Sind meine Symptome psychisch?

Hallo!

Ich muss leider etwas weiter ausholen, um meine Fragestellung zu erläutern.

Ich habe eine Menge, vorallem psychische, Vorerkrankungen. Dazu gehören: Borderline-Persönlichkeitsstörung, Asthma bronchiale, arterielle Hypertonie und noch einiges anderes.

Ich bin nun seit etwas über einer Woche ziemlich angeschlagen. Ich habe, laut Arzt, eine Bronchitis, außerdem leide ich an starkem Erbrechen, was bedeutet, dass ich von Mittwoch bis Freitag gar nichts und seit gestern minimal Flüssigkeit bei mir behalten kann (schätzungsweise 150-250ml Flüssigkeit am Tag). Seit gestern kommt außerdem wässriger Durchfall dazu. Ich bin seit Krankheitsbeginn mehrfach synkopiert, das erste Mal bei meiner Hausärztin im Wartezimmer, das zweite Mal im Universitätsklinikum, wo ich zuvor wegen eines Asthmaanfalls in der ZNA gewesen bin. (Danach auch noch öfter zu Hause) Diese Anfälle habe ich seit Beginn der Bronchitis mehrmals täglich. Doch die Klinik nimmt mich nicht mehr Ernst und schickte mich mit der Diagnose: "Exzerbation Asthma bronchiale psychogen" nach Hause, ohne mich zu untersuchen.

Auf jeden Fall schickte mich meine Hausärztin mit Einweisung am Donnerstag, sprich zwei Tage nach diesem Vorfall, erneut in die Klinik, da ich keine Flüssigkeit bei mir behalten konnte/kann und Blut breche. Die Klinik überwies mich in die Psychiatrie, wo ich eine Nacht blieb, mit der Begründung, meine Laborwerte seien in Ordnung, also sei ich nicht krank. Das Bluterbrechen glaubten sie mir nicht. Die psychiatrische Klinik meinte, ich habe mir einen Virusinfekt zugezogen. Ich weiß jedoch nicht mehr, was ich glauben kann und soll bzw, ob ich morgen erneut zu meiner Ärztin gehen soll. Mein größtes Problem ist, dass ich meine Medikamente nicht bei mir behalten kann.

Liste der Medikamente:

Foster (Hub 2-2-2), Avamys (Hub 1-0-1), Lamotrigin (200-0-200 mg), Abilify (15-0-0 mg), Sertralin (200-0-0 mg), Verapamil (40-40-40 mg), Cetirizin (0-0-10 mg), Pantozol (40-0-40 mg), Eisensulfat (100-0-100 mg)

Das Pantozol nehme ich, da ich bereits mehrere Ösophagitis hatte, ebenfalls mit Bluterbrechen. Das Eisen nehme ich aufgrund einer Anämie bei letztem Hb von 8,7. Außerdem nehme ich noch Bedarfsmedikationen, u.a. Levomepromazin gegen akute Anspannungszustände.

So, meine Symptome nochmals im Überblick:

Dauerhafte Übelkeit, Erbrechen (teilweise mit Blutbeimengungen), wässriger Durchfall, produktiver Husten und vermehrte Atemnot, Schmerzen im gesamten Bauchbereich sowie drückend hinter dem Brustbein, wiederholte Synkopen, dauerhaftes Schwächegefühl (Muskelschwäche, "schnell aus der Puste", Schwindel), Tachykardie bis 143, RR normal, für meine Verhältnisse jedoch hypoton, Temperatur immer UNTER 38°C.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen :D

Ach so, ich bin 19 Jahre alt, weiblich und wiege zur Zeit ca. 98 Kg bei einer Größe von 1,69 (bis letzte Woche noch ca 105 Kg)

Meine konkrete Frage: Muss ich nochmals zu meiner Ärztin oder sind meine Symptome wirklich nur psychisch?

Danke schonmal!:)

Psyche, Virusinfektion
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