Hilft Lorazepam wirklich gegen Flugangst?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die einzigen Nebenwirkungen die problematisch sein könnten, wären eine Störung des Gleichgewichtssinnes und die Amnesie. Deshalb solltest du nach dem Sitzen ganz vorsichtig aufstehen, und dich am besten irgendwo festhalten, da du sonst stürzen könntest. Die Amnesie ist nicht so schlimm. Du handelst ganz normal, kannst dich aber an das Geschehene, sprich den Flug nicht erinnern. Blöd ist das aber bei wichtigen Sachen, wie: Habe ich den Mietwagen schon abgeholt? Am besten wäre es, wenn du mit jemanden reist. Derjenige könnte im Falle eines solchen Geschehnisses dir Bericht erstatten. Aber keine Panik: Diese Nebenwirkungen treten bei weniger als 1% der Patienten auf.

Du solltest die Tabletten nur vor den jeweiligen Flügen nehmen. Auf gar keinen Fall darfst du jetzt damit anfangen das Medikament zu nehmen, da du bei einer über zweiwöchigen Einnahme süchtig werden kannst. Wenn du Lorazepam nimmst, darfst du auf keinen Fall am Tag davor mit dem Alkohol übertreiben. Du darfst natürlich am Einnahmetag keinen trinken und am besten am Tag danach gar nichts oder ganz wenig, da sonst die Wirkung von Lorazepam verstärkt wird. Vor allem die Nebenwirkungen wie Gleichgewichtsstörungen und Amnesie treten bei Alkoholeinnahme verstärkt auf.

Ich bin im April nach Gran Canaria geflogen, mit Lorazepam im Gepäck. Hab's erst im letzten Moment genommen, nur eine halbe Tablette. Hat mir sehr geholfen! Die nächste halbe tablette hab ich nach drei Wochen, kurz vorm Rücklflug genommen.Hat hervorragend geholfen. Das ist meine Erfahrung. Guten Gewissens weiter zu empfehlen.

Gruß rocio

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Ich war also Mitte letzter Woche beim Zahnarzt und der meinte, nachdem mir beim Kältetest die Tränen kamen, dass da wohl zu 90% eine Wurzelspitzenentzündung vorliegt und da nichts mehr zu machen ist außer halt die übliche Behandlung. Er meinte aber, er könne die Füllung nochmal abschleifen und etwas Kontakt wegnehmen und ich könnte schauen, ob es was hilft. Ansonsten solle ich halt am Montag zur Wurzelbehandlung reinkommen.

Jetzt, übers Wochenende, sind die Schmerzen besser geworden - ich kann weiche Sachen wieder problemlos kauen, aber bei härteren Sachen tut es nach wie vor weh. Daher bin ich unschlüssig, was ich machen soll. Laut dem Zahnarzt ist die extreme Kälteempfindlichkeit ja auch ein Zeichen, dass da etwas nicht stimmt. Ich habe aber schon zwei Wurzelbehandlungen hinter mir und bei der einen musste der Zahn am Ende doch gezogen werden und bei der anderen habe ich einen sehr problematischen Zahn zurückbehalten, der mich alle paar Monate wieder in die Praxis bringt.

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eine freundin von mir hat mir erzählt, das sie vor angstmachenden situationen immer abends eine tavor 0,5 mg nimmt und direkt am morgen, wenn die situation ist, nimmt. ist das denn überhaupt okay? oder ist das zu viel? ich selbst habe auch so eine situation und habe aber etwas angst, das ich zu viel nehme und dann nicht mehr so zurechnungsfähig bin und z.b. mich bei der arbeit nicht mehr konzentrieren kann. man hört ja immer, das es sehr müde machen soll.

und bevor das thema Arzt oder Abhängigkeit kommt:

natürlich habe ich die mal von meinem arzt bekommen für einen langen Flug, aber da hab ich nur geschlafen und die wirkung nicht so registriert und ich habe auch nicht den drang es regelmäßig zu nehmen. könnte ich auch nicht, es sind nicht sehr viele tabletten.

Danke für eure tips :)

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