergegenkummer(de) wenden die beraten auch Jugendliche . Wenn es ganz arg kommt kann man sich auch an das Jugendamt wenden! Als junger Erwachsener muss man halt sehen, dass das soziale Umfeld stimmt. Das heißt das man auch einmal Unterstützung bekommt!!

Das heißt das man auch einmal Tacheles reden kann und dann sagen kann ich habe eine eigene Wohnung oder wohne in einer Wohngemeinschaft und dann kann sich solchen aus dem Weg gehen!

Wenn man in der Familie gemobbt wird muss man einen Schlussstrich ziehen. Das heißt man wehrt sich oder man geht. Es trifft allerdings nicht selten Menschen die sagen wir einmal - von Haus aus eher ruhiger und zurückhaltender sind. Die schaffen dies ohne fremde Hilfe selten.

Mitunter wirkt sich das dann auch auf eine später Ehe odgl. aus. Dann sollte man sich Hilfe suchen bei einem Psychologen oder in einer Selbsthilfegruppe

Hier kann man Einiges zum Thema nachlesen http://mobbing-und-burnout.sozialnetz.de/ca/e/idl/ Es gibt da auch jede Menge Adressen zum Thema. wo man sich hinwenden könnte. Natürlich gibt es auch einige Foren z.B. forum.mobbing(net) das Gleiche gibt es auch für Schüler.

VG Stephan

Ich persönlich sehe da eigentlich nur 2 mögluchkeiten:

  1. Sie spricht die leute darauf an und sie ändern sich.

Oder 2. Die leute werden sich nicht ändern und sie muss unbedingt eine trennung in betracht ziehen. Denn wie soll man sichwirkungsvoll innerlich stärken wenn der mechanismusder zerstörung immer weiter läuft?!

Ich hab heut übrigens angefangen das buch 'die masken der niedertracht' von marie france hirigoyen angefangen lesen. Passt gut zu deiner frage. Mir hat es jedenfalls ein wenig weiter die augen geöffnet. Vielleixht willst du es ihr empfehlen und es hilft vielleicht auch ihr?

meine gedanken/gefühle (sorry wegen dem langen text)

vor einem jahr, nachdem ich aus der KJP entlassen wurde, habe ich angefangen, mein leben umzukrempeln und mein altes umfeld (schule, mitschüler und damit verbundene negative erinnerungen) geändert. mein leben ist soweit in ordnung. ich bin stabil und sogar clean (ich rede von selbstverletzung). es ist nicht perfekt, aber wer will schon ein fernseh-werbung-leben? jedenfalls habe ich die tage über facebook rausgefunden, wie in meiner alten klasse über mich geredet wurde. klar, ich habe erwartet, dass einige der leute dort über mich ablästern, so sind die halt, aber dass dann ausdrücke gefallen sind wie "klapsenkind" oder "gestörte" (das sind noch recht harmlose bezeichnungen für mich, die sie gefunden haben) hat mich doch sehr verletzt. hier komme ich zu meiner ersten frage: was kann ich machen, damit mich solche kommentare nicht mehr so mitnehmen? ich meine, dass ich das rausgefunden habe, liegt jetzt bestimmt 4 oder 5 tage zurück, aber ich fühle mich immernoch genauso schlecht deswegen. und es wird bestimmt nicht das letzte mal sein, dass ich auf solche leute treffe.

die geschichte geht weiter: als ich diese sachen gelesen habe, hatte ich ein starkes ohnmachtsgefühl. ich hatte den druck mich zu verletzen. doch dann kam mir ein anderer gedanke. "wieso muss immer ich leiden?ER (der typ, der hauptsächlich so über mich geschrieben hat) hat es verdient!" dann hatte ich phantasien. ich will sie jetzt nicht wiedergeben, sowas gehört nicht in eine öffentliche internetseite. nur so viel: ich bin jetzt die person, die macht hat. ich entscheide. er hat es verdient. [ich weiß aber, dass ich dazu nie in der lage sein würde. so bin ich nicht.] meine zweite frage also: wieso? wieso diese phantasie? wieso fühlte ich mich danach so gut?

meine therapeutin kann ich nicht fragen, weil ich keine mehr habe. die thera ist beendet. ich wurde als "normal" empfunden. wieso braucht es also nur einige dumme kommentare von unterbelichteten leuten, um mich so zu fühlen? um solche phantasien zu haben?

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