Wie lange Schmerzen nach Cam Impingement-OP (Labrumglättung und Bumpabtragung)

2 Antworten

Ich (42) werde in 3 Wochen die gleiche OP an der rechten Hüfte haben und ich bin jetzt schon total nervös. Sind die Schmerzen denn gleich nach der OP erträglich und haben sich deine Beschwerden gebessert?

Guten morgen ! Ich selbst hatte diese OP erst im letzten Jahr,und da war ich 50 Jahre.Nun staune ich über das,was ich hier lesen muss. ( Ich war in der Charite Berlin Mitte,Professor Dr.Perka ) Du sollst das Bein mit 20 Kilogramm belasten,was in der regel aber mit 10 Kilo sein sollte. Nun gut,ich sage immer,es sind Studierte Ärzte,die sollten es ja wissen.An Deiner stelle würde ich mal den Therapeuten und Arzt fragen,ob die Belastung mit 20 Kilo nicht zu viel ist. Und was Deine schmerzen betrifft,kann ich nur sagen,frage den Arzt,denn ich hatte schon nach 2 Tagen keine Schmerzen mehr. Dies hat mit ungeduld nicht`s zu tun,denn die Schmerzen sollten nach drei Tagen nach lassen und kaum spührbar sein. Wünsche Dir noch alles gute,und pass auf Dich auf,nicht das es Dir dann so ergeht wie mir. Für eine Persöliche antwort,wenn Du eine oder mehrere fragen hast,stehe ich zur verfügung.

Immernoch Hüftprobleme nach Arthroskopie, woran kann es liegen?

Hallo, bei mir wurde vor ziemlich genau 6 Monaten eine Hüftarthroskopie wegen eines CAM-Impingements inkl. Labrumfixation und Entfernung der freien Gelenkkörper durchgeführt. Zusätzlich wurde noch vor 2 Monaten eine Radiosynoviorthese wegen einer Chondromatose im gleichen Gelenk gemacht. Leider sind die Beschwerden seitdem nicht besser geworden, eher im Gegenteil (im Vergleich zu dem Zeitraum vor der OP). Ich habe weiterhin Leistenprobleme, gerade beim Sport, aber auch im Alltag. Vor allem bei Sprints zieht es sehr und sind kaum bis zur Leistungsgrenze möglich, weil der Schmerz dann kommt, wenn die Hüfte weit in Extension muss. Es gibt Tage da geht es besser, an manchen dafür ganz schlecht, dann tut selbst eine Gewichtsverlagerung auf das betroffene Bein leicht weh. Dies war vor der Operation nicht so, da hatte ich ausschließlich Belastungsschmerz beim Sport. Bei einem MRT vor der Operation wurde zusätzlich auch noch eine Schambeinentzündung festgestellt, diese sollte aber nach einem halben Jahr ohne sportliche Belastung ausgeheilt sein oder? Explizit behandelt wurde diese aber nicht. Die Ärzte sagten, dass mein Knorpel für meine 25 Jahre schon ziemlich mitgenommen aussieht, eine Indikation für eine Prothese ist es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht. Der Radiologe bei der RSO sagte außerdem, wenn die Probleme weiterhin auftreten, könnte man eine weitere RSO machen. Würde das Sinn machen? Oder liegt es doch an der Schambeinentzündung? Ich möchte mich erst einmal erkundigen, bevor ich wieder zu Röntgen, MRT etc. geschickt werde und weitere Wochen vergehen. Vielen Dank!

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Hüfte:Oberflächenersatz oder Totalendoprothese?

Befund linke Hüfte - Was tun?

Befund MR- Arthrographie Hüfte 2/2013: Weit übergreifender knöcherner Erker bei leichter knöcherner Vorbuckelung am Schenkelhals - geringes CAM und auch Pincer Impingement. Entsprechend das Labrum deutlich degenerativ - teilweise reputiert. Mehrere Geröllcysten angrenzend im knöchernen Erker und bis in die Tragzone. Teilweise deutliche Knorpelverschmälerung an der Pfanne etwas weniger am Fermurkopf. Deutliche Osteophyten am Fermurkopf. Subkortikale Geröllzysten auch am Übergang Fermurkopf Schenkelhals. Mark Ödem fast im gesamten dorsalen Acetabulum Pfeiler, etwas weniger im Schenkelhals.

Laut oben angeführten Befund sollte ich eine Nanos Kurzschaft-Hüftprotese mit Ana-Nova Pfanne eingesetzt bekommen. Da ich intensiv Sport betreibe (Transalp Mountainbike, Schifahren, Windsurfen), ist es mir sehr wichtig eine Lösung zu finden, die meine sportliche Bewegungsfreiheit auch in Zukunft optimal unterstützt.

Ein Mountainbike-Freund, aus Deutschland hat mir von einer gelenkgserhaltenden und angeblich sehr fortschrittlichen, innovativen Möglichkeit einer Teilendoprothese erzählt, welche die natürliche Hüfte weitgehend erhält, weil der Oberschenkelknochen weitgehend intakt gelassen wird und lediglich eine Überkronung des Oberschenkel-knochen am Oberschenkelkopf befestigt wird. Diese sog. Resurfacing BHR oder BMHR Teilprothese (Hüftkappe) wird in Deutschland und in der Schweiz bei sportlichen Personen sehr erfolgreich eingesetzt. Die bisher in Österreich kontaktierten Ärzte hatten hatten keine Erfahrung mit dem Hüft-Teilersatz (Mc Minn bzw. Birmingham Mid Head Resection BMHR) und raten deshalb zu einer Totalendoprothese, was laut Fachliteratur heute nicht mehr unbedingt "State of the art" ist, aber altbewährt. Frage: Gibt es dazu in Österreich Erfahrungen bzw. Ärzte und Kliniken , die dieses System / Methodik anwenden, um eine Totalendoprothese zu vermeiden. Wenn ich durch eine gelenkerhaltende Teillprothese die natürliche Hüfte weitgehend erhalten könnte, wäre das erstrebenswert. Nach meinen bisherigen Recherchen ist das nur in Deutschland oder in der Schweiz möglich. Ich wende mich an Personen, die Erfahrungen mit Oberflächenersatz haben bzw. einen erfahrenen Arzt oder eine Klinik - vorzugsweise in Österreich kennen, die derartige gelenkerhaltende Methoden anwenden.

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