Darf SIE die -Pille danach- verweigern?

5 Antworten

Ja, das darf sie. Wenn sie es ablehnt, kann man sie nicht zur Einnahme eines Medikamentes zwingen. Innerhalb von 3 Tagen kann man niemanden entmündigen. Bis das Gericht darüber entschieden hat, ist ein Kind schon lange auf der Welt.

Wenn ER auf Nummer sicher gehen will, soll er kein Kondom benutzen sondern sich in ENTHALTSAMKEIT üben. Und wenn ER das nicht will, dann muss er halt mit möglichen "Unfällen" und den Konsequenzen leben - so wie die Frau auch. Die Freundin zwingen, also nee, wo leben wir denn? Ich fass' es nicht.

Nein, sie kann nicht gezwungen werden, die Pille zu nehmen. Wenn die Frau sich entscheidet eine evtl. Schwangerschaft wie Du es nennst "in Kauf zu nehmen" wirst wohl auch Du damit leben müssen. Da sollte man vorher ggf. über alternative Verhütungsmethoden sprechen (und natürlich auch anwenden) ansonsten gilt wohl: mitgefangen - mitgehangen.

tja, aber da sie über die verhütung ja wohl keinen rechtsgültigen vertrag geschlossen haben, kann er sie zu gar nichts zwingen-- und das ist gut so

Ich entscheide was ich schlucke und kein anderer....LG

Apotheke verweigert Bediengung!

Bin gerade extrem sauer!! Komme aus der Schweiz. Habe heute Abend mit meiner Freundin geschlafen, dabei ist das Kondom geplatzt. Sofort sind wir zu einer Notfallapotheke gefahren, diese hat bis 20:00 Uhr geöffnet. Um PUNKT 19:57 Uhr haben wir die Apotheke betreten und gesagt, wir bräuchten die Pille danach. Werde euch kurz den Dialog 1:1 nacherzählen (A = Apothekerin. Ich habe für meine Freundin gesprochen, denn ihr war das sehr peinlich)

A: "Jaa, was ist denn passiert?" ICH: "Das Kondom ist geplatzt" A: "ohhh jaa, leider machen wir um 20:00 zu, ich kann ihnen also nicht weiterhelfen" ICH: "Wieso nicht, es ist ja noch nicht 20:00 Uhr?" A: "Ja schon, aber vor Abgabe dieses Medikaments sind wir verpflichtet ein Informationsgespräch zu führen, und das dauert 10 Minuten" ICH: "Das weiss ich und wo liegt das Problem? Ihre Öffnungszeiten sind ja wohl so festgelegt dass sie auch um 19:57 noch die benötigte Zeit aufbringen können, einen Kunden zu bedienen?" A "Jaa wissen sie, auch Apothekerinnen müssen um 20:05 Uhr auf den Zug" ICH: "Es geht hier um eine Schwangerschaft und der Zug ist wichtiger? o.O" A: "jaaa... also... wann hattest du denn deine Tage?" Freundin: "vor 2 wochen" A: "ohhh jaa, dann bist du jetzt gerade in der Risikowoche, aber weisst du, die Pille kann man noch 72h später nehmen. Du kannst morgen nochmals kommen, das ist kein Problem. Weisst du, für das Gespräch muss so oder so eine Apothekerin hier sein" (und was ist denn sie?! Und was ist mit dem Wirkungsverlust je länger man wartet?!)
ICH ziemlich sauer: "In der Zeit wo sie hier jetzt diskutiert haben hätten wir das Infogespräch schon hinter uns. Weil sie auf den Zug müssen verweigern sie meiner Freundin eine Pille danach?!?!" A: "jaa, da kann ich nichts machen, tut mir leid"

Dann sind wir ziemlich verärgert rausgelaufen. Die Aopthekerin war eine junge, ich denke in Ausbildung. Noch zu erwähnen, in der Schweiz ist die Pille danach nicht rezeptpflichtig. Jede Frau bekommt sie nach einem Informationsgespräch (wo auf Gefahren hingewiesen wird u.s.w.) Ganz bestimmt war das nicht Gesetzeskonform uns um 19.57 abzuweisen, oder etwa doch? Sorry, aber es geht immerhin um eine Schwangerschaft bei einer 16 jährigen?! Meine Freundin kann morgen nicht nochmals nach draussen, da ihre Mutter sie nicht aus dem Haus lässt.

Bitte um Aufklärung (Gesetzestexte - wenn möglich aus der Schweiz aber auch Deutsche sind ok) damit ich da morgen richtig auf den Tisch hauen kann.

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