Aus welchem Grund dürfen sich Spender und Patient nicht kennen?

6 Antworten

Denkt man! Aber es entstehn ungewollt, z.T. irrationale Verpflichtungen, Schuldgefühle u.ä., daher: besser nicht kennenlernn. Nicht jeder kann mit so etwas fertig werden. Bei Knochenmarkspnde sicher nicht so ausgeprägt als bei Organ"spende", an deren anderem nde fürchterliche Schicksalsschläge stehen.

Die Gründe für die gegenseitige Anonymität liegen darin begründet, dass es z.B. nicht dazu kommen kann, dass der Spender vom Empfänger oder dessen Angehörigen bedrängt oder beschuldigt werden kann, wenn die Spende nicht hilft und man eventuell eine erneute Spende benötigt. Der Spender soll vor Schuldzuweisungen geschützt werden. Auch der Empfänger wird geschützt, falls es beim Spender dazu kommt, dass er seine Spende bereut, warum auch immer. Erst wenn der Zeitpunkt zur Transplantation weit genug zurück liegt, dass man sagen kann, dass keiner von beiden dadurch Schaden erlitten hat, dieser Zeitraum ist heutzutage auf 2 Jahre festgelegt, dürfen sich beide kennenlernen.

Die Blutgruppe ist bei der Knochenmarkspende nicht von Belang, es geht um Typenmerkmale.

Das du deine Niere als beispiel nicht zurückfordern kannst !

Nein es ist da öftermal früher zu zwischenfällen gekommen nach dem Motto ich habe dir das Leben gerettet und jetzt kannste mal was für mich tuen

gilt da nicht der grundsatz entweder freiwillig und gerne oder gar nicht?

@dernettevonnebenan

Bei manchen Menschen nicht wenn sie einen Vorteilö für sich rausschlagen können

Es fällt einfach unter den Datenschutz. Niemand muss wissen, welche Krankheit ich habe, wenn ich es nicht selber erzähle.

LG

Wieselchen

Bei der Knochenmarkspende dürfen sich Spender und Empfänger auch nach einiger Zeit sprechen, da es sich um eine Lebenspende handelt. Natürlich nur wenn beide Seiten auch wollen. Dieses Treffen wird dann abgesprochen und meist verbindet diese Menschen eine Freundschaft aus dieser besonderen Situation. Bei der regulären Organspende wird auf anonymität grüßten Wert gelegt um gewissen moralischen Problemen und Anforderungen aus dem Weg zu gehen.