Hallo, ich habe infolge eines schweren Unfalls 2002 gerissene und überdehnte Kopfgelenksbänder und dadurch auch ein Instabilität.

Man darf da wirklich nur Leute dran lassen, die sich wirklich gut damit auskennen! Das ist so ein sensibler Bereich... Bitte lasse da auf keinen Fall so eine Atlaskorrektur mit einem Gerät machen. Immer nur manuell, damit der Arzt Reaktionen spüren kann.

Der erste Verdacht mit der Instabilität wurde bei mir damals in der Klinik für manuelle Therapie in Hamm geäußert. Aber da ich nicht in deren 08/15 Schema passte, konnten sie mir nicht wirklich weiterhelfen. Die haben das auch nur als Verdachtsdiagnose gestellt. Danach war ich damals ein Facharzt für manuelle Medizin in Trier, das war fast 2,5 Jahre nach dem Unfall. Der konnte mir schon ein bisschen besser weiterhelfen, aber eine objektive Diagnose hatte ich immer noch nicht. Der Manualmediziner empfahl mir dann, mal zu einem Neurochirurgen zu gehen. Ich bin dann zu einem Arzt in Baden-Württemberg gefahren, der mir empfohlen wurde. Dieser Arzt konnte dann tatsächlich durch eine funktionelle Röntgenaufnahme (Zielaufnahme in Bewegung) die Diagnose stellen. Er wollte mich direkt operieren und versteifen, weil er meinte, eine andere wirklich Alternative gebe es nicht. Ich bin dann für eine zweite Meinung zu einem angesehenen Neurochirurgen in Norddeutschland gefahren. Dieser hat die Diagnose bestätigt (nachdem mehr als 3 Jahre keiner eine Diagnose stellen konnte), hat mir aber erstmal von der OP abgeraten. Ich bekam dann erstmal eine feste Halskrause um erstmal Stabilität rein zu kriegen (so würde man das OP-Ergebnis simulieren). Dadurch ging es mir dann auch tatsächlich schnell besser. Ich habe dann ganz intensiv manuelle Therapie und Krankengymnastik bekommen (u.a. zum Muskelaufbau der HWS Muskulatur) und zeitgleich die Halskrause stück für Stück abtrainiert. Ich habe es dann tatsächlich geschafft, nach einigen Jahren zu einem stabileren Zustand zu kommen, so dass ich die Halskrause komplett weglassen konnte. Aber bis heute muss ich regelmäßig meine KG-Übungen machen und gehe nach wie vor 3x/Woche zur manuellen Therapie/KG.

Nach Upright MRTs könntest du googeln, ich weiß z.B., dass es in Köln eins gibt, aber inzwischen wohl auch schon in vielen anderen Städten.

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Die Ärzte wissen nicht was es sein kann.

Bei welchen Ärzten warst du denn? Es ist natürlich schon etwas unwahrscheinlich, dass dir dann hier jemand sagen kann, was du hast, zumal hier bis auf einzelne User mit medizinischer Ausbildung alle medizinische Laien sind.

Was ich etwas merkwürdig finde ist, dass bei Beschwerden u.a. im Mittel- und Unterbauch ans Herz gedacht wird und offenbar intensiv in Richtung Herz untersucht wurde. Bei Oberbauchschmerzen o.k., aber wenn der Schmerz wandert wird das doch weniger wahrscheinlich.

Auch wenn das sicherlich abgeklärt wurde, weil es eigentlich mit das Naheliegendste ist, schreibe ich mal was zu meinen Gedanken.

Warst du aktuell mal bei einem Gastroenterologen? Auch wenn eine Darmspiegelung vor einem Jahr ohne Befund war - wenn du jetzt Beschwerden hast, die du damals noch nicht hattest, kann es rein theoretisch natürlich sein, dass jetzt etwas ist, z.B. eine Entzündung vorliegt, und die Beschwerden vom Darm kommen. Da würde ich am ehesten dran denken.

Wie ist dein Stuhlgang? Hast du evtl. Probleme mit Verstopfung? Eine verlangsamte Darmpassage kann durchaus solche Beschwerden machen, es staut sich dann "gerne" auch mal an den Kurven des Dickdarms. Und dann kann man diese Stellen auch als eine Art Walze spüren und natürlich auch eine geringe Bewegung wahrnehmen. Helfen würde da natürlich eine gesunde, ausgewogene und vor allem ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken und viel und regelmäßige Bewegung. Bist du in Bewegung kommt auch dein Darm in Trab.

Auch (festsitzende) Blähungen können massive Probleme und Druckgefühl bereiten. Selbst wenn es nur Luft ist, die im Darm festsitzt, kann die richtig fiese Beschwerden machen. Du könntest mal ausprobieren, ob Mittel wie Lefax oder Sab Simplex dir helfen. Das sind Mittel, die überschüssige Luft einfach auflösen. Wenn ich zu viel Luft im Bauch habe, hilft mir meist auch ein warmes Körnerkissen auf dem Bauch in Verbindung mit einer leichten Bauchmassage sehr gut. Und auch dabei hilft Bewegung sehr gut.

Wenn es von der Wirbelsäule kommen würde, müsstest du m.E. auch Rückenbeschwerden haben. Klar kann es von dort auch nach vorne ausstrahlen, aber so ganz ohne Rückenbeschwerden (zumindest schreibst du da nichts von) finde ich das schon ungewöhnlich.

Grundsätzlich ist m.E. die gute Ernährung sehr wichtig und nie verkehrt ;-) und du solltest auch versuchen, abzunehmen. Das wäre auch gut für deinen Blutdruck. Und wenn es tatsächlich ein orthopädisches Problem sein sollte, wäre da natürlich auch jedes Kilo weniger besser.

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Was macht man, wenn man einen Unfall hatte und daraufhin starke Schmerzen und Bewegungseinschränlungen hat normalerweise? - Richtig, man geht zeitnah zum Arzt und lässt abklären, was passiert ist.

Ich frage mich, warum man bei doch eigentlich naheliegenden Fakten solche Fragen überhaupt stellen muss...

Nur der Arzt kann dir nach dem Röntgen sagen, was da in deiner Hand passiert ist!

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Ich meide keinen Arzt. Wenn es medizinisch notwendig ist, gehe ich auch zum Arzt hin. In den allermeisten Fällen erst zum Hausarzt und der schickt mich dann, wenn es notwendig ist, weiter. So mache ich es dann auch. Ich will dann ja, dass es mir schnell wieder besser geht. Vom Verdrängen bessert sich keine Krankheit.

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Ich glaube, da kann ich dir aus langjähriger Erfahrung (set ca. 2005) mit chron. Gastritis und Reflux weiterhelfen. ;-)

Also grundsätzlich musst du natürlich versuchen, den Reflux einzudämmen, denn länger anhaltender Reflux schädigt auf Dauer die Schleimhaut in der Speiseröhre. Die ist sehr empfindlich und nicht auf den Kontakt mit der sehr aggressiven Magensäure gemacht.

Eine Hiatushernie ist ein Zwerchfellbruch. Das darf man sich aber nicht wie einen normalen Bruch irgendwo vorstellen. Ich versuche es einfach zu erklären: das Zwerchfell trennt den Brustraum vom Bauchraum. Du kannst es dir wie eine Kuppel vorstellen, die unterhalb der Lunge liegt. Im Bereich der Speise- und Luftröhre gibt es eine Öffnung im Zwerchfell, wo die Röhren und auch Blutgefäße, Nervenbahnen etc. durchlaufen. Wenn diese Öffnung zu groß wird, dann spricht man von einem Zwerchfellbruch. Am Übergang vom Magen in die Speiseröhre liegt ein Schließmuskel, damit eben im Normalfall nichts aus dem Magen in die Speiseröhre gelangen kann. Dieser Schließmuskel wird auch vom Zwerchfell quasi "unterstützt". Wenn jetzt ein Zwerchfellbruch vorliegt, dann wird auch dieser Schließmuskel etwas geschwächt, da ja die Unterstützung von außen fehlt und dann kann es zu einem Rückfluss von Magensäure zurück in die Speiseröhre kommen - das nennt man dann den Reflux.

Gegen diesen Reflux gibt es verschiedene Maßnahmen:

Gibt es schon Entzündungszeichen in der Speiseröhre sollte man natürlich zuallererst versuchen, diese Entzündung wegzubekommen. Dazu muss die Magensäure reduziert werden, damit nicht weiterhin ein dauerhafter Reiz geschieht. Das macht man mit sogenannten Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI), umgangssprachlich auch Säureblocker genannt. Das sind z.B. Pantoprazol, Esomeprazol, Omeprazol, Rabeprazol oder Lansoprazol. Eins dieser Mittel muss man regelmäßig nehmen, damit die Säure reduziert wird. Dabei ist auch wichtig zu wissen, dass es nicht direkt ab der ersten Einnahme wirkt, sondern erst dann richtig wirken kann, wenn nach mehrtägiger, regelmäßiger Einnahme ein Wirkstoff-Spiegel aufgebaut ist.

Eine ganz wichtige ergänzende Maßnahme ist das Anpassen der Ernährung und des Lebensstils. D.h. säurehemmende Lebensmittel bevorzugen, säurelockende Lebensmittel meiden - entsprechende Listen findest du im Netz. Auch bei den Ernährungsdocs (vom NDR) findest du gute Tipps zur Ernährung. Desweiteren sollte man Süßes/Zucker, stark gewürztes oder scharf angebratene Speisen meiden. Ebenso Kaffee und Alkohol, sowie kohlensäurehaltige Getränke. Auch Nikotin fördert Reflux und sollte gemieden werden. Falls vorhanden sollte Übergewicht reduziert werden. Auch Stress ist ein Faktor und auch der sollte soweit wir möglich reduziert werden.

Gegen Reflux hilft es auch, Abends nach spätestens 18 Uhr nichts mehr zu essen und abends auch nur leichtverdauliche Sachen, damit der Magen beim Schlafengehen nicht mehr so voll ist. Auch eine Erhöhung des Oberkörpers beim Schlafen (bis ca. 30°) verhindert den Reflux in der Nacht.

Ergänzend ist z.B. auch Gaviscon ein gutes Mittel (auf Algenbasis), das macht eine "Schutzschicht" auf der Säure, so dass diese nicht mehr hochsteigen kann.

Ich glaube, das war erstmal das Wichtigste. Wenn mir noch was einfällt, ergänze ich es noch. Und wenn du noch Fragen hast, melde dich.

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In der Regel sagt man, dass Protonenpumpenhemmer (PPI) wie z.B. auch Pantoprazol erst nach ca. 5-7 Tagen richtig wirken. Aber nicht direkt nach der ersten Tablette. Denn es ist ein sog. Spiegel-Medikament, d.h., es muss erst durch eine mehrtägige regelmäßige Einnahme dieser Spiegel aufgebaut werden. Und auch wenn das erfolgt ist, merkst du nicht sofort und unmittelbar eine Besserung, weil die Magenschleimhaut ja erstmal ein bisschen abheilen muss und erst dann spürst du eine deutliche Linderung. Deswegen rechnet man eben allgemein mit 5-7 Tagen.

Aber ob das bei dir auch so sein wird, kann natürlich keiner vorhersagen. Ich kenne aus meiner Selbsthilfegruppe Patienten, bei denen es sogar 14 Tage gedauert hat, bis sie eine deutliche Besserung gemerkt haben. Genauso gibt es aber auch welche, denen es schon am 2. Tag besser ging.

Ganz wichtig ist aber, dass du nicht nur die Tabletten nimmst, und das war es, sondern du solltest auf jeden Fall ergänzend deine Ernährung und deinen Lebensstil (z.B. Stress, Nikotin, Alkohol, Übergewicht) anpassen. Denn es bringt dir nichts, zwar regelmäßig das Pantozol zu nehmen, aber parallel trotzdem weiter ungeeignete Lebensmittel zu dir zu nehmen o.ä.). Im Idealfall - falls du die Ursache kennst - natürlich auch diese angehen, damit die Entzündung nach dem Absetzen dann nicht direkt wieder kommt.

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Wenn du eine Entzündung der Haut am Zeh hast, dann solltest du deinen Fuß regelmäßig in einem lauwarmen Kamillen(tee)bad baden. Das ist gut.

Aber trinken hilft da überhaupt nichts. Wenn etwas oral aufgenommenes an einer Entzündung irgendwo am Körper helfen soll, dann müsste es ja resorbiert werden und dann mit dem Blut quasi an die Entzündung transportiert werden. Das passiert bei entzündungshemmenden Medikamenten aber sicher nicht bei Kamillentee.

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Bedenke doch, dass die meisten hier keine medizinischen Fachkenntnisse haben. Deswegen werden die Allermeisten überhaupt nicht wissen, was Langzug- oder Kurzzugbinden sind oder was die Unterschiede zwischen den verschiedenen Binden-Arten sind. Von daher kann man dann natürlich auch keine entsprechende Antwort geben

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Täglich Schwindel und Übelkeit?

Ich hatte vor 1 Wochen Corona und damit fing alles an. Ich hab schwer Luft bekommen und hatte über mehrere Tage (meistens Nachts) Schüttelfrost und Fieber. Am 23.12. war ich dann bei meiner Hausärztin, da mein Test wieder negativ war, aber die Symptome sind geblieben. Hier wurde mir dann das Antibiotikum Cerufoxim verschrieben und mir ging es nach ein paar Stunden schon deutlich besser und ich konnte die Nacht durchschlafen. Auch am nächsten Tag ging es mir besser bis zum Nachmittag. Ab da wendete sich das Blatt. Ich hatte mit einem Mal Schwindel, Übelkeit und mein Blutdruck ist komplett entgleist. Auch extreme Atemnot und Druck auf dem Brustkorb kamen dazu. Am nächsten Tag war ich im Krankenhaus und das Antibiotikum wurde dort abgesetzt, da der Arzt meinte dass ich dieses nicht vertragen hätte. Dort erhielt ich dann 50 mg Prednisolon und konnte am selben Tag auch wieder nach Hause gehen. Gestern dann die Überraschung … nach dem Aufstehen war mir schwindelig und ich hatte ein unsicheres Gangbild. Mir war gestern den ganzen Tag übel und schwindelig zugleich. Sobald ich etwas gegessen habe, hatte ich das Gefühl Erbrechen zu müssen. Am Abend linderten sich dann die Symptome etwas. Heute ist es leider nicht viel besser. Ich kann nicht richtig essen, fühle mich schwindelig, Benommen, bin müde und habe totalen Druck auf den Ohren. Habe heute auch das letzte mal Prednisolon 50 mg eingenommen. Auch zwischenzeitlich Druck auf dem Brustkorb ist wieder vorhanden. Hatte schon mal jemand ähnliche Symptome? Mir ist das alles neu und ich frage mich was mein Körper mit mir macht.

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Das könnten auch alles noch Folgen deiner Covid-Erkrankung sein. Ich hatte bei meiner ersten Covid-Erkrankung noch gut 3 Wochen Husten und auch noch 2 Monate Atembeschwerden (vor allem, wenn es etwas anstrengender war). Das ist ja nicht ungewöhnlich, dass Beschwerden auch länger bleiben.

Selbst bei einem milden Verlauf muss der Körper sich hinterher erstmal wieder erholen und das kann auch mehrere Wochen dauern. Dass er Ruhe und Erholung braucht, zeigt er dir durch die Symptome.

Also versuche einfach mal Ruhe zu bewahren. Entspanne dich und nutze jetzt die Zeit zwischen den Feiertagen wenn möglich, mal runterzufahren. Trinke ausreichend, iss leichte Kost, gesund und ausgewogen und schone dich.

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Du solltest dich dringend mal gründlich durchchecken lassen. Sowohl - wie wohl geplant - vom Kardiologen, aber m.E. sollte dein Hausarzt auch mal eine umfangreiche Blutuntersuchung machen (falls noch nicht geschehen). Denn solche Symptome können z.B. auch von einem Eisenmangel kommen.

Mir ist es extrem unangenehm jemandem das zu sagen, aber ich wollte vor ein paar Tagen eigentlich auch schon ins Krankenhaus, und ich gehe nichtmal zum Arzt wenn ich mich richtig schlecht fühle. Also ich bin kein Mensch der Einfach nur zum Arzt rennt, ich mag sowas auch nicht.

Naja, ein Fall fürs Krankenhaus ist es definitiv nicht, da gehört man nur nach einem Unfall oder als lebensbedrohender Notfall ist. Für alles andere gibt es die niedergelassenen Ärzte. Aber da solltest du keine falsche Scheu zeigen, sondern definitiv mal hingehen.

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Blut im Stuhl, was tun?

Das hier ist mein erster Beitrag, aber ich brauche einfach Hilfe bei dieser Frage, da ich generell eine sehr ängstliche Person bin, gerade bei gesundheitlichen Geschichten und mir das gerade keine Ruhe lässt.

Erstmal was passiert ist:

Ich bin auf Toilette gegangen nachdem ich bemerkte, dass ich plötzlich dringend musste. Dabei hat sich dann schnell bemerkbar gemacht, dass der Stuhl anscheinend sehr hart/dick war. Der Akt war relativ schmerzhaft und um das Ganze nicht raus zu zögern, hab ich auch ziemlich doll gepresst. Dann beim hinschauen habe ich nicht nur bemerkt, dass der Stuhl wie vermutet sehr dick und relativ hart war, sondern auch ein bisschen hell rotes Blut dran war. Beim abwischen direkt danach und auch Minuten später war jedoch keine Spur vom Blut. Knapp eine Stunde später auch keine weiteren Blutung und eigentlich keine Schmerzen oder Brennen, nur ein leicht unangenehmes Gefühl und teils leichtes pochen (?) im After. Nun kann ich mir zwar denken, dass durch den harten und dicken Stuhl und das schnelle raus pressen wahrscheinlich irgendwo was aufgerissen ist, aber ich wollte Mal nachfragen ob jemand hier ähnliche oder die selben Erfahrungen gemacht hat und was er/sie dann getan hat. Da Feiertage und Wochenende ist kann ich nicht direkt zum Arzt und in die Notaufnahme möchte ich damit eher nicht. Generell würde ich damit eher ungern zum Arzt. Ich gehe Mal von aus dass sowas von alleine auch verheilen kann, aber gibt es irgendwas was ich beachten muss damit es nicht zu Komplikationen kommt bzw was ich machen kann damit es gut verheilt?

Vielen Dank im Voraus

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Also erst mal: Ruhe bewahren!

Da es helles Blut war, wird deine Vermutung stimmen, dass es durch den harten Stuhl und auch durch das Pressen zu kleinen Rissen gekommen ist. Du sagst selber, dass es nur ein bisschen Blut war und auch hinterher nichts mehr geblutet hat. Deshalb solltest du dir da wirklich nicht allzu große Gedanken um eine schwerwiegende Ursache machen.

Da Feiertage und Wochenende ist kann ich nicht direkt zum Arzt und in die Notaufnahme möchte ich damit eher nicht. 

Ich denke, das ist auch nicht notwendig. Solange es nicht weiter blutet, ist das m.E. kein Fall für einen dringenden Arztbesuch. Langfristig könntest du das natürlich mal abklären lassen, aber das ist eher nichts, weswegen du jetzt an den Feiertagen den Notdienst aufsuchen müsstest. Solltest du aber starke Schmerzen bekommen oder andere Symptome auftreten (was ich aber eher nicht glaube), dann wende dich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst, den du unter der Telefonnummer 116117 erreichst. Das ist der Arzt, an den man sich am Wochenende und an Feiertagen wendet, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist, aber kein akut lebensbedrohender Zustand (als Fall für die Notaufnahme) vorliegt.

aber gibt es irgendwas was ich beachten muss damit es nicht zu Komplikationen kommt bzw was ich machen kann damit es gut verheilt?

Das Wichtigste ist m.E. dass du dauerhaft für weicheren Stuhl sorgst. Trinke ausreichend und achte auf gesunde, ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung. Und auch regelmäßige, ausreichende Bewegung ist sehr wichtig. Bist du in Bewegung, kommt auch dein Darm in Bewegung.

Kurzfristig kannst du es auch mit sog. Weichmachern versuchen. Das sind Mittel wie Movicol oder Dulcosoft o.ä., die machen den Stuhl insgesamt weicher und erleichtern die Entleerung.

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Grundsätzlich besteht natürlich das Risiko, dass du dich angesteckt hast, aber ob du wirklich erkranken wirst, kann dir natürlich niemand sagen. Ich kenne mehrere Paare, wo sich der Eine trotz Erkrankung seines Partners nicht angesteckt hat. Andere haben sich angesteckt. Das kann man also nicht pauschal sagen.

Also entweder a) Impfschutz (5mal, zuletzt im November) hält und ich werde nicht krank? Oder b) ich werde einen relativ leichten bis mittelschweren Verlauf haben?

Durch die vor kurzem durchgeführte Impfung dürftest du recht gut geschützt sein. Wenn nicht vor der Erkrankung, dann aber zumindest vor einem schweren Verlauf. Denn genau das ist ja der Sinn der Impfung. Dass du dann einen leichteren Verlauf hast.

Oder c) wegen des intensiven Kontakts und meiner Eigenschaft als Risikopatient kann ich jetzt am besten gleich mein Testament machen? 

Also das glaube ich definitiv nicht. Das ist Quatsch. Natürlich können wir alle nicht hellsehen und nicht vorhersagen, wie schwer ein Verlauf bei dir wird, aber du hast ja alles dafür getan (5 Impfungen), dass es nicht so schlimm wird.

Ich bin auch Hochrisikopatient, hatte meine letzte Impfung (die 4.) im Februar gehabt, hätte Anfang Oktober meine 5. bekommen. Ich habe mich aber im September angesteckt und dann Covid bekommen. Ich hatte auch einen relativ schweren Verlauf, mir ging es schon ziemlich schlecht, aber es war nicht so schlimm, dass ich ins Krankenhaus musste.

Jetzt hatte ich eine Zweitinfektion, ich habe gerade heute den 5.Tag Quarantäne. Den positiven Test hatte ich Sonntag Abend, gestern war ich schon wieder negativ. Und ich hatte diesmal wirklich nur bis auf einen Tag relativ harmlose Erkältungssymptome.

Was mir bei beiden Erkrankungen sehr geholfen hat, war das Medikament Paxlovid. Das ist ein Medikament speziell für Patienten aus den Risikogruppen, auch um schwere Verläufe und Krankenhauseinweisungen zu verhindern.

Falls du dich also tatsächlich angesteckt haben solltest, solltest du nach dem positiven Test Kontakt mit (d)einem Arzt aufnehmen, denn je schneller man das nimmt, desto besser kann das wirken. Und man darf die Einnahme spätestens am 5. Tag nach Symptombeginn beginnen.

Zum Schluss noch ein Tipp: mach dich nicht so verrückt. Wenn, dann ist es jetzt eh schon passiert und du kannst es nicht mehr ändern. Aber wenn du dich deswegen jetzt extrem stresst wirkt sich dieser Stress auch negativ auf dein Immunsystem aus und die Gefahr, dass es bei dir ausbricht, steigt nochmal. Und je mehr du darauf wartest, desto eher wirst du auch leichteste Symptome wahrnehmen. Also so gut wie möglich abschalten, die Weihnachtstage genießen und Ruhe bewahren.

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Mit dieser Frage wendest du dich besser an ein Piercing-Forum. Hier auf dieser Plattform geht es (sollte es zumindest) um echte gesundheitliche Probleme und Fragen und Tipps dazu. Aber für selbst zugefügte Körperverletzungen sowie deren Pflege musst du in einem darauf spezialisierten Forum Hilfe suchen.

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nehme Opioide

Ich bin leider seit vielen Jahren Schmerzpatientin. Mit meinen Ärzten habe ich sehr viel ausprobiert, da es mit den Medikamenten auch aufgrund meiner Gastroparese sehr schwierig ist. Am besten helfen mir Infusionen mit BtM (Piritramid), die ich zum Glück auch alleine zuhause machen darf.

Wenn ich zusätzlich mal Kopfschmerzen habe, wirkt das BtM komischerweise nicht wirklich dagegen, dann nehme ich Ibuprofen.

Im Krankenhaus bekam ich jetzt 2 Tage Infusionen mit Paracetamol, dadurch sind meine Leberwerte in kürzester Zeit die Höhe geschossen (das werde ich nicht mehr nehmen).

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Da kommen verschiedene mögliche Ursachen in Betracht. Von harmlosen, festsitzenden Blähungen, über ein verspanntes Zwerchfell u.a. bis hin zu einer ernsten entzündlichen Ursache z.B im Bereich der Galle oder auch Steine kann das Vieles sein. Rein theoretisch könnte es auch von der Brustwirbelsäule nach vorne ausstrahlen. Und da wir nicht hellsehen und dich auch nicht untersuchen können, wird dir das niemand von uns genau sagen können. Auch Tipps, was zu tun ist, sind dann sehr schwierig. Denn während Wärme bei zu viel Luft im Bauch sehr hilfreich sein kann, kann sie entzündliche Prozesse verschlimmern. Also ist ein allgemeiner Rat sehr schwierig. Womit du auf keinen Fall einen Fehler machst, wäre aber z.B. viel Tee trinken und leichte Kost.

Wenn es dich zu sehr beeinträchtigt, die Beschwerden schlimmer werden oder auch weitere Symptome hinzukommen, dann lass es beim Hausarzt abklären.

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Spüre nichts.

Ich habe nie Probleme mit Wetterfühligkeit. Weder meine Narben noch Blutdruck, Knochen o.ä. reagieren auf Wetteränderungen mit Schmerzen o.ä.

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Zu deiner Haut kann ich dir leider nichts sagen, aber dennoch folgende Tipps geben:

Wenn die Wartezeit bis zu einem Termin beim Hautarzt so lang ist, kannst du auch erstmal zum Hausarzt gehen. Der kann sich das ansehen und dann entscheiden, ob er dir schon was verordnen kann oder ob du doch zum Hautarzt musst. Und dann kann er ggf. dabei helfen, schneller einen Termin zu bekommen.

Ansonsten gibt es auch bei Hautärzten eine sog. Notfallsprechstunden. Also eine festgelegte Zeit am Tag, wo man auch ohne Termin hingehen kann. Natürlich muss man dann eine gewisse Wartezeit einplanen. Aber dafür kommst du dann zeitnah dran.

Eine weitere Alternative wäre die schon genannte 116117 mit der Terminservicestelle. Dort solltest du innerhalb von 4 Wochen einen Termin bekommen.

Immer mehr Ärzte nutzen auch inzwischen das Portal www.doctolib.de. Dort kann man online Termine bei den teilnehmenden Ärzten suchen. Man kann sich z.B. auch anzeigen lassen, welcher Arzt der gesuchten Fachrichtung den frühesten Termin anbietet, wann wo freie Termine sind und dann auch den Termin online buchen. Wenn man nicht auf einen speziellen Arzt festgelegt ist, ist das wirklich eine gute Sache.

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Da wirst du hier in diesem Forum wahrscheinlich nicht viele Tipps bekommen. Guck doch z.B. mal bei jameda.de. Da findest du Therapeuten mit den entsprechenden Bewertungen. Ggf. kann dir auch deine Krankenkasse bzw. die Terminservicestelle helfen, einen Termin zu bekommen, denn aktuell sind ja nahezu überall die Wartezeiten über mehrere Monate.

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 Was kann ich tun? Ich bin leider momentan nicht in Deutschland, kann nicht zum Hausarzt gehen

Auch im Ausland gibt es Ärzte, zu denen kann man bei akuten Beschwerden natürlich auch gehen. Du hast ja hoffentlich eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Wenn es dir so schlecht geht, erkundige dich (falls du im Hotel bist z.B. an der Rezeption), wo es einen Arzt gibt, zu dem du gehen kannst.

Das Gefühl von einem Kloß im Hals kann durchaus vom Reflux kommen. Das ist ein relativ typisches Symptom, wenn die Magensäure bzw. auch Säuregase relativ weit hochsteigen. Das entsteht durch die Reizung der Schleimhaut durch die Säure, ist aber erstmal nicht weiter gefährlich. Leidest du öfter unter Panikattacken oder warum hast du Diazepam zuhause?

Kennst du die Ursache für deinen Reflux? Omeprazol verringert zwar die Säure, ist aber letztendlich immer nur eine symptomatische Behandlung. Wichtig bei Reflux ist es aber auch, die Ursache herauszufinden, damit man da gezielt was gegen machen kann. Der Reflux kann erst dann ganz verschwinden (und auch nach Absetzen des Omeprazols weg bleiben), wenn die Ursache dafür behoben wird. Falls da bis jetzt noch nicht weiter nach gesucht wurde, bzw. die Ursache nicht bekannt ist, wäre es sicher sinnvoll in dieser Richtung auch mal weiter zu gucken. Es gibt auch spezialisierte Refluxzentren, wo entsprechende Diagnostik gemacht werden kann.

Ich habe im Moment Bauchschmerzen , Bauchkrämpfe, hatte Atemnot .Ist das alles wegen Diazepam? 

Sind solche Symptome denn als Nebenwirkungen im Beipackzettel des Diazepam angegeben? Dann können die natürlich davon kommen.

Ansonsten können diese Beschwerden aber auch psychisch verursacht sein. Du kennst sicher den Spruch, wenn man Stress hat "das schlägt mir auf den Magen" o.ä. Gerade der Magen ist bei (psychischem) Stress relativ anfällig und da treten dann öfter mal Magenschmerzen oder Krämpfe auf.

Es kann natürlich auch irgendwas sein, was vom Magen selber kommt, also z.B. ein Magen-Darm-Infekt oder eine Gastritis.

Was es jetzt genau ist, wird dir aber von uns hier niemand sagen können. Das kann dir nur ein Arzt nach entsprechender Untersuchung sagen.

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Hat dein Arzt das denn nicht mit dir besprochen? Also mir sagt immer mein Arzt, ob alles o.k. ist und wie die Werte einzuschätzen sind.

Du kannst ja anhand der angegebenen Referenzwerte sonst auch selber sehen, ob deine Werte innerhalb dieser Referenzwerte liegen oder erhöht oder erniedrigt sind.

Z.B. ist bei dir Ferritin und B12 erhöht, da steht dann auch ein kleines (+) dahinter. Du solltest also auf jeden Fall mal mit dem Arzt drüber sprechen.

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