Welpe mit Zehenbruch was tun?

2 Antworten

Wir hatten eine Hündin die wurde mit einigen Monaten angefahren, die Pfote war gebrochen und gequetscht. Es ist gut verheilt, da die Hündin sehr jung war.

Dein Welpe ist auch jung,.. und überdehnte Bänder können richtig weh tun. Der Welpe überspielt den Schmerz, bedeutet er schaltet den Schmerz ab und will tollen.

Noch hat sie eine Gute Chance, dass das Bein richtig verheilt. Muskulatur baut sich schneller wieder auf , als Du glaubst . Für Deinen Welpen gilt, dass noch dickere Verband und kein tollen oder toben, sondern viel Ruhe.

Kannst es Dir aussuchen, ob Du Deinen Hund gesund sehen willst , oder verkrüppelt.

Viele Hunde können über zehn Jahre alt werden. Dann doch lieber Gesund oder?

Also Zähne zusammen beißen und durch.

lieben Gruß

:-) gute Besserung für die Kleine.

http://kritische-tiermedizin.de/2011/Orthopaedische_Erkrankungen_des_Hundes.html

solltest du mal durchlesen.

Unfälle bei Welpen passieren leider.

Manche Unfälle mit Brüchen als Folge müssen nicht zwangsläufig operiert werden. Ruhigstellung ist nicht so leicht, vor allem für die Halter, aber notwendig mit aller Konsequenz. Ausgeheilt, holt ein Welpe den Bewegungsmangel schnell wieder auf.

Einiges kann zur schnelleren Heilung beitragen: gesundes Frischfutter (Fleisch, Knorpel, Gemüse). Es gibt sog. gewolfte Gelenkmischungen, denen man püriertes oder zerkleinertes gedünstetes Gemüse, evtl. etwas gekochten Reis untermischt. Schau bei BARF Welpen nach.

Mittel der Wahl bei Sehnensachen ist Rhus toxicodendron D12, was langfristig ohne Nebenwirkungen geben werden kann. 1. Tag stündlich 4 Globuli zwischen Backen und Zahnfleisch platzieren, am 2. Tag alle 2 Stunden, am 3. Tag alle 3 Stunden, ab 4. Tag alle 4 Stunden über 14 Tage, danach bis zur vollständig Genesung 3 mal täglich.

Ich selber hatte eine angefahrenes Kitten mit Beckenbruch. 6 Wochen enge Boxenhaltung, mir blutete das Herz. Es wurde ein prachtvoller gesunder Kater.

Bekannten hatte ich bei Erstversorgung ihres schwerst verletzten Jungkaters geholfen. Offener Beinbruch, eher Richtung Matsch. Wahrscheinlich in eine Falle geraten. Tierklinik, OP, Platten, Schrauben usw. mit Folge anschließender 6 Wochen strenge enge Boxenhaltung. Danach größere Box für weitere 6 Wochen. Die Leute haben sichtlich mehr als ihr Tier darunter gelitten. Am Ende hat der kleine Kerl alles wieder aufgeholt. Nur durch strenge konsequente Haltung hat sich die sehr teure OP ausgezahlt, sonst hätte er sein Bein verloren.

Andere Bekannte, selber Profis in Sachen Hunde, an deren Geschichte ich auch Teil nahm, hatte einen Doggenwelpen aus bester Verpaarung gekauft. Elterntiere Champions, auf alles geprüft. Als einziger Welpe aus diesem Wurf bekam er mit dem Wachstum krumme Vorderbeine. ED in schwerer Form- eine genetisch bedingte Erkrankung. Wieso diese durchschlug? Jedenfalls hatten sie sich zur OP eines Beines (zwei werden nicht zugleich gemacht) entschlossen. Erfolgreich, aber wie der junge Hund danach gehalten werden musste, empfanden sie als grausam. Mit der notwendigen langen Ruhigstellung konnten sie sich nicht ein zweites Mal arrangieren. Lieber das andere Bein krumm, als die ganze Strapaze noch einmal. Der riesige, schwere Rüde hatte durch sein krummes Bein keine Einschränkungen.

Lebensqualitätseinschränkung für absehbare Zeit und dann alles gut vs. Dauerschaden.

Halte Ausschau nach einem älteren, sehr erfahren TA, welchem wirklich noch an Tiergesundheit liegt.

Was möchtest Du wissen?