Kann man von Pipamperon abhängig werden?

5 Antworten

Besser und klüger wäre es gegen die Ursachen was zu tun als Medikamente zu schlucken (natürlich nicht für die Pharma-Industrie). Kenne ich aus Erfahrung bei meinem Sohn. Schuld daran sind meistens zuviel Stresshormone, wie Adrenalin oder Noradrenalin und zuwenig Glückshormone wie z.B. Serotonin. Bei leichten Fällen hilft schon ab und zu ein Stück Schokolade, da Schoholade Triptophan enthält das in Serotonin umgewandelt wird.Vor dem Schlafengehen ein Gläschen Rotwein entspannt und macht müde. Ist auf jeden Fall gesünder als Medikamente. Möglichst auch Stress vermeiden (meistens leichter gesagt als getan) aber es hilft auch schon nicht alles tierisch ernst zu nehmen.

Ein gutes und möglichst stressfreies neues Jahr

Da sich der Körper an das Präparat mit der Zeit gewöhnt, werden immer höhere Dosen gebraucht um den gleichen Effekt zu haben. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit.

Mein Mann hat MS und bekommt Citalopram (ähnlich wie Pipamperon) und war bereits war 60mg. Wir mußten es zwangsläufig (da Nebenwirkung Herz) heruntersetzen auf 30 mg. Das ging vorerst, aber jetzt ist er bei 40mg. Man könnte also meinen, dass die Wirkung nachläßt, aber eine Sucht wurde ich das nicht nennen.

Eigentlich nicht, Pipamoeron ist ja ein Neuroleptikum, aber es kann zu Entzugserscheinungen kommen, wenn man das Mittel über längere Zeit nimmt. Pipamperon hat wie fast alle Neuroleptika recht heftige Nebenwirkungen und taugt als Dauermedikation bei Schlafstörungen nicht wirklich gut. Du bist ja auch schon bei der Höchstdosis angekommen, die für Schlafstörungen festgesetzt ist. Ich denke, es ist eher an der Zeit, sich um die Gründe deiner Schlafstöung zu kümmern. Das kann seinen Ursprung auch in einer Depression/Burn-out-Syndrom haben. Du solltest dich einem Facharzt vorstellen (Psychiater), um das abzuklären. Vielleicht schickt er dich auch in ein Schlaflabor. Das Ziel sollte sein, auch ohne Medikamente wieder schlafen zu können, vor allem, wenn es sich um so gefährliche Medis wie Pipamperon handelt.

Der regelmäßige Konsum von Schlafmitteln kann zur Abhängigkeit führen. Die Schwelle liegt jedoch individuell unterschiedlich. Lasse dich von mehreren (Alternativ-) Medizinern beraten.

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