Metformin Tabletten Erfahrungen (abnehmen)

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Hallo

Ich habe das auch ausprobiert.

Als ich sie schon mehr als 6 Monate hatte und aufhören wollte wurde mir Dauernd schwindlig und schlecht.

ich rate JEDEM keine Tabletten zu nehmen da es eine Sucht wird und du alles wieder zu nimmst.

Ich kann dir nur sagen ich habe es ohne Tabletten geschafft.

Ich habe einfach Das nachtessen mit Einem EI weis sacke ersetz und habe in 3 Monaten 15 kg abgenommen.

Und mache mindestens 3 mall in der Woche Sport (länger als 30 Minuten den nach 30 Minuten fängt die Fettverbrennung stat)

Liebe Grüsse 

Nonameismyname

Mein Mann nimmt die auch - er hat kein Gramm abgenommen.

Die Abnahme wird wohl eher an der Ernährungsumstellung liegen.

Hatte er dann irgendwelche Nebenwirkungen? Vielleicht sollte er das auch mal versuchen mit der Ernährungsumstellung.

@Silessia

Er nimmt sie dauerhaft wegen Diabetes - nicht zum Abnehmen.

Und Nebenwirkungen? Wüßte ich jetzt keine.

@Silessia

@Silessia : Völlegefühl und Durchfall sind bekannte mögliche Nebenwirkungen nach Einnahme von M. !!

Metformin vermindert die Gluconeogenese (Blutzucker-Neubildung in der Leber) und senkt so den Blutzucker und indirekt den Insulinspiegel. Das ist bei Metabolischem Syndrom und Diabetes Typ 2 bzw. Vorstufen davon sinnvoll. Off-label auch bei PCOS.

Sehr häufige Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit, die aber nach eine Gewöhnungsphase vergehen.

Bei nur "ein wenig" Übergewicht und noch nicht ausgewerteten Blutwerten finde ich 1000mg Metformin "einfach mal so" aber nen ganz schönen Hammer. Muss das denn sein?!

Der normale Ansatz wäre, zunächst die Ernährung umzustellen (kohlenhydratarm ist die richtige Schiene). Erst wenn das alleine nicht hilft bzw. wenn den Blutwerten nach Hyperinsulinämie vorliegt wäre Metformin der nächste Schritt.

Übrigens würde ich bei deinen Beschwerden auch mal die Schilddrüsenwerte genauer angucken.

Vielen Dank für deine Antwort. Da mir das die Ärztin so verschrieben hat dachte ich halt es wäre gut so. Die Schilddrüse wurde schon amgeschaut diese ist im normalbereich.

@Silessia

Es gibt wirklich schlimmeres als das an sich gut verträgliche und langjährig erprobte Metformin.

Dennoch halte ich das Ausbremsen der Gluconeogenese nur für sinnvoll, wenn die Gluconeogenese in übertriebenem Maße statfindet und mittels Ernährung nicht einfach in den Griff zu bekommen ist. D.h. bei hartnäckiger Insulinresistenz/Hyperinsulinismus.

Ob das auf dich zutrifft ist deiner Schilderung nach aber unsicher. 1000mg Metformin sind eine Dosis, wie sie Leute mit diagnostiziertem Typ 2 Diabetes verschrieben wird (bis zu 3x täglich)...

@ArchEnema

Eine gute Antwort und ein guter Kommentar ! Ich finde es gelinde gesagt " starken Tobak ",  einer Patientin mit dieser Indikation Metformin zu verordnen !!

@Silessia

Noch ein Nachtrag: Deiner Frage vom November nach hast du schon erhebliches Übergewicht, nicht nur "ein wenig". Das spricht dann tatsächlich eher für das Metabolische Syndrom. Insbesondere, wenn du z.B. auch mit Zyklusstörungen, unweiblichem Haarwuchs oder Hautpilzen zu kämpfen hast (deutet alles auf Hyperinsulinismus hin).

Metformin ist in diesem Fall die richtige Medikation (so man nicht versucht, es mit strikter LCHF-Ernährung und Fastentagen hinzukriegen, was durchaus machbar ist).

Bezüglich Schilddrüse hoffe ich, dass den Spezialisten die aktuellen Referenzwerte geläufig sind: TSH soll < 2.5 mU/L sein. Früher hat man noch Werte bis 4 mU/l oder gar noch höher als OK angesehen - diese Ansicht ist überholt!

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