Ist das ein Mythos, dass man Adrenalin direkt ins Herz spritzt?

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Im Prinzip ist eine Injektion direkt ins Herz eine Ultima Ratio, wenn alle Venen, die man normalerweise nutzen würde, "zusammengefallen" sind. Das kann z.B. bei einem Kreislaufstillstand passieren. Dann gibt es aber immer noch die ganz großen, herznahen Venen wie die Vena subclavia, die immer offen gehalten werden und in die man auch bei einem noch so schlechten Kreislaufzustand Medikamente geben kann. Das ist auf jeden Fall unproblematischer als eine Injektion ins Herz. Natürlich ist das auch nicht so spektakulär und deswegen weniger leinwandtauglich.

Bei Marilyn Monroe wollte der Psychiater diese Methode ebenfalls anwenden. In den 60-er Jahren durfte jeder Arzt spritzen. Allerdings ist hier bei nicht klar, ob es sich tatsächlich um Adrenalin gehandelt hat. Der Rettungssanitäter, der sie bereits erfolgreich reanimiert hatte, hatte es so vermutet. Das Resultat war jedenfalls, dass die Spritze falsch angesetzt wurde, der Psychiater hat Druck ausgeübt, eine Rippe ist gebrochen und hat sich direkt in ihr Herz gebohrt.Dem Resultat nach zu urteilen, wird diese Variante nur noch bei Patienten eingesetzt, die sonst ohnehin sterben würden. Besteht noch ein funktionierender Blutkreislauf, ist die Methode in den meisten Ländern verboten.Und an alle, die mir jetzt das Märchen von Marilyns Tod durch Drogen vorhalten wollen: Mittlerweile gibt es klare Beweise dafür, dass das auf keinen Fall stimmen kann!

Die Situation ist bei Herzstillstand gegeben. Da gibt es nämlich keinen Kreislauf mehr und die besten Venen sind nutzlos. Die Sanis der BW werden mit den Spritzen ausgestattet für den Ernstfall, naja bei mir wars damals jedenfalls so.

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