1mal 1ne Woche Krank und Chef wird gleich komisch, indirekte Unterstellung...?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Krank ist krank (mit dem "gelben Schein" natürlich) und Du bist dem Chef KEINERLEI Rechenschaft schuldig (auch nicht über Krankheit an sich)!!! Im "Krank" bist Du so wenig erreichbar wie im Urlaub und er muß sich damit zufrieden geben was auf dem "gelben Schein" steht ab wann Du VORAUSSICHTLICH wieder einsetzbar bist mit dem Wissen, daß Du auch weiterhin "ausfallen" könntest! Was Du schreibst klingt nach "Sklaventreiberei" und ich würde mir an Deiner Stelle Gedanken über ´nen anderen Job machen! Viel Erfolg!

Hallo MissAtomic! Also, ich finde das Verhalten deines Chefs nicht in Ordnung! Überhaupt ist es nicht in Ordnung, wenn Angestellten unterstellt wird, sie wären nicht krank. Vor allem wenn man sonst immer alles pflichtbewusst macht und Einsatz zeigt! Und was ich dir zur Krankmeldung noch sagen kann: wenn du krank geschrieben bist, bist du krank geschrieben. Niemand kann dich zwingen, da zu arbeiten. Krankmeldung ist krank. Das könntest du höchstens als ganz ganz großes Entgegenkommen freiwillig machen. Und soweit ich gehört habe, ist auch das eine Grauzone, da man dann angeblich den Versicherungsschutz verlieren würde, wenn man trotzdem zur Arbeit fährt, obwohl man krank ist. Aber ob das tatsächlich so stimmt, weiß ich nicht. Ich kann jedenfalls verstehen, wie du dich fühlst. Und wenn du dir tatsächlich was verschleppst, ist damit nicht zu spaßen. Ich meine, wenn man sich die Gesundheit ruiniert, dankt einem das am Ende auch niemand.

den V-Schutz verliert man nicht angeblich sondern sowas von sicher, das kannst du aber annehmen :-)

BINGO! Ich sehe, in diesem Kontext ergänzen wir uns! :-)

Super Antwort. Nur eine Sache: "Das könntest du höchstens als ganz ganz großes Entgegenkommen freiwillig machen. " Sehe ich nicht unbedingt so. Dem Chef gegenüber vielleicht. Aber es ist moralisch nicht vertretbar krank mit Menschen zu arbeiten. Die Fragestellerin ist Kosmetikerin. Da muss man aus Verantwortung anderen Menschen gegenüber zu Hause bleiben.

@EllisMuster

Natürlich hat man auch Verantwortung seinem eigenen Körpet gegenüber, aber das hast du ja anders formuliert schon geschrieben...

Deinem Chef musst du keine Rechenschaft ablegen, woran du erkrankt bist. Das geht ihn nichts an.

Falls er sich aber doch dafür interessiert, sollte er sich mal Folgendes klarmachen: Deine Kollegin hat Dich möglicherweise angesteckt, weil sie krank zur Arbeit gegangen ist. Statt dass sie sich rechtzeitig auskuriert hat, hat sie möglicherweise dafür gesorgt, dass Ihr jetzt beide auf der Nase liegt.

Schlussfolgerung für deinen Chef: er soll in Zukunft keinen Druck mehr machen und die Leute ihre Krankheit rechtzeitig auskurieren lassen. Eure Kunden werden doch auch nicht begeistert sein, von verschnupften Mitarbeitern behandelt zu werden.

Es ist mittlerweile so, dass Menschen, die krank zur Arbeit gehen, einen größeren Schaden verursachen als es die paar Krankentage bedeuten würden. Dazu hat man schon den Begriff "Präsentismus" geprägt und dazu findet man Artikel wie diesen hier:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/praesentismus-krank-sein-darf-ich-nicht-1.206759

Den kannst du ja mal deinem Chef zeigen.

Hallo, danke für die antwort u den Link. ja es es stimmt was dort drin steht... jedoch hat mein chef scheuklappen auf und meißt geht es in ein ohr rein u aus dem anderen gaaanz schnell wieder raus.... lg

Auf der einen Seite würde ich sagen suche dir einen anderen Job,aber das ist ja nicht so einfach.Aber ich weiß aus Erfahrung,dass die Mitarbeiter die selten krank sind immer blöd angemacht werden.Die anderen die öfter krank sind scheint es schon selbstverständlich zu sein.L.G.

Mitarbeiterferne Chefs sind immer problematisch, da der persönliche Bezug fehlt und somit auch kein soziales Verständnis auftrtitt, wenn ein Kostenfaktor "Arbeitskraft" nicht funktioniert. Ich würde da empfehlen ein persönliches Gespräch zu führen, um ggf. enstandene Diskrepanzen aus dem Weg zu räumen. Diese Unterhaltung sollte dann sachlich und locker ablaufen. Halte ich aber für notwendig angesichts der Situation. Kommt keine zufriedenstellende Einigung dabei heraus würde ich einen Jobwechsel in Betracht ziehen, allerdings würde ich auch selbstkritisch eigenes Fehlverhalten analysieren.

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