Kann man beim Arztwechsel seine Kranken-Akte mitnehmen?

5 Antworten

Die Krankenakte gehört dem Arzt. Du kannst nur einen Auszug verlangen. Die Ergebniss hätte deine Hausärztin natürlich mit dir durchsprechen müssen. Da kannst du dich bei deiner Krankenkasse beschweren.

Nein, Du nicht, die gehört auch dem Arzt selbst. DU kannst höchstens eine Kopie möglicher Befunde von Untersuchungen erbitten. Und die können dann entweder direkt an den neuen Arzt geschickt werden, oder mit Glück auch an Dich ausgehändigt werden.

Aber der neue Arzt kann entsprechend de Befunde direkt auch anfordern.

ja du bekommst alle Befunde und Briefe. Nur die Karteikarte selber müssen sie nicht rausgeben

Und auch die Eintragungen in den Krankenakten sind Arzteigentum. D.h. wenn es viele Behandlungen gab. Aber auch die Befunde: Man kann nur eine Kopie der Befunde verlangen. Die Originale sind für den behandelnden Arzt und nicht den Patienten.

@crazyrat

ja bin jetzt davon ausgegangen dass es klar ist dass man kopien und nicht die Originale bekommt

https://www.datenschutzzentrum.de/medizin/arztprax/arztwechsel.htm

Nein, grundsätzlich nicht.

Ein Arzt ist verpflichtet, im Interesse der Beweissicherung eine Dokumentation der ärztlichen Behandlung seiner Patienten zu führen und diese zumindest 10 Jahre aufzubewahren. Auf Grund dieser rechtlichen Verpflichtung ist es einem Arzt grundsätzlich nicht möglich, das Original der Patientenakte dem Patienten zu überlassen.

Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren endet in der Regel die rechtliche Verpflichtung des Arztes zur Aufbewahrung der Patientenakte. Nach Ablauf dieser Aufbewahrungsfrist kann der Arzt die Patientenakte vernichten, oder - wie wir es empfehlen würden - dem Patienten aushändigen.

Wenn du komplett zu einer anderen Ärztin wechseln willst , hast du ein Recht auf deine Krankenakte . Lass sie dir aushändigen .

Die neue Ärztin bekommt die Krankenakte von deiner alten Ärztin zugeschickt .

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