Tilidin (ein Opioid) gegen Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn?

5 Antworten

Ein Medikament, das Schmerzen unterdrückt, ist eine Sache - 

chronische Entzündungen hemmen und zum Stillstand bringen, eine andere. Wenn die Menschen in deinem Bekanntenkreis erfahren, dass sie durch ausreichende, tägliche Versorgung mit Omega 3-überschüssigen Fetten die Entzündungsneigung dauerhaft stoppen können, wäre das doch eine schöne Option, oder?  Das ist möglich, wenn man diese Fette mit Vitamin D kombiniert.  Bei dieser Ernährungstherapie, die mit den richtigen Zutaten erfolgreich ist, werden sogar Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose und viele mehr, die alle auf chronischen Entzündungsprozessen beruhen, nachweislich symptomfrei.

Während einer Veranstaltung mit Prof. Spitz (https://spitzen-praevention.com/amm-wissen/sonne-und-vitamin-d/) und Dr. Schmiedel (www.dr-schmiedel.de/vitamin-d/) habe ich von dieser Möglichkeit erfahren und habe Teilnehmer kennengelernt, die selbst MS haben und sich völlig normal dort bewegten - alles mit dieser Methode. Unter dem Link von Prof. Spitz gibt es im Bereich 'Veranstaltungen' mehrere Vorträge in Berlin, wo es auch um den Zusammenhang mit chronischen Darmerkrankungen geht.

Entzündungshemmende Omega 3-Fettsäuren findet man in Lachs, Makrele (fettem Kaltwasser-Seefisch), Krillöl, Rapsöl, Olivenöl, Leinsamen und -Öl, Chiasamen und -Öl, Hanfsamen und -Öl, Avocado und vielen weiteren Lebensmitteln. Diese Öle dürfen nur kalt verwendet werden. www.ak-omega-3.de/omega-3-fettsaeuren/wo-sind-omega-3-fettsaeuren-enthalten).

Omega 6- und -9-Fette wirken entzündungsfördernd - die sollte man meiden: Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl, Margarine, industriell hergestellte Backwaren, Fertiggerichte, Transfette. Wichtig ist auch, keine wertvollen Pflanzenöle zum Kochen und Braten zu nehmen, da sie schnell den Rauchpunkt überschreiten und dann giftig werden (man kann sie löffelweise über das fertige Essen geben).

Vitamin D muss in deutlich höherer Dosierung verabreicht werden, als allgemein bekannt, und zwar immer zusammen mit Vitamin K2; mehr dazu hier:  www.amazon.de/Gesund-sieben-Tagen-Erfolge-Vitamin-D-Therapie/dp/3939865125/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1502187856&sr=1-1&keywords=van+helden.

Die Anwendung dieser Methode geht an die Ursachen von Erkrankungen und beseitigt die Symptome. Ich habe selbst sowie in meiner Familie sehr gute Ergebnisse erfahren und wende diese Methode dauerhaft an, um gesund zu bleiben. Seinerzeit war ich selbst erstaunt, wie einfach es ist!

Daher möchte ich mit meiner Antwort ich Mut zu einem Versuch machen,   mit ganz alltäglichen Mitteln eine nachhaltige Besserung zu erzielen.

Tilidin ist ein Schmerzmittel. Kein Mittel mit einer entzündungshemmenden Komponente. Sicher fühlen sich diese Menschen besser, weil sie weniger Schmerzen haben, bzw. sie nicht spüren.

Es ist aber ein großer Trugschluß, dass sich die Erkrankung bessert, nur weil weniger Schmerzen spürbar sind. Die krankhaften, darmschädigenden Prozesse laufen weiter und irgendwann kommt dann das bittere Erwachen.

Ich weiß wovon ich schreibe, weil ich selbst eine Autoimmunerkrankung habe und auch seit Jahren gegen die Schmerzzustände Tilidin nehme. Eine entzündungshemmende Therapie ist Pflicht.

Ich habe noch etwas vergessen. Oft spielt auch die Psyche eine Rolle, gerede bei solchen chronischen Darmentzündungen. Wenn man weniger Schmerzen hat, ist man psychisch besser drauf. Das kann die Darmprobleme reduzieren.

@maja0403

>Das kann nicht vom Tilidin gekommen sein, da es nur gegen Schmerzen wirkt. 

Könnte es vielleicht über die Wirkung des Tilidins auf die Psyche laufen? Bekanntlich sagt man, dass chronische Darmerkrankungen stark mit psychischem Stress korreliert sind. Wenn nun das Tilidin als Nebenwirkung Gelassenheit und einen besseren Umgang mit Stress bewirkt, so könnte dies vielleicht zu einer Reduktion der Darmentzündungen führen, oder? 

@Maarduck

Nein das Tilidin hat nichts damit zu tun, sondern der bessere psychische Zustand aufgrund weniger Schmerzen.

Tilidin hat keinerlei entzündungshemmende Wirkung <- begreife das jetzt bitte mal

@maja0403

>Nein das Tilidin hat nichts damit zu tun, sondern der bessere psychische Zustand aufgrund weniger Schmerzen.

Einverstanden, aber Tilidin bewirkt doch auch ganz allgemein einen besseren psychischen Zustand weil der Mensche einfach gelassener mit Stress umgehen kann. 

Hast du dieses Argument verstanden? 

>Tilidin hat keinerlei entzündungshemmende Wirkung <- begreife das jetzt bitte mal

Ich habe den Eindruck du hast noch nicht verstanden worum es mir geht. Da ist zum ersten die materielle Wirkung auf den Darm, d.h. die Peristaltik verringert sich. Damit gekoppelt könnte sich das Immunsystem besser auf das Problem einschießen. Die Darmentzündungen haben ja einen biologischen Sinn, auch wenn sie überschießend sind und als Erstmaßnahme verringert werden sollten. Und da ist zum zweiten die gute Allgemeinwirkung auf die Psyche, die sich eben auch positiv auf die Krankheit und die Feinregulierung des Immunsystems auswirken könnte. Und ann gibt es zum dritten eine direkte entzündungshemmende Wirkung, die du bestreitest. Kannst du für deine Meinung eine Quelle nennen?

@Maarduck

Ich denke du hast einen entscheidenden Denkfehler. Nicht das Medikament Tilidin sorgt für die Veränderungen, die du ihm hier zusprechen willst.

Tilidin ist auch kein Psychopharmaka. Es muß dir doch einleuchten, dass eine Schmerzreduzierung einen positiven Effekt auf die Psyche hat. Das erreichst du mit jedem Medikament, was relativ zuverlässig die Schmerzen blockt. Dass ist kein besondere Eigenschaft von Tilidin.

@maja0403

>Es muß dir doch einleuchten, dass eine Schmerzreduzierung einen positiven Effekt auf die Psyche hat.

Warum stellst du dich denn jetzt absichtlich dumm und tust so, als ob ich das bestritten hätte?

>Tilidin ist auch kein Psychopharmaka.

Natürlich ist Tilidin kein Psychopharmakon, aber es hat stärkere Nebenwirkungen auf die Psyche als viele andere Analgetika, oder bist du da anderer Ansicht?

Gibt es klinische Studien bzgl. einer direkten antiphlogistischen Potenz von Tilidin?

@Maarduck

Ja da bin ich anderer Ansicht weil du Effekte, die nichts mit dem Tilidin zu tun haben, unbedingt dem Tilidin zuschreiben willst.

Wie ich schon mehrfach geschrieben habe: Weniger Schmerzen psychisch besser drauf. Und weniger Schmerzen gibts auch ohne Tilidin.

Tilidin wirkt gegen die Schmerzen, nicht gegen Entzündungen. Die Menschen, von denen du sprichst, werden zusätzlich noch entzündungshemmende Medikamente bekommen haben.

Das kann nicht vom Tilidin gekommen sein, da es nur gegen Schmerzen wirkt. Dass die Entzündung zurückgegangen ist, kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht war es auch einfach nur ein Schub, der sich von alleine zurückgebildet hat.

>Das kann nicht vom Tilidin gekommen sein, da es nur gegen Schmerzen wirkt. 

Könnte es vielleicht über die Wirkung des Tilidins auf die Psyche laufen? Bekanntlich sagt man, dass chronische Darmerkrankungen stark mit psychischem Stress korreliert sind. Wenn nun das Tilidin als Nebenwirkung Gelassenheit und einen besseren Umgang mit Stress bewirkt, so könnte dies vielleicht zu einer Reduktion der Darmentzündungen führen, oder? 

@Maarduck

M.E. denkbar. Stress ist auf jeden Fall ein Treiber bei Autoimmunerkrankungen.

Ich empfehle dazu aus eigener Erfahrung das Buch von Dr. Sarah Ballantyne "Die Paläo Therapie", das ausführlich auf den Einfluss von Stress und Stressmanagement eingeht.

wäre möglich. Da würde ich aber eher mal einen Arzt fragen

wenn du die menschen kennst, bei denen das so war, dann ist doch deine frage, ob das sein kann, obsolet

Kann es da einen Wirkzusammenhang geben, oder war das eine zufällige zeitliche Übereinstimmung?

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