Dass man so viel wegnimmt, ist ganz normal. Dein Arzt weiß ja vorher noch nicht, was für ein Muttermal das ist und muss erstmal vom schlimmsten ausgehen. Da muss er dann ganz sicher sein, dass er alles erwischt und auch noch einen Sicherheitsabstand einhält. Im Nachhinein noch mehr wegzuschneiden ist immer schlecht, weil sich die Zellen in der Zwischenzeit wieder umverteilen und man oft nicht alles erwischt.

Die meisten Muttermale die so entfernt und eingeschickt werden, entpuppen sich im Nachhinein als harmlos. Hier sind die Ärzte einfach sehr vorsichtig, weil sich ohne genaue Untersuchung am Mikroskop oft nicht sicher sagen lässt worum es sich handelt. Motto: Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig rausschneiden.

Wie du dein Muttermal beschreibst, klingt es auch nicht hochverdächtig. Ich würde mir da erstmal keine Sorgen machen.

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Kommt auf den Kunststoff an, aber die meisten sind relativ harmlos. Bei PP oder PE würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen, die sind zum einen komplett ungiftig und bilden auch beim Verbrennen kaum schädliche Substanzen. Diese Kunststoffe erkennst du auch an ihrem Recyclingsymbol, einem kleinen Dreieck aus Pfeilen mit den Nummern 2, 4 oder 5.

Vorsichtig wäre ich vor allem bei PVC (Recyclingsymbol: 3). Das wird aber sehr selten für Lebensmittelverpackungen eingesetzt, weiß gar nicht ob es dafür überhaupt zugelassen ist.

Ich würde den Backofen einfach gründlich reinigen, alle Kunststoffreste entfernen und dann vielleicht einmal leer für eine Stunde bei höchster Temperatur laufen lassen (oder wenn er eine Selbstreinigungsfunktion hat, dann die).

Eine Vergiftung wirst du durch Kunststoffreste im Essen ganz sicher nicht bekommen. In der Regel sind Kunststoffe vollkommen unverdaulich und werden unverändert wieder ausgeschieden, haben also überhaupt keine Auswirkungen auf deinen Körper.

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Wie schon gesagt, bist du für deine Größe wirklich sehr leicht. Nach Lehrbuch (BMI 16-17) bist du untergewichtig. Wenn du eine sehr schmale Statur hast und noch in der Pubertät steckst, kann das schonmal vorkommen. Manche wachsen zuerst in die Länge, vor allem junge Frauen. Trotzdem solltest du das unbedingt abklären lassen, dahinter kann nicht nur eine Essstörung stecken sondern auch andere ernsthafte Krankheiten wie Morbus Crohn oder eine Schilddrüsenüberfunktion.

Das ist jetzt reine Spekulation, aber wenn du entweder durch eine Essstörung oder durch eine andere Erkrankung mangelernährt bist, dann ist die Luftnot eindeutig ein Zeichen dass dein Körper nicht mehr kann. Bei Mangelernährung wird ja nicht nur Fett abgebaut, sondern auch Muskelmasse. Dadurch hast du zum einen weniger Kraft, zum anderen wird auch der Herzmuskel mit abgebaut und ist nicht mehr so leistungsfähig, was dann besonders zu Atemnot führt.

Du solltest das unbedingt abklären lassen. Erster Ansprechpartner ist normalerweise der Hausarzt oder (je nach Alter) Kinderarzt. Du kannst dort auch ohne das Wissen deiner Eltern einen Termin machen und was du dort erzählst fällt grundsätzlich erstmal unter die Schweigepflicht. Nur in bestimmten Ausnahmefällen darf der Arzt deinen Eltern gegenüber die Schweigepflicht brechen (wenn du minderjährig bist). Bist du einmal volljährig, gilt die Schweigepflicht uneingeschränkt, auch gegenüber deinen Eltern und auch wenn du noch bei ihnen wohnst.

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Promethazin ist ein niedrigpotentes, atypisches Neuroleptikum. Das bedeutet, dass die (erwünschte) antipsychotische Wirkung relativ gering ausgeprägt ist, dafür macht es stark müde. Es hat aber den Vorteil, dass es außer der Müdigkeit (die manchmal auch erwünscht ist) nur selten schwere Nebenwirkungen verursacht.

Hat dir der Hausarzt oder ein Psychiater diese Tropfen verschrieben? Du solltest auf jeden Fall einen Termin bei einem Psychiater machen und ihm sagen, dass die Tropfen nicht helfen. Gegebenenfalls kann auf eine Behandlung mit mittel- oder hochpotenten Neuroleptika umgestellt werden, das hängt aber von deinem individuellen Fall ab. Das Risiko von Nebenwirkungen ist dabei leider höher aber auch das kannst du in Ruhe mit deinem Psychiater besprechen.

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Im besten Fall helfen sie nicht. Im schlimmsten Fall sind sie gesundheitsschädlich, vor allem wenn man sie bei zwielichten Online-Anbietern oder auf dem Schwarzmarkt kauft.

Es gibt keinen Ersatz für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Wenn man wirklich dauerhaft abnehmen will, muss man seine Lebensgewohnheiten auch dauerhaft umstellen. Das geht nicht von heute auf morgen und man darf auch nicht erwarten, dass innerhalb kürzester Zeit die Pfunde purzeln. Am besten entsorgt man als erstes seine Waage, die hilft nicht beim Abnehmen sondern setzt einen nur unter Druck. Dann hilft es oft, wenn man mal Tagebuch führt was man den Tag über so isst. Oft fällt einem dann schon auf, wo die Probleme liegen: Hier eine Tüte Chips, da eine Cola oder eine halbe Tafel Schokolade. Wenn man die Cola durch Sprudel ersetzt und aus der halben Tafel Vollmilch zwei Stücke Edelbitter und ein Glas Milch macht, ist schon viel gewonnen.

Sport gehört auch dazu. Man sollte hier bloß nicht anfangen, mit Kalorien zu rechnen. Viele sind enttäuscht, wenn sie erfahren wie wenige Kalorien sie mit ihrem Nachmittagslauf verbrannt haben. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit, denn der Sport wirkt gleich mehrfach. Zum einen verbrennt man natürlich direkt beim Sport Kalorien. Zum anderen baut man aber auch Muskelmasse auf - dadurch steigt der Grundumsatz, d.h. man verbrennt auch beim Sitzen auf der Couch mehr Kalorien. Dann wird natürlich auch die Fitness besser. Wenn man in der selben Zeit die doppelte Strecke schafft ohne sich mehr anzustrengen, verbrennt man auch doppelt so viele Kalorien. Ganz einfach. Und zu guter Letzt ist die Bewegung auch gut für die Psyche - man bekommt die Befriedigung, die man sich sonst vielleicht durch übermäßiges Essen holt.

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Ich habe eine Eierstockzyste und seit einiger Zeit schlimme Bauchschmerzen und -krämpfe. Sind das Komplikationen und was soll ich tun?

Hallo Ich bin weiblich und 16 Jahre. Bei mir wurde vor Ca.3-4 Monaten eine eierstockzyste diagnostiziert. Seit den letzen zwei Monat habe ich sehr oft sehr starke Unterleibs Krämpfe und bekomme sofort Durchfall. Die Schmerzen sind eigentlich kaum auszuhalten. Nachdem ich dann eine buscopan plus genommen habe geht es meistens wieder. Vor drei Tagen war es dann so das ich plötzlich ein stechen in der Kompleten linken bauchhälfte bekam die auch ins Unterleib zog. Plötzlich wurde mir unglaublich heiß und es fing richtig schlimm an im Unterleib weh zu tun, vor schmerzen wurde mir einfach richtig schlecht. Ich wollte zum Klo gehen und sah sogar Sternchen und mir wurde schwindelig, naja dann war ich auf Klo und dann ging es wieder. Gestern war es wieder so gewesen ich habe wieder richtige Krämpfe bekommen und lag zusammen gekräuselt auf der Couch mir wurde vor schmerzen wieder schlecht. Ich ging auf Klo hatte mal wieder Durchfall und nahm eine buscopan plus aber die Schmerzen gingen nicht ganz weg im Gegensatz zu den anderen malen. Ich habe einfach ein ganz komisches Gefühl im Bauch und zwischendurch tut es Dann im Unterleib weh. Wenn ich mich hinsetze sticht es an den Eierstöcken. Ich muss noch dazu sagen, das ich die letzten Monate of starkes zucken im Unterleib hatte, also es war richtig am vibrieren und pochen. Ich glaube das hat wieder mit meiner eierstockzyste zu tun. Heute ist es so das ich hin und wieder schmerzen habe und manchmal sticht es dann wieder. Ich habe gerade meinen Bauch abgetastet und er ist hart (aber nicht ganz steinhart) und an manchen stellen tut es weh. Ich habe ein ganz komisches Gefühl also ich fühle mich ganz komisch. Meine Mutter wollte des Öfteren mit mir zum Arzt aber wir schafften es einfach nicht. Ich würde auch alleine gehen aber der Arzt ist etwas weiter weg. So Langanhaltend trotz Tablette war es noch nie, deswegen mache ich mir sorgen. Ich habe in 3-4 Monaten Vllt 2-3 Tabletten von den buscopan genommen und sonst nichts.

Ich habe langsam Angst das es Komplikationen mit meiner Zyste gibt! Ich fühle mich einfach nur noch komisch und schlapp als würde ich jedenmoment weg fallen, ab und zu kommt dann immer wieder ein stechen im Bauch. Mein Bauch sieht dicker aus als sonst und er ist auch härter als sonst! Was soll ich machen, denn meine Mutter lässt mich nicht zum Arzt und alleine geht es nicht weil ich dort nicht hinkomme. Soviel ich es auch versuche sie sagt nein und dann ist es mein eigenes Pech!

Danke

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Du machst dir zurecht Sorgen. Was du beschreibst könnte z.B. eine wiederkehrende Stieldrehung sein, die durch Eierstockzysten begünstigt wird. Dabei dreht sich der Eierstock um seine eigene Achse und wird so teilweise von der Blutzufuhr abgeschnitten. So etwas muss unbedingt in einem Krankenhaus mit gynäkologischer Abteilung behandelt werden.

Ich sage dir und deiner Mutter als Arzt: Du solltest dich dringend in einem Krankenhaus oder zumindest in einer gynäkologischen Praxis vorstellen.

Wenn mit deiner Mutter absolut nicht zu verhandeln ist, dann hilft nur eins: 112 wählen. Die kommen auf jeden Fall und lassen sich auch nicht so leicht beirren, wenn du wirklich Schmerzen hast.

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Wichtig ist, dass es in dem Krankenhaus die richtige Abteilung gibt. Eine Entfernung der Gallenblase kann z.B. in so ziemlich jedem Krankenhaus vorgenommen werden. Wenn du dagegen die Mandeln entfernen lassen willst, musst du dir ein Krankenhaus mit HNO-Abteilung suchen.

Grundsätzlich ist eine Uniklinik nicht besser als ein kleineres Krankenhaus. Es gibt viele Bewertungsportale, da kannst du dich ja mal informieren welches Krankenhaus in deiner Nähe gute Bewertungen hat.

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Was die Blasenentzündung angeht, macht das Kondom keinen großen Unterschied. Die Keime, die beim Geschlechtsverkehr in deine Harnröhre und damit letztendlich in die Blase geraten, kommen zum großen Teil nicht von deinem Geschlechtspartner sondern von dir selber. Sie werden durch die Bewegung nur verschleppt.

Eine erste Maßnahme die helfen kann, ist nach dem Sex direkt auf Toilette zu gehen. Dadurch werden die Keime aus der Harnröhre wieder ausgespült.

Außerdem hilft es, generell viel zu trinken. Ob Blasentee oder Cranberrysaft wirklich besser sind als reines Wasser, ist umstritten. Schaden wird es nicht, aber das entscheidende ist dass du viel trinkst.

Wenn du so häufig Blasenentzündungen hast, solltest du dich auch einmal bei einem Urologen vorstellen, der ist der richtige Facharzt dafür. Der kann z.B. mit Ultraschall deine Blase untersuchen. Manchmal gibt es Veränderungen an der Blase oder Restharnbildung, die zu häufigen Blasenentzündungen führen.

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Das klingt sehr nach einer typischen Herzphobie, oft auch als "funktionelle Herzbeschwerden" bezeichnet. Hier ist der Wikipedia-Eintrag dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Cardiophobie

Und hier einen Artikel zum Thema:

http://www.jameda.de/gesundheit/herz-kreislauf/funktionelle-herzbeschwerden/

Wichtig ist, dass du nach Ausschluss von körperlichen Ursachen mit einer Psychotherapie anfängst (am besten Verhaltenstherapie). Je mehr sich diese Angst einbrennt und je mehr du dein Verhalten daran anpasst, desto schwieriger wird es. Ansonsten ist die Erfolgsquote von Verhaltenstherapie bei solchen Phobien aber sehr hoch. Es ist gut möglich, dass du nach einigen Therapiesitzungen schon wieder ein halbwegs entspanntes und angstfreies Leben führen kannst.

Am besten sprichst du das morgen gleich bei deinem Arzt an. Der vermittelt dich im Idealfall an einen Psychotherapeuten, ansonsten kannst du hier versuchen, einen geeigneten Therapeuten zu finden:

http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html

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Dein Hausarzt hat hier den Fehler gemacht, dieses Wort in den Mund zu nehmen. Ja, es ist in sehr seltenen Fällen möglich, dass dieselben Viren, die die Erkältung verursachen, gleichzeitig auch eine Herzmuskelentzündung auslösen.

Es gibt aber eine sehr viel wahrscheinlichere Erklärung für deine Beschwerden:

  • Im November hattest du einfach eine ganz normale Erkältung. Dass danach noch etwas Reizhusten zurückbleibt, ist nicht ungewöhnlich.
  • Du hast jetzt wieder eine Erkältung, diesmal mit Halsschmerzen. Auch das ist nicht ungewöhnlich.
  • Die weißen Blutkörperchen sind erhöht weil du einen Infekt hast: Eine Erkältung!
  • Dass der Puls zu schnell war kann mit dem Infekt zusammenhängen. Er schwankt aber auch so im Tagesverlauf, z.B. bei Anstrengung, Angst, Anspannung, Freude, Bewegung, Stress...

Wenn dein Hausarzt wirklich den Verdacht gehabt hätte, dass du eine Herzmuskelentzündung hast, dann hätte er dich an einen Kardiologen überwiesen.

Es gibt im EKG auch bestimmte Zeichen, die typisch für eine Herzmuskelentzündung sind. Davon scheint dein Hausarzt aber keine gefunden zu haben, sonst hätte er dich direkt zu einem Kardiologen geschickt.

Auch dass deine Herzenzyme unauffällig waren, spricht eher gegen eine Herzmuskelentzündung.

Du solltest noch einmal bei deinem Hausarzt anrufen und ihm sagen, dass du wegen der Herzmuskelentzündung etwas beunruhigt bist. Er wird dich dann entweder noch einmal einbestellen oder gleich zu einem Kardiologen schicken. Damit bist du auf der sicheren Seite.

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Natürlich kannst du dich wieder aufnehmen lassen! Ich sage das immer dazu, wenn Patienten auf eigenen Wunsch gehen: Wenn es schlimmer oder nicht besser wird, sollen sie sofort wiederkommen. Dass sich Patienten im Krankenhaus oft nicht wohlfühlen wissen auch Ärzte und Pfleger, da ist niemand "beleidigt" wenn jemand vorzeitig geht.

Ein Krankenhaus ist nunmal kein Gefängnis, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen ist jeder freiwillig da und kann gehen wann und wohin er will. Die Ärzte geben nur Empfehlungen - es ist vernünftig, sich danach zu richten, aber keine Pflicht!

Ich hatte vor einiger Zeit einen Patienten, der einfach so von der Intensivstation spaziert ist und noch einen speziellen Gefäßzugang (ZVK) hatte. Über diesen Zugang hat er sich dann zu Hause Heroin gespritzt, woraufhin sich zuerst der Zugang und dann das Herz entzündet hat (Endokarditis). Natürlich war das ziemlich dumm, aber wir haben den Patienten dann trotzdem wieder aufgenommen und wochenlang behandelt. Das ist nunmal unser Job.

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Wenn das Gewebe wirklich abgestorben ist, wird es mit der Zeit immer weiter abgebaut und verstoffwechselt, verschwindet also.

Nur in Ausnahmefällen (z.B. bei der Tuberkulose) wird totes Gewebe so abgekapselt, dass es nicht abgebaut wird und über längere Zeit bestehen bleiben kann.

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  1. Ganz wichtig ist, dass man die Wunde gründlich reinigt. Am besten mit einer sauberen Pinzette alles herauspicken, was an Steinchen, Ästchen u.s.w. in der Wunde ist. Anschließend gründlich spülen und zwischendurch mit einem sauberen Küchentuch abtupfen. Es darf überhaupt kein Dreck mehr in der Wunde sein. Im Krankenhaus wird es teilweise sogar so gemacht, dass die Wunde unter örtlicher Betäubung mit einer Bürste geschrubbt wird.
  2. Danach die Wunde noch einmal trocken tupfen und desinfizieren (z.B. mit Octenidin-Spray oder PVP-Jod als Lösung oder Salbe). Das Desinfektionsmittel sollte auf Wasserbasis sein und keinen Alkohol enthalten, denn der brennt erstens und zweitens behindert er die Wundheilung.
  3. Anschließend die Wunde steril abdecken. Dafür aber auf keinen Fall eine normale Kompresse nehmen, denn die verklebt mit der Wunde und man bekommt sie hinterher nicht mehr ab. In der Apotheke gibt es spezielle Kompressen, die mit Metall bedampft (Aluderm) oder mit Vaseline beschichtet sind. Die verkleben nicht mit der Wunde. Die Kompresse wird einfach auf die Wunde aufgelegt, und zwar so dass sie komplett bedeckt ist (ggf. mehrere nehmen) und dann mit Verband umwickelt. Die Kompresse muss mindestens einmal am Tag gewechselt werden, wobei auch die Wunde jedes mal desinfiziert wird. Den Verband kann man ggf. nochmal verwenden, wenn er noch gut aussieht.
  4. Wenn sich eine dünne rosa Haut auf der Wunde gebildet hat, muss die Wunde nicht mehr desinfiziert werden. Man kann sie jetzt mit einer Panthenol-Salbe (z.B. Panthenol Heumann Creme) eincremen. Sie sollte noch ein paar Tage abgedeckt bleiben, damit sie mechanisch geschützt ist und man die Creme nicht überall hinschmiert. Dafür kann man jetzt aber normale Kompressen oder sogar Taschentücher nehmen.
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Offiziell nein. Theoretisch könnte der Wirkstoff so gealtert sein, dass er jetzt schädlicher ist als vorher. Praktisch ist das aber unwahrscheinlich, denn Pantoprazol ist schon eine Substanz mit einer sehr starken Wirkung auf den Körper (20 oder 40mg reichen ja schon aus). Dass ein Abbauprodukt noch eine stärkere Wirkung hat, ist unwahrscheinlich.

Was in 99% der Fälle passiert, wenn ein Medikament abgelaufen ist, ist dass irgendwann einfach der Wirkstoff seine Wirkung verliert. Also hast du statt 20mg Pantoprazol nur noch 15mg, die noch eine Wirkung zeigen. Das passiert aber normalerweise auch noch nicht wenige Monate nach dem Ablauf des Haltbarkeitsdatums. Und selbst wenn, dann würden wohl auch 15mg noch helfen.

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Stresshormone werden sehr schnell (innerhalb von Sekunden bis Minuten) wieder abgebaut (zumindest die Katecholamine, Cortisol braucht etwas länger). Das Problem ist eher, dass bei vielen Menschen ständig Nachschub kommt. Also: Einfach etwas kürzer treten. Nicht überall mitmachen, nicht für alles die Verantwortung übernehmen und ab und zu mal einen Termin mit der Badewanne oder dem Fahrrad einrichten.

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Reiseapotheke - dm-Brausetabletten bei Durchfall - Erfahrungen?

Hallo! Ich bereite gerade meine Reiseapotheke vor. Da möchte ich auch gerne etwas gegen Durchfall mitnehmen, weil mein Magen-Darm-Trakt ohnehin schon angegriffen ist und ich vor 3 Jahren am selben Urlaubsziel auch einige Tage Durchfall hatte.

Jetzt bin ich in der letzten dm-Zeitschrift zufällig auf ein neues Produkt gestoßen, das für die Reiseapotheke empfohlen wird und "Durchfall akut" heißt.

Das sind Brausetabletten mit Orangengeschmack und auf der Verpackung steht: "Medizinprodukt - zur Behandlung von akutem Durchfall, - mit Elektrolyten, hilft beim Ausgleich von Salz- und Flüssigkeitsverlust, - auch für Kleinkinder; klinisch geprüfter Wirkstoff."

Ich finde das hört sich doch erstmal ganz gut an, dachte mir, das könnte vielleicht eine Alternative sein, weil ich Kohletabletten einfach ekelig finde. Ich habe dann mal eine Packung mitgenommen (weil meine Eltern sowieso auch was brauchen).

  • Erste Frage: Kennt jemand von euch zufällig dieses Produkt? http://www.dm.de/cms/servlet/segment/de_homepage/dasgesundeplus_home/dgp_produkte/dgp_produkte_pharma/dgp_produkte_pharma_magen_darm_verdauung/194396/das-gesunde-plus-durchfall-akut.html;jsessionid=9E2EAD1E9AD96578708A9295105093F4.hpworker1

Ich habe mir dann auch mal die Packungsbeilage durchgelesen. Da steht u.a. folgendes:

"Wie wirkt Das Gesunde Plus Durchfall akut?

Das Gesunde Plus Durchfall akut ist ein natürliches Produkt zur Behandlung von akutem Durchfall. Es besitzt eine Zweifachwirkung und fördert die schnellere Genesung...

... Durchfall akut enthält ein Tonmineral, das eine hohe Bindungskapazität für durchfallverursachende Substanzen wie Toxine, Viren und Bakterien besitzt.

Es bildet einen Film auf der Darmschleimhaut und schützt diese somit vor Kontakt mit den durchfallverursachenden Substanzen.

Die Elektrolyte ... helfen zusätzlich, die durch den Durchfall bedingten Mineralstoffverluste wieder auszugleichen.

...

Es wirkt rein physikalisch, der Wirkstoff wird nicht vom Körper aufgenommen oder verstoffwechselt und unverdaut auf natürliche Weise vom Körper ausgeschieden."

Da steht aber auch, dass man das nicht nehmen soll, "wenn sie gleichzeitig andere Medizinprodukte oder Arzneimittel nehmen"

  • Und da kommt meine zweite Frage: Das verstehe ich nicht so ganz, da ja auch drin steht, dass es nicht vom Körper aufgenommen und nicht verstoffwechselt wird. Dann kann es doch eigentlich gar nicht zu Wechselwirkungen kommen, oder? (Falls das hilft, ich nehme regelmäßig Valoron 50/4 mg (1x1), Pantoprazol 20 mg (1x2) und Motilium 10 mg (3x1))

Dürfte ich die Brausetabletten dann wirklich nicht nutzen?

Wäre super, wenn ihr mir zu den zwei Fragen was sagen könntet, da mein Hausarzt noch im Urlaub ist und erst kurz bevor ich fahre wieder da ist.

Danke!

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Wieso du keine anderen Medikamente nehmen darfst, ist wahrscheinlich der selbe Grund wie bei den Kohletabletten: Der Wirkstoff der anderen Medikamente wird adsorbiert und kann vom Körper nicht mehr aufgenommen werden, dadurch wirken die anderen Medikamente nicht mehr.

Grundsätzlich ist es gut, bei Durchfall die verlorengegangenen Elektrolyte wieder aufzunehmen. Es gibt dazu eine spezielle Lösung, die schon vielen Menschen das Leben gerettet hat:

http://de.wikipedia.org/wiki/WHO-Trinkl%C3%B6sung

Es kann gut sein, dass die Brausetabletten aus dem dm eine ähnliche Zusammensetzung haben und dann wären sie sehr sinnvoll gegen Durchfall.

Ansonsten wirkt Loperamid sehr gut gegen Durchfall, allerdings sollt es bei Darminfektionen (was auf Reisen die häufigste Ursache von Durchfall ist) nicht genommen werden. Also ist Loperamid für Reisen nicht unbedingt sinnvoll.

Vorbeugen ist natürlich besser. Da gibt es zum einen die Regel cook it, peel it or forget it - was du nicht kochen oder schälen (bzw. auspacken) kannst, das kaufst du nicht. Leitungswasser kannst du mit Chlortabletten (z.B. Micropur forte), einem Wasserfilter (z.B. MSR Miniworks EX) oder mit UV-Licht (z.B. SteriPen) desinfizieren. Ansonsten nur abgepacktes Wasser in Flaschen trinken, auch zum Zähneputzen nur dieses Wasser nehmen. Vorsicht vor Eiswürfeln, die sind ja ebenfalls aus Leitungswasser und die Keime werden durch das Einfrieren nicht immer abgetötet.

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Wenn du den Ringfinger und den kleinen Finger nicht mehr spüren konntest, dann liegt das "Problem" auf jeden Fall beim Nervus Ulnaris. Der verläuft seitlich des Ellenbogens, viele kennen ihn auch als "Musikknochen", es tut ziemlich weh wenn man sich dort stößt. Um diesen Nerv beim legen eines Venenzugangs in der Ellenbeuge zu verletzen, müsste man schon einmal komplett durch den Knochen durchstechen, um auf der anderen Seite an den Nerv zu kommen. Das hättest du wahrscheinlich gemerkt.

Dass du deine Finger nicht mehr spüren konntest, liegt mit ziemlicher Sicherheit daran, dass du mehrere Stunden bewegungslos dalagst. Dadurch dass der Nervus Ulnaris so weit oberflächlich verläuft, wird er auch leicht abgeklemmt, wenn man sich längere Zeit nicht bewegt. Im Grunde ist dir einfach nur der Arm eingeschlafen, durch die lange OP aber eben ziemlich stark. Man versucht das zu verhindern, indem man die Arme auf weiche Gelkissen oder Schaumstoff bettet, aber bei so langen OPs reicht das nicht immer. Die Probleme sollten aber wieder vergehen, der eingeklemmte Nerv muss sich nur erholen.

Der harte Knubbel an der Stelle, wo der Zugang lag, ist wahrscheinlich einfach ein Blutgerinnsel. Die Vene musste ja angestochen werden, um den Zugang legen zu können, was eine kleine Verletzung ist. Darauf reagiert der Körper damit, dass er das Blut an dieser Stelle gerinnen lässt, um eine vermeintliche Blutung zu stillen. Sonst würde es auch nach dem ziehen des Zugangs ewig weiterbluten. Mit der Zeit wird das Blutgerinnsel wieder abgebaut, gleichzeitig wächst das gestochene Loch wieder zu, damit da auch nichts "ausläuft".

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Das Ebola-Fieber wird nur von Mensch zu Mensch übertragen, nicht durch Mücken oder andere Insekten. Der Ausbruch in der demokratischen Republik Kongo ist unabhängig von dem in Uganda, das sind zwei verschiedene Erregerstämme. Es ist also Zufall, dass in beiden Ländern gleichzeitig Ebola ausgebrochen ist.

In Europa gab es bisher genau einen Fall von Ebola, das war vor 36 Jahren ein Laborunfall in England und der Patient hat überlebt. Du musst dir also keine Sorgen machen, so lange du nicht in die betroffenen Gebiete in Uganda oder der demokratischen Republik Kongo reist. Wobei der Ausbruch in Uganda offenbar schon so gut wie vorbei ist und ich in die DRC sowieso keinen Fuß setzen würde, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

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Du kannst dich nicht selber auf Hautkrebs testen, weil du nicht weißt, wie der aussieht. Da vertut sich selbst mancher Hautarzt hin und wieder. Um einen Hautkrebs zuverlässig zu erkennen braucht es neben der Ausbildung auch jede Menge Erfahrung.

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Wenn die Blase voll ist, ist sie voll und dann muss man zwangsläufig "ablassen". Da kann man leider nicht viel trainieren.

Ich kann dir nur raten, eine Punica-Flasche oder sowas ins Auto zu legen:

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=122895&k_id=1105&hot=0

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Wenn du braun wirst, heißt das, dass du viel UV-A-Strahlung abbekommen hast. Und UV-A-Strahlung ist genau die Strahlung, die hauptsächlich für die Entstehung von schwarzem Hautkrebs verantwortlich ist. Es stimmt also, dass du dein Hautkrebsrisiko erhöhst, auch wenn du "nur" braun wirst. Du musst halt einen guten Kompromiss finden. Für die Haut wäre es am besten, wenn du den ganzen Tag im Keller bleibst und gar kein Licht abbekommst. Das macht natürlich keiner. Aber wenn du rausgehst, creme dich gut ein und übertreibe es nicht.

Nebenbei ist die UV-Strahlung auch zu 80% für die Hautalterung verantwortlich. Sonnencreme ist also die beste (und einzige) Anti-Aging-Creme.

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Das ist eigentlich ein ganz typischer Fall von psychosomatischen Kopfschmerzen. Montag geht die Woche wieder los, jede Menge Arbeit und Stress drohen - dein Körper reagiert darauf mit Kopfschmerzen.

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Diese Energiesparlampen enthalten heutzutage sehr wenig Quecksilber, das bei einer funktionierenden Lampe auch nicht austreten kann. Sollte doch mal eine Lampe zerbrechen, auf keinen Fall die Reste aufsaugen (damit verteilt man sie). Stattdessen gut lüften und dann am besten mit Klebeband die Reste vom Boden "abziehen". Bei den Mengen, die heutzutage in Energiesparlampen eingesetzt werden, besteht so oder so aber keine akute Gesundheitsgefahr.

Übrigens sind Glühbirnen für deutlich mehr Quecksilberemissionen in die Umwelt verantwortlich, was daran liegt, dass sie viel mehr Strom verbrauchen.

Nähere Infos gibt es hier:

http://www.nabu.de/themen/energie/energieeffizienz/10471.html

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Pflasterspray ist manchmal schon ganz praktisch für Schürfwunden, vor allem wenn man schwimmen will. Meiner Erfahrung nach ist es ziemlich gut Wasserfest. Allerdings hat es auch ein paar Nachteile:

  • Je nach Verletzung kann es höllisch brennen.
  • Wenn die Wunde noch blutet, bilden sich kleine Bläschen unter dem Sprühpflaster, die dann irgendwann platzen, sodass das Pflaster undicht wird.
  • Man bekommt es nur relativ schwer wieder runter, eigentlich muss man warten, bis es von selber abfällt.
  • Die Wunde trocknet eher aus als unter einem normalen Pflaster oder Verband, was nicht gut für die Wundheilung ist.

Bei Schnittwunden benutze ich persönlich Sekundenkleber. Dazu ziehe ich die Wundränder etwas auseinander, gebe einen Tropfen Sekundenkleber hinein und drücke die Wundränder für eine Minute zusammen. Danach ist die Wunde dicht verschlossen, es kommt kein Dreck oder Wasser mehr rein und es schmerzt auch nicht mehr so. Allerdings ist Sekundenkleber für solche Zwecke natürlich nicht gedacht, deswegen würde ich es nicht direkt empfehlen. Du musst selber wissen, ob du das ausprobierst oder nicht, ich garantiere für nichts.

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Der Säure-Basen-Haushalt ist extrem sensibel und wird vom Körper automatisch auf dem richtigen Niveau gehalten. Der pH-Wert im Blut muss immer zwischen 7,35-7,45 liegen. Werte unter 7,0 oder über 7,7 sind tödlich. Deswegen wird alles, was du durch eine gezielte Ernährung zu verändern versuchst, sofort wieder vom Körper korrigiert - das ist lebenswichtig!

Trotzdem kann es in manchen Fällen zu einer Entgleisung des Säure-Basen-Haushaltes kommen, z.B. bei Diabetes, bei Hunger (Fasten) oder bei massenhaftem Erbrechen (Bulimie). So etwas ist immer ein Fall für die Intensivstation.

Du könntest deinen Körper kurzfristig auf einen basischen Wert einstellen, indem du sehr stark hyperventilierst. Dass dir dabei schwindelig wird und du irgendwann umkippst, liegt am erhöhten pH-Wert. Natürlich ist das extrem ungesund und gefährlich, also auf keinen Fall ausprobieren. Aber vielleicht kennst du es auch schon, wenn du viele Luftballons oder eine Luftmatratze aufbläst.

Was in Kreisen der Alternativmedizin häufig als "Basenkur" gemacht wird, macht nur den Urin basisch. Das Prinzip ist ganz einfach: Man nimmt mehr Basen mit der Nahrung auf, der Körper versucht dagegenzusteuern und scheidet die Basen direkt wieder mit dem Urin aus. Dann messen die Leute den pH-Wert ihres Urins, sind ganz begeistert, dass der jetzt basisch ist und glauben, dass sie damit auch ihren Körper basisch gemacht haben. Wenn das tatsächlich funktionieren würde, würde man eine Basenkur aber nicht überleben.

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Du meinst wahrscheinlich weiche Fibrome. Die sind in der Tat harmlos, lassen sich aber auch ziemlich einfach entfernen, wenn sie stören. Darauf kannst du deinen Hausarzt beim nächsten Besuch ansprechen. Der müsste das eigentlich auch selber können, vielleicht schickt er dich aber auch zum Hautarzt, weil er sich nicht sicher ist, ob es wirklich nur ein weiches Fibrom und nichts böses ist.

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Wenn du gegen keines der beiden Mittel einzeln allergisch bist, machen sie auch zusammen nichts. Du solltest nur schauen, dass du mit dem Insektenschutz nicht die Sonnenmilch wieder runterspülst. DEET ist z.B. ein ausgezeichnetes Lösungsmittel, das garantiert auch wasserfeste Sonnencreme entfernt. Ich sprühe mich immer zuerst mit dem Mückenschutzmittel ein, lasse das eine Weile einziehen und creme mich dann mit der Sonnencreme ein.

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Das wichtigste hast du getan: Einen Notruf abgesetzt.

Ansonsten kommen bewusstlose immer in die stabile Seitenlage, so lange sie noch atmen. Das sollte man regelmäßig überprüfen (wie du es ja gemacht hast). Wenn der Patient nicht mehr atmet, muss er reanimiert werden und wird dazu auf den Rücken gedreht. Das ist die einzige Situation, in der ein Bewusstloser nicht in die stabile Seitenlage gelegt wird.

Im Rettungsdienst sieht es etwas anders aus, da wird die stabile Seitenlage kaum angewandt. Das liegt unter anderem daran, dass man die Patienten so nicht transportieren kann. Die stabile Seitenlage hat vor allem die Aufgabe, die Atemwege freizuhalten und bei Erbrechen dafür zu sorgen, dass der Mageninhalt nach außen abfließt und nicht etwa in die Lunge gerät. Der Rettungsdienst hat hier auch noch andere Möglichkeiten. So lassen sich die Atemwege z.B. auch mit einem Guedeltubus offen halten und bei Erbrechen können die Sanitäter das Erbrochene mit einem Absauggerät absaugen. Wenn der Notarzt kommt, kann er auch "intubieren", also einen Schlauch durch die Luftröhre legen, der sie sicher offenhält und so abdichtet, dass kein Erbrochenes hineinlaufen kann. Deswegen haben die Sanitäter keine stabile Seitenlage angewandt.

In deinem Fall ist offenbar nichts passiert, die Patientin konnte ja die ganze Zeit atmen und wenn sie erbrochen hätte, hättest du das wohl auch gemerkt. Die stabile Seitenlage ist im Grunde eine Vorsichtsmaßnahme für einen Fall, der bei dir nicht eingetreten ist. Da musst du dir also keine Vorwürfe machen.

Die meisten Deutschen wissen nicht, wie und wann man eine stabile Seitenlage richtig anwendet. Du hast dich informiert und weißt es jetzt. Das ist doch super!

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Gleitgel ist Gleitgel. In Drogerien oder Apotheken ist es häufig recht teuer, billiger bekommt man es oft bei (Online-)Erotikshops. Wenn man Kondome benutzt, sollte man darauf achten, ein Gleitgel auf Wasserbasis zu benutzen, das ist heute aber fast immer der Fall.

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Lymphknoten... völlig fertig mit den Nerven.

Hallo,

es ist so dass ich seit über einem Jahr am Hals ein paar LK's habe, angeschwollen. Die sind alle untersucht und ich bin gesund (war damals beim Arzt)

Mit der Zeit kam 1 neuer dazu... habe ihn beobachtet.. und auch -toi toi toi- nach einem Jahr ist er unverändert.

Es ist so, dass ich starke Krankheitsängste habe.. ich habe heute auf der Arbeit meinen Hals abgetastet, ich weiß nicht wieso. Seit ich gestern eine Krankenhausserie sah, ist das Thema "omg meine LK's " wieder aktuell und aufgewühlt.

Da ist also nun einer... ich drücke die ganze Zeit dran rum, es tut mittlerweile schon sehr weh vom vielen Drücken... Viel reindrücken geht da nicht, denn er ist direkt an/auf der Lymphdrüse. Also ich gehe mal davon aus, dass das die Lymphdrüse ist. Zudem kann ich auch nicht sagen, ob der schon immer da ist, denn ich habe meinen Hals schon sehr sehr lange nicht mehr abgetastet.

Mir geht es gut, ich schwitze Nachts, ja aber das ist normal bei dem Wetter momentan :o) Ansonsten kein kalter Schweiß, Erbrechen, Gewichtsabnahme o.ä.

Da ich so sehr Angst habe werde ich nicht zum Arzt gehen, weil ich das einfach nicht schaffe. Ich habe ja jetzt, zu Hause, schon fast einen Nervenzusammenbruch...

Ich bin w,17.

Ich werde heute Abend meine Mama fragen, wenn sie sagt ich muss zum Arzt, gehe ich Morgen früh. Ich habe schreckliche Angst.

Ich weiß, ihr könnt mir nicht sagen, es ist nichts Schlimmes...

aber... was würdet ihr machen? Er ist nicht groß.... um ehrlich zu sein weiß ich auch gar nicht, ob es wirklich ein Knubbel ist.. vllt ist das auch die Drüse die so ist...

Oder ist es vllt. sogar normal, dass ich ihn tasten kann???

Ich bin völlig fertig mit den Nerven... :'(

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Die Lymphknoten sind garantiert in Ordnung, dein Problem ist die Krankheitsangst. Darum solltest du dich kümmern. Ich schließe mich da Shivania an, du solltest dir einen guten Psychotherapeuten suchen.

Abgesehen davon: Wenn ich mir aussuchen könnte, welchen Krebs ich bekomme, dann ein Hodgkin-Lymphom (das, bei dem die Lymphknoten so groß werden). Das ist inzwischen unheimlich gut behandelbar.

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Sprühpflaster sind nicht so gut, weil sie keinen so guten mechanischen Schutz bieten. Außerdem trocknet die Wunde damit leichter aus. Ganz wichtig ist nämlich, dass die Wunde feucht bleibt, weil sie so schneller verheilt, weniger schmerzt und nicht so leicht Narben bildet.

Also am besten ein richtiges Pflaster drauf, oder sogar einen Verband, wenn die Wunde zu groß für ein Pflaster ist. Pflaster/Verband mindestens einmal täglich wechseln und jedes mal mit PVP-Jod/Betaisodona oder Octenisept desinfizieren, damit es sich nicht entzündet.

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Durchfall oder Bauchschmerzen sind keine Allergie, sondern eine typische Nebenwirkung von ganz vielen Antibiotika. Die werden ja eingesetzt, um Bakterien abzutöten und das tun sie leider auch bei den guten Bakterien im Darm. Wenn es dort keine guten Bakterien mehr gibt, machen sich Bösewichter wie Clostridium difficile breit, die resistenter gegen Antibiotika sind und zu Durchfall und Bauchschmerzen führen. Wenn du die Antibiotikabehandlung beendest, erholt sich deine Darmflora normalerweise wieder. Das Medikament zu wechseln bringt in solchen Fällen wenig und absetzen sollte man Antibiotika nur im absoluten Notfall, weil sich sonst resistente Bakterienstämme bilden. Ich fürchte du musst das Antibiotikum bis zum Ende nehmen und mit dem Durchfall und den Bauchschmerzen leben.

Eine echte Penicillinallergie ist lebensgefährlich. Da bekommt man überall Ausschlag, Luftnot, Kreislaufprobleme, u.s.w.

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Draußen lange, helle Kleidung tragen und freie Stellen mit einem DEET-haltigen Mittel einsprühen (nicht Autan sondern Nobite, Anti-Brumm forte, etc.).

Du kannst dir auch ein Moskitonetz für dein Bett besorgen, damit du nachts in Ruhe gelassen wirst. Dabei solltest du natürlich darauf achten, dass du keine Mücken mit unters Netz "einschließt".

Wenn du mal ganz schlimm zerstochen bist, kannst du auch Tabletten gegen Heuschnupfen nehmen, z.B. Cetirizin oder Loratadin. Cetirizin wirkt schneller, hat aber etwas mehr Nebenwirkungen als Loratadin.

Was überhaupt nicht hilft, sind Duft- oder Ultraschallstecker für die Steckdose, Zitronellakerzen oder -Armbänder, Edelsteine oder Elektrische Mückenfänger mit UV-Licht.

Anders als die meisten anderen nachtaktiven Insekten, reagieren Mücken nicht auf Licht sondern auf Kohlendioxid (das du ausatmest) und zum Teil auch auf Körpergeruch. Beim Lüften deswegen immer das Zimmer verlassen, um nicht noch mehr Mücken anzulocken.

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Frauen bekommen häufiger eine Thrombose, was nicht zuletzt an der Pille liegen dürfte. Was viele nicht wissen: Wer raucht, darf keine Pille nehmen. Es gibt leider viele Ärzte, die nicht danach fragen und die Pille einfach auch an Kettenraucherinnen verschreiben. Bei denen ist dann das Thromboserisiko deutlich erhöht.

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Aspirin hemmt die zelluläre Blutgerinnung. Bei der Thrombose spielt aber die plasmatische Gerinnung eine viel größere Rolle. Du brauchst also ein Medikament, das die plasmatische Gerinnung hemmt, üblicherweise Heparin. Allerdings muss das gespritzt werden, weil es von der Magensäure zerstört werden würde, wenn man es als Tablette nehmen würde.

Wenn du hin und wieder deine Beine bewegst, kannst du einer Thrombose aber auch wirksam vorbeugen.

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Nein, brauchst du nicht. Wenn du eine Blutkonserve brauchst, wird sowieso immer nochmal getestet. Das wird selbst bei Patienten gemacht, die jede Woche eine Transfusion bekommen und wo jeder genau weiß, welche Blutgruppe sie haben.

Auch sonst hat deine Blutgruppe keine Bedeutung für dich. Die Behauptung, dass man sich je nach Blutgruppe unterschiedlich ernähren sollte, konnte nie nachgewiesen werden und ergibt auch keinen Sinn. Das einzige wo du die Blutgruppe tatsächlich mal brauchen könntest, ist wenn du Kinder bekommst und dir nicht sicher bist, wer der Vater ist. Da kann dir die Blutgruppe in manchen Fällen Klarheit bringen.

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Klar, früher gab es nur Schweineinsulin. Da wurden die Bauchspeicheldrüsen vom Metzger geholt und daraus das Insulin gewonnen. Erst als man es geschafft hat, Bakterien gentechnisch so zu verändern, dass sie menschliches Insulin produzieren, brauchte man das Schweineinsulin nicht mehr.

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Das kommt darauf an, was für eine Art von Blutarmut es ist. Bei Eisenmangel hilft es natürlich, eisenreiche Lebensmittel zu essen (hier gibt es eine Tabelle dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenmangel#Vermehrtes_Angebot_von_Eisen). Außerdem viel frisches Obst essen, denn Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme. Man sollte allerdings nicht noch zusätzlich Vitamin-C-Tabletten o.ä. nehmen, weil das bestimmte Testergebnisse verfälschen kann (Hämoccult-Test).

Bei anderen Formen von Blutarmut sollte man sich bei seinem Arzt beraten lassen. Bei Folsäure- oder Vitamin-B12-Mangel kann die Ernährung z.B. auch eine Rolle spielen, erst recht beim Favismus.

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Sicher kann man es erst nach 12 Wochen sagen, ab da kann man davon ausgehen, dass Antikörper gegen HIV im ELISA-Suchtest nachgewiesen werden können. Es gibt auch noch einen weiteren Wert, den man testen kann (p24), der früher nachgewiesen werden kann, aber der ist nicht so zuverlässig. Am besten sollte sich deine "Freundin" einfach mal bei ihrem Hausarzt beraten lassen.

Die Kosten sind normalerweise nicht sehr hoch. In vielen Städten bieten es die Gesundheitsämter kostenlos an, sonst zahlt man 10-15€.

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Eine Impfung ist nur gegen das FSME-Virus möglich, allerdings auch nicht nachträglich. Wenn du in einem Risikogebiet lebst und viel draußen bist, solltest du dich aber fürs nächste mal impfen lassen.

Gegen die Borreliose gibt es keine Impfung. Eine Infektion bemerkst du z.B. durch die so genannte Wanderröte, das ist ein roter Fleck oder Ring um die Einstichstelle herum, die nach einiger Zeit beginnt, über den Körper zu "wandern". Das tritt aber nicht bei jedem auf. Ansonsten treten Kopfschmerzen, Fieber, Magen-Darm-Beschwerden und andere unspezifische Krankheitssymptome auf. Deswegen solltest du dich nach einem Zeckenbiss mehrere Wochen lang genau beobachten und bei entsprechenden Symptomen zum Arzt gehen und den Zeckenbiss erwähnen.

Eine Reaktion wie bei einem Mückenstich, mit Schwellung, Quaddelbildung, Juckreiz und kleinflächiger Rötung, ist ganz normal und kein Grund, zum Arzt zu gehen.

Eine Infektion mit der Borreliose kannst du weitestgehend verhindern, indem du die Zecke so schnell wie möglich rausziehst. Auf keinen Fall irgendwelche "Hausmittel" wie Kleber, Öl, Nagellackentferner o.ä. auf die Zecke träufeln. Es stimmt zwar, dass sie davon häufig abgetötet wird, im Todeskampf "erbricht" sie aber ihren ganzen Mageninhalt in die Wunde, was beinahe zwangsläufig zu einer Infektion führt. Stattdessen einfach mit einer feinen Pinzette möglichst weit vorne am Kopf anfassen und rausziehen (drehen ist nicht nötig). Wenn dabei kleinere Teile des Kopfes in der Wunde stecken bleiben, ist das kein Drama, von denen geht keine Infektionsgefahr aus. Man kann versuchen, sie mit einer Nadel zu entfernen, um eine Entzündung zu vermeiden.

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Insulin senkt den Blutzuckerspiegel und ein zu hoher Blutzuckerwert begünstigt Arteriosklerose. Also schützt Insulin vor Arteriosklerose. Deswegen bekommen schlecht eingestellte Diabetiker, die zu wenig oder zu selten Insulin nehmen, viel leichter Herzinfarkte, Schlaganfälle oder ähnliches.

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In der EU darf maximal ein Lichtschutzfaktor von 50 angegeben werden, weil alles andere wohl den Verbraucher verwirren könnte (verstehe ich selber nicht so ganz). Wenn es dich interessiert, kannst du hier genaueres nachlesen:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32006H0647:DE:HTML

Mit Lichtschutzfaktor 50 wird alles bezeichnet, was Faktor 50-59 hat. Alles darüber wird dann als "50+" bezeichnet, geht also eigentlich bei 60 los (etwas verwirrend). Wie viel genau es dann ist, erfährt man nicht. Du kannst da also eigentlich nur auf Erfahrungswerte setzen oder du erkundigst dich mal bei deinem Hautarzt. Der muss es eigentlich wissen, denn es gibt Krankheiten, bei denen die Haut extrem lichtempfindlich ist (z.B. Xeroderma pigmentosum).

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Es gibt einfach Männer, die sich nicht mehr als Mann fühlen, wenn sie eine normale Sonnencreme benutzen. Für die gibt es dann diese Creme, die in einer betont maskulinen Verpackung daherkommt und sie immer wieder daran erinnert, dass sie tatsächlich ein Mann sind. Wer das nicht nötig hat, kann weiterhin ganz normale Sonnencreme benutzen, bis auf die Parfümierung dürfte es keinen Unterschied geben. Das selbe gilt auch für Bodylotion oder Shampoo.

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Ja, absolut. Ob das Morphin jetzt über die Haut oder über die Vene aufgenommen wird spielt keine Große Rolle, Überdosierungen sind immer möglich. Deswegen sollte unbedingt abgeklärt werden, ob die Pflaster vielleicht generell zu hoch dosiert sind oder ob irgendetwas schiefgegangen ist (z.B. zwei Pflaster gleichzeitig aufgeklebt).

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Antibiotika über 6 Wochen sind nicht ganz ohne. Du solltest dir beim Thema Borreliose auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen. Es gibt leider eine Gruppe von Ärzten, die Patienten einredet, sie hätten eine Borreliose und monatelang mit Antibiotika behandeln, obwohl überhaupt nicht gesichtert ist, ob es sich tatsächlich um eine Borreliose handelt.

Wenn es dich interessiert, dann schau dir mal diese Doku an:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=f895a2a0-aee7-11e1-aaa8-0026b975f2e6

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Ich habe bisher mit allen registrierten deutschen Versandapotheken sehr gute Erfahrungen gemacht. Du bekommst dort genau die selben Produkte wie in niedergelassenen Apotheken, nur zu einem Bruchteil des Preises.

Eine Liste von allen registrierten Versandapotheken findest du hier:

https://versandapotheken.dimdi.de/pdfs/var-name.pdf

Es lohnt sich auch, jedes mal die Preise zu vergleichen. Medikament A kann bei einer Versandapotheke das doppelte Kosten wie bei einer anderen, während es bei Medikament B genau andersrum ist. Es gibt da spezielle Preissuchmaschinen wie z.B. medipreis.de.

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Stevia ist noch relativ neu auf dem europäischen Markt und deswegen eher schlecht untersucht. Es gab bis jetzt keine Hinweise darauf, dass es schädlich ist, weshalb es auch zugelassen wurde. Trotzdem ist man mit den herkömmlichen Süßstoffen natürlich auf der sicheren Seite, da sie seit Jahrzehnten in großen Mengen konsumiert werden und in unzähligen Studien untersucht worden sind.

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Wenn es so schlimm ist, helfen Salben meistens nicht mehr. Am besten holst du dir in der Apotheke Cetirizin oder Loratadin, das sind Tabletten gegen Heuschnupfen. Die helfen auch bei Mückenstichen, der Juckreiz verschwindet und die Schwellung geht zurück. Wenn du die Stiche dann in Ruhe lässt, sollten sie eigentlich von selbst abheilen.

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Antibiotika wirken tatsächlich nicht nur gegen die "bösen" Bakterien. Es gibt z.B. viele, die bei einer Antibiotikabehandlung Durchfall bekommen, weil ein großer Teil der "guten" Bakterien abgetötet wird und sich dafür "böse" Bakterien wie Clostridium difficile ausbreiten können. Normalerweise dauert so eine Antibiotikabehandlung aber auch nicht ewig, sodass die "guten" Bakterien schnell wieder zurückkommen.

Im Idealfall sollte vor einer Antibiotikabehandlung genau bestimmt werden, um was für Keime es sich handelt und dann das Antibiotikum ausgesucht werden, das möglichst gezielt nur gegen diese Keime wirkt. In Deutschland ist das leider noch die Ausnahme, in anderen Ländern wie z.B. den Niederlanden ist es aber schon Standard. Das hat auch zur Folge, dass antibiotikaresistente Bakterienstämme, die hier in Deutschland ein Riesenproblem sind, in den Niederlanden beinahe unbekannt sind. Aber das ist ein anderes Thema.

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Es gibt da ganz genaue Vorschriften, welche Antibiotika in der Schwangerschaft verschrieben werden dürfen und welche nicht. Einige Antibiotika sind für das Kind völlig harmlos, andere können fatal sein. Deswegen unbedingt dem Arzt sagen, dass man schwanger ist und am besten auch in der Apotheke nochmal darauf hinweisen. Sicher ist sicher.

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Rheuma ist eigentlich ein riesiges Gebiet von Erkrankungen. Umgangssprachlich ist aber meistens die Rheumatoide Arthritis gemeint. Die wird mithilfe von verschiedenen Verfahren diagnostiziert, z.B. Blutuntersuchungen (Rheumafaktor), MRT, Szintigrafie, u.s.w.

Die Rheumatoide Arthritis ist wie die meisten rheumatischen Erkrankungen eine Autoimmunerkrankung, das heißt, dass das sich das Immunsystem gegen körpereigene Zellen richtet und sie schädigt oder zerstört. Deswegen wird die Rheumatoide Arthritis neben Schmerzmitteln vor allem auch mit Medikamenten behandelt, die das Immunsystem unterdrücken. Dazu gehören zum Beispiel Glukokortikoide ("Kortison") und Methotrexat (MTX).

Mehr dazu steht auch bei Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rheumatoide_Arthritis

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Eigentlich ist es so gedacht, dass du immer als erstes zum Hausarzt gehst. Der kann dann einen geeigneten Facharzt aussuchen. Der Grund dafür ist, dass man als Laie überhaupt nicht wissen kann, welcher der richtige Facharzt ist. Die Medizin ist komplizierter als die meisten glauben und auch in scheinbar eindeutigen Fällen liegt man als Laie oft daneben. Bei Rückenschmerzen würden die meisten wohl zum Orhopäden gehen - es könnte aber genau so gut ein Fall für den Neurologen, Onkologen, Internisten, Arbeitsmediziner, Psychosomatiker oder Schmerztherapeuten sein. Und Fachärzte kümmern sich nunmal in erster Linie um ihr eigenes Fachgebiet, übersehen so leicht das eigentliche Problem, das aus einem ganz anderen Fachgebiet stammt. So kommt es dann immer wieder vor, dass ein Patient z.B. von einem Orthopäden zum nächsten rennt obwohl er eigentlich beim Psychosomatiker behandelt werden müsste.

Ein guter Hausarzt macht eine ausführliche Anamnese, untersucht den Patienten und schickt ihn dann mit einer Verdachtsdiagnose zum richtigen Facharzt. Wenn dort nichts gefunden werden kann, versucht er, weitere Möglichkeiten abzuklären und überweist entsprechend wieder zu einem anderen Spezialisten. Dabei ist er derjenige, der den Überblick über die Untersuchungen und Behandlungen behält und dafür sorgt, dass nichts übersehen wird.

Direkt zum Facharzt gehen sollte man nur, wenn die Diagnose feststeht und man dort regelmäßig behandelt wird.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich auf der Toilette mit irgendetwas ansteckst, ist sehr gering. Viel wahrscheinlichere Ursachen sind Nahrungsmittel, Trinkwasser, Türklinken, Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln, u.s.w.

Die Körperteile, mit denen du dich normalerweise auf eine Klobrille setzt, sind keine guten Eintrittspforten für Keime aller Art. Letztendlich müssen die irgendwie in deinen Mund. Die wenigsten lecken aber die Klobrille ab, bevor sie sich setzen und die allermeisten waschen sich nach dem Toilettengang die Hände bevor sie irgendetwas anderes tun (z.B. essen). Da haben die Keime kaum eine Chance. Dafür fasst du jeden Tag tausendfach alle möglichen Gegenstände an, die schon etliche Menschen vor dir angefasst haben, ohne dir jedes mal die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Das wäre auch gar nicht möglich, sonst wärst du von morgens bis abends mit nichts anderem beschäftigt. Zum Glück hast du aber ein Immunsystem, das auch diese Keime in aller Regel abwehrt. Wenn das mal nicht der Fall ist, hast du eben Pech gehabt. Aber vorbeugen kann man an der Stelle nur schwer.

Bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser sieht das etwas anders aus. Hier kann die Keimbelastung so hoch sein, dass dein Immunsystem keine Chance hat. Gleichzeitig kannst du dabei aber vorbeugen. Wasser solltest du in fernen Ländern nur aus versiegelten Flaschen benutzen (auch zum Zähneputzen). In einigen Ländern werden diese Flaschen mit Leitungswasser wieder aufgefüllt und erneut verkauft - also wirklich auf den Verschluss achten, ob er noch original ist. Außerdem können auch Wasserfilter, Chlortabletten, UV-Licht oder andere Hilfsmittel sinnvoll sein, wenn du auf Leitungswasser oder andere unsichere Quellen angewiesen bist. Vorsicht auch vor Eiswürfeln in Cafes und Bars: Die sind ebenfalls aus Leitungswasser und durch die Kälte werden die meisten Keime nicht abgetötet.

Bei festen Nahrungsmitteln, insbesondere Obst und Gemüse, gilt: Cook it, peel it or forget it. Entweder du kochst die Lebensmittel, oder du schälst sie. Alles andere solltest du gar nicht erst kaufen.

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Nein. Es gibt zwar bestimmte Formen von Strahlung, die Krebs auslösen können (z.B. Röntgen-, UV- oder Gammastrahlung), aber die Handystrahlung hat damit nicht viel zu tun. Handystrahlung liegt eher im Bereich von Radiowellen. Wenn das Krebs verursachen würde, müssten die Menschen in der Nähe von Radiostationen alle Krebs haben, weil die Strahlenleistung um ein vielfaches höher als bei einem Handy ist.

Der Grund, wieso einige Arten von Strahlung Krebs verursachen, ist, dass die DNA und andere Moleküle beschädigt werden. Das geht nur bei sehr kurzwelliger Strahlung - wie eben UV-Strahlung, Röntgenstrahlung oder Gammastrahlung. Die bezeichnet man auch als Ionisierende Strahlung. Das ganz normale sichtbare Licht hat eine etwas größere Wellenlänge und ist damit schon nicht mehr ionisierend. Es verursacht nach allem was wir bis heute wissen keinen Krebs. Handystrahlung hat eine noch viel größere Wellenlänge und wie zu erwarten, hat man auch nach Jahrzehntelanger Forschung keinen eindeutigen Hinweis darauf gefunden, dass Handystrahlung Krebs verursacht. Es wäre inzwischen wohl auch aufgefallen, wo doch heute fast jeder Europäer ständig mit dem Handy telefoniert. Du kannst also beruhigt sein.

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Im Prinzip deutet schon eine einzige Diät auf ein psychisches Problem hin. Wenn aber eine nach der anderen folgt, sollte man das auf jeden Fall ernst nehmen. Das ist dann schon eine Vorstufe zur Magersucht

Ich würde dir empfehlen, eine Beratungsstelle in deiner Nähe aufzusuchen und dort um Hilfe zu bitten. Alleine kannst du nicht viel tun, damit überforderst du dich nur selbst und übernimmst die Verantwortung für etwas, wofür du nicht verantwortlich bist. Beratungsstellen findest du hier:

http://www.bzga-essstoerungen.de/index.php?id=144

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Ein Mangel an Vitamin B12 hat häufig damit zu tun, dass es nicht richtig aufgenommen werden kann. Da hilft es natürlich nicht, wenn man über seine Nahrung mehr Vitamin B12 zu sich nimmt oder wenn man Tabletten schluckt. In solchen Fällen muss das Vitamin "gespritzt" werden.

Woran genau es bei dir liegt und was man dagegen tun kann, solltest du am besten mit deinem Hausarzt klären.

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Kalt baden ist vor allem aus drei Gründen gefährlich:

  1. Kreislaufprobleme: Wenn dir warm ist oder wenn du gerade gegessen hast und dann auf einmal in kaltes Wasser springst, dann strömt mit einem Mal sehr viel Blut zurück zum Herzen. Es kann sein, dass das Herz dann überfordert ist und "aussteigt".

  2. Unterkühlung: Wenn du längere Zeit in kaltem Wasser bist, kann es sein dass du dich gefährlich unterkühlst. Das passiert aber niemandem, der freiwillig badet - du wärst lange vorher so durchgefroren, dass du wieder rausgehen würdest.

  3. Erfrierungen: Das passiert erst bei sehr, sehr niedrigen Temperaturen. Dazu musst du schon ein Loch ins Eis hacken und darin baden.

Fazit: Kreislaufprobleme hättest du sofort bemerkt, eine Unterkühlung auch und Erfrierungen treten bei solchen Temperaturen normalerweise nicht auf. Also nichts passiert.

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Wenn sie so aussehen wie Insektenstiche, sind es Quaddeln und keine Papeln.

Insekten kommen nicht nur durchs Fenster. Flöhe, Zecken, Bettwanzen und andere sind auch ganz gut zu Fuß, lassen sich herumtragen oder sie wohnen schon länger bei euch. Ansonsten ist auch eine allergische Reaktion oder eine Urtikaria denkbar. Näheres kann der Hausarzt klären.

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Bei den meisten Medikamenten ist es so, dass die Nebenwirkungen vor allem am Anfang der Behandlung auftreten, es gibt also eine Art "Gewöhnung". So ist es auch bei Doxycyclin.

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Wenn du bei registrierten, deutschen Internetapotheken bestellst, kannst du bedenkenlos Generika kaufen. Eine Liste von Apotheken, denen du vertrauen kannst, findest du hier:

https://versandapotheken.dimdi.de/pdfs/var-name.pdf

Der Grund, warum Generika so günstig sind, ist dass die meisten Medikamente sehr billig herzustellen sind. Das teure sind die Entwicklungskosten. Wenn ein Pharmahersteller jetzt ein neues Medikament erfunden hat, dann kann er es für 50 cent herstellen und für 20€ verkaufen. Das geht, weil das Medikament in den ersten 20 Jahren durch Patente geschützt ist, sodass es kein anderer Hersteller nachmachen darf. Mit diesem Geld holt der Pharmahersteller in den ersten 20 Jahren seine Entwicklungskosten wieder rein.

Wenn der Patentschutz dann abläuft, kommen die ganzen Generikahersteller, produzieren das Medikament genau so für 50 cent und verkaufen es für 1€, weil sie ja keine Entwicklungskosten hatten. Der Ursprüngliche Hersteller hat aber immer noch den Vorteil, dass er 20 Jahre lang der einzige Hersteller dieses Medikaments war und dass sein Name dadurch sehr bekannt ist. Viele Menschen wissen ja auch nicht, dass es überhaupt Generika gibt und kaufen z.B. immer noch das original Aspirin. So kann der Originalhersteller auch nach Ablauf des Patentschutzes höhere Preise verlangen. Mit Unterschieden in der Qualität hat das aber nichts zu tun.

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Selbst wenn du gar keine Äpfel und keinen Salat essen würdest, bräuchtest du keine Vitamintabletten. Dass unser Körper Vitamine nicht selber produziert, liegt nicht daran, dass es so schwierig ist, sondern daran, dass wir sowieso immer genug Vitamine aus der Nahrung aufnehmen, sodass sich eine Eigenproduktion nicht lohnt. Du musst dir mal überlegen, unter welchen Bedingungen sich die Menschheit entwickelt hat. In der Steinzeit konnten die Menschen nicht im Januar mal eben zu Edeka gehen und sich mit Bananen, Ananas und Tomaten eindecken. Trotzdem haben sie nicht alle an Vitaminmangel gelitten, sonst gäbe es uns wohl heute nicht mehr.

Wir haben heute (in Mitteleuropa) eine Vielfalt beim Nahrungsangebot, die in der Menschheitsgeschichte nie dagewesen ist. Vitaminmangel ist überhaupt kein Problem und tritt in unseren Breiten praktisch nur bei Menschen mit Essstörungen, Verdauungs- oder Stoffwechselproblemen auf.

Ganz wichtig: Bei Vitaminen gilt nicht, je mehr desto besser. Wir haben einen bestimmten Bedarf und wenn der gedeckt ist, ist das Optimum erreicht. Das ist wie bei einem Auto: Das fährt auch nicht um so schneller, je voller der Tank ist. Im Gegenteil, zu viele Vitamine können schaden und auch richtig krank machen. Klar, dass uns die Nahrungsergänzungsmittelindustrie etwas anderes erzählen will.

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Es gibt zwei Typen des Schlaganfalls:

Am häufigsten (ca. 80%) ist der unblutige Schlaganfall. Dabei kommt es in der Tat dazu, dass ein Blutgerinnsel ein Hirngefäß verstopft, sodass in einem bestimmten Bereich die Durchblutung ausfällt.

Es gibt aber auch den blutigen Schlaganfall und da passiert genau das Gegenteil: Ein Hirngefäß reißt oder platzt und das Blut tritt aus. Das Ergebnis ist aber das selbe: Ein bestimmter Bereich im Gehirn wird nicht mehr (ausreichend) durchblutet. Und genau das hatte deine Oma. Die Hirnblutung war die Ursache für den Schlaganfall.

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Das ist nicht ganz einfach. Es kommt vor, dass eine Suiziddrohung nur eine Art Hilfeschrei ist und dass es keine wirkliche Absicht gibt, sich umzubringen. Leider kommt es aber auch immer wieder vor, dass Menschen völlig überraschend tatsächlich einen Suizid begehen, obwohl sie vorher nur ganz vorsichtige Andeutungen gemacht haben. Niemand kann unterscheiden, wann eine Suiziddrohung ernst gemeint ist und wann nicht - deswegen muss man so etwas immer ernst nehmen.

Oft kommt es auch zu Suizidversuchen, bei denen das Opfer ganz bewusst gefunden und gerettet werden will. Leider kann so etwas auch schief gehen. Ich kenne einen Fall im weiteren Bekanntenkreis, wo die Tochter, kurz bevor die Mutter heimkam, in der Badewanne eine Schachtel Tabletten genommen hat, die eigentlich nicht tödlich gewesen wären. Allerdings war die Tochter gegenüber diesen Tabletten wohl besonders empfindlich, sodass sie in Verbindung mit dem heißen Badewasser bewusstlos wurde und ertrank. Die Mutter kam ausnahmsweise später nach Hause und hat ihre Tochter nur noch tot aufgefunden.

Also: Auf jeden Fall ernst nehmen. Wenn man die Person nicht kennt, am besten die 112 anrufen.

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Es gibt zwei verschiedene Arten des Schlaganfalls, den blutigen und den unblutigen.

Beim blutigen Schlaganfall "platzt" ein Blutgefäß im Gehirn. Das kann z.B. passieren, wenn es ein Aneurysma gibt, das ist eine (häufig angeborene) Gefäßaussackung, die als Schwachstelle leichter nachgibt als ein normales Blutgefäß. So wird es wohl bei deinem Bekannten gewesen sein.

Häufiger ist der unblutige Schlaganfall. Dabei wird ein Hirngefäß durch ein Blutgerinnsel verstopft, sodass im zugehörigen Gehirnabschnitt kein Blut mehr ankommt.

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Es könnte z.B. sein, dass der Wirkstoff nicht über die Mundschleimhaut, sondern erst im Magen aufgenommen werden soll. Wenn du die Tropfen unverdünnt nimmst, dann bleibt relativ viel davon auch nach dem Schlucken im Mund und wird dort möglicherweise aufgenommen. Verdünnst du die Tropfen, bleibt auch weniger des Wirkstoffes im Mund.

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Nein. Kalk im Trinkwasser ist überhaupt nicht schädlich, überschüssiger Kalk wird im Darm gar nicht erst aufgenommen.

Es gibt verschiedene Gründe, wieso kalkarmes Wasser manchmal trotzdem nützlich sein kann:

  • Geräte wie Bügeleisen, Wasserkocher, Kaffeemaschine, etc. verkalken nicht so schnell, wobei die sich in der Regel auch sehr leicht entkalken lassen
  • Kaffee oder Tee sollen besser schmecken
  • Seife bildet in kalkhaltigem Wasser Kalkseife, die beinahe unlöslich ist und deswegen nicht mehr ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Das kann z.B. beim Rasieren mit Rasierseife stören, weil sich nicht mehr so viel Schaum bildet.
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Keine Angst, dein Schädel macht schon einiges mit. Wenn du keine Erinnerungslücken hast und nicht bewusstlos warst, ist mit Sicherheit nichts passiert. Dass du jetzt leichte Kopfschmerzen hast, ist normal.

Sollten in den nächsten Tagen starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder Bewusstlosigkeit auftreten, bitte sofort zum Arzt gehen oder ggf. einen Rettungswagen rufen (bei Bewusstlosigkeit). Das ist aber extrem unwahrscheinlich, dazu müsstest du schon eine vorbestehende Schädigung deiner Hirngefäße haben.

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Das ist eine beschissene Situation, kenne ich leider auch. Das große Problem bei Depressionen ist, dass die Betroffenen es nicht schaffen, die Krankheit als solche zu erkennen und sich davon abzugrenzen. Sie sind fest davon überzeugt, dass die Welt tatsächlich so grausam wie in ihrem Kopf ist und dass sie sich so schlecht fühlen, weil sie nunmal so sind. Deswegen können sich die meisten auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendjemand ihnen helfen kann. Ich weiß, dass man da oft gegen eine Wand redet, aber du musst versuchen, deinem Bruder klarzumachen, dass es alleine die Krankheit ist, die dafür sorgt dass es ihm so schlecht geht und dass man sie behandeln kann. Wenn das nicht fruchtet, kannst du leider nichts tun.

Für Angehörige ist es extrem frustrierend, diese permanente schlechte Stimmung zu ertragen, vor allem weil sich die betroffenen ja auch überhaupt nicht aufheitern lassen. Deswegen (ganz wichtig!): Schaffe dir Freiräume. Du musst ihn und seine Launen nicht aushalten, das geht auch nicht. Hilfe anbieten heißt nicht, dass man sich permanent dieses Gejammer anhört, davon darfst und musst du dich abgrenzen!

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Als erstes immer zum Hausarzt. Nur der hat das Fachwissen und weiß, wer der richtige Facharzt ist. Als Laie vertut man sich da schnell mal und geht zum Neurologen, obwohl man beim Dermatologen, Orthopäden oder sonst einem Facharzt besser aufgehoben wäre. Das Problem dabei ist, dass viele Fachärzte "Scheuklappen" aufhaben und nur auf ihr Gebiet schauen. So bleiben dann Erkrankungen unentdeckt, weil man beim falschen Facharzt ist.

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Das geht nicht. Bakterien und Viren (auch krankmachende) sind überall, Milliardenfach. Du müsstest den ganzen Tag mit so einem Anzug rumlaufen:

http://tinyurl.com/7e4vmzc

Entweder dein Immunsystem wird mit den Krankheitserregern fertig (was die Regel ist) oder du hast Pech gehabt. Du kannst aber versuchen, dein Immunsystem nicht bei der Arbeit zu behindern, indem du ausreichend schläfst, Stress vermeidest, dich gesund ernährst, Sport treibst und auf Alkohol, Rauchen und andere Drogen verzichtest. Mehr als das geht nicht. Lass dir bitte nicht irgendwelche Immunkuren aufschwatzen, die sind allesamt Humbug.

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Ja, das kommt relativ häufig vor. In deiner Nase ist nicht so viel Platz wie du denkst, es gibt sehr enge stellen. Das ist eigentlich auch gut so, denn da verfängt sich der Staub, den du mit einatmest (willst du ja nicht in der Lunge haben) und die Luft wird angefeuchtet und aufgewärmt. Wenn die Nasenscheidewand aber schief ist, kann es sein, dass diese Engstellen (fast) ganz verschlossen werden und man nur noch schlecht Luft durch die Nase bekommt.

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Am naheliegendsten ist es natürlich, von vorneherein Stress zu vermeiden. Woher kommt der Stress? Nur beruflich oder ist auch deine "Freizeit" von vorne bis hinten durchgeplant? Auch wenn es schwer fällt, ist es manchmal sinnvoll, sich von Aktivitäten zu trennen, die einem wichtig sind - um auch mal nichts tun zu können.

Übergangsweise sollte Simethicon (Tropfen oder Kautabletten) helfen. Das ist ein Mittel, das nur im Magen-Darm-Trakt wirkt, indem es Schaumbildung verhindert. Im Gegensatz zu vielen pflanzlichen Wirkstoffen wird es nicht vom Körper aufgenommen und unverändert wieder ausgeschieden. Dadurch gibt es keine Nebenwirkungen und du kannst es auch nicht überdosieren.

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Antibiotika immer bis zum Schluss durch nehmen, wenn es irgendwie geht, auch wenn die Beschwerden schon weg sind. Wenn du nur einen Teil der Bakterien bekämpfst, dann überleben die, die relativ unempfindlich gegen das Antibiotikum sind. So züchtet man sich resistente Bakterienstämme, die irgendwann gar nicht mehr auf dieses Antibiotikum reagieren. Dass man Durchfall bekommt, ist leider relativ häufig. Ich fürchte, das musst du einfach durchstehen, bis die Woche rum ist.

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Diese Taschenwärmer enthalten Natriumacetat, also das Natriumsalz der Essigsäure. Das ist vollkommen unschädlich, du könntest es theoretisch sogar essen (schmeckt allerdings widerlich). Wenn überhaupt geht eine Gesundheitsgefahr von der Plastikfolie aus, die möglicherweise mit zu vielen oder gar verbotenen Weichmachern versetzt sein könnte. Aber auch das halte ich für relativ unwahrscheinlich.

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Ich würde davon ausgehen, dass das Gel harmlos ist. Es gibt eine ganze Reihe von unschädlichen und billigen Substanzen. mit denen man so ein Gel herstellen kann. Wieso sollte der Hersteller absichtlich ein giftiges Hilfsmittel einsetzen, gerade im medizinischen Bereich? Es müsste dann auch ein entsprechender Warnhinweis auf der Packung stehen.

Also am besten das Gel nicht essen oder sich von oben bis unten damit einschmieren, aber ansonsten kann wohl nicht viel passieren.

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Eigentlich ist es logisch. Dein ganzer Körper "schwimmt" ja sozusagen im Wasser, jede Zelle ist mit Wasser gefüllt und alles was passiert, braucht auf irgendeine Weise Wasser um zu funktionieren. Das gilt auch für die Wundheilung. Neue Zellen können sich nur in feuchtem Milieu bilden, Botenstoffe können nicht über die Luft sondern nur durch das Wasser übertragen werden, u.s.w.

Es ist nachgewiesen, dass Wunden schneller heilen, weniger schmerzen und weniger Narben hinterlassen, wenn sie feucht bleiben. Allerdings muss man gleichzeitig darauf achten, dass die Wunde immer sauber bleibt, denn nicht nur die Körperzellen sondern auch Krankheitserreger fühlen sich wohler, wenn es feucht ist. Das mag ein Grund dafür sein, dass oft behauptet wird, dass trockene Wunden besser heilen. Wenn man die Wunde nicht vernünftig abdeckt und die Abdeckung (Pflaster/Verband) mindestens täglich wechselt, kann es passieren dass sich die Wunde infiziert und dann dauert die ganze Geschichte natürlich länger.

Bei einer trockenen Wunde bilden sich neue Zellen nur unter der trockenen Kruste, deswegen dauert es deutlich länger und es bilden sich leichter Narben. Die Kruste reizt außerdem permanent Nervenenden, sodass die Schmerzen stärker sind.

Hier steht auch was dazu, wenn auch nicht aus unabhängiger Quelle:

http://www.hansaplast.de/magazin/gesundheit-und-schutz/feuchte-wundheilung

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Nicht rumprobieren, ab zum Arzt! Wie du schon festgestellt hast, helfen die gängigen Schmerzmittel nicht. Es gibt aber trotzdem Medikamente, die helfen. Das sind Mittel, die eigentlich gegen Epilepsie eingesetzt werden, aber auch gegen die Trigeminusneuralgie wirken. Allerdings sind diese Medikamente verschreibungspflichtig, an einem Arztbesuch führt also kein Weg vorbei.

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Wie newbie schon sagt, ist meistens nicht das Koffein der Übeltäter. Ich habe genau das gleiche Problem mit Kaffee, Espresso habe ich aber lange Zeit gut vertragen. Inzwischen geht das leider auch nicht mehr so gut.

Für "Notfälle", wenn ich wirklich wenig geschlafen habe, habe ich jetzt Guarana. Das vertrage ich vergleichsweise gut, aber es schmeckt nicht so toll.

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Ich würde ihn nicht wegwerfen. Backofenreiniger ist aggressiv, aber nicht giftig. Das ist ein Unterschied. Sollte der Kuchen tatsächlich beim Backen mit dem Reiniger in Kontakt gekommen sein, dürfte das erstens relativ wenig gewesen sein, zweitens hat sich der Reiniger wahrscheinlich schon am Kuchen "ausgetobt".

Das ist wie bei Laugenbrezeln. Die werden vor dem Backen durch ätzende Natronlauge gezogen, aber nach dem Backen kann man sie ohne weiteres essen. Die Natronlauge reagiert mit dem Teig und sorgt dafür, dass er braun wird. Für uns ist sie dann nicht mehr gefährlich.

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Das Gas von Gasherd bzw. aus der Gasflasche ist nicht giftig, aber schwerer als Luft. Es setzt sich also in der Lunge unten fest und bleibt möglicherweise eine Weile dort. Normalerweise sollte es sich aber nach und nach mit der Atemluft vermischen und so abgeatmet werden. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass du wirklich nennenswerte Konzentrationen des Gases eingeatmet hast, dazu müsstest du schon direkt an der Gasleitung saugen. Wegen der Brandgefahr wird das - eigentlich geruchlose - Gas mit einem Duftstoff versehen, sodass man es schon in sehr geringen Konzentrationen riechen kann. Dass die Luft nach Gas roch, muss nicht heißen, dass da wirklich viel Gas drin war.

Ich würde mal vermuten, dass deine Luftnot eine andere Ursache hat. Wenn es die nächsten Tage nicht besser oder gar schlimmer wird, solltest du mal beim Arzt vorbeischauen. Ärzte gibt es auch in Ägypten.

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Desinfektionsmittel haben ganz allgemein nichts in Privathaushalten verloren, die gehören in Kliniken und Arztpraxen. Dort muss die Umgebung möglichst keimfrei gehalten werden, weil es viele Patienten mit stark geschwächtem Immunsystem (z.B. durch AIDS oder Leukämie) oder mit offenen Wunden gibt.

Gesunde Menschen sind dagegen sowieso laufend von Keimen aller Art umgeben und das Immunsystem wird spielend damit fertig, wir merken das nichtmal. Dieser regelmäßige Kontakt mit Bakterien und anderen Mikroorganismen ist sehr wichtig für die Entwicklung des Immunsystems. Außerdem gibt es starke Hinweise darauf, dass Allergien durch eine zu sterile Umgebung begünstigt werden. Die Hypothese ist (etwas vereinfacht), dass sich das Immunsystem "langweilt" und deswegen auf eigentlich harmlose Substanzen (wie Lebensmittel oder Blütenpollen) vollkommen übertrieben reagiert.

Menschen gibt es seit ungefähr 200.000 Jahren. Als wir entstanden sind, waren Bakterien, Viren, Pilze, u.s.w. schon lange da. Wir sind inmitten dieser Keime entstanden und haben uns zu dem entwickelt, was wir heute sind. Dabei haben wir nicht nur gelernt, uns gegen diese Keime zu wehren, sondern wir sind auch feste Lebensgemeinschaften mit ihnen eingegangen, ohne die wir nicht überleben könnten. Unser Körper enthält ungefähr zehn mal so viele Bakterienzellen wie Menschenzellen, die Darmflora, Hautflora, etc. bilden und wichtige Aufgaben erfüllen.

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Die Bakterien und die Schimmelpilze werden beim Backen abgetötet. Die sind aber auch gar nicht das Problem, spätestens in der Magensäure würden sie sowieso das zeitliche segnen. Das Problem sind die Giftstoffe (Toxine), die sowohl von den Bakterien als auch von den Pilzen gebildet werden. Die werden beim Backen nicht (oder nicht ausreichend) zerstört und das ist das eigentlich gefährliche.

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Es kommt leider immer noch vor, dass man bei manchen Menschen keine Ursache für ihre Beschwerden findet. Wir wissen eben noch nicht alles.

Deswegen sollte man sich aber nicht gleich in die Hände von Menschen begeben, die behaupten, für alles eine Lösung zu haben. Diese Behauptung sollte grundsätzlich schonmal misstrauisch stimmen. Wenn dann nach kurzer Zeit auf wundersame Weise ganz eindeutige Ursachen für die Erkrankung gefunden werden, die in koststpieligen Behandlungen beseitigt werden müssen, ist das erst recht ein Grund für Zweifel.

Die Bioresonanztherapie macht absichtlich einen wissenschaftlichen Eindruck. Es werden technische Geräte mit interessanten Anzeigen eingesetzt und biologische und physikalische Fachbegriffe benutzt. Die Behauptungen, die so wissenschaftlich klingen, sind allerdings frei erfunden und ergeben für jemanden, der die Fachbegriffe kennt und versteht, überhaupt keinen Sinn. Das ist so wie wenn man dir in der Autowerkstatt erzählen würde, dass man den Zylinderkopf repariert, indem man im Autoradio Bach und Mozart laufen lässt. Völliger Unsinn, aber im Fall der Bioresonanztherapie ist der Unsinn mit so vielen Fachbegriffen gespickt, dass das nicht jedem auffällt.

Du scheinst ja schon einige Ärzte konsultiert zu haben. Leider muss man manchmal erst zehn Ärzte abklappern, bis man den einen findet, der vor etlichen Jahren auf einer Fachtagung schon mal von einer seltenen Krankheit gehört hat, die genau zu deinen Beschwerden passt... solche Fälle gibt es relativ oft. Ich kann deine Verzweiflung gut verstehen, aber versuche einfach geduldig zu bleiben und einen Spezialisten nach dem anderen aufzusuchen. Wenn du die Verzweiflung zum Anlass nimmst, dich in die Hände eines Scharlatans zu begeben, dann kommst du vom Regen in die Traufe. Ich vertraue Menschen, die ihre Grenzen kennen und misstraue denen, die behaupten, keine zu haben.

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Natürlich weglassen, du musst dich doch nicht selber foltern. Die Schärfe hat nichts damit zu tun, wie gut die Mundspülung wirkt, die soll einfach nur für ein Frischegefühl sorgen.

Ich habe immer die grüne Mundspülung von Aldi Nord (Eurodont). Die ist überhaupt nicht scharf, schmeckt sehr lecker nach Minze und hat bei Stiftung Warentest mit "Sehr gut" abgeschnitten. Ich weiß nicht, ob die von Aldi Süd die gleiche ist, ggf. einfach mal schauen ob da auch ein Sticker von der Stiftung Warentest drauf ist.

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Die medikamentöse Behandlung von Depressionen hat in den letzten Jahren ganz schöne Fortschritte gemacht. Ich würde das nicht so negativ sehen. Natürlich gehört auch eine begleitende Psychotherapie dazu, aber die Erfolge sind nicht so groß wie bei der medikamentösen Therapie. Man kann bei Menschen mit Depressionen Veränderungen im Hirnstoffwechsel nachweisen, die durch Antidepressiva (zumindest teilweise) rückgängig gemacht werden. Das sind also keine "Happy-Pills", sondern Medikamente die schon sehr direkt an der eigentlichen Ursache der Depression ansetzen. Auf gesunde Menschen haben moderne Antidepressiva keine stimmungsaufhellende Wirkung, sie helfen wirklich nur kranken Menschen.

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Bei Männern gibt es nicht so eine abrupte Umstellung des Hormonhaushalts, deswegen sind sie von den Wechseljahren weitestgehend verschont. Sie machen dafür andere Sachen durch. Spätestens wenn der beste Freund auf einmal nicht mehr aufstehen will, wenn eine Frau den Raum betritt, leiden auch die Männer unter dem Älterwerden.

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Wenn eine Behandlung nicht optimal verläuft ist das noch lange kein Kunstfehler. Die Frage ist immer, ob der Operateur (oder ein anderer beteiligter) einen entscheidenden Fehler gemacht hat. In der Regel treten solche Komplikationen aber auf, ohne dass irgendjemand einen Fehler gemacht hat, man kann das Schicksal nennen, wenn man so will. Wenn ihr den Verdacht habt, dass der Grund für die Komplikationen wirklich ein Fehler des Operateurs ist, solltet ihr zunächst das Gespräch mit dem behandelnden Arzt suchen und ggf. einen Sachverständigen hinzuziehen.

Eines sollte man aber nicht vergessen: Ärzte sind ganz normale Menschen und sie haben keine magischen Heilkräfte. Eine Garantie, dass alles glatt läuft, können sie nicht liefern. Wenn sie alles tun, was sie gelernt haben, und es trotzdem schiefgeht, dann liegt das ganz einfach nicht mehr in ihrer Macht.

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Haha, das ist ein tolles Beispiel dafür, dass die Evolution auch mal in die falsche Richtung laufen kann. In hundert Jahren gibt es bestimmt ziemlich viele Menschen, die glauben dass man homöopathisch verhüten kann.

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Eigentlich kann dir niemand etwas sinnvolles sagen, der deinen genauen Befund nicht kennt. Eine Läsion des Kleinhirns ist einfach nur eine Schädigung und niemand hier weiß, welches Ausmaß und welche Ursache sie hat. Eine Kleinhirnläsion kann von dramatisch bis harmlos alles sein. Und je nachdem, was für eine Läsion der Antwortende hat, wird er dir auch von völlig verschiedenen Erfahrungen berichten.

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Gingko kann z.B. die Blutgerinnung beeinflussen. Bei frei verkäuflichen Präparaten ist die Dosis allerdings so niedrig, dass hier keine Gefahr besteht. Eine Wirkung sollte man sich davon allerdings auch nicht versprechen, der Placebo-Effekt spielt hier wohl die größte Rolle.

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Mein Rat wäre gewesen, mal einen FA aufzusuchen - aber da warst du ja schon. Trotzdem ist das der einzige sinnvolle Ansprechpartner, denn wir können dich hier nicht untersuchen und haben auch nicht das Fachwissen. Am besten du gehst nochmal vorbei und bestehst darauf, dass er die Ursache findet. Wenn du Schmerzen beim Sex hast, dann ist eben nicht "alles in Ordnung" und es ist Aufgabe des Arztes, herauszufinden, was du hast. Möglicherweise ist es auch sinnvoll, eine zweite Meinung bei einem anderen Frauenarzt einzuholen. Wie das abläuft, erfährst du am besten, indem du einfach mal bei deiner Krankenkasse anrufst.

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Die meisten Menschen legen beim Schlucken von Tabletten den Kopf in den Nacken, das ist aber völlig falsch. Wenn du den Kopf nach unten neigst (Kinn auf die Brust) geht es viel leichter.

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Atemnot ist auch bei Herzproblemen ganz typisch. Das Nitro-Spray hilft nur bei einem leichten Angina-Pectoris-Anfall. Das ist eine Art Vorstufe eines Herzinfarktes, bei der der Herzmuskel zu wenig Blut bekommt, aber noch kein Gewebe abstirbt. Es sorgt dafür, dass die Adern, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, weitgestellt werden, sodass mehr Blut durchfließen kann. Leider hilft das Nitrospray nicht immer, z.B. wenn sich ein Blutgerinnsel gebildet hat. Dann ist schnelle medizinische Hilfe wichtig, gut dass du den Notarzt gerufen hast!

Dass dein Freund sich weigert, zum Arzt zu gehen, ist übrigens auch relativ typisch für Menschen, die längere Zeit an einer schweren Krankheit leiden. Jedes mal, wenn er zum Arzt geht, muss er sich wieder mit seiner Krankheit beschäftigen und das belastet ihn. Im Alltag kann er dagegen so tun als wäre er gesund und seine Sorgen verdrängen. Menschlich sehr nachvollziehbar, aber aus medizinischer Sicht leider auch gefährlich. Am besten sprichst du mit deinem Freund darüber. Eigentlich bräuchte jeder chronisch kranke eine begleitende Psychotherapie, aber dafür gibt es nicht genug Therapeuten in Deutschland. Du oder dein Freund sollten trotzdem mal den Hausarzt ansprechen und um eine Überweisung bitten. Alternativ kann auch eine Selbsthilfegruppe den Umgang mit der Krankheit erleichtern, das muss aber dein Freund entscheiden. Selbsthilfegruppen sind nicht für jeden das richtige.

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Stell dir vor, du hast eine Stadt mit 100.000 Einwohnern. Es ist Winter und in dieser Stadt sind gerade 10.000 Menschen erkältet, also jeder zehnte. Die Prävalenz der Erkältung in dieser Stadt beträgt dann zu diesem Zeitpunkt 0,1 oder 10%.

Im Sommer wird das Wetter besser, deswegen sinkt die Prävalenz auf 0,05 bzw. 5%. Das bedeutet, dass von den 100.000 Einwohnern nur noch 5.000 erkältet sind.

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Lass das Minzöl weg, einfach nur heißes Wasser ist besser. Das Minzöl wirkt zwar erfrischend und man hat das Gefühl freier atmen zu können, aber gegen die Erkältung an sich richtet es nichts aus. Es kann sogar sein, dass das Öl das Flimmerepithel lähmt, das normalerweise für den Abtransport des Schleims sorgt. Dadurch schadet es mehr als es hilft.

Der Wasserdampf verflüssigt den Schleim, sodass er leichter abgehustet werden kann und befeuchtet die Schleimhäute. Ätherische Öle haben daran keinen Anteil.

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Die Studienlage zu Johanniskraut ist uneindeutig, deswegen kann man noch nichts genaueres dazu sagen, ob es wirklich wirkt.

Was man aber inzwischen herausgefunden hat, ist dass es doch deutliche Neben- und vor allem Wechselwirkungen gibt. Deswegen ist es inzwischen auch verschreibungspflichtig.

Die Johanniskraut-Präparate, die man frei verkäuflich in Drogerien oder Apotheken kaufen kann, sind so niedrig dosiert, dass man davon ausgehen kann, dass sie keine Wirkung haben.

Wenn du an einer Depression leidest oder zumindest den Verdacht hast, solltest du dringend zu deinem Hausarzt gehen. Man kann Depressionen heute sehr gut behandeln, aber nicht auf eigene Faust. Schließlich ist es eine schwere Krankheit, an der viele Menschen sterben und sowas gehört nunmal in die Hand eines Experten.

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Das kann unglaublich viele verschiedene Gründe haben. Viele Männer sind einfach so und haben nicht permanent Lust auf Sex. Das ist wohl die wahrscheinlichste Erklärung. Manche Männer haben auch das Vorurteil im Kopf, dass Frauen eigentlich nie Lust haben und denken, sie tun ihrer Freundin einen Gefallen, wenn sie auf ihre eigenen Bedürfnisse verzichten. Wenn es bei ihm früher anders war und erst in letzter Zeit die Lust am Sex extrem abgenommen hat, kann es auch ein Krankheitssymptom sein.

Auf jeden Fall solltest du das tun, was man immer tun sollte, wenn einem am Partner etwas komisch vorkommt oder stört: Mit ihm reden! Nach drei Wochen sollte es eigentlich möglich sein, ganz offen über Sexualität zu sprechen. Ich wusste schon, was und wie oft meine Freundin will, bevor wir zusammen waren.

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