Atosil+ Alkohol?

5 Antworten

Beide Wirkungen werden verstärkt. Welche davon ist individuell und jedesmal verschieden.

Da du keine Mengenangaben machst, nur so viel: Matsche möglich. In Feierstimmung bringt dich die Mischung garantiert nicht, eher macht sie dich hilfsbedürftig (Im Extremfall Notarzt).

Ich mit meinem jugendlichen Leichtsinn hab EINMAL Promethazin nach geringem Alkoholkonsum zu mir genommen. Nach ca. einer halben Stunde sah ich meinen Freund an & meinte, dass seine Nase zucken würde (was er natürlich abstritt). Danach hatte ich Halluzinationen & sah überall Käfer & Spinnen (ich hab eine extreme Angst vor allem was mehr als 4 Extremitäten hat). Naja und zum Schluß wurde alles immer verschwommener und ich hab letztendlich einen "Filmriss". Ich hatte mich immer aus Neugier gefragt, wie es wohl sei zu halluzinieren. Jetzt sage ich "Nein Danke".

dämpfende mittel zu kombinieren, ist in soweit bedenklich, dass zB atemdepression deutlich früher erreicht wird, weil sie sich gegenseitig verstärken. bei vorsichtigem und mäßigem gebrauch wohl verkraftbar, aber trotzdem mit vorsicht zu genießen

Folgende Wechselwirkungen mit Atosil sind beschrieben worden bei gleichzeitiger Anwendung von:

Alkohol, Antihistaminika, Psychopharmaka, Schlafmittel oder schmerzstillenden Mitteln: gegenseitige Wirkungsverstärkung

anticholinerg wirkenden Psychopharmaka, wie z. B. Antidepressiva: mögliche additive Verstärkung der anticholinergen Effekte und vermehrtes Auftreten pharmakogener deliranter Syndrome. Die Plasmakonzentration von trizyklischen Antidepressiva und ihrer Metabolite wird durch gleichzeitige Gabe von Phenothiazinen, zu denen der Wirkstoff von Atosil gehört, stark erhöht, so dass ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen durch Antidepressiva resultieren kann.

Antihypertonika: Die Wirkung von Antihypertonika kann beeinflusst werden, in der Regel ist eine verstärkte blutdrucksenkende Wirkung von klinischer Relevanz

Adrenalin: Abschwächung der alpha-adrenergen Wirkungen von Adrenalin

einigen Antibiotika: mögliche Verstärkung der Hemmung der Erregungsübertragung an der motorischen Endplatte

Antikonvulsiva: gesteigerter Metabolismus von Phenothiazinen

s. www.gifte.de

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