Panische Angst vor einem Hirntumor - was soll ich tun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du regelmäßige Kopfschmerzen hast kann das viele Ursachen haben. Was die Symptome angeht die du passend zum Hirntumor beschreibst, sie könnten genauso gut auf etwas anderes passen.
Es gibt übrigens sehr viele Erkrankungen welche man plötzlich an sich entdeckt sobald man google befragt. Symptome sind nicht gleich Symptome. Genauso Gut könntest du dich hineingesteigert haben, dann könnten die Beschwerden psychosomatischen Ursprungs sein.
Lass es ärztlich abklären, und wenn dir ein Arzt ein CT ermöglicht sei froh darüber.
Mein Kumpel ist vor 10 Jahren an einem Astrocytom gestorben...und er hatte wahnsinnig schlimme Kopfschmerzen. Er hat zu dem Zeitpunkt selbst medizin studiert und hatte mehrere Ärzte um ein CT gebeten...keiner nahm ihn ernst...er bekam das CT erst 1 Jahr später nachdem er schon neurologische Ausfälle hatte. Es war zu spät.
Was ich damit sagen will...es gibt auch Hirntumoren mit schmerzen. Wenn du das Gefühl hast es stimmt etwas nicht, lass es checken. Manchmal kann man es selbst nicht ganz deuten und möchte dem ,,Kind,, einen Namen geben. Wenn man selbst große Angst vor Krebs hat, wird man diesbezüglich auch überempfindlich...und driftet hiermit womöglich in eine extreme Richtung ab. Sollte es dich Belasten...die Angst vor dem Krebs...wäre eine psychotherapie oder Hypnosetherapie ratsam.
Alles gute wünsche ich dir
LG Franci

Du machst Dich offensichtlich selbst fertig und brauchst möglicherweise keine Chemo-, sondern eine Psychotherapie.

Ich litt jahezehntelang immer wieder wochenlang unter extremsten Kopfschmerzen, das war aber kein Hirntumor (der tut nämlich in der Regel nicht weh), sondern Cluster-Kopfschmerz. Und Krebs hatte ich auch, aber nicht im Kopf, sondern im Unterleib. Auch der tat nicht weh, und auch den habe ich halbwegs gut überstanden.

Hör einfach auf mit Deinen Spinnereien und Internet-Recherchen, bevor Du Dich vor lauter eingebildeten Krankeiten nicht mehr rühren kannst!

Du musst zum Arzt und das abklären lassen, auch wenn ein CT dazu notwendig ist. Die Angst vor etwas was sicher nicht da ist zerstört dich. Kopfschmerzen können ganz viele absolut harmlose Ursachen haben, krebs ist es nur ganz selten. Aber sag mal, du hast Angst vor der Chemo und der Krankheit an sich, aber nicht vor dem Tod? Selbst wenn es so wäre, je länger man wartet um so wahrscheinlicher ist er. Also, geh zu Arzt, lass das ausschließen und schon kannst du wieder ruhig und angstfrei leben.

Allein vor dem Besuch hab ich Angst, weil ich dann hoffe es kommt nichts schlechtes raus 

@feministunicorn

Natürlich, das hofft man bei jedem Arztbesuch, aber nur der kann dich von deiner irrsinnigen Angst befreien.

Die meisten Geschwulste sind gutartig. Deine irrationale Angst musst Du schon selbst bearbeiten, notfalls mit Hilfe eines Psychologen. Es gibt über 300 verschiedene Kopfschmerzarten, manche sind schrecklich schmerzhaft, wie Cluster oder Migräne. Dennoch sind sie vergleichsweise harmlos. Gefährlicher sind in der Regel die nicht schmerzenden Knoten. Brustkrebsrisiken lassen sich durch einen Familienstammbaum abklären. Kläre die mütterliche Linie ab, wenn da nix weiter war, ist Dein Risiko nicht höher. Das ändert sich erst, wenn Du mal 50 bist. Hirntumore sind sehr selten. Mach doch mal ein MRT. Dabei wird sich herausstellen, dass bei Dir alles völlig normal ist.

Mach doch mal ein MRT

Sorry, aber wenn jeder Hypochonder ein MRT bekommen würde, bliebe keine Arbeitszeit der Radiologen für die wirklich Kranken mehr übrig!

... und du hast die IMHO wichtigste Empfehlung ja bereits gegeben:

Deine irrationale Angst musst Du schon selbst bearbeiten, notfalls mit Hilfe eines Psychologen

@beamer05

Nun, sie hat Kopfschmerzen, die scheinbar relativ stark sind. Da hier möglicherweise Spannungskopfschmerz oder Migräne vorliegen, wird ein seriöser Neurologe sehr wohl zuerst ein MRT anordnen, um etwas anderes auszuschließen, damit er mit der richtigen Behandlung beginnen kann.

@dasadi

Ein seriöser Hausarzt(!) oder - wenn man unbedingt möchte, auch Neurologe - wird hoffentlich zunächst mal eine ordentliche Anamnese erheben und einen einfachen körperlichen Status. Dann wird man mit einer recht großen Wahrscheinlichkeit auf aufwendige Bildgebung verzichten können.

Ob das die Fragestellerin allerdings beruhigen würde, erscheint ungewiss - allerdings würde das mit einem MRT wohl auch nicht besser...

just my 2 cents

@beamer05

Es ist üblich, dass bei ungeklärtem Kopfschmerz ein Mrt gemacht wird, bevor man z.b eine Behandlung gegen Migräne oder Cluster beginnt. 

Ich bin mir fast 100% sicher, dass das psychisch bedingt ist! Du hast unheimlich Angst, da kann man sich die Symptome solange einbilden bis man sie tatsächlich spürt. Ich hatte damals Angst vor Speiseröhrenkrebs und mit einem Mal konnte ich kaum noch schlucken. Erst nach einer Therapie konnte ich wieder normal und entspannt leben. Aber ein Arztbesuch könnte dir endgültige Klarheit geben ;)

Hilfe Angst vor Hirntumor!

Hallo,

leider hat mich die Angst, an einem Hirntumor erkrankt zu sein, gepackt.

Meine Symptome sind die üblichen: Kopfschmerzen (nur auf der Rechten Seite, immer plötzlich und sehr Schmerzhaft) verbunden mit enormen Druck im gesamten Kopfbereich. Wobei ich nebenbei noch erwähnen sollte, dass ich schon seid ich 13 bin (jetzt 19) unter Dauerkopfschmerzen leide (wurde immer auf die Pubertät geschoben), aber nie solche wie jetzt. Wenn ich diese "Schübe" habe sehe ich nichts und setze für ein paar Sekunden komplett aus. Mir ist generell sehr Schwindlig und werde auch seid ein paar Wochen von ab und zu auftretender Übelkeit überrascht. Was mir immer mehr auffällt ist, dass ich unglaublich müde bin, obwohl ich wirklich genug Schlaf bekomme. Es gibt Momente da habe ich das Gefühl, dass mein Körper für ein paar Minuten einfach komplett runterfährt, so dass ich kurz vorm einschlafen bin. Ich war damit auch schon bei meiner Hausärztin und diese hat mir einen sehr beunruhigten Eindruck gemacht, sie sagte mir auch, dass sie es bedenklich fände, dass vorherige Ärzte wegen meiner angeblichen 'Pubertäts-Kopfschmerzen' nie etwas unternommen haben. Dann kam natürlich die übliche Befragung, ob es in meiner Familie schon mal Krebsfälle gegeben hätte, was ich leider bejahen musste, da mein Uropa und jetzt meine Oma Krebs haben. Die ganze Situation macht mich nun leicht nervös. Sie hat mich auch gleich zum MRT geschickt, welches ich am 31.08. habe. Sollte ich mir auf Grund der Reaktion meiner Ärztin Sorgen machen, dass ich einen Hirntumor habe könnte? Diese warterei auf das MRT macht mich wirklich verrückt :/

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