in welches Auge soll man bei schielenden Menschen schauen?

60 Antworten

meine ex hatte auf einen auge grauen star ihr hab ich immer ins gesicht geshen es fällt nach der zeit nicht mehr wirklich auf man gewöhnt sich an den anblick meine ehemals beste freundinhat auch voll den silberblick gewöhnt man sich dran ieinfach viel kontakt mit ihr suchen

Deine Frage hat ja nun schon ein paar Tage auf dem Buckel, aber vielleicht interessiert sie Dich ja immer noch.

Jemandem länger als 4 bis 5 Sekunden am Stück direkt in die Augen zu starren, ist für den Menschen, der fixiert wird, sehr unangenehm und bedrohlich. Es signalisiert: jetzt könnte ein Angriff erfolgen.

Stelle Dir einfach vor, jemand steht 1 m neben Dir und fixiert Dich lange und direkt bei einer Unterhaltung mit seinem Blick. Du mußt Dir sicherlich Mühe geben, dem Blick Stand zu halten, wenn es sich um jemanden handelt, der Dir nicht so nah steht, wie z. B. ein Verwandter.

Unsere Instinkte veranlassen uns unterbewußt, den Blickkontakt zu unterbrechen und kurzzeitig wo anders hinzuschauen und dann den Blickkontakt wieder aufzunehmen.

Das ist ein völlig normales Verhalten, um eine Auseinandersetzung zu vermeiden. Das Blickfixieren ist nur „höflich“, bzw. angenehm, wenn man sich sehr nah steht.

Eigentlich halten wir solchen Blicken meistens nur stand, um nicht unsicher zu wirken oder um unser Gegenüber auf Distanz zu halten. Wir selbst fixieren andere Menschen normaler Weise nur, um unser Gegenüber zu beobachten (z. B. beim Zuhören). Schlußendlich natürlich auch, um eine Anleitung durchzusetzen oder Disziplinierung einzuleiten.

Es wäre hilfreich für Euch beide, wenn Du kurz, 1 bis 2 Sekunden in das Auge schaust, von dem Du glaubst, daß es Dich ansieht. Dann schaust Du ca. 1 bis 2 Sekunden in der Gegend herum, um das Ganze zu wiederholen. Bei dieser Gelegenheit kannst Du ggf. überprüfen, ob Du richtig liegst mit Deiner Einschätzung, ob Du das richtige Auge erwischt hast. ;) Wiederhole das am besten ständig, dann habt Ihr ein gutes Auskommen.

Viel Erfolg!

Ich schiele selbst und es ist für mich wirklich schwer, weil sich ständig Leute umschauen wenn ich sie anspreche oder es antwortet jemand, den ich gar nicht meine. Ich fühle mich dadurch sehr veräppelt und nich für voll genommen.

Am besten ist es, wenn du ganz normal fragst und sagst, du bist dir unsicher.

Mein schielendes Auge zwinkert mehr, geht manchmal schneller oder allein zu (z.B. in der Sonne, wenn es hell ist) - das andere, sehende bleibt dann offen. Vielleicht kannst du das bei deiner Kollegin beobachten.

Leute, lieber offen fragen als verlegen rumgucken. Das verunsichert uns sehr.

Und wenn sich jemand von euch vorstellen will, was für Schwierigkeiten es für uns Schieler sonst im Alltag gibt - klebt euch ein auge zu und versucht dann Cola aus der Flasche in ein Glas zu giessen. Viel Erfolg. Bitte unbedingt Was zum wischen dabeihaben ;-)

Ihr könnt hier gern berichten.

Die Antwort von Besserwisser trifft genau den Punkt! Wohin würdest Du schauen, wenn Du mit jemandem sprichst, der blind ist (man sieht Blinden beim Ansprechen auch instinktiv ins Gesicht, obwohl sie das nicht sehen können) oder eine Sonnenbrille trägt, Ancordron? Man schaut, wenn man mit jemandem spricht, sowieso fast nie direkt in die Augen, selbt dann nicht, wenn man Augenkontakt hat. Das geht eben nach Gefühl. Den Rat, die Kollegin zu fragen, finde ich unpassend. Stell' Dir mal umgekehrt vor, jemand würde Dich das fragen - was würdest Du denn sagen? Aber ich finde es gut, dass Du Dir überhaupt Gedanken machst. :-)

Natürlich in das Auge, welches mich anschaut. Das andere einfach ausblenden, mit der Zeit gewöhnt man sich daran.

Ist anfangs etwas irritierend, doch man findet sich schnell hinein.

DH

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