Warum gibt es keinen Männerarzt?

13 Antworten

Wie wäre es mit einem Andrologen?

Andrologie lässt sich wörtlich als „Männerkunde“ übersetzen. Dieses Spezialgebiet der Medizin befasst sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen. Somit ist die Andrologie die männliche Entsprechung der Gynäkologie.

Die Andrologie ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem Endokrinologen, Humangenetiker, Urologen, Dermatologen, Sexual- und Reproduktionsmediziner und bei Bedarf auch viele andere Spezialisten wie Mikrobiologen, Virologen, Onkologen usw. zusammenwirken.

Der deutsche Ärztetag hat die Zusatzbezeichnung Andrologie nach entsprechendem Ausbildungsnachweis für Fachärzte der Dermatologie, Endokrinologie und Urologie erlaubt.

Die Deutsche Gesellschaft für Andrologie zählt derzeit fast 400 Mitglieder. Sie ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

http://de.wikipedia.org/wiki/Andrologie

gut abgeschrieben, chapeau!

@gioia

Aber gut informiert!

Männer sind nicht so kompliziert wie Frauen und brauchen keinen Extraarzt!:-)

Oder: das Wenige, was die haben, kann auch ein Urologe behandeln, wobei dieser für beide da ist!

Für diesen medizinischen Bereich gibt es Urologen. Daneben gibt es aber auch spezielle Männerärzte, vor allem in Universitätskliniken. Die Fachbezeichnung heißt Androloge.

Männerärzte (Andrologen) - analog zu den Frauenärzten, gibt es erst wenige, und wenn, dann arbeiten sie an den grossen Universitätskliniken. Jedoch Urologen machen das Selbe.

Weil es auch keinen Frauen-Arzt gibt. Es gibt den Gynekologen, und der wird umgangssprachlich Frauenarzt genannt. Daß er wichtig ist liegt daran. daß Frauen Kinder gebären (müssen, denn Männer können es nicht ;-),)und sie deshalb ärztlich betreut werden können. Die Gesundheit der männlichen Sexualorgane wird von einem Urologen oder einem Internisten betreut. Innerhalb der Urologie gibt es mittlerweile Spezialisten für Reproduktionsmedizin.

Wichtig ist, wenn Frauen Kinder gebären möchten, daß Männer zeugen können, und dafür sind Männerärzte wichtig!

@Szintilator

Das ist richtig! Ich spreche den Bedarf nicht ab sondern habe nur den Sprachgebrauch analysiert. So gesehen gibt es längst Frauen- und Männerärzte. Nur ist die Häufigkeit des Bedürfnises und der Notwendigkeit, "seinen" Arzt aufzusuchen, für den Mann nicht so gegeben wie für die Frau für den "Frauenarzt". Ein Glück, sag ich nur!

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