Darf ich mit X-Beinen Laufen?

4 Antworten

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Hallo asdfghjkl,

ja, - zunächst ein Text:

" Laufschuhe und X-Beine

Die Wahl des richtigen und für die individuellen Gegebenheiten bestmöglich ausgestatteten Laufschuhs ist unerlässlich, wenn man beim Laufen nicht nur Spaß haben, sondern auch seine Gelenke, Muskeln und Sehnen gesund erhalten möchte. So wie es verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Körpern gibt, gibt es auch für jeden den passenden Laufschuh.

Nur die wenigsten Menschen verfügen über den optimalen Körperbau. Bei den meisten Läufern jedoch gibt es Unregelmäßigkeiten. Diesen kann man man mit der Wahl des richtigen Schuhs zum großen Teil entgegenwirken. Wählt man jedoch einen falschen Schuh, verschlimmern sich die Auswirkungen. Der Laufschuh korrigiert im Idealfalls die körperlichen Asymmetrien oder auch diejenigen Laufeigenschaften, die sich langfristig als gesundheitsschädlich herausstellen würden. Er gibt dem Körper den optimalen Halt und eine gute Ausrichtung auf den Untergrund.

**Wer von Natur aus X-Beine hat, der sollte bei der Wahl seines Schuhs besonderen Wert auf eine Laufbandanalyse legen.

Die Pronationsstütze ist optisch nicht immer als solche zu erkennen, wird meist aber mittels einer Farbgebung am Schuh nach außen dargestellt. Fachkundiges Personal im Sportgeschäft sollte wissen, welcher Schuh über eine Pronationsstütze verfügt, und diesen empfehlen können.""

(http://www.joggen-online.de/tipps-zum-richtigen-laufschuh/lauftyp/x-beine.html)

ERGÄNZUNG: Besser als die Pronationsstütze ist eine schalenförmige Fersenführung zur Erreichung des bestmöglichen funktionellen Ergebnisses.

Liebe Grüße, Alois

Es ist sicherlich auch eine Frage der Menge. Marathon würde ich nicht laufen, aber zum Ausgleich ein paar Kilometer am Tag, am besten auf weichem Untergrund sollten nach den entsprechenden Ratschlägen der anderen möglich sein.

Also erst einmal: ja, auch mit X-Beinen kannst du laufen gehen. Du solltest dir allerdings speziell gestützte Schuhe kaufen, damit es nicht zu asymmetrischen Belastungen und Knorpel- bzw. Knochenabrieb kommt. Am besten gehst du mit diesem Anliegen zu deinem Orthopäden.

Hüftfehlstellung ähnlich wie Hüftdysplasie

Hallo Community, Wie fang ich denn an.. also letztes Jahr hat sich rausgestellt, dass ich eine angeborene Hüftfehlstellung habe soll wohl sowas wie eine Hüftdysplasie sein. Ich habe als Kind schon X-Beine und plattfüße gehabt. Habe damals vom Orthopäden Einlagen bekommen. Wie sich letztes Jahr rausstellte, hätte der Orthopäde röntgen müssen, hat er aber nicht so kam das nicht raus. So ich bin weiblich (22 Jahre) ich hatte nie Probleme mit meiner Hüfte gehabt, es sah zwar immer etwas seltsam aus wenn ich laufe aber mehr nicht. Letztes Jahr fing ich eine Ausbildung zur Fachverkäuferin beim Bäcker an. Nach nur 3 Tagen arbeiten hatte ich so starke Schmerzen in der Hüfte dass ich zum Arzt bin. Es kommt durch die Hüfte die Ausbildung konnte ich nicht weiterführen laut Orthopäde. Tolle Wurst. Er meinte da ich 2 Kinder habe und sich während der Schwangerschaft das Becken ja etwas in die Breite geht hätte sich das verschlimmert und ich werde keine Berufe mehr ausüben können wo ich mich nicht regelmäßig hinsetzen kann. Meine Hüfte wäre so belastbar wie bei einer ca 60jährigen.. ich könnte mich aber operieren lassen dann wäre ich aber sehr lange arbeitsunfähig. Und da ich selbst im Alltag schon eingeschränkt bin (lange laufen und so fällt weg) wollte ich fragen ob man nicht noch irgendwas anderes machen kann um den Schmerzen vorzubeugen. Ich habe auch Einlagen damit kann ich länger zu Fuß unterwegs sein schon mal etwas. Aber es belastet und nervt einfach nur.. kennt sich jemand damit aus? Sorry für den langen Text. (Rechtschreibfehler dürfen gerne behalten werden ;D) LG Ebbes

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Joggen nach Meniskus-und Knorpelschaden?

Hatte am 30.11.17 eine Meniskus-OP bei der eine Teilentfernung mit anschließender Glättung des linken Innenmeniskus vorgenommen wurde. Bei der Arthroskopie wurde auch ein Knorpelschaden mit bestehender Athrose festgestellt. Da die OP sehr gut verlaufen ist und ich schon am zweiten Tag (nach dem Drainage ziehen) das operierte Knie normal, ohne Krücken, belasten konnte und ich mich sonst fast gänzlich beschwerdefrei bewegte, fing ich nach 6 Wochen wieder mit dem Lauftraining an. Da ich keinerlei Schmerzen hatte fing ich langsam an das Pensum zu steigern und konnte wieder problemlos alle zwei Tage meine 10 km-Runde absolvieren. Das ging drei Wochen sehr gut, bis ich plötzlich beim Laufen (31.01.2018) einen stechenden Schmerz an der operierten Stelle verspürte und das Lauftraining darauhinf abbrach. Unser ortsansässige Orthopäde, den ich daraufhin aufsuchte, verschrieb mir schmerz-bzw. entzündungshemmede Tabletten, da er nur von einer Reizung einer Vernarbung (hoffe ich habe es richtig verstanden) ausging. Da sich aber keine Besserung einstellte, habe ich endlich, 3 Wochen später einen Termin bei dem Orthopäde der mich operiert hat, bekommen.Dieser sagte mir, das speziell die Schädigung des Knorpels so stark sei, das ich meine "Laufkarrierre" beenden sollte und ich mir, nach dem nachlassen der Schmerzen, eine andere Sportart (z.B. Radfahren) suchen sollte. Auch sollte ich damit rechen, daß mir das Knie immer wieder Probleme machen könnte, da der Knorpelschaden irreperabel sei. Er verordnete mir auch Ruhe und verschrieb mir ebenfalls Tabletten. Meine zwei Fragen wären nun: Ist es normal, daß man bis zu 9 Wochen nach solch einer OP, bei der man in dieser Zeit überhaupt keine Schmerzen hatte und auch den gewohnten Sport ausüben konnte, plötzlich wieder starke Schmerzen bekommt? Und ist es für mich wirklich unmöglich meinen Laufsport mit dem Knorpelschaden weiter auszuüben oder gibt es andere Behandlungsmethoden, die mir das Laufen weiterhin möglich machen? Hoffe hier hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen. Sorry, ist ein bißchen lang geworden.


l.g.


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