Hilfe: Meine Mutter (seit 5 Jahren im Pflegeheim) kann/will kaum noch ein Wort reden, was kann das sein??

Sie ist zwar schon 90 und ich verbringe jeden (Kurz-)Urlaub in ihrer Nähe, um sie zu besuchen. Aber so apathisch wie an diesem Wochenende, so redeunfähig und schwach habe ich sie noch nie erlebt. Ist es ein Zeichen der Sterbephase? Sie wirkt müde, schwach, in sich versunken, redet höchstens noch mit "Ja" oder "Nein" oder der Pflegeschwester gegenüber mit Kopfnicken oder -schütteln. Der Zustand ist so erst seit vorgestern. Sie hatte Anfang des Monats das linke Bein amputiert bekommen, nachdem ihr schon seit 2016 beide Vorfüße abgenommen worden waren. Sie ist Diabetikerin, fast blind, arteriosklerotisch, osteoporotisch, multimorbide, gehunfähig, hilflos. Geistig war sie aber bis vorgestern noch recht wach und normal, ich konnte sie anrufen. Der Hausarzt wurde am Freitag herbeigerufen, - doch er kam nicht. Begründung: Was solle man in dem hohen Alter noch erwarten? Er soll morgen wieder kommen. Wenn er wieder nicht nachsieht oder meine Mutter ins Krankenhaus schickt, wechsle ich (Betreuer) den Arzt. Ein Schlaganfall ist m.E. nicht eingetreten, jedenfalls ist sie nicht halbseitig gelähmt, auch reagiert sie auf Fragen oder Bitten phasenweise richtig, jedoch hööööchst langsam, wenn überhaupt. Ich mache mir große Sorgen, vermute aber, die Schwäche rührt von der Operation, den nachlassenden Kräften und der Tatsache her, dass sie sehr wenig vom Essen anrührt. Jedoch konnte sie meine gestrige Frage, ob sie das Essen verweigern und sich aufgeben wolle, mit einem klaren "Nein" beantworten. Sollte sie neurologisch untersucht werden?

Demenz, Neurologie
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Verschlechterung der Demenz durch Narkose und zu niedrigen HB-Wert und Natrium-Wert?

Hallo,

mein Vater hat beginnende vaskuläre Demenz. Bis vor 2 Wochen lief eigentlich noch alles relativ normal. Er hat auch seit Monaten selbst versucht dagegen anzugehen, von Arzt zu Arzt gerannt. Da er in der Anfangsphase wohl alles noch selbst merkt, geht das natürlich auch auf die Psyche.

Naja jedenfalls hatte er vor 2 Wochen schwarzen Stuhlgang, er ist direktt ins Krankenhaus. Dort hat man ihm dann eine Magenspiegelung gemacht, bei der aber nichts heraus kam...Seit dieser Magenspiegelung, hat sich sein Zustand verschlechtert. Die Psyche ist ganz weit unten und der Kopf spielt verrückt. Er hat Alpträume, Angstzustände, versteht kaum mehr Zusammenhänge, vergisst mehr. Er wollte auch vorzeitig aus dem Krankenhaus abgeholt werden. War nicht zu halten. Wir haben ihn dann nach hause geholt. Der Stuhlgang ist wieder ganz normal. Aber gestern rief der Hausarzt und teilte uns mit dass der HB-Wert nur noch auf 9 sein...in den letzten Tagen stetig weiter gefallen wäre, auch der Natrium-Wert wäre sehr niedrig. Er solle dringend ins Krankenhaus. Nun soll hier eine Darmspiegelung gemacht. Mir graust es aber jetzt schon vor der erneuten Narkose. Die Ärzte meinten allerdings dass seine größere Verwirrtheit durchaus aber auch mit den Werten zusammen hängen könnte und nicht nur auf die Narkose zuzrückzuführen sein. Aber sein Stuhlgang ist halt völlig normal, kein Blut drin nichts. Sie gehen aber davon aus dass er irgendwo im Darm Blut verliert! Kann so ein niedriger HB-Wert nicht auch mit Eisenmangel zusammenhängen?

Wer kennt sich aus? Kann mir einen Rat geben? Die Darmspiegelung soll am Montag gemacht werden. Ich weiß aber nicht ob es die richtige Entscheidung ist. Er hatte übrigens vor 1 1/2 Jahren bereits eine Darmspiegelung und damals war alles ok.

Vielen Dank für zahlreiche Antworten bereits jetzt.

Katrin

Demenz, HB-Wert
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Sind das Anzeichen beginnender Demenz?

Hallo liebe Com.

Ich fange nochmal von vorne an, da mein letzter Beitrag etwas zurück liegt. Ich bin weiblich, 25 Jahre alt und 1,60 groß. Ich hab, seit dem ich plötzlich auftretende Sehstörungen und Gesichtsfeldausfälle bekam (angeblicher Mirgäneanfall mit Aura vor 3 Monaten), sehr starke Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen und Wortfindungsstörungen.

Davor war ich auch immer mehr vergesslich und mir haben ab und zu die Worte bein sprechen gefehlt aber so extrem war es davor nicht. Ich denke z.b. über etwas nach und auf einmal vergesse ich über was ich nachgedacht habe und muss ewig nachdenken was es war.

Oder ich laufe z.b. in die Küche zum Gefrierschrank will mir eine Pizza holen, denke auf dem Weg noch extra dran und dann steh ich davor und alles weg, weiß dann einfach nicht mehr was ich wollte. und das geht seit 3 Monaten jeden Tag so mal mehr mal weniger aber 10 mal passiert es mir mindestens am einem Tag.

Ich vergesse einfach die ganze Zeit was ich machen wollte und irgend wann nach 2 Std. fällt es mir wieder ein. kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, es ist wie ein Blackout das plötzlich kommt und in dem Moment ist da wie so eine Blockade ich kann einfach nicht mehr denken.

Fühle mich einfach total hilflos weil ich einfach nichts mehr richtig planen und durchfüren kann bin total orientierungslos Auch wenn ich mich mit jemandem Unterhalte fallen mir manche Wörter nicht mehr ein und ich rede dann nur komisches Wirres Zeug was keinen Sinn ergibt.

Das macht mir echt total angst ich merke einfach das etwas nicht stimmt und ich versuche mit der Weile echt mich anzustrengen und drauf zu achten, dass sowas nicht mehr passiert aber ich bin einfach machtlos ich kann absolut nichts dagegen tun.

Ich hatte auch schon einige neurologische Untersuchungen bei denen kam aber nichts raus. die Ärzte wissen nicht genau was ist und meinen aber das eine Demenz sehr unwahrscheinlich ist da ich noch sehr jung bin. Ich bin der Meinung das ich deswegen nicht Immun dagegen bin und das alles passieren kann im Leben und es sonst nichts mehr wirklich gibt was es sein könnte.

Ich würde mich über eine Antwort freuen vorallem von Menschen denen es ähnlich geht oder die jemanden kennen der das selbe durchmacht.

LG

Wendy

Demenz, Gedächtnis, Gehirn, Neurologie
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Einrichtungen für "Schreipatienten"

Gibt es Einrichtungen, die speziell für Schreipatienten da sind? Wir haben auf unserer Station, die speziell für Demenzkranke Bewohner eingerichtet ist, seit einigen Monaten eine Schreipatientenin. Sie schreit eigentlich rund um die Uhr. Und das sehr laut. Vor allem nachts. Wir haben alles mögliche versucht. Von Ablenkung, Validation, Spiegeln, Spielzeug, Medikamente in allen Formen und Dosierungen. Sie war 2x für je ca 3 Monate in Psychiartrischen Einrichtungen und kam unverändert bzw schlimmer zurück. Wir haben kein spezielles Zimmer das weiter abgelegen ist. Einzelzimmer ist nutzlos( sie schreit so laut, dass wir bereits mehrmals die Polizei im Haus hatten welche von Leuten aus benachbarten Häusern gerufen wurden, obwohl ihr Fenster geschlossen ist.) Unsere restlichen Bewohner bekommen im Grunde nachts überhaupt keinen Schlaf mehr. Sie dösen tagsüber mal hier und da für eine halbe Stunde, wenn die Bewohnerin mal kurz ruhig ist. Es ist nicht mehr zumutbar. Gibt es Einrichtungen (vielleicht sogar im Großraum Nürnberg) die speziell für solche Bewohner ausgerüstet sind? Schallsichere Wände..? Lt. Verschiedenen Ärzten ist sie medikamentös nicht mehr einstellbar. Sie kann sich auch nicht bewusst äußern. Daher haben wir Schmerzen durch versuchsweise Schmerzmedikation bereits ausgeschlossen. Aufgrund von fast fehlender Mimik/Gestik sind Gründe für ihr schreien nicht festzustellen. Biografisch ist über sie auch so gut wie nichts bekannt. Sie hat als "AAngehörige" nur eine Nachbarin, welche sich etwas um sie gekümmert hat. Ich hoffe ihr wisst vielleicht Rat. Wir sind hier alle am Ende. Die anderen Bewohner zeigen wegen Schlafmangel schon psychische Symptome wie dauerhaft zwinkern, Körper schaukeln, verstärkte Aggressivität.... Liebe Grüße, Yira

Demenz, Psychiatrie, Therapie
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Demenz und Psychopharmaka

2012 wurde mein Vater damals (77) zunehmend vergeßlicher. Ein Neurologe verordnete Memantinhydrochlorid-biomo 20 mg. Daraufhin wurde er in der Motorik immer langsamer. Im Großen und Ganzen war er aber bis Oktober 2014 noch relativ fit. Man konnte sich mit ihm immer noch unterhalten, er liebte Spaziergänge, ging alleine zur Toilette, konnte selbst essen und trinken. Kurz gesagt, wer nicht wußte, dass eine Demenz diagnostiziert wurde, merkte davon gar nichts. Meine Mutter konnte allerdings mit dem körperlichen und geistigen Abbau meines Vaters nicht umgehen und behandelte ihn wie einen Gesunden, der sie nur ärgern will. Sie nahm auch keine Hilfe an und wurde zunehmend hysterischer. Zog sich mein Vater z.B. die Schuhe nicht schnell genug an, schlug sie nach ihm, schrie und weinte.

Ab Sommer 2014 hatte er Probleme sich richtig auf die Toilette zu setzen, so dass auch mal was daneben ging. Da meine Mutter psychische Probleme hat, es gab auch eine jahrelange Tablettenabhängigkeit von Adumbran, Schlafstörungen, Putzwahn und einen ausgeprägten Realitätsverlust, wurde nur noch rumgebrüllt. Sehr schlimm war, dass sie meinem Vater genügend Wasser verweigerte, weil er ja dann öfter aufs Klo mußte. Er durfte selbst im Hochsommer nur weniger als 0,3 Liter Wasser pro Tag trinken.

Er wurde dann aggressiv. Allerdings äußerte sich dies nur in Worten, wie z.B. "Ich kann es nicht mehr aushalten, ich werf dich vom Balkon, lass mich in Ruhe, geh weg, ich bring mich um...." Manchmal zeigte er auch die Faust.

Der Hausärztin, die meine Eltern kaum kannte, da meine Mutter aufgrund ihres Tablettenmißbrauchs häufig die Ärzte wechselte, wurde alles übertrieben dargestellt. Diese ließ dann das Memantinhydrochlorid-biomo 20 mg absetzen und verordnete Risperidon. Das war Anfang November 2014.

Von einem Tag auf den anderen konnte er nicht mehr laufen und stehen. Er litt an Verstopfung aufgrund des wenigen Wassers und doch gutem Essverhalten. Meine Mutter verabreichte ihm ein Abführmittel, was vor operativen Eingriffen gegeben wird, worauf sich natürlich starker Durchfall einstellte.

Er rief, dass er aufs Klo müsse, da er aber nicht mehr laufen konnte und auch plötzlich sehr zittrig und sehr verkrampft war, zog sie ihm Pampers an und sagte, dass er in diese machen müsse und ließ ihn Stunden drin liegen.

Er baute innerhalb zwei Wochen rapide ab. Er verkrampfte sich immer mehr und litt an Angstzuständen. Daraufhin verschrieb die Hausärztin zusätzlich zum Risperidon, Baclufan und Tavor. Er schlief nur noch und konnte kein Essen mehr zu sich nehmen. Zwei Wochen später war er tot, verhungert und verdurstet,weil er laut Patientenverfügung keine Sonde wollte, was die Hauärztin auch ablehnte.

Ich hatte null Mitspracherecht und werde nun nicht fertig damit. Meiner Meinung nach starb mein Vater nicht an Demenz sondern an Lieblosigkeit und den Medikamenten.

Darf man die o.g. Medikamente überhaupt kombinieren? Soll ich die Hausärztin bei der Kassenärtzlichen Vereinigung melden?

Demenz, Psychologie
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Personenortungssysteme für Demenz Patienten

Hallo Ihr Lieben,

habt ihr Erfahrungen oder könnt mir sagen,welches hier das Beste ist? Es gibt Systeme in Form von Uhren oder Handy,wobei das Letztere wohl eher nicht in Betracht kommt,da er es nicht kennt......

  • Was ist,wenn das GPS Signal ausfällt?
  • Ist die Reichweite uneingschränkt?
  • Wie zielgenau ist so ein Sender?
  • Könnte eine Ausstattung mit einem Sender bei einem Demenz Patienten als Freiheitsentzug gewertet werden und demzufolge zu einem rechtlichen Problem führen?

Wobei ich mir sage,das so eine Maßnahme doch letztendlich nur zum eigenen Schutz dienen soll,der eigenen Gesundheit und den Patienten im Falle eines Falles schnell wieder zu finden.Im Sommer mag es noch gehen,aber was ist im Winter,da kann eine halbe Stunde in der Kälte schon fatale Folgen haben.......da es schon zwei mal vorgekommen ist und der letzte unter Hinzuziehung der Polizei endete, muß irgendeine Lösung gefunden werden,um zumindest eine gewisse Sicherheit zu haben.

  • Würde sich die PK an die Kosten beteiligen?
  • In der häuslichen Pflege gibt es für Demenzpatienten zusätzliche Betreuungsleistungen.Wie sieht es in der stationären Pflege aus? So könnte man doch z.B. tägliche Spaziergänge,welches das Pflegepersonal nicht leisten kann,finanzieren......vielleicht kann man so dem Drang "nach Hause" zu wollen etwas entgegenwirken......

Freue mich auf eure Antworten

Danke und liebe Grüße

Demenz, Kosten
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Hilfe! Geistiger Zerfall mit gerade mal 20 Jahren?!

Hallo,

ich leide durch irgendeine bisher noch unbekannten Krankheit zunehmend an geistigem Zerfall. Dazu kommen noch diverse neurologische Symptome wie Taubheitsgefühle und manchmal auch Schwindel. Dieser äußert sich so das mir plötzlich Begriffe nicht mehr einfallen und ich sogar letztens in der Disco nach dem Namen meines Lieblingssongs von einer meiner Leiblingsbands gefragt hatte. Es ist mittlerweile echt nur noch peinlich und zum verzweifeln: man fragt ein nettes Mädchen nach ihrem Namen und 3 Sek. später hat man ihn wieder vergessen. Ein MRT vom Kopf habe ich mal machen lassen, allerdings ohne Befund, nur ist es schon zwei Jahre her wo die Symptome noch nicht so ausgeprägt waren. Können auch psychische Beschwerden wie Depressionen im Kopf so krasse Symptome auslösen, oder muss ich damit rechnen mit gerade mal 20 eine Demenz zu entwickeln? Dazu muss ich auch sagen, das ich relativ viel am PC sitze. Ich habe schon soo vieles ausprobiert: von Hohen Vitamin B-Dosen (von denen ich eher das Gefühl hatte das ich dadurch restlos verblöde, also alles nur noch schlimmer wird) über Fischölkapseln bis hin zu Kurkuma in therapeutischen Dosen, das auch antidepressiv wirken und eine gute Heil- und Schutzwirkung auf das Gehirn haben soll. Nun probiere ich es mit einer Gluten- und Caseinfreien Diät, womit schon ungaubliche Erfolge bei psychischen/Neurologischen Krankheiten erzielt wurde, und ich meine auch das es mir während der letzten Diät von 3 Monaten viiel besser ging und wo ich wieder "normal" gegessen hatte wieder massiv schlechter. Hat jemand vielleicht Erfahrung mit diesem Thema oder sonstige Tipps?

LG

Demenz, Depression, Neurologie
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Töchter pflegen ihre Mutter nicht ausreichend

Sorry für die lange Geschichte, aber ich weiß nicht was ich machen soll. Meine Schwiegermutter hat im Hauses meines Mannes lebenslanges Wohnrecht und als sie im September vorigen Jahres pflegebedürftig wurde, habe ich die Pflege übernommen (Stufe 1 + Demenz). Im August dieses Jahres hat sie für längere Zeit im Krankenhaus gelegen weil sie sich konstant die Haut aufkratzt und dadurch eine Blutvergiftung bekam. Während des Kh Aufenthaltes bekam sie durch die Blutvergiftung eine Niereninsuffizienz, Herzversagen und Wasser in der Lunge. Insgesamt war sie 7 Wochen im Krankenhaus. Nach Ihrer Entlassung kam sie noch 3 Wochen in die Kurzzeitpflege um sich zu erholen. Die Ärzte im Krankenhaus waren der Meinung, das sie am besten im Seniorenheim aufgehoben wäre, da sie durch ihren schlechten Gesundheitszustand und die zunehmende Demenz nicht mehr alleine Zuhause bleiben sollte. (Mein Mann und ich sind beide Vollzeit im Schichtdienst incl. Wochenende berufstätig) Wir haben das Problem sowohl mit ihr als auch mit ihren Kindern besprochen und eigentlich wurde beschlossen, dass sie in dem Heim, in dem sie zur Kurzzeitpflege war, auch bleiben sollte. Mein Mann und ich haben diese 3 Wochen genutzt um mal Urlaub zu machen, was ja sonst nicht möglich war. Während dieses Urlaubs haben nun ihre Töchter beschlossen, das ihre Mutter doch nicht im Heim bleiben bräuchte und haben sie kurzerhand wieder bei uns ins Haus gebracht. Gleichzeitig haben sie bei der Krankenkasse die Pflege selber übernommen. Mir würde gesagt, ich hätte mich nie richtig um ihre Mutter gekümmert und sie nur ausgenommen. Jetzt kommt morgens der Pflegedienst um ihr die Stützstrumpfhose anzuziehen und geht sie in die Tagespflege. Ab und zu (2-3-mal pro Woche) kommt eine der Töchter mal vorbei. Die Damen schaffen es noch nicht einmal um abends anzurufen um zu fragen wie es ihr geht. Jetzt ist es so, das die Mutter eigentlich nicht alleine zuhause sein darf (MDK sagt sie muss unter Aufsicht sein). In den letzten 2 Monaten ist es schon mehrfach vorgekommen, das sich am Wochenende niemand um sie kümmert. Sie kann nicht mehr selber kochen und hat jetzt schon 2 x am Wochenende kein Essen bekommen, da es scheinbar keine ihrer 3 Töchter schafft, ihr etwas zu bringen oder sie mal zu sich zu holen. Ich habe gleich am Anfang angeboten, wenn es mal so sein sollte, das "niemand Zeit hat" sollen sie mir Bescheid sagen und sie kann bei uns mitessen, wenn wir nicht arbeiten müssen. Aber keiner sagt was und es kommt einfach niemand. Ebenso fühlt sich niemand dafür verantwortlich, zu sorgen, dass sie ihre Medikamente nimmt oder ob und wer ihr die Stützstrumpfhose auszieht. Alleine kann sie das nicht. Ich möchte gern wissen, ob ich da nicht was unternehmen kann, damit besser für sie gesorgt wird. Sie tut mir einfach nur leid. Ich hoffe, das mir hier jemand Rat geben kann.

Demenz, Pflege zuhause
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Meine Oma säubert sich und die Wohnung nicht mehr

Hallo,

meine Oma lässt sich seit ca. 4 Jahren total gehen. Sie sitzt nur noch zu Hause, raucht, liest und guckt Fern. Sie ist 76 und übergewichtig. Sie ist schon seit langem nicht gut zu Fuß. Sie bleibt alle 5 Meter stehen. Sie hat aber keine Krankheiten, bis auf Diabetes. Sie wollte aber auch noch nie etwas ändern, also Sport machen oder mehr raus gehen. Jetzt wäscht sie sich kaum noch. Sie hat fettiges Haar und riecht schlecht. Wenn man sie fragt behauptet sie immer, sie würde das machen. Sie sagt aber selbst, ein mal die Woche würde reichen. Sie duscht aber sicher wenn überhaupt alle 10 Tage. Also ging ich davon aus, da sie sogar selbst denkt, dass es nicht nötig ist oft zu duschen, dass sie es rational entscheidet und es keine Krankheit ist. Sie macht auch sonst kaum noch sauber. Wenn ich zum putzen komme, ist es immer sehr dreckig. Sogar die Blumen gießt sie jetzt nicht mehr. Wenn ich sie frage, was sie so macht den ganzen Tag, dann sagt sie alles mögliche, auch in der Wohnung. Es ist aber so dreckig, dass ich mich frage, ob sie mich anlügt oder ob sie es selbst glaubt. Die Toilette ist auch jedes mal so schlimm dreckig. Sie riecht das wohl alles auch nicht. Was ist mit ihr los? Sie behauptet immer, alles zu tun, sich genug zu kümmern, es ist aber nicht der Fall. Sie wird auch sauer, wenn man sie sehr bittet, etwas zu ändern. Wenn ich sage, dass sie etwas vergesslich geworden ist, sagt sie: ja, wer ist das nicht. ihr jungen leute vergesst auch mal was. sie sieht das alles gar nicht, wirkt aber auf der anderen recht klar und als wüsste sie genau, was sie da tut. als wolle sie das alles gar nicht und erfindet immer ausreden.

Kann das eine Demenz sein? Wie äußert sich das? Sie ist auch schon ihr Leben lang depressiv und nimmt Medikamente. Meistens geht es ihr aber gut. Ab und zu sagt sie, dass sie in einer schlechten Phase ist. Da spricht sie auch offen drüber. Aber raus gehen ist keine Option für sie oder etwas unternehmen. Das hätte auch keine Auswirkungen auf ihre Psyche.

Demenz, Vergesslichkeit
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Massive Vergesslichkeit bei Teenager?

Hallo, seit ein paar Wochen merke ich, dass ich sehr vergesslich geworden bin. Ich kann mir wirklich so gut wie nichts merken. Zum Beispiel was ich Freunde schon gefragt habe oder Sachen die sie mir erst gestern gesagt haben. Ich bin mir dann nicht mal sicher ob ich an dem Tag überhaupt mit ihnen geredet habe, obwohl es so war. Ich vergesse ständig was ich gerade machen wollte oder auch Uhrzeiten, Namen usw. Ich vergesse sogar Dinge die gerade erst passiert sind. Normalerweise war mein Kopf voll mit Gedanken. Jetzt ist alles leer und ich muss mich richtig anstrengen mir überhaupt etwas ins Gedächtnis zu rufen. Ich hatte vor 2 Wochen eine Mandelentfernung, kann das noch mit der Narkose zusammenhängen? Ich weiß leider nicht mehr ob ich kurz davor auch schon so vergesslich war, aber ich glaube schon. Denn als wir uns auf den Weg ins Krankenhaus gemacht haben, habe ich meine Handtasche mit DS, Schlüssel, Portemonaie usw. vergessen. Obwohl ich meine Tasche IMMER dabei habe und sonst nie vergessen habe. Mir macht das langsam echt Sorgen. Ich will ja schließlich nicht alle meine Erinnerungen verlieren. Woran kann das liegen? Ernährung? Ich ernähre mich eigentlich ziemlich normal. Viel Joghurt, Brot, Fleisch. Klar, manchmal ist auch eine Pizza dabei aber macht das was aus? Ich hoffe ihr könnt mir einen Rat geben. Wenn ich damit zu meiner Ärztin gehe, hält die mich bestimmt für bekloppt.

Alzheimer, Demenz, Gedächtnis, Jugendliche, Vergesslichkeit
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Muss ich Angst haben später an einer Demenz zu erkranken???????

Hallo,

Ich hab so eine wahnsinnige Angst später an Demenz zu erkranken. Die Angst geht einfach nicht weg. Hab im Internet gelesen, das man sogar ab dem 30. Lebensjahr Demenz kriegen kann, ist aber selten.

Bin 19 Jahre alt. Mein Gedächtnis ist dermasend schlecht. Ich kann oft nicht nachdenken, wie wenn irgendetwas blockiert wird. Am meisten ist die Erinnerung nicht mehr da, vergesse sogar was ich gestern gegessen hab und gemacht. Kann mir auch nichts mehr merken und erlernen bzw. lernen. Kann ja auch sein, das ich das Lernen nicht mehr kann. Veriere mich oft, wenn ich alleine wo bin. Kann mir Wege nicht merken.

Ich hab mal eine Gesunden Untersuchung machen lassen, es ist nichts heraus gekommen.

Habe allerdings zwei Krankheiten. Diabetes Typ 1 und leichte Psychose. Bei den Medikamenten kann es nicht liegen, was meine Eltern mir nicht glauben.

Gedächtnistraining mache ich auch nie, habe einfach keinen Bock drauf.

Kann es sein das ich vl. einen Vitaminmangel habe? Die Ärztin hat gesagt, bei so einen jungen Alter hat man meist keinen Vitaminmangel.

Ich weiß einfach nicht weiter, bin schon 2 Jahre arbeitsunfähig bzw. arbeitslos. War mal 3 Monate in der Kinder -und Jugendpsychiatrie, wegen der Psychose, das war im 2011 Jahr.

Bitte gebt mir Freude aufs Leben!!

MfG und schönen Abend noch

Chris

P.S. Ich hatte auch früher Schwierigkeiten mit dem Reden, weil ich mich oft veredet habe. Vor 4 Jahren in der Schule nur schüchternd gewesen, oft nicht geredet. Aber das auswendig lernen hatte ich damals noch gekonnt und auch gute Noten geschrieben.

Angst, Demenz
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Burnout/Depression Wie kommt man da schnell raus?

hallo, ich stelle diese frage hier da ich allmählich an meinem Zustand verzweifele.

Ich brauchte immer ein hektisches Leben, war enthusiatisch für meine Aufgaben und hatte nie ein Problem auch wenn die Zeit knapp war alles zu schaffen was ich wollte.

Derzeit möchte ich so viel machen aber ich merke wie ich mittlerweile nichts mehr auf die Reihe bekomme, ich den ganzen Tag so erledigt bin das ich immerzu schlafen könnte und geistige Blackouts sich häufen.

Es gibt jeden Tag Situationen bei denen ich mich an kurze Augenblicke von ca. 5min nicht mehr erinnern kann, für die Zeit auf Autopilot funktioniere und nichts mehr davon weiß. zb vergesse ich für kurze Zeit den Namen einer Freundin von mir, meinen Pincode, platziere Dinge an unsinnigen Orten (Kreditkarte im Kühlschrank) führe Telefonate von denen ich nichts mehr weiß.

Ich kann kaum was essen, weil alles nach nichts schmeckt, das ist verrückt.

Auch verstehe ich einfache Zusammenhänge nicht mehr wenn Menschen mit mir sprechen, es sind für mich für den Moment viele Worte die keinen Sinn ergeben.

Mein Umfeld merkt langsam das ich nicht mehr die alte bin und ist auch verwirrt über meinen Zustand.

Ich merke das sie alle wirklich versuchen zu mir durchzudringen und auch mir zu helfen, aber irgendwie bin ich geistig so benebelt, das ich nur noch agressiv und launisch allen gegenüber bin.

Seit 2 Tagen gehe ich nicht mehr aus dem Haus und melde mich bei niemandem mehr, weil ich nicht mehr zerstören will durch meine Art als ich es bereits habe und nicht noch mehr dement wirken will als mich fühle. Ich bin überhaupt nicht mehr in der Lage irgendwas zu tun bzw ich bekomme es nicht mehr hin mich mal jetzt, wo es wichtig wäre zusammenzureißen.

War schon mal vor 2 Wochen bei einem Arzt deswegen und der hat mich ein paar Tage krankgeschrieben, was ich natürlich zum arbeiten von zu Hause genutzt habe, weil es echt nicht anders ging und das hab ich jetzt davon.

Bin echt ratlos und weiß nicht wie ich schnell wieder die alte werden kann....

Burn-out, Demenz, Depression
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Was ist mit meinem Opa los ?

Hallo,

ist mir klar, dass wir hier alle kein medizinisches Fachwissen haben, aber Vermutungen o.ä kann ich ja durchaus verlangen.

Mein Opa ist 80, wir im November 81. Nicht mehr der Jüngste, das ist mir klar, aber dennoch kein Alter. Leider ist er unbelehrbar und geht nicht zum Arzt. Da bringt auch viel drauf einreden nichts.

Er ist ziemlich vergesslich, dies nahm in letzter Zeit aber zu. Man erzählt ihm etwas und nach 3 Minuten weiß er davon nichts mehr. Hören tut er schon seit längerem nicht mehr gut. Er hat z.B sein Telefon auf laut stehen, hört es aber manchmal dennoch nicht. Zudem fiel mir letzte Zeit auf, dass er nicht mehr so deutlich spricht, wie vorher. Man versteht ihn schon, aber es ist nicht normal, so wie ich spreche, sage ich mal.

Dann fällt er letzte Zeit öfter hin. Er hat sich letztens das Knie gestoßen und das hat ihm jetzt gute 3 Wochen wehgetan. Zudem isst er nichts mehr. Er macht sich jeden Mittag Suppe, für sich, nicht viel. Morgens trinkt er nur Kaffee, Abends isst er auch nichts. Sein Appetit hat stark nachgelassen. Gestern sagte er meinem Vater, dass er nichts mehr schmeckt. Er kann sich kochen was er möchte, es schmeckt alles gleich.

Ich mache mir (Enkelin, 17 Jahre bald 18) langsam große Sorgen. Er ist mein einziger Opa, den ich noch habe und ich liebe ihn wirklich über alles.

Was könnte los sein?? Beginnende Demenz ? Was anderes ?

Natürlich sollte er zum Arzt, aber er wird nicht gehen, das kann ich vergessen.

Er ist alleinlebend. Meine Oma, seine Frau ist schon lange, über 10 Jahre, tot.

Ich haeb wirklich Angst um meinen Opa!

Danke.

Demenz, Senioren
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Demenz - Neue und gute Antworten