Wer hat Erfahrung in der Behandlung eines Karpaltunnelsyndroms?

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Hallo! Ich habe beides hinter mir. Als die Beschwerden auftraten wurde natürlich erstmal konservativ behandelt. Ich bekam eine Schiene, die ich insbesondere Nachts tragen sollte. Zusätzlich wurde auch leichte Krankengymnastik gemacht und zwischendurch auch mal ein Salbenverband.

Letztendlich hatte das aber alles bei mir nicht geholfen, da ich meine Hand auch nicht wirklich schonen konnte, weil ich zu der Zeit im 1. Staatsexamen steckte. Als es dann nicht besser wurde, wurden erstmal vom Neurologen die Nervenleitgeschwindigkeiten etc. gemessen und danach wurde mir dann auch eine OP angeraten. Die OP war kein großes Problem. Nur hatte ich danach ziemlich starke Schmerzen (aber eine Mitpatientin hatte z.B. gar keine Schmerzen außer dem normalen Wundschmerz). Das ging aber nach einigen Tagen auch. In den ersten Tagen hatte ich so eine Art Gipsschiene, aber schon nach 4 oder 5 Tagen hatte ich nur noch einen leichten Verband als Schutz für die OP-Wunde. Ich wünsche dir alles Gute!

Hallo! Ich habe mich vor ca. 4 jahren an der rechten Hand operieren lassen und das Jahr darauf an der linken. Jedesmal Kpaltunnel. ich muß schon sagen, dass es mir seitdem wesentlich besser geht. Ich habe seitdem keine Probleme mehr.Man sollte bloß nach der Op vorsichtig sein, und sich wirklich Ruhe angehen lassen! Also möglichst still halten!!! Wird von Kollegen oder auch dem Chef als lächerlich empfunden, aber es braucht seine zeit um zu heilen! Aber, es hilft! Viel Glück,.....und halt Dich nach der OP ruhig!!!L.G.

Warum stellt sich auch 3 Monate nach der OP zur Behebung des Karpaltunnelsyndroms keinerlei Besserung ein?

Meine Mutter (75J.) wurde vor 3 Monaten an der Hand operiert (Karpaltunnelsyndrom). Doch anstatt der erhofften Linderung bzw. Beseitigung der Beschwerden durch die OP ist noch immer alles so wie vorher. Heftige Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl in Daumen und Mittelfinger. Richtig zupacken oder etwas festhalten mit der Hand sind nicht oder nur bedingt möglich. Immer wieder fallen ihr Sachen aus der Hand, weil sie durch das Kribbeln und dem Taubheitsgefühl nicht richtig spürt, dass sie etwas in der Hand hält.

Die OP wurde von einem Arzt mit noch wenig Erfahrung durchgeführt. Der Chefarzt war bei der OP anwesend und ich gehe davon aus, dass er sicher eingegriffen hätte, wenn es notwendig gewesen wäre.

Auf die Frage meiner Mutter, warum sich noch immer keine Besserung der Beschwerden einstellen, antwortete der Chefarzt, meine Mutter solle doch Geduld haben. Es könnten schon mal bis zu 6 Monate vergehen bis das alle Beschwerden verschwunden wären.

Daraufhin suchte sie einen anderen Arzt auf, der sich die operierte Hand noch einmal anschaute. Eine 1. Vermutung, ein Nerv könne evtl. durchtrennt worden sein, bestätigte sich nicht. Es wurden erneut Untersuchungen und Messungen vorgenommen. Außer, dass bei dem Messen der Hand immer noch katastrophale Werte nachgewiesen wurden, ließ sich jedoch kein Grund für die starken Beschwerden der op. Hand nachweisen. Auch eine KG-Verordnung brachte nichts. Ich bin selbst vor ca. 3 Jahren wegen eines Karpaltunnels operiert worden und sämtliche Beschwerden waren 4-6 Wochen nach der OP verschwunden.

Liebe Community, hat von euch jemand eine Idee warum sich eine Genesung so lange hinaus zögert? Kann es wirklich bis zu 6 Monate dauern bis die Hand wieder voll einsetzbar ist? Hat jemand Tipps wie man eine Genesung der Hand unterstützen kann? Hat jemand vllt ähnliche Erfahrungen gemacht und kann berichten, dass nach einem halben Jahr tatsächlich Beschwerden dieser Art der Vergangenheit angehören?

Zu gerne würde ich meiner Mutter sagen können: Alles wird gut. Liebe Grüße von polar66

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