Folgen eines Hirnaneurysmas

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Hi! Ich hatte auch ein Aneurysmariss mit Hirnblutung und dadurch noch einen Hirnschlag! Wurde auch ins künstliche Koma gelegt nach der Hirn OP! Es dauerte bei mir auch längere Zeit als geplant mit dem Erwachen! Als ich langsam wach wurde konnte ich langsam denken aber nicht sprechen! Meine linke Seite war gelähmt! Ich möchte Dir hiermit Mut machen! Es hat lange gedauert in der Reha bis ich das erste mal Andeutungen machen konnte und dann die ersten Worte sprach! Es kostet sehr viel Kraft und Gedult bis der Körper tut was das Gehirn möchte! Nach langer Zeit konnte ich auch langsam meine linke Seite wieder spüren und dann langsam bewegen! Eins kann ich Dir auf den Weg geben was mir geholfen hat! Die Kraft und der Mut den mir meine Familie gab! Vor allem brachte mir viel das sie mich für Fortschritte die ich machte lobten und sie mir beschrieben hatten weil ich selber das nicht so gut merkte! Gut Zureden machte mir Mut! Und das sie mir oft sagten ich solle mir Zeit lassen und nicht zu viel kämpfen! Ich hoffe ich konnte Dir damit helfen!

Die Prognosen sind meist schlecht. Ein Aneurysma ist oft tödlich, und Deine Mutter hat das zumindest schon einmal überlebt, obwohl die im Gehirn die gefährlichsten sind. Aber wie das bei Prognosen so ist - niemand kann mit Sicherheit sagen, was geschehen wird. Meine Tante hatte auch ein Hirnaneurysma. Sie hat überlebt, war eine Zeit lang schlecht dran und ist heute, nach 3 Jahren, wieder fast die Alte. Sie hat ein paar Konzentrationsstörungen und verträgt keinen Alkohol mehr, aber es geht ihr gut und sie führt ein ganz normales Leben. Mein ehemals querschnittgelähmter Freund sollte ein Fall für den Rollstuhl sein, er hat sich aus eigener Kraft dort herausgekämpft und geht heute wieder. Er wird nie mehr Sport treiben können, aber er geht auf seinen zwei Beinen. Man weiß es einfach nicht ! Die Geschichte Deiner Mutter ist zugegebenermaßen richtig übel, da kam ja eins nach dem anderen, das die Heilung unterbrochen und erschwert hat. Trotzdem kann keiner wirklich voraussagen, wie sie sich entwickeln wird.

In so einem Fall kann man jetzt noch keine Prognose abgeben. Sehr positiv ist aber, daß sich was tut, von einem WachKOMA würde ich nach Deiner Schilderung schon nicht mehr ausgehen. Ich denke, sie wird schon einiges mitbekommen.

So wie Du hier den Sachverhalt schilderst kann ich nur @Blaetteresser völlig Recht geben. Du wirst Dich da wohl auf ein Leben zwischen Bangen und Hoffen einstellen müssen. Richtig ist es natürlich auch, dass es - wie Du schon hier erwähnst - die Ärzte gar nicht wissen können, ob der Zustand tatsächlich so bleibt. Aber ich gehe auch mal davon aus, dass sie bei ihrer Aussage auch keine Bestimmtheit zum Ausdruck gebracht haben, sondern eher schon die hier gegebene relativ hohe "Wahrscheinlichkeit".

Der Arzt hat meinem Vater geraten, unser Haus doch schonmal behindertengerecht umzubauen und uns nach Pflegestellen umzusehen. Und das nach wenigen Tagen Reha.

du solltest nicht zu hohe Erwartungen setzen mein opa ist dachdecker und ist von dach gefallen direkt denn rücken operiert bekommen wirbelsäule kaputt schraube im rücken und danach in die reha gekommen er hat glück das er noch laufen kann aber seine beine spürt er nicht mehr und nach dem nach was die Erzte gesagt haben wird das auch so bleiben

Und heute, also einen guten Monat später, beantwortet meine Mutter alle Fragen, die man ihr stellt, korrekt. Sie kann aufrecht im Rollstuhl sitzen und schon selber essen. Bis sie stehen oder laufen kann, wird es wohl noch SEHR lange dauern, aber die Chancen stehen gut, da sie keine Lähmungserscheinungen zeigt. Vllt dürfen wir sie in 3 Wochen sogar mal für 2 Tage mit nach Hause nehmen. =)

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