Blutwerte vertauscht

8 Antworten

Hi nikolek81,das hätte nicht passieren dürfen,ein BZ-Wert vonm 800 ist nahe einem osmotischen Coma diabeticum.Wurde auch der Harnzucker bestimmt?.Typisch bei einem Diabetes Typ I das viele Trinken.Falls der BZ sich normalisiert hat und das Kind weiter viel trinkt,bitte eine genaue endokrinologische Abklärung machen lassen.Erwähne ich nur zur Sicherheit,um nichzs zu versäumen.Bitte keiune Angst,sondern abklären.Sollte kein Schaden eingetreten sein,ist der Fehler zwar da,aber wegen Folgenlosigkeit sind die Chanchen gering,um einen Schaden geltend zu machen.LG Sto

Du kannst versuchen dagegen was zu unternehmen,die Aussicht auf einen geringen Erfolg ist sehr gering.kauf die besser ein Blutzucker Messgerät,und mach die Kontrollen selber.Arzte sind auch nur Menschen und können schon mal Fehler machen,wobei ein Blutwert mehr der Fehler vom Labor ist.Bei gleichen Namen kann sowas schon mal passieren,leider.

Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Wenn ja, kannst du da mal unverbindlich nachfragen. Vielleicht weiß das auch deine Krankenkasse.

Generell würde ich denken, sobald euch nachweislich erhebliche Nachteile durch den Vertausch entstanden sind, hast du schon einen Schadensersatzanspruch, der geprüft werden sollte.

Wenn deinem Kind "nicht viel" passiert ist hast du wenig bis keine Chance. Das kostet enorm viel Geld und Nerven. Erst mal wird wahrscheinlich keiner zugeben wo der Fehler passiert ist. Immerhin hat der Arzt schon mal gesagt dass die Werte vertauscht wurden. Deine Krankenkasse wird sich aber möglicherweise dahinter klemmen. Alles Gute!

Du kannst natürlich dagegen vorgehen. Allerdings stellt das Verwechseln der Blutproben keinen Straftatbestand dar. Also kannst du nur auf dem zivilrechtlichen Wege Schadenersdatz verlangen. Dazu ist es aber erforderlich, den Nachweis der Verwechselung zu erbringen. Die alleinige Vermutung des Arztes, die Proben könnten vertauscht worden sein, genügt sicher nicht, und es ist auch nicht gesagt, wo die Proben vertauscht wurden (Praxis oder Labor?). Zudem muss für eine Schadenersatzforderung natürlich auch ein bezifferbarer Schaden entstanden sein.

Eine andere Möglichkeit wäre eine Beschwerde bei der zuständigen Ärztekammer oder der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Diese würde allerdings ohne die konkrete Benennung des Beschuldigten und des Schadens auch im Sande verlaufen.

Ich würde dir empfehlen, zunächst einmal das ausführliche Gespräch mit dem betreffenden Arzt zu suchen und dich anschließen ggf. von einem Fachanwalt für Medizinrecht beraten zu lassen.

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