Kein Vertrauen in Ärzte

8 Antworten

Du musst den Ärzten nicht vertrauen - aber manchmal brauchst du sie, um an ein rezeptpflichtiges Medikament zu kommen. 

Wenn du also beispielsweise eine Blasenentzündung hast, kannst du ganz entspannt zum Arzt gehen, dem deine Symptome schildern, eine Urinprobe abgeben und darauf vertrauen, dass er dann schon auch die gleiche Diagnose stellt, wie du selber. Und dir vermutlich das gewünschte Antibiotikum verschreibt.

Übrigens bist du von deinem medizinischen Wissen ganz schön überzeugt. Also ich nutze gern das Fachwissen des Arztes, der mir sagt, was das sein könnte. Natürlich vertraue ich einer gestellten Diagnose nicht blind - aber sie ist doch zumindest ein guter Anhaltspunkt.

Ich kann dich da gut verstehen. Es ist zwar nicht so, dass ich zu allen Ärzten kein Vertrauen habe. Es gibt durchaus gute, engagierte Ärzte, die Ahnung haben von ihrem  Fachgebiet und wirklich was können und auch menschlich grossartig sind. Ich hatte mal so einen Hausarzt, der ist leider inzwischen verstorben. Zu dem kamen Menschen aus allen Stadtteilen unserer Stadt und sogar noch vom Dorf. Er war fachlich ein Könner und menschlich auch phantastisch. Aber ich habe auch schon andere Erfahrungen gemacht, in einer Klinik in unserer Stadt. Da haben sie soviel Blödsinn angestellt, dass ich da gar nicht mehr hin wollte. Aber leider gibt es nur diese eine Klinik  für Leute mit bestimmten Erkrankungen in unserer Stadt. Bei einer Erkrankung die ich hatte, hatte mein Arzt mir vor meinem ersten Krankenhausaufenthalt gesagt, dass ich operiert werde. Im Krankenhaus haben sie beim ersten Mal eine andere Methode ausprobiert, danach hatte ich eine Kolik, unerträgliche Schmerzen. Beim zweiten Krankenhausaufenthalt haben sie dann begonnen, mich mit Tabletten zu behandeln Mein Arzt sagte mir daraufhin, dass eine Behandlung mit Tabletten so gut wie aussichtslos ist. Als ich zum dritten Mal im Krankenhaus war, wussten sie immer noch nicht, was sie unternehmen sollen .Plötzlich waren meine Röntgenbilder verschwunden, angeblich hätte ich die weggemöhlt. Am nächsten Tag war dann Chefvisite, ich habe dann den Professor angesprochen und auf einer Operation bestanden. Das klappte dann , ich bekam einen Brief für meinen Arzt mit, dass eine Operation geplant ist. Mein Arzt sagte dann wörtlich zu mir: "Sie müssen die Ärzte ja auch für bescheuert halten, dass die erst alles mögliche ausprobieren, bevor sie vernünftig  behandelt werden." Ich habe ihm dann gesagt, dass ich um die Operation gekämpft habe. Als ich dann nach der Operation wieder bei meinem Arzt war und es mir endlich nach Monaten langsam besser ging, sagte mein Arzt zu mir:" Ihre Hartnäckigkeit hat sie geheilt."

Ein anderes Sprichwort heißt: "An Apple a day, ...", oder "Die Axt im Haus, ...". Nachdem Du besser gebildet bist als alle Ärzte, kannst Du auf deren Dienste verzichten; spare Dein Geld und melde Dich auch gleich bei der Krankenkasse ab.

Ja manchmal denke ich das auch! Mir kommt's vor als würden die einfach nur die Zeit tot schlagen wollen um abends nachhause zu dürfen? Ich krieg für eine Woche ein Attest wenn ich sage ich hab Kopfschmerzen? Ich trau den Ärzten auch nicht so..

Aber du nimmst es gerne, oder? Musst du doch nicht.

Es geht glaub ich nicht darum?;) Die Ärzte sollten ihren Job ernster nehmen,das meine ich.

Man muss keinen Vertrauen aber es ist vom Vorteil. Sage ich euch als Rat. Ich kenne es nämlich auch ohne Vertrauen und ich muss sagen mit Vertrauen ist es für mich angenehmer. Man muss aber auch erst den Arzt finden den man vertrauen kann.

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