Stromschlag ist das schlimm weiss nicht wie viel V?

12 Antworten

je nach dem was du hier hast, könntest du zwischen 230 und mehreren 1000 Volt abbekommen haben. (beim EVG)

ob es schlimm war oder nicht und wie schlimm, das ergibt sich von fall zu fall. von wo nach wo ist der strom geflossen, und vor allem wie viel. das hängt davon ab, wie gut du geerdet warst etc.

sollte dir unwohl sein, und sei es nur aus verunischerung, würde ich mich mal beim arzt untersuchen lassen. wenn heftige symtome wie kaltschweißigkeit, übelkeit, kopfweh, schmerzen im linken arm oder engegefühl in der brust aufkommen, solltest du ggf. die notaufnahme aufsuchen. wenns wirklich schlimm wird, einen rettungswagen bestellen. aber so wie sich das liest, dürfte es reichen, wenn du gleich morgen früh einen termin beim internisten machen lässt, dass der mal kurz drüber schaut und ggf. ein EKG macht...

lg, Anna

Du kannst Dich natürlich auf die Meinung von Leuten verlassen, deren Fachwissen Du nicht einschätzen kannst. Mehrheitlich scheinen diese der Meinung zu sein, nachträgliches Kammerflimmern komme nicht vor.

Du könntest aber auch einfach beim ärztlichen Notdienst anrufen und dort fachkundigen Rat einholen.

P.S.: Wie kommt denn "Sport" in die Stichwortliste?

CTR10,

Da unser Europäisches Netz (230 Volt und 50 Hz) beträgt wäre eine EKG ratsam. Denn letzten endes kann innerhalb der nächsten 24h ein Herkammerflimmern auftreten, was sicherlich nicht in deinem Interesse ist.

Natürlich kommt es darauf auch an was für eine Art von FI verwendet wird (bei einem mit 30mA wäre es noch eher unbedenklich da dieser spätestens bei 30mA auslösen würde und die tödliche Strommenge 50mA sind).

War es ein solcher FI (Fehlerstromschutzschalter) oder nicht?

Wie kommt man eigentlich bitteschön in die Steckerleisten einer Leuchtstoffröhre rein und dazu noch MIT DEN FINGERN?!

Die müssen doch laut Norm isoliert sein!

Verstehe nicht was du meinst ich wollte einfach diese lampe zuhause wechseln und dort wo die stecker rein müssten war nicht gerade also wollte ich mit den fingern das gerade machen und dan zwickte es mir eins die lampe ist 36W

Also was ich hier bei manchen anderen Antworten (und auch bei anderen Fragen diesbezüglich) so von Laien und Möchtegern-Elektrikern lese, wäre das nicht Erste Hilfe sondern eher die letzte Hilfe. :D

U. a. z. B.: "Unsere 230 V Haushaltsspannung sind nicht tödlich."

Aha, da gibts  dann wohl immer volle Pulle mit 230 V aus der Steckdose zum Frühstück? :P

DH!

@Eichbaum1963

Es spielt keine Rolle ab welcher Stromstärke ein RCD-Schutzschalter auslöst, sondern es kommt entscheidend auf die Auslösezeit an. Bei Bspl. 50 mA Berührungsstrom und einer Durchströmungsdauer von mehr als 1000ms besteht genauso akute Lebensgefahr wie bei einem Berührungsstrom von bspl. 500mA

@ralfneumann1977

Oder anders gesagt, wenn für 10ms eine Stromstärke von Beispielsweise 0,75A floß, und der RCD Schalter (wie üblich) erst nach 20ms ausgelöst hat, ist es bereits zu spät! Ein RCD Schalter verringert das Risiko eines tötlichen Stromschlages, schließt ihn aber nie zu 100% aus. Korregiert mich wenn ich falsch liege.

@ralfneumann1977

Nicht nur die Zeit spielt eine Rolle,

denn es spielt sehr wohl eine Rolle ab welcher Stromstärke der Fi-Schutzschalter auslöst. Denn die Wahrnehmbarkeitsschwelle ist bei 10mA, ab 30mA ist die Loslassschwelle (Muskelverkrampfung) und ab 50mA kann ein Mensch sterben.

Ich muss hier nicht extra erwähnen, dass wir von Wechselstrom reden, denn der ist gefährlicher als Gleichstrom.

Das er das Risiko eines tödlichen Stromschlags nie zu 100% ausschließen kann, da gebe Ich dir Recht, aber er kann das meiste Unheil verhindern, bevor es auch nur in Erwähnung gezogen werden kann.

Es ist wichtig eine EKG zu machen! (wobei, nach 24h dürfte erst das Herzkammerflimmern einsetzen. Wenn jetzt nicht's passiert ist, haste Glück gehabt. Sei achtsam mit dem Strom, und befolge stets die 5 Sicherheitsregeln!)

nein, ist nicht schlimm, das war nur der starter oder so was

wenn du von 230v einen bekommst, merkst du das ganz, ganz deutlich


das merkst du bis in die schulter, wenn du nur mit den fingern drankommst

Wenn du wie es scheint das ganze überlebt hast, brauchst du nicht zum Arzt denke ich.

Nur so am Rande Gefährlich ist nicht die Spannung sondern die Stromstärke. Ab 500 mA bei 230V Niederspannung wirds Lebensgefährlich

Soll das witzig sein ? Ab  50 Volt bei 10 mA besteht Lebensgefahr 

@acoincidence

bei 10 mA sind wir grad mal bei der Wahrnehmbarkeitsschwelle (also dieses kribbeln, hatten mal soein Kinderspiel bei dem der Verlierer dieses Kribbeln abbekommen hat, von uns ist jedenfalls keiner gestorben)   und 51V gehört für mich noch zur Schutzklasse 3 (Schutzkleinspannung), da auch der Menschliche Körper einen recht großen Wiederstand besitzt würde bei 51V eine Stromstärke von +-0 fließen. http://service.hea.de/fachwissen/elektroinstallation/i/i-2-2/g01.png PS: Ich hab das Gefühl, du hast Ahnung von nichts!!!

@ralfneumann1977

Schönes Diagramm jetzt weiß ich auch woher du deine wahnwitzigen  500mA her beziehst. Zuerst deine schutzklasse 3 ist natürlich außen vor weil die nennspannung AC auf 50 Volt begrenzt werden muss und Betriebsmittel nicht mit den Anschlussstellen am Schutzleiter angeschlossen werden dürfen. Somit sind Stromunfälle sehr unwahrscheinlich 

Anders ist es bei Netzspannung 

Die Wahrnehmbarkeit beginnt sogar unter 0,5 mA aber die 0,5 mA Grenze ist darum gewählt weil darunter keine Schreckreaktion Eintritt.

10mA habe ich angeführt weil es bereits RCD's mit 10mA differenzauslösestrom gibt. 

30 mA RCD's sind Vorschrift bei neu installierten Steckdosen 

Weder ein Laie noch eine Fachkraft kann einen körperdurchstömung  zweifelsfrei bewerten und in dieser Tabelle einordnen 

Außer die 500mA Grenze das ist ohne Reanimation tatsächlich eine  zweifelsfreie Zone. 

@acoincidence

Ich merke schon, wir sprechen die selbe Sprache. :) Nur zum Begriff Lebensgefahr müssen, wir uns noch einig werden. Für mich ist "Lebensgefahr" die wirklich akute und Lebensbedrohliche Gefahr. Für dich besteht Lebensgefahr scheinbar schon dann, wenn alle möglichen eventualitäten mit in Betracht gezogen werden. Aber ich gebe dir natürlich Recht, das niemand so ohne weiteres nachträglich feststellen kann, wieviel mA tatsächlich durch eine Person geflossen ist, nachdem dieser einen Stromschlag erlitten hat.

@ralfneumann1977

Ja ok ,10 mA ist schon relativ tief angesetzt gewesen. Ungefähr so als ob man " hinter" dem Zug auf die Gleise fällt. Aber wenn man zu lange dort liegen bleibt dann kommt der nächste Zug. 

@acoincidence

Aber wenn man zu lange dort liegen bleibt dann kommt der nächste Zug. 

Lachflash^^

Außer die Bahn streikt mal wieder. ;)

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