Zu viele weiße Blutkörperchen, Leukämie? Blutbild im Anhang ?

Blutbild  - (Leukämie, Blutkörperchen)

2 Antworten

Die Gesamtzahl der Leukozyten ist eine Größe, auf die verschiedene Faktoren Einfluss haben können, sie ist keineswegs spezifisch für neoplastische Erkrankungen des Knochenmarks. So steigt dieser Wert beispielsweise bei Infektionen an, aber auch nach schwerer körperlicher Belastung, oder auch bei der Einnahme bestimmter Medikamente.

Bei Ihnen wurde leider trotz des erhöhten Leukozytenwertes kein Differentialblutbild angefertigt, so dass man aus dem Befund nicht entnehmen kann, welche Fraktion der Leukozyten erhöht ist und ob sich Vorstufen von Leukozyten finden, die normalerweise nicht im Blutbild auftauchen. Das würde es einfacher machen, Ihnen die Angst zu nehmen.

Die Informationen von Ihnen sind spärlich. Wir wissen Ihr Alter, aber Sie haben nicht erwähnt, aus welchem Grund überhaupt eine Laboranalyse vorgenommen wurde, ob Sie an chronischen Erkrankungen leiden, oder überhaupt Beschwerden/Symptome bestehen.

Rein statistisch ist eine akute oder chronische Leukämie in Ihrem Alter unwahrscheinlich. Der Erkrankungsgipfel liegt entweder darunter (ALL hat Ihren Gipfel leider im Kindesalter), während die AML in der Regel deutlich später auftritt (ab 50. Lj). Die chronischen Formen sind alle Erkrankungen des Alters. Das restliche Blutbild (bis auf einen gering erhöhten Hb) ist unauffällig - das ist bei einer akuten Leukämie äußerst untypisch. Man hat hier meist eine Verminderung der anderen Reihen (Anämie, Thrombopenie) durch das expandierende Wachstum der Tumorzellen im Knochenmark. Der Wert der LDH ist bei Ihnen normal - ist unspezifisch aber spricht auch eher gegen eine Leukämie.

Schauen Sie zuversichtlich dem Termin beim Hämatologen entgegen. Würde mich nicht wundern, wenn sich das Blutbild bis dahin spontan normalisiert hat.

Ich danke ihnen sehr für diese ausführliche Antwort. Ich war am Tag vor meiner Blutabnahme im Krankenhaus, da mir in der Nacht recht schwindelig war und ich die ganze Zeit dachte ich würde gleich umkippen. Das Krankenhaus hat mich nicht wirklich wahrgenommen und somit bin ich zu meiner Hausärztin. Diese hat dann ein ekg durchgeführt welches gut ausgefallen ist und halt den bluttest. Symptome habe ich soweit auch keine (wobei überall etwas anderes geschrieben wird und ich keine Ahnung mehr habe was ich glauben kann und soll). Seit Ca 2 Wochen leide ich unter Schlafstörungen und kann erst spät einschlafen. Chronische Krankheiten sind auch keine bekannt. Wie gesagt das ganze zählt zu meiner ersten Untersuchung. Habe noch nie zuvor ein ekg oder Blutbild bekommen. Stress habe ich auch recht wenig, gelegentlich rauche ich aber. 

Wären die 17,4 weit über der Norm oder geht es auch noch schlimmer ? 

Viele Grüße.

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@molotov1993

Der Wert ist so, dass man ihm schon nachgehen muss. Sie finden Werte dieser Größenordnung aber eben auch bei ganz banalen Ursachen.

Bei der CML (chronisch myeloische Leukämie) finden Sie Leukozytenzahlen >100.

Rauchen macht übrigens auch eine Leukozytose ;-)

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Wenn du googelst, wirst du immer auf die schlimmsten und tödlichsten Krankheiten kommen. ;-)

Niedrigen o. hohen Blutwerten muss man immer nachgehen, denn es gibt ver. Erkrankungen die darauf zutreffen können. Ich kann dir nur Raten, Ruhe zu bewahren und den Termin beim Hämatologen abzuwarten. Wenn du dir so große Sorgen machst, wäre es sicher nicht verkehrt, einen früheren Termin zu nehmen.

Bei wem hast du denn das Blutbild erstellen lassen? Beim Hausarzt? Wenn ja, was hat er denn zu den Werten gesagt? Beziehungsweise warum hast du denn überhaupt ein Blutbild erstellen lassen, hattest du irgendwelche Symptome?

Danke für die schnelle Antwort. Vor ein paar Minuten hat GeraldF diese Frage auch beantwortet, in dem ich einen ausführlicheren Kommentar verfasst habe. Die Blutprobe wurde vom Hausarzt entnommen. Ekg habe ich auch bekommen welcher gut ausgefallen ist. Der Grund dafür lag bei einem extremen Schwindelanfall den ich so noch nie hatte (bzw allgemein noch nie unter Schwindel litt). War eine reine Vorsichtsmaßnahme von meiner Hausärztin - dann dieses Ergebnis. Ich habe sie gefragt was diese hohe Anzahl von Leukozyten zu bedeuten hätte und sie meinte hält ja es könnte eine Infektion sein aber da ich davon nichts merke und davor auch lange nicht krank war sollte ich mal zum Hämatologen. 

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@molotov1993

Gut, extremer Schwindel ist ein sehr vielseitiges Symptom was zu jeder x-beliebigen Krankheit passt. Ich würde dir auf jeden Fall raten, das ganze noch vor Weihnachten abklären zu lassen. Entweder du gehst du nochmal zu deinem (oder einem anderen) Hausarzt oder du lässt den Termin vorverschieben. Hast du dem Hämatologen beim Termin vereinbaren deine Blutwerte durchgesagt? Denn dann erkennt er ja schon ob es akut ist, oder nicht.

Zu deinem Hämoglobin Wert (meiner ist übrigens gerade mal die Hälfte von deinem - also genau das Gegenteil): Der kann erhöht sein, wenn man raucht. Bzw. ist er logischerweise auch erhöht aufgrund der Leukozyten.

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Seit Monaten Bauchschmerzen, Blähungen und Grummeln im Darm. Was kann ich noch tun?

Guten Tag,

ich bin 27 Jahre jung und männlich.

zu aller erst muss ich sagen: Ich bin ein ziemlicher Hypochonder, denke immer an das schlimmste was mich persönlich relativ fertig macht.

Im Dezember 2015 ging es mir darum psychisch wieder relativ schlecht da ich aufgrund einer nachgewiesenen neu aufgetretenen Schilddrüsenüberfunktion innerhalb kurzer Zeit 8 Kilogramm Gewicht verloren habe. Ich dachte natürlich wieder an Krebs, dieses mal Leukämie. Eine Blutuntersuchung Anfang Januar nahm mir dann aber diese Angst. Mit Carbimazol wird momentan meine Überfunktion behandelt. Habe auch wieder 4 Kilo zugenommen. Meine Schilddrüsenwerte schwanken aber momentan noch enorm. Mein Arzt versucht noch die richtige Dosis zu finden.

Meine Beschwerden weshalb ich mich an Euch wende haben in genau dieser Zeit angefangen, also auch im Dezember 2015. Seit also nunmehr fünf Monaten habe ich Bauchschmerzen und enorme Blähungen welche aber leider nur selten entweichen so das ich stets einen aufgeblähten Bauch habe. Immer wieder zischt es im Darm und es grummelt ganz fürchterlich. Diese Beschwerden habe ich seit dem täglich. Auch Nachts wenn ich aufwache. Durch diese ganze Luft habe ich einen ziemlich Druckschmerzhaften Bauch. Es spielt sich alles im Bereich um den Bauchnabel herum ab. Tendenziell links mehr als rechts. Immer wieder habe ich auch kurzzeitige Darmkrämpfe (mal fünf Minuten, mal eine Stunde, immer unterschiedlich). Ich habe keinen Durchfall, keine Verstopfung und keine Übelkeit. Vollkommen normalen Stuhlgang. Die Schmerzen durch diese elendige Luft im Darm habe ich allerdings immer. Vom Essen sind diese Schmerzen nicht abhängig.

War natürlich schon bei meinem Hausarzt. Dieser machte mittlerweile zwei mal einen Ultraschall, ohne Diagnose. Pantoprazol, Buscopan, Saab und Iberogast haben alle nicht geholfen. Auch meine Blutwerte sind bis auf die Schilddrüsenwerte top. Er machte ein kleines Blutbild, nahm zig Leberwerte, Blutzucker, Bauchspeicheldrüsenwerte, alles wunderbar und in der Norm. Mein Hausarzt schickte mich dann zum Internisten. Dieser machte ebenfalls einen Ultraschall und nahm Blut ab. Auch er konnte nichts feststellen. Ich wurde auf Laktose-, Fructose-, Histamin- und Glutenintolleranz getestet. Alles negativ. Gestern wurde eine Magenspiegelung bei demselben Internisten bei mir gemacht. Auch da war alles in Ordnung. Auf Blut im Stuhl wurde ich auch geprüft, negativ. Eine Darmspiegelung beim Internist steht nun Anfang Juni an. Aber er meinte er denke nicht das da etwas raus kommt.

Was kann ich noch machen? Können diese chronischen Bauchschmerzen und diese Luft im Bauch denn echt von meiner elendigen Angst vor Krankheiten kommen? Also hat man denn dann wirklich JEDEN TAG Probleme, auch wenn es Tage gibt bei denen es einen psychisch besser geht und man abgelenkt ist? Oder kann es Aufgrund meiner momentan stark schwankenden TSH-Werte (Schilddrüse) kommen? Ich weis echt nicht mehr weiter und bin über jeden Tipp dankbar.

Viele liebe Grüße Danco

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