Orale Nickelallergie - Symptome nur auf der Haut oder auch im Verdauungstrakt?

4 Antworten

DIÄTETISCHE NICKELTOXIZITÄT (hypothetisch)

Hypersensible Individuen leiden bei durchschnittlicher Ernährung (d.h. durchschnittlicher Nickelbelastung) bereits in ihrer Jugend an einigen subakuten nickeltoxischen Symptomen wie:

Hauttrockenheit,
raue Lippen,
Kopfschuppen,
Akne,
grindige Ellbogen,
Keratosis pilaris,
zerfasernde Fußsohlen,
geschwollene Nagelbetten,
brüchige Nägel.

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Regelmäßige Einnahme sehr stark nickelbelasteter Speisen führt nach Jahren bei sensiblen Individuen zum akuten Nickelekzem an beiden Händen. Es kann nur durch Beendigung der Einnahme der toxischen Nickelverbindungen eliminiert werden.

Subakute Symptome der Nickeltoxizität sowie das akute beidhändige Nickelekzem sind Krankheiten des Industriezeitalters. Deshalb gehen sie primär auf anthropogenes Nickel von den verarbeitenden Maschinen der Nahrungsmittelindustrie zurück, sowie auf Nahrungsmittel aus Metalltuben, Metallbüchsen und Gläsern mit Stahldeckel, auf Backpulver und gehärtete Margarine (oft in Backwaren, Tiefkühlpizza, Fertiggerichten). Ist die akute systemische Nickelallergie einmal ausgebrochen, sind wahrscheinlich auch Nüsse und Hülsenfrüchte -- sogar grüne Bohnen -- zu meiden.

https://youtube.com/watch?v=6eee_agcTTM

Natürlich gibt es bei Nickelallergien auch systemische Symptome. Sie können nach dem Genuss stark nickelhaltiger Speisen (z.B. Kartoffeln) oder verseuchten Wassers auftreten (siehe Stiftung Warentest - Mineralwasser; hier z.B. die Marke JA von Rewe, die soviel Nickel enthält, dass sie eigentlich gar nicht verkauft werden dürfte). Ganz viele Menschen - darunter auch ich - haben einen wahren Spießrutenlauf bei den Ärzten hinter sich, weil sie unter unzähligen unerklärbaren Symptomen leiden. Auf eine Nickelallergie kommt man entweder durch Zufall oder durch eingehende Recherche. Die meisten kennen die Allergie nur als Quaddeln auf der Haut. Dass man durchaus auch rheumaähnliche Gelenkschmerzen davon bekommen kann, ist auch vielen Ärzten nicht geläufig. Ich empfehle eine strikte Diät, am besten mit Ernährungstagebuch und Auflistung der zu sich genommenen Speisen und Getränke. So hat man am besten den Überblick und kann evt. auch einen Arzt zum Mit/Umdenken bringen.

Hallo xnis35,

ich befasse mich seit 1996 mit den Ursachen von Allergien, weil ich selbst 43 lange Jahre sieben verschiedene allergische Erkrankungen hatte. Desensibilisierungen und andere Therapien halfen wenn, nur für ein bis zwei Monate, dann stellte sich der vorherige Zustand, wieder ein. Ärzte sprechen von einer Stoffwechselstörung, ohne das näher erklären zu können?!? Ich hörte nur immer wieder, selbst von s.g. Spezialisten, den Allergologen, dass Allergien nicht heilbar sind. Ja wer hat denn das bloß den Ärzten beigebracht. Eine meiner Töchter ist HNO-Ärztin, die hat von den Ursachen einer Allergie ebenfalls keinen blassen Schimmer. Wie kann man dann den Ärzten vertrauen?

Im November 1996 waren meine Allergien innerhalb einer Stunde plötzlich sämtlich nicht mehr vorhanden, auch der Heuschnupfen kam 1997 nicht. Seitdem habe ich überhaupt keine Erkrankungen mehr, in meinem Blutbild hat sich ein erstaunlicher Wandel verschiedener Werte ergeben. Vorher waren die Lipidwerte schlecht, also ein viel zu hohes Gesamt-Cholesterin, ein viel zu niedriges HDL und ein viel zu hoher GOT-Wert.

Es musste da doch etwas Grundlegendes passiert sein, aber was??? Mich ließ die Frage nicht los, weil ich mich von den Ärzten verar.... fühlte, wuchs in mir der Wunsch, diesem Treiben der Ärzte ein Ende zu bereiten. Wie ich später feststellen musste, sind die Ärzte dafür nicht verantwortlich, sondern diejenigen, die die Ärzte ausbilden, die Herren Pro..

Bei der Suche nach den Ursachen meiner plötzlichen "Heilung" erinnerte ich, dass ich vorher in einem Hanf-Laden war. Zufällig kannte ich den Inhaber des Ladens und er wusste, dass ich immer auf der Suche nach "Gesundem" war und alle möglichen Ernährungsformen probiert hatte, um von meinen Allergien freizukommen. Er zeigte mir ein Glas mit Hanfsamen und empfahl mir, diese doch einmal zu probieren. Ich kaufte die Hanfsamen, die so ähnlich aussahen wie Vogelfutter, außerdem noch eine Broschüre vom NOVA-Institut, in der ich eine Hanfanalyse und weitere hochinteressante Informationen fand. In Hanfsamen ist kein THC (Tetra-Hydro-Cannabinol) Cannabis enthalten!!!

Die Hanfsamen habe ich mit einer alten Kaffeemühle kleingemahlen und aß sie zusammen mit etwas Milch. Sie schmeckten ganz ausgezeichnet. Sie waren der Auslöser für mein heutiges Wissen, weil ich mich mit dieser Thematik viele Jahre lang auseinandergesetzt habe, das mein gestörter Fettstoffwechsel plötzlich die Stoffe wieder erhalten hatte, die ihm überJahrzehnte fehlten. Das war meine erste Entdeckung, "Heilung von Allergien durch Hanf". Daraufhin studierte ich die Broschüre über den Hanf noch intensiver und fand eine Abbildung über den Fettstoffwechsel. Dort stand, dass wir täglich Omega-6 und Omega-3 möglichst ausgeglichen aufnehmen müssen, damit der Fettstoffwechsel in Gang bleibt. Dass das leider nur eine einzige von mehreren Voraussetzungen ist, wusste ich damals noch nicht, doch interessant war eine Skizze, aus der zu entnehmen war, dass aus zwei essentiellen Fettsäuren Omega-6 und Omega-3 der menschliche Organismus zehn weitere eigene Fettsäuren bildet, die wir alle dringend benötigen, wenn wir gesund bleiben wollen.

Aus drei dieser Fettsäuren werden anschließend drei verschiedene Serien s.g. Eicosanoide oder auch Prostaglandine gebildet. Dabei handelt es sich um hormonähnliche Stoffe, die in unseren Zellen dafür sorgen, dass wir gesund bleiben und keine Allergien haben. Die Fettsäuren, aus denen die Prostaglandine gebidet werden heißen:

DGLA (Dihomo-gamma-Linolen-Säure) für die Bildung der Serie-1 Prostaglandine EPA (Eicosa-pentaen-Säure) für die Serie-3 Prostaglandine AA (Arachidon-Säure) für die Bildung der Serie-2 Prostaglandine

Diese Prostaglandine stellen unser zelluläres Immunsystem dar. Wenn der Fettstoffwechsel gestört wird, werden diese Prostaglandine nicht gebildet. Also musste ich nun herausfinden, wodurch der Fettstoffwechsel gestört wird???

1.) Durch einen Mangel an essentiellen Aminosäuren und / oder essentiellen Fettsäuren also im Prinzip durch eine mangelhafte Ernährung. Leider trifft das nur in 2% aller Fälle zu.

2.) Bei 98% werden die für den Fettstoffwechsel erforderlichen Enzyme nicht gebildet, jetzt kommt's, weil die Enzymbildung durch Toxine (Gifte) blockiert werden.

Wenn Du nun wissen möchtest, ob es bei Dir nur ein Ernährungsmangel ist, oder aber ob es sich um eine Intoxikation handelt, dann brauchst Du nur fünf Blutwerte: GOT, Ges.-CHOL., HDL, Leukoz. und Homocystein. Wenn Dein Arzt Dich fragt weshalb Du genau diese Werte haben möchtest, dann sagst Du ihm: "mein Toxikologe hat darum gebeten", dann weiß er gleich, dass Du schon informiert bist. Selten fragt er, wer denn das ist, dann sagst Du, "mir fällt g'rad der Name nicht ein." Wenn Du die Blutwerte hast rufst Du mich einfach an. Vormittags unter der Woche von 9 -12h kannst Du mich anrufen und mir Deine Blut-Werte durchgeben, es kostet Dich nichts, ich sage Dir dann die Ursache. Tel. 040-30891230 (Desaturase)

Uuund gleich hier kommt ein grosses Problem bei der Sache: Solche Befunde sind nicht von einem Individuum aufs nächste übertragbar. Es kann durchaus sein, dass auch der Fragesteller mit Hanfsamen Erfolge erzielt, aber es ist genausogut möglich, dass da irgendwas anderes abläuft.

Die Liste der nickelhaltigen Dinge ist noch länger: Kosmetika (Lidschatten, Mascara, Haarfarben... ) Kochtöpfe, Besteck, Stricknadeln, Büroklammer, Tür- und Festergriffe also Dinge, die man schlecht meiden kann. Händewaschen nach Kontakt ist eine Grundregel, die es zu beachten gilt.

Auswirkungen im Verdaungsstrakt sind mir unbekannt, jedoch reichert sich das Nickel im Körper an und verursacht an den unterschiedlichsten Köperstellen (z. B. auch Augenlider) Rötungen, Schwellungen, Juckreiz etc., die man zuerst überhaupt nicht damit in Verbindung bringt. Es ist in der Tat so, dass es mit der Kontaktallergie von Schnallen, Knöpfen, unechtem Schmuck etc. beginnt. Was die Allergieerscheinungen ebenfalls fördert sind die nickelhaltigen Lebensmittel, die sich mit der Nickelbelastung aus den Gegenständen des Alltags potenziert.

Ich habe zwischenzeitlich die Allergie im Griff: ich esse zuhause nur noch mit Silberbesteck (habe von allen Omis und Verwandten die Bestecke bekommen), bei Töpfen (Edelstahl 18/10) habe ich die Hersteller nach dem Nickelgehalt gefragt und eine ganz bestimmte Auswahl getroffen (denn oft liegen die Gegenstände zwar unter dem gesetzlichen Wert, so dass sie als "nickelfrei" bezeichnet werden dürfen, enthalten für den Allergiker aber immer noch zu viel Nickel). Bei der Anschaffung von allem achte ich auf Beschichtungen.

Die Liste der Nahrungsmittel habe ich damals vom Arzt bekommen.

Eine dauerhafte Achtsamkeit und ein gehörige Portion Information über Inhaltsstoffe und Ernährung ist leider unumgänglich und zwar für immer und ewig!

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