Es könnte sein. Es könnte aber auch nicht sein.

Da wir dich nicht kennen und dich nicht reden hören können, können wir das auch nicht entsprechend beurteilen.

Vom Alter her wäre es durchaus denkbar.

Genauso denkbar wäre aber auch eine Erkältung. Wenn du außer der Probleme mit der Stimme sonst keine Beschwerden und Symptome hast, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass es der Stimmbruch ist.

Solange du dir nicht ganz sicher bist, halte lieber etwas mehr Abstand zu deinen Mitmenschen (sollte man ja eigentlich sowieso), damit du niemanden Ansteckst, falls es doch eine Erkältung ist.

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Ich war jahrelang im Untergewicht

Du warst nicht nur im Untergewicht, du bist es definitiv immer noch. Und zwar massiv!

Gibt man deine Daten mal in einen BMI-Rechner ein, dann ergibt das (mit glatt 42 kg gerechnet) einen Wert von nur 15,4! Damit bist du weit im Bereich von kritischem Untergewicht!

Bei der Auswertung eines BMI-Rechners, steht zu dem Ergebnis folgender Hinweis:

Achtung: Ein BMI-Wert unter 17,5 ist bedenklich und gilt bei Männern wie Frauen als anorektisch. Um mit einem viel zu niedrigen Körpergewicht nicht die Gesundheit zu gefährden, sollten Sie bei einem solchen Ergebnis dringend einen Arzt aufsuchen. (https://www.tk.de/service/app/2002866/bmirechner/bmirechner.app)

Du gefährdest damit massiv deine Gesundheit! Offenbar ist dir dies aber nicht wirklich bewusst, da dir dieses eine Kilo, das du zugenommen hast, schon wieder zu viel scheint. Dabei müsstest du eigentlich noch 10 kg zunehmen, um überhaupt erstmal wieder ins Normalgewicht (52-66kg) zu kommen. Und mit dem, was du isst, kannst du nicht zunehmen! Da müsstest du eigentlich ganz andere Dinge essen und trinken. Was sagt denn deine Mutter dazu? Ist ihr dein Zustand egal? Die muss ja auch merken, dass du alles andere als Ideal- oder Normalgewichtig bist.

Das heißt du hast eine massive Essstörung und brauchst ganz dringend eine Therapie! Das erkennt man auch daran, dass du meinst, mit dem einen Kilo mehr wärst du jetzt so "dick", dass du nicht mehr in deine Jeans passt. Das wird sicher nur Einbildung sein, vermutlich bist du sowieso nur noch Haut und Knochen. Das ist u.a. ein deutliches Zeichen einer gestörten Selbstwahrnehmung.

Du scheinst nicht zu wissen, was du damit deinem Körper antust! Wenn du sie nicht sowieso schon hast, wirst du sehr bald massive Symptome deines Untergewichts und deiner Mangelernährung zu spüren bekommen.

Du wirst ständig müde und schlapp sein, keine Energie und Kraft mehr haben, den Alltag zu meistern und am liebsten viel schlafen. Außerdem wirst du ständig frieren, denn du hast ja gar keine "Schutzschicht" mehr. Du wirst Kreislaufprobleme bekommen und es kann passieren, dass du irgendwann öfter mal kollabierst. Der Körper muss sich dann auf die wichtigsten Funktionen (Herz, Atmung, Gehirn) konzentrieren, so dass alles andere "runtergefahren" wird. Außerdem leiden irgendwann auch Haut und Haare durch diesen Mangel. Wenn du Pech hast, wird auch irgendwann deine Regel aussetzen, denn der Körper schützt sich dadurch selber, denn in so einem Zustand schwanger zu werden, würden sowohl Mutter als auch das Kind nicht überleben. Im schlimmsten Fall wirst du komplett unfruchtbar.

Dann bekommst du natürlich auch Mangelzustände, z.B. Eisen, Vitamine und Mineralstoffe. Die führen dann noch weiter zu ständiger Müdigkeit, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln, trockener, schuppiger Haut und noch vielem anderen mehr.

Du meinst vielleicht, das wäre jetzt alles ein bisschen übertrieben und zu drastisch geschildert? Nein, ist es nicht! Das ist die Wahrheit! Als Gerippe hat man halt kein schönes Leben.

Bitte sieh es endlich ein und lass dir professionell helfen! Sonst hungerst du dich irgendwann noch zu Tode.

Weißt du, ich habe auch mal sehr wenig gewogen, ich hatte nur noch 43 kg bei 1,70 m. Das war bei mir aber Folge einer Magenerkrankung, durch die ich so gut wie nichts mehr essen konnte. Und glaube mir, diese Zeit war bisher die schlimmste in meinem Leben. Es war Horror. Ich hatte zu nichts Kraft und Lust und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Ich habe immer gefroren, hatte Herzrasen und massive Kreislaufprobleme. Ich mochte mich überhaupt nicht mehr im Spiegel ansehen, da ich immer gedacht habe, da guckt mich ein KZ-Häftling an.

Erst durch künstliche Ernährung konnte ich dann endlich wieder einiges Zunehmen und erst da war das Leben auch wieder lebenswert. Inzwischen habe ich mich einer Selbsthilfegruppe zu meiner Magenerkrankung angeschlossen. In dieser Gruppe sind sehr viele, die immer weiter abnehmen, weil sie nicht mehr oder nur noch ganz wenig essen können, wegen der Magenerkrankung oder weil sie teilweise schon keinen Magen mehr haben. Und allen geht es furchtbar schlecht, alle sind dankbar, wenn sich dann die Ärzte zu künstlicher Ernährung entschließen und sie somit wieder ausreichend versorgt werden und möglicherweise auch zunehmen können.

Ich weiß, dass Magersucht auch eine Krankheit ist, aber genau aus diesem Grund musst du dich dringend um professionelle Hilfe kümmern! So darf es nicht weiter gehen, und alleine wirst du es niemals schaffen! Suche dir einen Therapieplatz und lass dir helfen! Das Leben ist viel zu wertvoll als es auf diese Art wegzuschmeißen!

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Neben der antibiotischen Therapie sollte man konsequent seine Ernährung umstellen (was ist denn deine Mutter so?) und nur noch (stilles) Wasser oder Tee trinken. Ein wichtiger Faktor ist auch Stress. Der sollte so gut wie möglich vermieden werden.

Ansonsten gehören natürlich auch sogenannte PPI (also Pantozol, Omeprazol, Rabeprazol, Lansoprazol oder Esomeprazol) zur Therapie einer Gastritis. Diese sollte der Arzt deiner Mutter auch verschrieben haben. Das muss auch konsequent und richtig (30-45 Min. vor dem Frühstück/Essen) eingenommen werden.

Hat der Arzt denn so ausdrücklich gesagt, dass er ihr nicht weiterhelfen kann oder ist das nur euer Eindruck? Wenn er das so gesagt hat, was hat er euch denn gesagt, was deine Mutter machen soll? Er wird ja nicht gesagt haben, ich weiß nicht weiter, gucken sie mal wie sie klar kommen.

Wann war die letzte Magenspiegelung? Ist es sicher, dass der Keim noch da ist, oder ist vielleicht der Keim zwar weg, aber die Gastritis nur noch nicht abgeheilt? Das geht ja auch nicht von heute auf morgen.

Im Zweifel ist es ansonsten immer möglich, eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt einzuholen.

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So viel zum Thema Dr. Internet und Prof. Google...

Wenn du wirklich eine Netzhautablösung hättest, dann hätte das dein Augenarzt ganz sicher festgestellt. Sowas hätte er wohl kaum übersehen.

Und jetzt hast du zusätzlich zu einer Gehirnerschütterung (bei der man eigentlich gar nicht am Computer sitzen sollte!) noch Angst vor einer schlimmen Erkrankung. Lass dir das eine Lehre sein, gerade bei Krankheiten ist googeln eine sehr schlechte Alternative.

Sieh lieber zu, dass du deine Gehirnerschütterung gut auskurierst. Dazu gehört viel Ruhe, kein PC, Handy, Tablet oder Fernseher.

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Wenn ich eine Woche im Krankenhaus gelegen habe, dann habe ich auch immer Rückenschmerzen. Denn in den meisten Krankenhäusern sind die Betten eine Katastrophe! Versucht doch mal, ob ihr Wärme an der schmerzenden Stelle gut tut. Und wenn es jetzt übers Wochenende nicht besser wird, solltet ihr am Montag Kontakt zum Hausarzt aufnehmen.

Wird es am Wochenende zu schlimm hilft euch der ärztliche Bereitschaftsdienst, den ihr unter der Nummer 116117 erreicht.

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Lymphknoten bekommst du nicht, Lymphknoten hat jeder. Was du meinst und wahrscheinlich neu ist für dich, ist wahrscheinlich, dass du die jetzt merkst, weil sie geschwollen sind.

Wenn du wissen willst, ob sowas in der Schwangerschaft normal ist, solltest du das mal deinen Gynäkologen fragen. Der muss das ja wissen.

Wenn die Untersuchungen bisher alle ohne Befund waren, dann versuche - so schwer es auch manchmal ist - nicht ständig daran zu denken, und mach dir immer wieder bewusst, dass die Ärzte keinen krankhaften Befund gefunden haben. Und ganz wichtig: nicht googeln. Bei Dr. Internet und Prof. Google ist immer alles gleich schlimm und tödlich, auch wenn es nur ein Schnupfen ist.

Konzentriere dich jetzt erstmal auf dein Baby und die Geburt. Wenn du solche Angst hast, dann wirkt sich das auch auf dein Baby aus. Also versuche dich zum Wohle des Kindes zu beruhigen.

Und nach der Geburt kannst du dann weiter sehen und ggf. weitere Untersuchungen machen lassen.

Alles Gute, vor allem für die Geburt!

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Wie erkenne ich ein entzündetes Piercing?

Heyy

Ich würde gerne mal wissen woran man denn ein entzündetes piercing erkennt? Vorallem bauchnabelpiercing.

Ich hab so einbisschen gegooglet bin mir aber nicht sicher ob ich zu den Leuten gehöre dessen piercing entzündet ist.

Kurzer Anhang:

Mein bauchnabelpiercing wurde im Februar gestochen und seit Juni habe ich Probleme mit wildfleisch. Es tat immer mal wieder einbisschen weh und man sah eben die eklige blutblase heraus kommen.

War dann beim piercer und die hat mir das ganze wildfleisch heraus gezogen und ein neues piercing aus titan eingesetzt.

Dann meinte sie dass ich weiterhin kochsalzlösung verwenden soll damit es auch weg bleibt und wenn es wieder kommt wieder kochsalz benutzen soll.

Soooo.. jetzt hab ich das zwar wieder bekommen aber es geht allmählich weg und ich freue mich.

Jetzt aber bin ich heute morgen aufgewacht und normalerweise tat es nie so richtig weh. Aber als ich mich hingesetzt hatte tat es weh und eine weiße substanz trat aus.

Ich hab sofort wieder kochsalz drauf und auch auf das wildfleisch welches ich auch immernoch leicht provozieren soll.

Als ich dann heute Abend duschen war und es danach wieder mit kochsalz anspritzen wollte, fing das piercing etwas an zu bluten, aber es tat nicht mehr weh. Zumindest nicht mehr so sehr weh wie heute morgen.

Das Blut hat mich total verwirrt also hab ich es weg gewischt und kochsalz drauf gesprüht.

Dann hab ich mich hingesetzt und es auf offener Luft trocknen lassen als es plötzlich komisch anfing zu riechen.. richtig unangenehmer geruch

Was meint ihr? Ist das nun entzündet oder kommt das alles vom wildfleisch?

So schlimm sieht das piercing nämlich garnicht aus

Das unter dem piercing (Mini bläschen) ist übrigens das wildfleisch 'gewesen' bzw ist es immernoch

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Eine Entzündung erkennt man an den Merkmalen Rötung, Schmerz, Wärme, Schwellung. Ggf. auch eitrige Absonderungen. Wenn du diese Symptome hast, kannst du davon ausgehen, dass sich dein Piercing entzündet hat.

Alleine das Vorhandensein von wildem Fleisch ist kein Merkmal einer Entzündung.

Allerdings ist mir völlig unklar, wie man wildes Fleisch mit Kochsalzlösung behandeln soll. Davon geht das sicher nicht weg. Da bräuchte man schon andere Mittel. Allerdings kann ich auf deinem Foto nirgendwo wildes Fleisch erkennen.

Dass wildes Fleisch ein bisschen blutet ist auch nicht ungewöhnlich.

Aber wenn du dir unsicher bist, geh nochmal zum Piercer und lass das angucken.

Wenn du starke Schmerzen hast, die Stelle anschwillt, rot und heiß wird wäre auch der Gang zum Arzt angebracht, denn dann hättest du da eine Entzündung.

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Wenn du keine Beschwerden hast, dann kannst du erstmal davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Solche Verschiebungen sind in deinem Alter nicht ungewöhnlich.

Solltest du aber irgendwelche Beschwerden haben/kriegen, wäre dann doch ein Arztbesuch sinnvoll.

Wie ist denn dein Gewicht? Gerade sehr dünne, untergewichtige Mädchen kriegen oftmals ihre Periode nicht (mehr). Damit will der Körper sich schützen, da er im Zustand des Untergewichts keine Schwangerschaft verkraften würde. Die Natur ist da ganz schön schlau.

Falls du also sehr niedriges Gewicht hast, könnte das auch daran liegen. Dann solltest du dich bemühen, dein Gewicht zu normalisieren.

Aber ansonsten: einfach abwarten und Tee trinken und keine Sorgen machen!

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Eigentlich sollte ic doch durch mehr Nahrung auch mehr Energie und Kraft haben oder?

Naja, der Körper braucht die Energie aus der Nahrung ja jetzt erstmal, um die leeren Reserven wieder aufzufüllen. Du wirst da ja sicher in einem deutlichen Defizit gewesen sein. Wie waren denn Gewicht/Größe?

Alleine das kann schon schlapp und müde machen. Als ich - aufgrund einer schweren Magenerkrankung - im Untergewicht war, da war ich auch ständig müde, schlapp und energielos. Der Körper braucht dann das bisschen Energie, das er bekommt, um die lebensnotwendigen Funktionen aufrecht zu erhalten.

Wann sind denn zuletzt deine Blutwerte kontrolliert worden? Und wie waren z.B. Hb, Ferritin oder Vit. D? Solche Werte können sich relativ schnell verändern.

Ich habe z.B. im Januar/Februar Eiseninfusionen bekommen, weil mein Ferritin so weit im Keller war. Nach den Infusionen war der Kontrollwert wieder prima. Jetzt, nur 6 Monate später ist der Wert wieder an der Untergrenze. Deswegen werden bei mir z.B. alle 3 Monate die Blutwerte kontrolliert. Das solltest du ggf. dann auch nochmal überprüfen lassen, je nachdem von wann deine Werte sind.

Ein paar Tage im Bett zu bleiben ist keine gute Idee. Denn dann baut ganz schnell deine Muskulatur ab und dann wird es für dich noch schwerer wieder in die Gänge zu kommen.

Regelmäßige Bewegung wäre schon auch weiterhin wichtig.

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Was denkt ihr?

Da muss man nicht groß denken, sondern nur die Nachrichten und das aktuelle Tagesgeschehen verfolgen.

In vielen Bundesländern läuft doch die Schule längst wieder und zwar weitgehend im Regelbetrieb. Hast du das etwa nicht mitbekommen? Da wurde doch groß und breit immer wieder drüber berichtet.

An den Schulen gibt es nun Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände (Hof, Flure etc), in NRW gilt diese Maskenpflicht sogar (erstmal bis 31.8.) während des Unterrichts. In anderen Bundesländern darf in der Klasse die Maske abgenommen werden.

An den Schulen gibt es dann jeweilige Hygienekonzepte, z.B. mit "Einbahnstraßen"-Regelung auf den Fluren, geteilten Pausen o.ä.

An den Schulen, wo dann einzelne Corona-Fälle aufgetreten sind, wurden dann individuell Regelungen getroffen. Z.B. wurden einzelne Klassen in Quarantäne geschickt, falls ein infiziertes Kind da drin war, aber alle anderen Klassen haben weiter Unterricht.

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Hallo! Ich würde dir raten, einfach mal in der Praxis anzurufen und nachzufragen. Die können dir dann genau sagen, was geht und was nicht.

Da das jede Praxis anders handhabt, können wir dir da keine sichere Antwort geben, weil keiner weiß, wie genau es in deiner Praxis geregelt ist.

Bei meinem Hausarzt dürfen z.B. keine Begleitpersonen mit in die Praxis (habe das bei einer älteren Dame mitgekriegt, die ihre Tochter als "Fahrerin" dabei hatte, die musste draußen warten), sofern nicht medizinische Gründe das erforderlich machen. Aber wie gesagt, das ist überall anders. Ein kurzer Anruf und du weißt bescheid.

Alles Gute!

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Diese - wie du sie nennst - Narben sind keine Narben, sondern Dehnungsstreifen. So wie auch Schwangere sie bekommen, wenn der Bauch wächst. Sie entstehen durch zu starke Dehnung des Bindegewebes. Dabei kommt es dann zu kleinen Rissen in den elastischen Fasern der Unterhaut.

Ganz wirst du sie nicht wegbekommen. Ich habe dir mal eine Seite verlinkt, wo ein paar Infos über solche Dehnungsstreifen und Tipps, wie man sie unauffälliger machen kann, zu finden sind.

https://www.netdoktor.de/symptome/dehnungsstreifen/

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Warum kaufst du dir so große Packungen, wenn du genau weißt, dass du nicht so viel essen kannst/willst? Das ist für mich völlig unverständlich.

Andererseits wirst du die Würste bei richtiger Lagerung (in der Box im Kühlschrank) ganz sicher auch noch deutlich nach dem MHD essen können. Denn wie auch @mariontheresa schon schrieb, MHD heißt nicht "tödlich ab", sondern nur, dass bis dahin die beste Qualität garantiert wird. Deshalb gefällt mir eigentlich auch die englische Bezeichnung "best before" deutlich besser.

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Nein, da besteht kein Grund zur Sorge. Das sind völlig normale Werte.

Warum misst du deine Sättigung? Hast du irgendeine Erkrankung, wo das wichtig wäre? Wenn nicht, dann lass das mit dem Messen einfach, dann musst du dir auch keine unnötigen Sorgen machen.

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Guck doch auch mal auf die Internetseite des Krankenhauses in das du gehst. Meistens haben die Häuser auf ihren Seiten auch Listen mit Sachen, die man mitbringen sollte oder auch besser zuhause lassen sollte.

Grundsätzlich: bequeme Kleidung, ggf. der OP angemessen, wenn man hinterher vielleicht nicht so beweglich ist, darauf achten, was man gut an- und ausziehen kann. Schlappen, ggf. warme Socken, Duschzeug, Zahnbürste/-pasta, Shampoo, Bürste/Kamm, sonstige Dinge, die du für deine Hygiene nutzt, bei Frauen ggf. auch Tampon oder Binden, Nagelschere/-feile. Kopfhörer (meist läuft der Fernseher nur über Kopfhörer). Ich nehme mir auch immer mein eigenes Kopfkissen mit (habe eine Reisegröße), da oft die Kissen nicht wirklich gut und bequem sind.

Ja und halt auch Dinge, mit denen du dir die Zeit vertreiben kannst, Bücher, Strickzeug, Musik o.ä., je nach Vorliebe. Und wenn du darfst (also z.B. kein Diabetes hast), kannst du auch ein bisschen was Süßes für Zwischendurch mitnehmen.

Außer der Einweisung fürs Krankenhaus und deiner Krankenkassenkarte brauchst du eigentlich keine Unterlagen (zumindest habe ich noch nie welche gebraucht, und ich bin regelmäßig im Krankenhaus). Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du die letzten Befunde, die du wegen der Sache hast, mitnehmen. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Ärzte die gar nicht sehen wollen, sondern selber nochmal gucken/untersuchen und sich selber ein Bild machen.

Wenn du vielleicht relativ neue Röntgen- oder CT-Aufnahmen hast, dann kannst du diese auch mitnehmen, damit ggf. Wiederholungsuntersuchungen vermieden werden können.

Alles Gute für die OP!

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Ich kenne das Problem nur zu gut. Ich habe auch große Angst vor dem Zahnarzt und war schon mehrere Jahre nicht dort gewesen. Letztes Jahr habe ich dann all meinen Mut zusammen genommen.

Ich hatte übers Internet eine Praxis gesucht, die sich auf Angstpatienten spezialisiert haben und habe auch gleich bei der Terminvereinbarung Bescheid gesagt. Der erste Termin war dann auch so, dass wir erstmal nur geredet haben und ich Vertrauen zu der Zahnärztin aufbauen konnte. Sie hat sich auch meine Zähne angesehen, vorher hatten wir aber ein Zeichen vereinbart, dass ich machen könnte, wenn ich eine Pause bräuchte. Ich war zwar hinterher pitschnass geschwitzt, aber ich habe es geschafft.

Die Behandlung, die dann an den Folgeterminen stattfand, wurde mit Lachgas gemacht. Das war wirklich besser als ich gedacht hatte. Mir war so ziemlich alles egal und ich war entspannt, war aber die ganze Zeit bei Bewusstsein. Gefühlt hat die Behandlung damit nur 10 Minuten gedauert, es waren aber 50. Und der Vorteil ist, dass man hinterher wieder fit ist und keine Nachfolgen vom Lachgas hat. Das ist wirklich eine sehr gute Lösung finde ich.

Dadurch, dass ich von vorneherein gesagt habe, dass ich Angst habe, ist das Personal die jederzeit sehr lieb auf mich eingegangen. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt.

Eine weitere notwendige Behandlung habe ich zwar trotzdem noch aufgeschoben, werde die aber jetzt bald auch angehen.

Du schaffst das auch!

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Ursachen für Müdigkeit gibt es viele. Spontan fallen mir da folgende ein:

Eisenmangel, Vitamin D Mangel, mangelnder oder gestörter Schlaf, Schlafapnoe, schlechte Schlafhygiene. Die Liste ließe sich sicher noch fortsetzen, das sind nur die Dinge, die mir ohne großes Nachdenken einfallen.

Eisenmangel kannst du auch haben, wenn "letztes Mal" (wann war letztes Mal: vor 2 Wochen, 4 Wochen, 2 Monaten, 4 Monaten oder einem halben Jahr?) der Wert noch o.k. war. Z.B. dann, wenn du weiblich bist und eine starke Regelblutung hast. Auch bei unerkannten kleineren inneren Blutungen kann es schnell zum Eisenmangel kommen. Deswegen sollte man das immer abklären und dabei insbesondere auch den Ferritin-Spiegel bestimmen lassen. Das ist der aussagekräftige Wert bei einem vermuteten Eisenmangel, denn der Eisenwert im Serum ist sehr ungenau und kann sogar je nach Tageszeit schwanken.

Dann könnte es auch nachts zu unbemerkten Atemaussetzern kommen, das ist dann die sog. Schlafapnoe. Man selber merkt es meist nicht, aber dadurch, dass der Schlaf gestört ist, ist man am nächsten Tag nicht erholt und immer müde.

Hast du immer dein Handy am Bett liegen und guckst abends noch lange Videos oder machst Spiele? Dann solltest du mal versuchen, das Handy aus deinem Schlafzimmer zu verbannen. Vielleicht schläfst du dann schon besser. Natürlich solltest du abends im Bett auch nicht mehr fernsehen. Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Schlafzimmer immer eine angenehme Schlaftemperatur hat, viel Lüften und nicht zu warme Bettwäsche wählen (natürlich auch nicht zu dünne).

Geh einfach nochmal zu deinem Hausarzt hin, berichte ihm von der Müdigkeit und bitte darum, ein Blutbild zu machen, inklusive Ferritin. Und nach Möglichkeit auch Vitamin D bestimmen lassen (auch wenn man das manchmal selber bezahlen muss).

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Wenn du Angst hast, schwanger zu sein, obwohl du deine Periode noch nicht hast und noch keinen Verkehr hattest, dann solltest du dich dringend (noch besser) aufklären lassen. In so einem Fall ist eine Schwangerschaft nämlich ausgeschlossen. Eigentlich sollte man das doch mit 14 Jahren wissen.

Und dass ein Streifen (den man kaum sehen kann) ein Zeichen einer Schwangerschaft sein soll, wäre mir auch neu. Bei Schwangeren sind das wenn dann Dehnungsstreifen in fortgeschrittenen Monaten wenn der Bauch schon dick ist.

Also mach dich nicht verrückt und lass dich mal richtig aufklären!

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Kannst du das vielleicht mit Saft mischen um den Geschmack erträglicher zu machen?

Ich muss auch hin und wieder Pulver aufgelöst trinken und das ist auch ziemlich fies vom Geschmack. Zuerst habe ich es immer in Wasser aufgelöst und Saft nachgetrunken um den Geschmack weg zu kriegen. Dann habe ich mal versucht, das Pulver direkt in Saft aufzulösen und das war dann wirklich deutlich erträglicher.

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Woher sollen wir denn wissen, wann du deinen Bericht bekommst?! Das ist bei jedem Arzt/Krankenhaus anders, wie schnell das geht. Bei mir ist es fast immer so, dass mir bei Entlassung aus dem Krankenhaus ein vorläufiger Bericht mitgegeben wird und der endgültige Brief dann später an den Hausarzt verschickt wird. Meist dauert das so 2-3 Wochen, kann aber auch mal länger dauern oder schneller gehen. Das liegt ja auch daran, wieviel die Sekretärinnen zu tun haben. Jetzt in der Urlaubszeit kann das auch schonmal länger dauern.

Ruf doch einfach mal im Krankenhaus an und frag nach, ob der Bericht schon fertig ist, oder wann du damit rechnen kannst. Dann weißt du Bescheid.

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Da du von einer Krankheit schreibst, besprich das bitte mit deinem behandelden Arzt. Der kann dir dann z.B. auch hochkalorische Trinknahrung (z.B. Resource von Nestle oder Fresubin von Fresenius) verordnen. Da es die Drinks in verschiedenen Zusammensetzungen gibt, solltest du da nicht einfach irgendwelche nehmen, sondern der Arzt sollte gucken, was du brauchst. Es gibt auch verschiedene andere hochkalorische Produkte wie z.B. Joghurt, Pudding oder Suppen. Außerdem gibt es auch Pulver, mit denen du die normalen Speisen anreichern kannst und z.B. in Suppen oder Soßen einrühren kannst.

Dann solltest du den Arzt auch unbedingt nach einer professionellen Ernährungsberatung fragen. In deinem Fall wird auch die Kasse die Kosten übernehmen. Das sind die Fachleute für alle Fragen zur Ernährung, die werden dir sicher helfen können.

Du kannst auch schon selber beim Essen darauf achten. Nimm bevorzugt reichhaltige Lebensmittel, also z.B. Vollmilch statt Halbfettmilch, 40%igen Quark statt Magerquark u.ä. Du kannst auch z.B. Butter über Gemüse zerlaufen lassen oder in Soßen einen großen Schuss Sahne rein - die Tipps hab ich alle aus der Reha wo ich zum Zunehmen war. Zum Trinken könntest du z.B. auch Malzbier trinken, wenn du das magst.

Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne nochmal. Ich bin seit 2011 in dieser Thematik drin (ich hab mich von 43 auf zur besten Zeit 63 kg bei 1,70 m "hochgearbeitet" - allerdings auch teilweise mit künstlicher Ernährung).

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Ich denke, da solltet ihr zeitnah dringend Rücksprache mit dem Hausarzt halten (bevor der Feierabend hat), das geht ja auch telefonisch. Schilder ihm den Zustand deines Opas (sofern dieser sich seit dem letzten Arztbesuch, wo das Antibiotikum verschrieben wurde, verschlechtert hat) und frag den Hausarzt nach seiner Meinung dazu.

Grundsätzlich kann so ein Harnwegsinfekt vor allem bei älteren, geschwächten und vorerkrankten Menschen schon gefährlich werden. Der Patient kann eine sog. Urosepsis entwickeln, was lebensgefährlich wäre. Vor allem in Hinblick auf die Vorerkrankungen sollte man da sehr vorsichtig sein. Deshalb solltet ihr ihn gut beobachten und bei Verschlechterung des Zustands schnell handeln.

Im Zweifel lieber einmal zuviel den Krankenwagen rufen, bevor es nachher zu spät ist.

Gute Besserung für deinen Opa!

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Vielleicht nutzt du beim nächsten mal besser einen Rasierschaum oder ein Rasiergel speziell für empfindliche Haut. Beim Duschzeug könnten Inhaltsstoffe darin sein, die die Haut bei der Rasur zu stark reizen. Es gibt auch spezielle Bodylotionen für nach der Rasur, die hautberuhigende Inhaltsstoffe haben. Damit solltest du auf jeden Fall nach der Rasur deine Beine eincremen.

Wenn noch Stoppeln bleiben, kann es sein, dass du nicht gründlich genug gearbeitet hast oder du ggf. einen feineren Rasierer brauchst. Da müsstest du ggf. mal andere Modelle ausprobieren.

Ansonsten gibt es ja auch noch die Möglichkeit mit Wachsstreifen oder Enthaarungscreme die Haare zu entfernen. Beides bekommst du im Drogeriemarkt. Vielleicht kommst du damit ja besser zurecht.

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Hey, grundsätzlich ist es normal, Haare am Bauch zu haben. Allerdings sind es meist bei Frauen nur diese dünnen Flaum-Haare, die man so gut wie gar nicht sieht. Deswegen fällt es bei den meisten nicht auf, dass dort Haare sind. Ungewöhnlich wird es u.U. erst dann, wenn die Behaarung ungewöhnlich stark ist oder durch dunklere Haare deutlicher auffällt.

Mit 11 Jahren bist du gerade am Anfang der Pubertät. Offensichtlich beobachtest du deinen Körper gerade sehr gründlich (was man auch an den anderen Fragen merkt). In dieser Zeit nimmt man natürlich viele Veränderungen an sich wahr. Das ist völlig normal und in den meisten Fällen hormonell bedingt. Denn in der Pubertät stellt sich u.a. auch der Hormonhaushalt um. Da kann es dann auch schon mal passieren, dass Hormone, die für die Körperbehaarung verantwortlich sind, mehr als üblich vorhanden sind. Es kann also auch durchaus noch sein, dass sich das im Laufe der Pubertät noch ändert.

Eine vermehrte Behaarung kann auch familiär bedingt sein. Vielleicht fragst du mal deine Mutter oder ggf. Tante(n), ob diese auch stärkere Behaarung haben. Dann wäre es nicht ungewöhnlich.

Es gibt aber leider auch Erkrankungen, die zu einem übernormalen Haarwachstum führen können. Das nennt man dann Hirsutismus (https://www.gesundheitstrends.com/a/beauty/hirsutismus-unerwuenschte-haare-bei-frauen-20282).

Sprich mal mit deiner Mutter darüber und wenn du das nächste mal beim Arzt bist, z.B. zur J-Untersuchung, könntest du diesen auch darauf ansprechen, dann könnte er ggf. mal den Hormonstatus bestimmen.

Aber wie gesagt, während der Pubertät kann sich das alles noch ändern.

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Niemand ist zu 100% symmetrisch, das kann also schonmal vorkommen. Es ist zwar bei dir relativ extrem, aber ich würde am ehesten von einer Normvariante ausgehen. Bei mir ist z.B. ein Daumennagel etwas breiter als der andere.

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Ganz ehrlich: du darfst eigentlich keine weiteren Untersuchungen mehr bekommen. Denn dann hast du immer wieder die neue Angst, etwas körperliches zu haben. Und ich glaube nicht, dass du körperlich krank bist. Die Untersuchungen haben ja auch alle nichts ergeben. Und die Symptome, die du schilderst deuten auch auf die Psyche hin. Auch wenn ich dich nicht kenne und nicht Medizin studiert habe: nach den ganzen Beiträgen hier sieht es für mich eindeutig nach einem massiven psychischen Problem aus.

Ich weiß auch nicht, was ich noch tun kann.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass dir ab und zu mal ein Gesprächstermin bei einem Psychologen helfen wird. Meines Erachtens musst du dringend eine stationäre Therapie machen! ggf. sogar mit notfallmäßiger Einweisung.

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Es gibt für 7 Tage säurehemmende Medikamente wie z.B. Pantozol in der Apotheke rezeptfrei zu kaufen. Es heißt so könnte man testen, ob die Medikament einem hilft. Manchmal kann es aber länger dauern, bis wirklich eine spürbare Besserung eintritt.

Außerdem gibt es zB. Gele wie Gaviscon, die auch bei Reflux helfen. Die hemmen aber nicht die Säureproduktion wie die säurehemmenden Medikamente, sondern sie legen quasi eine Pufferschicht über die Säure, dass die nicht mehr nach oben steigen kann.

Sowas könntest du natürlich ausprobieren und dich dazu in der Apotheke beraten lassen.

Aber warum hast du ein Problem damit, bei deinem Arzt anzurufen und ihm deine Beschwerden zu schildern? Das ist doch eine gute Möglichkeit und du bist auf der sicheren Seite. Zumal er dann berücksichtigen kann, falls du noch andere Medikamente nimmst oder Vorerkrankungen hast, was geht und was besser nicht. Du nervst da auch niemanden, denn genau dafür sind die da.

Natürlic musst du dem Arzt deine Beschwerden schildern. Denn nur dann kann er das richtige Medikament für dich aussuchen. Und letztendlich weiß er sicher besser, was du brauchen könntest.

Langfristig solltest du aber auch versuchen, die Ursache für den Reflux herauszufinden. Denn Reflux ist nur ein Symptom. Du kannst den zwar unterdrücken, das ändert aber an der Ursache nichts. Nur wenn die behoben wird, dann kann auch der Reflux weg gehen.

Außerdem gibt es auch viele nicht-medikamentöse Dinge, die du beachten solltest. So solltest du nicht 3x/Tag große Mahlzeiten zu dir nehmen, sondern lieber 6 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Dabei achte darauf, dass du säurehemmende Lebensmittel zu dir nimmst und die säurelockenden Lebensmittel meidest. Was das ist, findest du über Google. Außerdem kein Alkohol und keine stark kohlesäurehaltigen Getränke, außerdem Nikotionverzicht

Hilfreich ist es auch, das Kopfende vom Bett etwas höher zu stellen, damit nachts im Liegen die Säure nicht so schnell die Speiseröhre hoch laufen kann.

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Kein Vertrauen in das Leben mehr?

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.

Es tut mir leid, dass ich hier nur rum jammer, aber ich brauche den Rat und die Erfahrung von Gleichgesinnten.

Vielleicht hat ja jemand etwas ähnliches durch.

Ich habe seit Monaten Angst. Angst vor einer Schlimmen Krankheit, Todesangst und dazu kommen diese Symptome, die mich regelrecht in den Wahnsinn treiben.

Bei JEDEM Symptom denke ich sofort an einen tödlichen Ausgang. Todesangst ist mein Alltag geworden und ich hasse es.

ICH WILL MEIN ALTES LEBEN ZURÜCK!

Das Schlimmste ist der Kloß im Hals.

Diese Enge im Hals ist so beklemmend, dass ich an nichts anderes denken kann außer: "Du erstickst gleich!"

Dieses Gefühl plagt mich zur Zeit gerade Nachts und abends.

Ich habe jeden Abend Angst morgens nicht mehr aufzuwachen. Ich habe Angst, dass meine Familie mich so sieht, oder gar tot auffindet und das ich das Leben von Familie und Freunden zerstöre. Ich bin doch erst 17 und die Todesangst ist mein ständiger Begleiter. Ich kann nicht anders.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Symptome psychisch sind. Ich denke immer, dass da doch was organisches sein MUSS.

Ich habe dieses Kloßgefühl und die Angst zu ersticken. Ich habe einen enormen Kopfdruck und Benommenheit, Muskelzuckungen, Zittern, Herzrasen.

Warum? Warum muss ich mich so fühlen.

Es wurde schon so viel untersucht, Mein Kopf, mein Blut, mein Hals wurde von oben bis unten abgecheckt, aber ich fühle es trotzdem. und ich kann nicht mehr.

Ich hatte jetzt die 3. Sitzung beim Therapeut, ich hoffe das wird mir etwas bringen.

Aber ich will diese nächtlichen Panikattacken und vorallem die Todesangst besiegen.

Mein Hals ist immer so eng, teilweise tut es auch manchmal etwas weh in Hals und Brust. Das nachts zu fühlen mit den Erstickungsgedanken macht mich so panisch.

Kann ich einfach so ersticken? Kann ich umfallen? Kennt es jemand, dem es vielelicht genauso ging oder geht?

Ich bin echt sehr verzweifelt.

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Meiner Meinung nach wäre das einzige, was dir gegen deine massiven Ängste helfen wird, eine umfangreiche Psychotherapie. Es ist gut, dass du schon damit angefangen hast. Aber evtl. wäre bei einer so starken Ausprägung deiner Ängste sogar eine stationäre Therapie sinnvoll. Denk da mal drüber nach oder sprich deinen Therapeuten darauf an.

Kannst du mit deiner Familie über deine Ängste sprechen? So dass sie dich dabei auch unterstützen können? Oder vielleicht auch mit einem guten Freund, Nachbarn oder Onkel/Tante? Wenn keiner da ist, dem du dich anvertrauen könntest, du aber gerne mit jemandem drüber reden möchtest, kannst du auch bei der Telefonseelsorge anrufen

Ganz besonders wichtig wäre meines Erachtens auch, dass du nicht zu viel in dich hineinhörst und nicht jedes kleine Zwicken oder Hüsteln schon als schlimmes Symptom wertest und dann auch noch jedes Symptom googelst. Denn wenn man irgendwelche Symptome googelt, dann kommt irgendwie immer was schlimmes raus. Ich habe mal einen Spruch gelesen, den ich in dem Zusammenhang sehr gut fand und der es auf den Punkt bringt: "Hingefallen, Knie aufgeschlagen, Symptome gegoogelt, Ergebnis: ich habe Krebs."

Hilfreich wäre vielleicht, dass du dir eine schöne Aktivität suchst, mit der du dich ablenken kannst, wenn du wieder so negative Gedanken bekommst. Mach dann irgendwas, was du gerne tust, z.B. eine Runde mit dem Fahrrad fahren, oder Inliner, oder auch ein gutes Buch lesen und schöne Musik hören. Je nachdem, was du halt gerne magst.

Vielleicht versuchst du auch mal, ein Entspannungsverfahren zu erlernen, z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Die kann man relativ leicht selber erlernen. Und dann machst du einfach jeden Tag deine Entspannungsübungen.Und wenn du merkst, dass sich wieder Panik in dir breit macht, dann kannst du damit vielleicht auch wieder ein bisschen "runter kommen".

Bezüglich deines "Kloß im Hals" musst du dir immer wieder versuchen, dir klar zu machen, dass all die vielen Untersuchungen ohne Befund gewesen sind. Das ist doch toll! Wenn es wirklich was ernstes wäre, dann hätte man das auch festgestellt.

Und dieses Kloßgefühl ist bei psychischem Stress durchaus nicht selten. Man sagt ja auch umgangssprachlich, wenn man z.B. in einer schwierigen Situation "jetzt hab ich einen Kloß im Hals". Und wenn man sich dann durch dieses Gefühl noch mehr stresst, dann wird auch das Kloßgefühl wieder stärker und man hat noch mehr Angst und Stress usw.

Durch die Angst und den Stress kann es übrigens auch zu einer starken Verspannung der Halsmuskulatur kommen, die dann das Kloßgefühl verstärkt. Hier könnte dann auch eine Behandlung der Muskulatur / Faszien Linderung bringen. Dazu habe ich hier was ganz interessantes gelesen: https://pohltherapie.de/behandelbare-beschwerden/hals/kloss-im-hals.html#Alles_psychisch

Alles Gute für dich!

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Wurde denn nicht mal eine Magenspiegelung gemacht? Wäre sicher auch hilfreich um zu gucken, ob im Magen alles in Ordnung ist oder ob du evtl. eine Gastritis hast.

Ansonsten wäre noch eine Idee mal vom Orthopäden die BWS untersuchen zu lassen. Probleme in dem Bereich können auch zu Bauchschmerzen führen.

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Ich würde jetzt erstmal nicht das Schlimmste befürchten. Vielleicht ist es ja auch was Harmloses, das ganz leicht behoben werden kann.

Jetzt hast du vielleicht Angst, dass was Schlimmes herauskommen kann, warum das? Gibt es Vorerkrankungen in der Familie? Oder hast du einfach nur mal Dr. Google und Prof. Internet befragt? Dann wäre das natürlich kein Wunder, nach den beiden zu urteilen, hat man meist etwas Schlimmes, selbst wenn es sich hinterher als völlig harmlos herausstellt.

Du musst das so sehen: es ist doch gut, dass jetzt mal nachgeschaut wird, woher deine Probleme kommen. So kann man dann was dagegen machen und vielleicht ist alles dann nach einiger Zeit wieder behoben. Wenn aber doch was Ernsteres gefunden werden sollte, dann ist es doch auch gut, dass man weiß, was es ist und da dann gezielt behandeln kann. Hättest du die Untersuchung jetzt nicht gemacht und es immer weiter verschleppt, könnte es ja noch schlimmer werden, aber so wäre es dann u.U. gerade noch rechtzeitig erkannt worden.

Hast du evtl. jemanden, mit dem du über deine Angst sprechen kannst? Das hilft manchmal auch schon weiter.

Also beruhige dich, am Ergebnis kannst du sowieso nichts ändern, du musst hinnehmen, was bei der Untersuchung heraus kommt. Aber bis du das Ergebnis hast, solltest du dich nicht - möglicherweise unnötig - verrückt machen. Geh spazieren oder fahre eine Runde mit dem Fahrrad und genieße das tolle Wetter oder mach irgendwas anderes, was du gerne machst!

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Hat dein Arzt dir denn nichts empfohlen oder Tipps gegeben, was du essen kannst oder darfst. Ich kenne mich mit deiner Erkrankung nicht aus, deswegen weiß ich nicht, ob irgendwas spezielles verboten ist. Ansonsten würde ich bei Schluckbeschwerden erstmal auf möglichst flüssige Sachen zurück greifen, also Suppe, Milchshakes, ggf. ganz weiches Kartoffelpüree, Quarkspeisen, Pudding o.ä. Ich trinke auch oft Kakao mit pürierter Banane und Schmelzflocken. Das sättigt und hat auch einiges an Kalorien. Suppen kannst du z.B. auch mit Maltodextrin anreichern, das ist ein Kalorienpulver, das habe ich mal bei starker Gewichtsabnahme von meiner Ernährungsberaterin bekommen.

Ansonsten wurde dir ja auch schon die Astronautenkost, offiziell nennt sich das hochkalorische Trinknahrung empfohlen.

Grundsätzlich solltest du aber auf jeden Fall mal mit deinem Arzt drüber sprechen und dir ggf. Trinknahrung oder Maltodextrin auch auf Rezept verordnen lassen (falls die Indikation passt). Und das mit dem Fieber solltest du vielleicht auch nochmal ansprechen. Dass es jeden Abend auf 40°C hoch geht erscheint mir nicht normal.

Gute Besserung!

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Was tun bei extremer Insomnie?

Hey,

ich schlafe normalerweise immer so 9-11 Stunden ohne Pause pro Nacht, und halte sonst immer einen recht peniblen Schlafzyklus (etwa 10:00 bis 8:00) ein. Probleme beim Einschlafen hatte ich üblicherweise nie; ich hab mich immer ins Bett gelegt und war sofort weg.

Aber in den letzten fünf Tagen kann ich überhaupt nicht mehr einschlafen oder durchschlafen (wenn ich einschlafe wache ich nach maximal 1h auf). So habe ich diese Woche INSGESAMT vielleicht 6 Stunden geschlafen. Egal wie erschöpft ich bin (und ich fühle mich dadurch seit das vor fünf Tagen begonnen hat ziemlich schlapp), in dem Moment wo ich mich ins Bett lege, werde ich hellwach.

Das Alles kam ganz plötzlich (nichts aufregendes ist passiert etc.). Letzte Woche schlief ich noch wie immer, aber seit Montag dieser Woche gar nicht mehr. Mittlerweile gehe ich schon mit der Erwartungshaltung ins Bett, mich wieder stundenlang rumzuwälzen.

Es ist glaub ich klar, dass mein Problem dadurch verursacht wird, dass das Bett für mich mittlerweile ein Ort geworden ist wo ich ganz einfach nicht mehr abschalten und einschlafen kann, sondern stattdessen anfange über jeglichen schei** nachzudenken.

Ich habe schon (nach Rücksprache mit einem Arzt) Baldriantabletten gekauft, und heute (bzw. gestern Abend) die Erste eingenommen, was leider nicht sehr viel gebracht hat, da ich diese Nacht überhaupt nicht geschlafen habe.

Momentan wünsche ich mir nichts sehnlicher, als einfach wieder schlafen zu können, aber ich weiß nicht wie ich mich jemals wieder ins Bett legen und abschalten soll.

Tut mir leid für den Roman, aber es ist 6 Uhr morgens, und da ich nicht schlafen kann habe ich ja Zeit.

Hat jemand schonmal Erfahrungen mit so plötzlicher Schlaflosigkeit gemacht? Wie kann ich verhindern, dass ich sofort hellwach werde, wenn ich mich ins Bett lege? Wie kann ich meinen normalen Schlafrhythmus wiederherstellen?

Danke im Voraus,

Lisa

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Grundsätzlich solltest du Bedenken, dass Baldrian nicht sofort nach der ersten Einnahme wirkt. Da brauchst du ein bisschen Geduld, bis du eine mögliche Wirkung merkst. Das kann sogar bis zu zwei Wochen dauern.

"Der Kunde sollte wissen, dass die volle Wirkung bei regelmäßiger Einnahme nach etwa ein bis zwei Wochen erreicht wird. Tritt nach zwei Wochen keine Besserung ein, ist ein Arztbesuch angezeigt." (https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/01/01/baldrian-gegen-unruhe-und-schlafstoerungen)

Mittlerweile gehe ich schon mit der Erwartungshaltung ins Bett, mich wieder stundenlang rumzuwälzen.

Extrem wichtig ist aber, dass du nicht schon mit negativen Gedanken ins Bett gehst. Denn dann kannst du erst Recht nicht einschlafen. Wenn ich mit solch einer Erwartungshaltung ins Bett gehen würde, dann könnte ich glaube ich auch nicht schlafen.

Was hat sich denn seit Montag in deinem Leben verändert? Die Uni läuft seitdem wieder, richtig? Fühlst du dich da vielleicht irgendwie überfordert? Oder kommst du mit dem Online-Lernen nicht zurecht? Auch sowas kann Schlafstörungen verursachen.

Hast du die Möglichkeit, vielleicht erst einmal nicht im Bett zu schlafen, sondern vielleicht auf einer Couch? Dann wäre dieser negative "Beieffekt" deines Bettes als Ort, an dem du nicht schlafen kannst, erstmal weg. Es wäre eine "neutrale" Umgebung.

Überlege auch mal, wie deine Schlafhygiene grundsätzlich aussieht. Nimmst du dein Handy immer mit ins Bett und guckst du vor dem Einschlafen noch darauf? Hast du einen Fernseher, den du zum Einschlafen an hast? Wie ist die Raumtemperatur? Ist dein Schlafzimmer gut gelüftet? All das sind Komponenten, die zu schlechtem Schlaf führen können, selbst dann, wenn es bisher noch kein so großes Problem war.

Du solltest mal versuchen, dir einen abendlichen Ritus zu schaffen. Lass Abends mal den Fernseher und das Handy aus und versuche stattdessen, Entspannungsübungen zu machen. Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist z.B. recht leicht alleine zu erlernen.

Du kannst auch versuchen, dich tagsüber mal so richtig auszupowern. Geh joggen oder fahre mit dem Fahrrad oder den Inlinern. Oder putz deine Bude. Dann kannst du auch zusätzlich noch abends ein Glas warme Milch mit Honig trinken.

Aber das wichtigste ist und bleibt, dass du nicht schon mit negativen Gedanken ins Bett gehst.

Jetzt gib vielleicht auch mal dem Baldrian etwas Zeit richtig zu wirken, wie gesagt, das kann bis zu 2 Wochen dauern, und denke mal über die anderen Maßnahmen nach. Und wenn dann alles nichts hilft, dann geh zum Arzt und bitte diesen um Hilfe!

Alles Gute für dich!

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Leider (oder vielleicht wohlwissend) schreibst du hier nichts über dein Gewicht, Größe und Alter.

Ich würde aber schon sagen, dass auch das was du beschreibst schon als magersüchtig gilt. Denn du bist ja mit deinen Gedanken immer nur bei der Frage wie du dein Gewicht reduzieren kannst. Mit 300-500 kcal am Tag wirst du nicht mehr sehr lange glücklich sein. Du wirst relativ schnell Symptome dieser Mangelernährung bemerken, wenn du sie nicht schon hast. Dir wird ständig kalt sein, dein Kreislauf geht in den Keller. Außerdem leiden auch Haut und Haare. Du bist absolut nicht mehr leistungsfähig und wirst irgendwann nur noch müde sein. Ich denke, das ist nicht das Ziel, das du anstreben solltest. Durch die Verringerung der Nahrungsaufnahme reduzierst du ja nicht nur die Kalorienzahl, sondern auch die Aufnahme von lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien.

Ich selber kann meist aus gesundheitlichen Gründen (schwere Magenerkrankung) oft nicht mehr als 500 kcal durch essen aufnehmen, deshalb bekomme ich regelmäßig zusätzlich eine künstliche Ernährung, damit ich auf die am Tag notwendigen Kalorien und Nährstoffe komme.

Offenbar ist bei dir ja noch ein letzter Rest Einsicht geblieben. Das solltest du nutzen und dir professionelle Hilfe beim Psychotherapeuten suchen. Dann schaffst du es mit dessen Hilfe vielleicht auch wieder, dich so zu akzeptieren wie du bist und irgendwann vielleicht auch wieder normal zu essen.

Ich wünsche es dir sehr, damit du dein Leben auch weiterhin genießen kannst!

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Hyper= mehr als normal

Mobilität = Beweglichkeit

Also bezeichnet man mit Hypermobilität eine übermäßige Bewglichkeit (z.B. in Gelenken).

Das hättest du aber auch ganz leicht googeln können... http://www.igfd.org/?q=Hypermobilit%C3%A4t

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Ich denke, bevor man jetzt immer weiter spritzt, sollte man erstmal herausfinden, warum dein B12 so niedrig ist. Denn wenn man an der Ursache nicht ansetzt, dann kann es ja nicht auf Dauer besser werden.

Liegt z.B. eine zu geringe Aufnahme vor oder gibt es eine Resorptionsstörung? Hast du eine Magen- oder Darmerkrankung? Sind Leber und Nieren o.k.? Oder nimmst du Medikamente, die die Aufnahme hemmen können (z.B. Omeprazol, Metformin)? (Hier findest du Infos zu möglichen Ursachen: https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-b12/mangel/)

Falls da noch keine weitere Diagnostik gemacht wurde, sprich den Arzt doch erstmal darauf an.

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Ich kenne das Problem nur zu gut, noch dazu bin ich als Musikerin auch auf intakte Lippen angewiesen. Deshalb hatte ich - nachdem ich die verschiedensten Produkte aus der Drogerie getestet hatte - mal in der Apotheke nachgefragt, ob die evtl. was spezielles empfehlen können. Die Apothekerin gab mir dann eine selbst zusammengemischte Salbe. Die braucht man nur Abends auftragen. Schon nach der ersten Nacht hatte ich morgens supertolle Lippen. Ich bin da wirklich begeistert von. Die kostet natürlich etwas mehr als ein normaler Labello (ich hab ca. 5 € bezahlt), das ist es mir aber absolut wert. Man braucht auch nicht viel, kommt also lange mit der kleinen Tube aus.

Auf dem Foto kannst du die Zusammensetzung sehen, vielleicht kannst du dir die ja in deiner Apotheke auch herstellen lassen.

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Das mit der Arbeit am Freitag kannst du knicken. Du solltest dich für 14 Tage in freiwillige Quarantäne begeben. Das was du hier schilderst hört sich nämlich schon nach Corona an. Ach ja, und du solltest auf jeden Fall den Personen Bescheid geben, mit denen du noch in den letzten Tagen Kontakt hattest, damit diese auch ggf. in freiwillige Quarantäne gehen. Das sollte ja überschaubar sein.

Und dann solltest du auf jeden Fall auch bei deinem zuständigen Gesundheitsamt anrufen. Die werden dir dann genau sagen, was du tun musst. Du wirst zwar wahrscheinlich nicht getestet, es sei denn du gehörst zu einer Risikogruppe oder bist in einem Gesundheitsberuf.

Du kannst im Grunde sowieso nur was gegen die Symptome tun. Also gegen das Fieber Ibuprofen oder Paracetamol, ggf. Wadenwickel gegen das Fieber, viel Trinken und Ruhe!

Gute Besserung!

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Dann ab sofort keinerlei Bewegung mehr, du darfst den ganzen Tag nur noch auf der Couch liegen. Dazu dann ganz viel Süßkram essen, am besten mindestens 2-3 Tafeln Schokolade am Tag, 1-2 Tüten Chips, eine Tüte Gummibärchen und alles worauf du Lust hast. Zum Trinken solltest du am besten ausschließlich Cola oder andere Softdrinks nehmen. Dann sollte das mit dem Zunehmen kein Problem sein.

Du musst dich dann aber auch nicht wundern, wenn du dann in jungen Jahren schon Diabetes, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommst. Peinlich wird es dann, wenn die Feuerweh mit einem Spezialfahrzeug kommen muss, um dich aus dem Fenster zu hiefen, weil du nicht mehr durchs Treppenhaus passt und dich dann in einen Spezial-Krankenbus bringt, weil du nicht mehr in einem normalen Krankenwagen transportiert werden kannst. Dann steht nämlich die ganze Nachbarschaft oder der Ganze Ort draußen und guckt zu. Und ruck zuck ist ein Video davon auch auf Youtube. Aber vielleicht findest du ja gerade das toll?

Viel Spaß dabei

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Also: ein Cervikalsyndrom hat man nicht in den Schultern, sondern in der Halswirbelsäule. Es ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen und Beschwerden in der Halswirbelsäule, meist infolge von Muskelverspannungen. Diese Muskelverspannungen können sich dann aber bis in den Schulterbereich auswirken und auch dort Schmerzen auslösen. Des weiteren kann es dadurch u.a. auch zu Schwindel kommen.

Die Blockade in der LWS kann auch mit dieser muskulären Dysbalance zusammen hängen. Mir hat das mal ein sehr guter Manualtherapeut sehr anschaulich erklärt: man muss sich die gesamte Wirbelsäule wie eine Gliederkette vorstellen. Wenn in dieser Gliederkette sich 2 oder 3 Glieder verhaken, dann ist auch der Rest der Kette davon beeinträchtigt. Und genau so ist es bei der Wirbelsäule, wenn oben etwas "hakt", dann kann es auch im unteren Bereich zu Problemen kommen.

Gegen die HWS-/Wirbelsäulenbeschwerden hilft am ehesten manuelle Therapie und Krankengymnastik, außerdem eine Schmerztherapie um den Teufelskreis von schmerzbedingten Fehlhaltungen und Schmerz zu durchbrechen.

Du solltest aber auch was gegen deine Angsterkrankung unternehmen, am besten einen Psychotherapeuten aufsuchen. Denn durch die Angst kann es auch wieder zu Anspannung und Verspannungen kommen.

Gute Besserung

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Ich glaube, du hast dir die Antwort schon selber gegeben: es ist wahrscheinlich psychosomatisch.

Dass es schlimmer wird, wenn du über Corona nachdenkst, davon hörst etc. lässt das vermuten. Und je mehr du darüber nachdenkst, desto schlimmer wird es.

Versuche dich, so gut es geht von dem Thema abzulenken, auch wenn es aktuell schwer ist. Sih dir nicht jede Sondersendung im Fernsehen an, sondern maximal 1-2x/Tag die aktuellen Nachrichten. Und dann vor allem nicht bei den Paniksendern (RTL, ntv u.ä.) sondern besser bei ARD oder ZDF. Dort wird viel weniger Panik gemacht, ich habe dazu gerade gestern einen sehr schönen Vergleich gesehen.

Wenn du wirklich infiziert wärst, dann hättest du sicher auch andere Symptome, wie z.B. trockenen Husten und Fieber. Aber nicht nur das Gefühl von Druck auf der Lunge.

Bitte rufe erstmal nicht bei der Hotline an, solange du nicht eindeutige Symptome hast. Die sind ohnehin schon völlig überfordert. Und selbst dann wird meist nur geraten, sich selber in Quarantäne zu begeben. Getestet werden fast nur noch Personen aus Risikogruppen.

Solange du nicht in einem Risikogebiet warst und auch keinen Kontakt zu infizierten hattest, nach Möglichkeit Kontakte gemieden hast, ist die Gefahr, dass du dich angesteckt hast, sehr gering.

Aber das wäre doch jetzt auch eine schöne Gelegenheit, mit dem Rauchen aufzuhören, oder nicht?

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Du solltest zum Arzt gehen und das abklären lassen. Du kannst erst zum Hausarzt gehen, bei Bedarf kann der dich dann an einen Gastroenterologen überweisen.

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Was dir bei vielen (bzw. fast allen) deiner bisherigen Fragen - auch als King09 - schon von verschiedenen Usern immer wieder geraten wurde, gilt auch weiterhin:

Such dir einen Psychotherapeuten und lass dich therapieren! Du hast so eine übertriebene Krankheitsangst und befürchtest auch bei kleinsten Symptomen direkt die schwerwiegendsten Krankheiten, das ist nicht normal. Du musst dir da unbedingt helfen lassen. Alleine wirst du diese Angst nicht loskriegen können.

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Und schon wieder so ein ekliger Bauch... Leute was ist mit euch allen los? Sucht euch ein Forum "wir lieben unsere Bäuche" oder sowas. Das ist ja fast nicht mehr auszuhalten hier...

Irgendwie kann ich deine Frage auch nicht ernst nehmen. Du schreibst, dass du in der Schule wegen deiner Figur verspottet wirst, fragst dann aber, ob du noch weiter zunehmen kannst. Das kann doch irgendwie nicht ernst gemeint sein.

Wenn doch: Ob alles gesundheitlich (noch) im Rahmen ist, können wir nicht beurteilen, schließlich kennen wir deinen Allgemeinzustand nicht, kennen keine Blutwerte etc.

Es kann also sein, dass noch alles in Ordung ist. Wenn du noch weiter zunimmst, dann wird das wahrscheinlich nicht mehr lange so bleiben. Dann kommen bald die typischen Folgen der Adipositas (Fettleibigkeit): Diabetes, Bluthochdruck, vorzeitiger Gelenkverschleiß um nur einige zu nennen. Du wirst dich immer weniger bewegen können und dadurch immer dicker werden.

Jetzt bist du noch in einem Alter, wo du noch rechtzeitig was ändern kannst. Ein neues Jahr wäre doch ein guter Anfang:

Das fängt bei der Ernährung an. Achte auf gesunde Ernährung (das sollte deine Mutter eigentlich auch tun!). Streiche fast Food vom Speiseplan und iss stattdessen viel Obst und Gemüse. Anstatt Cola, andere Softdrinks oder EnergyDrinks trink Wasser oder ungesüßten Tee.

Und das wichtigste bei allem ist die Bewegung: statt vor dem PC, am Handy oder auf der Couch vorm Fernseher zu hocken, solltest du dich bewegen. Rad fahren, spazieren gehen oder was dir am ehesten zusagt. Wichtig ist, dass du es regelmäßig machst und nicht nur hin und wieder. Vielleicht kannst du - je nach Entfernung - auch mal mit dem Rad zur Schule fahren, anstatt dich vielleicht bringen zu lassen oder den Bus zu nehmen.

Du solltest - gemeinsam mit deiner Mutter / deinen Eltern - auf jeden Fall auch mal den Kinderarzt oder Hausarzt mit ins Boot holen und ggf. sogar auch eine Ernährungsberatung.

Nur so kannst du was gegen deine Fettleibigkeit tun und nur dann kann auch das Mobbing in der Schule aufhören. Aber ohne Eigeninitiative und Unterstützung wirst du das nicht schaffen.

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Hat dein Arzt dir das Fresubin empfohlen? Ich kenne es nur, dass das Patienten bekommen, die zunehmen müssen aber nicht (genug) essen können.

Ich habe das Fresubin auch mal eine Zeit lang bekommen, als mein BMI nur noch bei 17 lag. Da hat dann wegen dem massiven Untergewicht und der Unfähigkeit genug zu essen (aufgrund von Magenentleerungsstörung) auch die Kasse die Kosten übernommen.

Wie das bei dir ist, solltest du direkt mit der Kasse besprechen. Wenn dein Arzt die Notwendigkeit entsprechend bescheinigt, dann geht es vielleicht.

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Hallo!

Ich lasse mich seit vielen Jahren gegen die Grippe impfen und das ist eigentlich auch immer völlig problemlos.

Obwohl da ja eigentlich kein Zusammenhang besteht, bin ich seitdem auch deutlich weniger erkältet.

Ich gehöre zwar inzwischen als chronisch kranke zum empfohlenen Personenkreis, habe mich aber auch vorher schon impfen lassen.

Wie hast du denn letztes Jahr die Impfung vertragen? Hattest du danach irgendwelche Beschwerden/Reaktionen? Wenn nicht, würde ich schon über eine Impfung nachdenken.

Ich habe jetzt auch schon zweimal mitbekommen, wie wirklich schwer krank ansonsten gesunde Personen durch die echte Grippe geworden sind. Deshalb würde ich mich auch weiterhin impfen lassen, selbst wenn ich nicht zum Risikokreis zählen würde.

Es gibt zwar viele die sagen, das würde ich nicht machen, hab noch nie eine Grippe gehabt, etc. Vielleicht profitieren die aber auch nur davon, dass viele andere in ihrem Umfeld sich haben impfen lassen, Stichwort "Herdenschutz"

Liebe Grüße und alles Gute!

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Ruf einfach an und frag nach. Dann weißt du es. Normalerweise geht sowas sehr schnell, wenn nicht ganz spezielle Werte bestimmt werden sollen, sondern nur die Standard-Werte.

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Hallo!

Ich nehme auch Tilidin 50/4, eine am Tag. Ich habe auch mal versucht die abzusetzen, das hat aber leider aus dem Grund, weswegen ich die nehme, nicht geklappt.

Da man ja von einer 50er nicht reduzieren kann, hatte mein Arzt mir damals empfohlen, den Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen immer weiter auszudehnen. Also normal nimmst du die ja alle 24 Std. In einem ersten Schritt verlängerst du das. Wenn du die Erfahrung gemacht hast, dass dann nach 5 Stunden eine Entzugssymptomatik einsetzt, dann versuche, einige Tage die Tabletten alle 29 oder 30 Stunden einzunehmen. Das ist zwar ein bisschen blöd, wenn man dann für eine Einnahme nachts auskommt. Aber wenn man schläft, merkt man es vielleicht nicht so, und kann dann den Zeitraum weiter ausdehnen.

Wenn es mit dem Reduzieren mit den Tabletten nicht klappt, kann man auch versuchen, zum Absetzen auf Tropfen umzusteigen, um diese dann allmählich zu reduzieren. Hierbei muss man aber dann berücksichtigen, dass die Tabletten Retardtabletten sind, also ihren Wirkstoff über einen längeren Zeitraum nach und nach freisetzen und dadurch auch länger wirken als Tropfen, die vom Körper sofort komplett aufgenommen werden und dadurch eine deutlich kürzere Wirkdauer haben.

Grundsätzlich solltest du aber auch nochmal mit dem Arzt sprechen, wenn der von ihm gemachte Vorschlag, wie du absetzen kannst, nicht klappt. Er sollte dir dann eine andere mögliche Alternative nennen.

Viel Erfolg!

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Hallo!

Das Problem kenne ich. Solche Verspannungen in der HWS und im Schulterbereich können fiese Kopfschmerzen machen.

Wichtig wäre es, die Verspannungen zu lösen.

Wärme ist grundsätzlich gut, aber nur alleine hilft das selten. Durch die Wärme wird zwar die Muskulatur entspannt, aber wenn du dann trotzdem weiterhin diesen Bereich (falsch) beanspruchst, dann kann sich da auch nicht viel bessern.

Grundsätzlich hast du mit der Medikamenteneinnahme recht, aber manchmal ist es eben doch sinnvoll, ausnahmsweise mal was zu nehmen.

Denn wenn du immer Schmerzen hast, nimmst du automatisch eine Schonhaltung ein. Durch diese Schonhaltung entstehen dann neue Verspannungen, die neue oder mehr Schmerzen machen. Dadurch verstärkt sich deine Schonhaltung, es kommt zu weiteren Verspannungen usw. Du siehst, das ist ein Teufelskreis. Und dieser muss halt erst einmal unterbrochen werden. Ohne Schmerzmittel ist das selten möglich.

Wenn die Beschwerden weiter anhalten, könntest du auch mal deinen Arzt bitten, dir manuelle Therapie oder Massagen zu verordnen. Und anschließend Krankengymnastik, für einen richtigen Muskelaufbau.

Wichtig ist auch, das du beim Ware tragen und räumen, die richtige Technik - insbesondere beim Hochheben - anwendest. Also in die Hocke gehen und die Last gerade hochheben (https://www.bghw.de/arbeitsschuetzer/praevention-von-a-z/f-l/heben-und-tragen). Deine Wirbelsäule wird es dir danken.

Gute Besserung!

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Hallo!

Du kannst mit deinen Beschwerden ja einfach erstmal zum Hausarzt gehen und ihm die Sache schildern. Dafür hat man ja einen Hausarzt und braucht nicht direkt ins Krankenhaus, denn ein Notfall ist es ja wohl nicht. Er kann dich dann ja bei Bedarf auch schon orientierend untersuchen, z.B. Bauch abtasten und abhören und die meisten Hausärzte können auch Ultraschall in der Praxis machen. Wenn er meint, dass es sinnvoll wäre, Blut abzunehmen, kann er das natürlich auch in der Praxis machen. Vielleicht kann er dir deine Angst dann ja auch schon nehmen.

Bei meinem Hausarzt ist es so, dass morgens bis 9.00 Blut abgenommen werden kann. Das wird dann ins Labor geschickt und die Werte liegen dann in der Regel am nächsten Morgen vor. Wenn es dringend ist und schnell geht manchmal sogar am späten Nachmittag kurz vor Praxisschluss.

Gute Besserung!

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Hallo!

Das kommt ganz auf die Ursache und die Stärke der Kopfschmerzen an.

Bei mir liegt es leider meist an meiner HWS, da diese nach einem schweren Unfall chronisch geschädigt ist. Dadurch habe ich dann oft Kopfschmerzen im Hinterkopf, am Übergang zwischen HWS und Kopf. Oftmals sind das Verspannungen und da hilft mir dann Wärme (Körnerkissen) sehr gut und die Schmerzen gehen weg.

Manchmal kriegt das auch meine Manualtherapeutin durch ihre Behandlung sehr gut hin, dass die Kopfschmerzen zurück gehen.

Wenn sonst gar nichts hilft, dann greife ich auch mal zu einer Tablette, versuche aber immer, dass es ohne geht.

Grundsätzlich solltest du, wenn du öfter Kopfschmerzen hast, erstmal abklären lassen, was die Ursache dafür ist. Denn unterschiedliche Ursachen verlangen oft auch unterschiedliche Therapien / Behandlungsansätze.

Manchmal reicht es aus, mehr zu trinken, manchmal Kälte-/Wärmeanwendung, manchmal eine Änderung der Lebensumstände (z.B. mehr Schlaf, andere Matratze/Kissen) und manchmal braucht man vielleicht auch ein Schmerzmittel. Aber auch da gibt es so viele verschiedene, so dass man - wenn man häufiger Kopfschmerzen hat - nicht einfach irgendwas nehmen sollte.

Denn was hilft es dir, wenn du weißt, was wir gegen unsere Kopfschmerzen machen, die aber vielleicht eine ganz andere Ursache haben. Oder hier empfiehlt dir jemand ein Schmerzmittel, dass du aber vielleicht wegen einer Unverträglichkeit oder ggf. Wechselwirkungen gar nicht nehmen dürftest.

Also lass es abklären und der Arzt sagt dir dann, was du dagegen tun kannst.

Alles Gute!

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Hallo!

Ich bin auch vor 2 Wochen operiert worden und die Hautwunde wurde mit selbstauflösenden Fäden genäht. Mir sagte der Arzt, die Fäden wären so nach 2-3 Wochen aufgelöst. Man kann auch bei mir an der Naht nicht mehr wirklich was von Fäden sehen.

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Augenbeschwerden , Leichter Schwindel was kann es sein?

(BITTE UNBEDINGT LESEN) Hallo an alle :), mein Name ist Artur bin 1.91 Groß und schwanke die ganze zeit zwischen 66 - 68 kg (16 Jahre). Ich habe seid einem halben Jahr Augenbeschwerden. Es ist so ein Gefühl als ob meine Augen schielen müssten und sind überfordert. Manchmal muss auf eine einzige stelle gucken damit sie eine kleine pause bekommen. Wenn ich sie nach Links , rechts , oben oder unten bewege ohne mein kopf zu bewegen dann kriege ich einen extrem leichten Schwindel in meinem kopf vorne. Ich bin dann später zu einem Privat Augenarzt gegangen und er hat gesagt das dass sehen normal ist und keine sehschwäche bei mir ist aber dafür ausgetrocknete Augen wie ein 88 jähriger. Er hat gesagt das ich aufhören soll so viel zuspielen sonst könnte ich erblinden. Dann sind später dieser Anhaltender Schwindel gekommen. Nicht so extrem das ich jetzt umkippen würde sondern ein nerviger. Dieser wird dann auch amsichen schlimmer wenn ich aufstehe oder renne und dann zu ruhe komme oder nach 5 min auf höre auf mein Tablet zugucken. Nur zur Info..Ich esse wenig deshalb auch dieses Gewicht. Der Arzt hat mir auch Tropfen gegen solch ausgetrocknete Augen gegeben. Dann bin ich zum 2 Augenarzt gegangen der Öffentlich war. Er meinte das er nichts gefunden hat...Kein Tumor oder sonstiges. Dazu hab ich auch Kopfschmerzen wegen den Augen. So..Jetzt sitze ich zuhause und mache mir Gedanken was das sein kann! Schlechte Ernährung ? Zu wenig Wasser ? (Ich trinke weniger als 1 Liter).Irgendein Vitaminmangel ? Was kamn es sein ?Hilft mir mal bitte. Stellt mir fragen. Alles!

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Hallo!

Sitzt du denn viel am Tablet, Handy oder PC?

Dann könnte es sein, dass dein Schwindel gar nicht von den Augen kommt, sondern von deiiner Halswirbelsäule. Das würde dann auch erklären, warum die Augenärzte nichts finden konnten. In der Umgangssprache wird das, was immer öfter vor allem bei jüngeren Menschen auftritt, auch "Handynacken" genannt. Durch die ständige Zwangshaltung und das nach unten gucken wird die Nackenmuskulatur unnatürlich stark belastet und so können dann starke Verspannungen entstehen, und das kann dann zu Schwindel führen.

Also versuche doch mal: 1. weniger Technik-Nutzung, 2. leichte Gymnastik, insb. Übungen für die HWS, 3. ggf. mal ein Körnerkissen in den Nacken legen. Das entspannt die Muskulatur und kann so ggf. zu einer Reduzierung des Schwindels führen.

Ach ja: gegen trockene Augen hilft auch viel trinken! Und ggf. mal für einige Zeit befeuchtende Augentropfen. Und auch zu viel Tablet-/Handy-/Computernutzung kann zu trockenen Augen führen.

Durchschnittlich 15 Mal pro Minute blinzelt ein Mensch. Wer jedoch seinen Blick konzentriert auf einen Bildschirm richtet, schließt und öffnet in der gleichen Zeit deutlich seltener seine Augen. Die Folge ist ein vermehrtes Trockenheitsgefühl im Auge (Office-Eye-Syndrom). (https://hylo.de/ursachen/umwelteinfluesse/bildschirmarbeit/)

Vielleicht kannst du ja doch mal versuchen, weniger zu daddeln - deiner Gesundheit zuliebe!

Viele Grüße 

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Hallo! 

Wieso nimmst du denn am Abend die Tablette? Wenn man Protonenpumpenhemmer wie Esomeprazol nur einmal am Tag nimmt, dann sollte man es - um die optimalste Wirkung zu erhalten - morgens auf nüchternen Magen eine halbe Stunde vor dem Frühstück zu nehmen. 

Jetzt noch eine Tablette "nachzulegen" macht keinen Sinn. 

Lies dazu auch mal dies: 

Um mit den Säureblockern eine optimalen Effekt zu erzielen, muss die Einnahme vor einer Mahlzeit auf nüchternen Magen erfolgen. Da die Blockade der Protonenpumpen irreversibel ist, hält die Wirkung trotz kurzer Halbwertszeit rund einen Tag an. Sequenziell appliziert führen die Protonenpumperblocker aber zur weiteren Abnahme der Säuresekretion. Daher kann es notwendig sein, sie an zwei bis drei aufeinander folgenden Tagen einzunehmen, um eine Besserung der Symptome zu erreichen. Eine Einnahme „bei Bedarf“ – wie bei Antazida – ist ineffektiv. Und da es im Gegensatz zu Antazida außerdem eine Weile bis zum Wirkeintritt dauert, auch nicht sinnvoll.

(https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2014/07/17/protonenpumpenblocker-sind-keine-bedarfsmedikation)

Grundsätzlich solltest du aber auch mal der Ursache für dein Sodbrennen auf den Grund gehen, wenn du da was gegen machst, kommst du vielleicht mit weniger Medikamenten aus.

Alles Gute!

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Hallo!

Da es nicht "die" Blinddarmentzündung gibt, sondern diese bei jedem Patienten anders verlaufen kann, kann man hierzu eigentlich keine allgemein gültige Antwort geben.

Bei mir war es z.B. so, dass ich nicht ständig Schmerzen hatte. 

Aber ich hatte sowieso im Grunde keine der immer als "typisch" Beschriebenen Beschwerden - kein Fieber, keine Übelkeit, kein Erbrechen, keine Schmerzen beim Hüpfen auf einem Bein o.ä.. Ich hatte immer nur mal zwischendurch ein unangenehmes Stechen im rechten Unterbauch. Keine ständigen Schmerzen, immer nur ab und zu dieses Stechen. Als dieses Stechen immer mehr wurde (aber trotzdem nicht ständig war), bin ich dann nach nach 3 Wochen oder so auch mal zum Arzt gegangen. Der hat mich dann nochmal eine Woche später ins Krankenhaus geschickt, weil er nicht mehr weiter wusste. Das Blutbild war völlig unauffällig und auch sonst hatte ich keine weiteren Symptome. Auch die Ärzte im Krankenhaus waren sich zunächst nicht sicher, was es ist und wollten eigentlich auch erst gar nicht operieren. Dann haben sie sich aber doch dazu entschlossen und das war mein großes Glück. Der Chirurg sagte mir hinterher, er wäre geschockt gewesen, der Blinddarm hätte kurz vor dem Durchbruch gestanden, das hätte er so nie erwartet.

Und ein Bekannter von mir hatte stärkste Schmerzen, aber bei der OP kam raus, dass der Blinddarm nur gereizt war...

Du siehst also, was bei dem einen Patienten so ist, muss bei einem zweiten Patienten noch lange nicht gleich sein.

Wenn du die Befürchtung hast, dass du eine Blinddarmentzündung haben könntest, dann solltest du morgen mal zu deinem Hausarzt gehen und deine Beschwerden abklären lassen. Der kann dann entweder Entwarnung geben oder dich ins Krankenhaus schicken. 

Ich drücke die Daumen! Alles Gute!

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Verdacht auf Niereninsuffizienz - wie viel Zeit bleibt?

Hallo, heute ist Freitag und erst heute bin ich mir ganz sicher, irgendwas stimmt mit meinen Nieren überhaupt nicht. Der Urin ist sehr komisch unklar, schon mehrere Tage (dachte am Anfang es sei das Klo) und ich habe ein inzwischen wirklich ätzendes und leicht einschränkendes Stechen in der Gegend, als wäre Kohlenstoff dort und es "sprudelt", man bemerkt einfach DA ist was an diesem Organ und es kann nicht gut sein. Ich hatte jetzt auch Durchfall, beobachte das mal weiterhin. Ich nehme seit ein paar Wochen Schilddrüsenhormone (hatte auch weitere Probleme mit L-Thyroxin) und hatte jetzt diesen Verdacht.

Mein Problem ist aber, Samstags und Sonntags hat hier nur das Krankenhaus auf und ich weiß nicht ob das so schlimm ist, dass ich da antanzen kann, es schränkt mich schon etwas ein und Montags muss ich arbeiten, wenn ich Ibu's einwerfe gehen die auch wieder in diese Richtung belastend und das finde ich schlecht, sonst müsste ich ja bis Montag warten und dann auch erstmal einen Termin machen.

Mir fällt das Ganze seit gut einer Woche etwas stärker auf, davor nicht sonderlich stark. Würdet ihr wegen sowas ins Krankenhaus? Ich krümme mich jetzt nicht vor Schmerzen oder sonstiges, aber ich merke es doch schon immer stärker und es stört die Beweglichkeit etwas, so wie stärkeres Seitenstechen oder eine Verspannung, ist eigentlich so gut wie immer Präsent, mal kaum mal sehr stark, wenn dieses Wassergefühl (Kohlensäure) wieder kommt.

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Mal ganzunabhängig von deiner Frage:

Am Wochenende gibt es IMMER den ärztlichen Bereitschaftsdienst, erreichbar unter der kostenfreien Nummer 116 117. 

Der ist für Erkrankungen da, die am Wochenende auftreten oder sich verschlimmern aber nicht gleich ein Fall fürs Krankenhaus und die Notaufnahme sind. 

Also ruf im Zweifel einfach bei dieser Nummer an und lass dich ärztlich beraten.

Alles Gute 

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Liebe "Sonne123",

es tut mir furchtbar leid, dass es deiner Mutter so schlecht geht. Ich kann verstehen, dass du zur Zeit keine anderen Gedanken hast.

Das was du beschreibst kenne ich so ähnlich von der letzten Zeit meiner Oma. Sie konnte zum Schluss auch nicht mehr sprechen lag nur im Bett, meist mit geschlossenen Augen und hat starke Medikamente bekommen. 

Wir waren so oft wir konnten bei ihr. Auch wenn wir nicht mehr tun konnten als ihre Hand zu halten. Ab und zu habe ich ihr Lieder vorgesungen, die sie immer mit mir gesungen hat, als ich klein war. Manchmal konnte man dann sogar eine kleine Reaktion feststellen. 

Die Frage, ob man merkt, wann es soweit ist, haben wir uns auch oft gestellt. Im Nachhinein weiß ich, ja ich hätte es ahnen können, konnte es damals aber nicht richtig deuten. 

An einem Sonntagmittag war ich bei ihr. Meine Eltern waren im Urlaub. Ich habe ihr erzählt, dass ich am späten Nachmittag zu einer Freundin fahre, da ich am nächsten Tag eine Prüfung an der Uni hätte. Ich sagte ihr, ich könne erst am nächsten Abend wieder kommen. Als ich mich verabschiedet habe, hatsie meine Hand gedrückt und versucht zu sprechen. Das hat sie ein halbes Jahr vorher nicht mehr gemacht. Am Montag ist sie gestorben. Im Nachhinein glaube ich, dass sie es gespürt hat und sich von mir verabschieden wollte. 

Übrigens ist es ganz oft so, dass solche Menschen genau dann sterben, wenn gerade mal keiner im Zimmer ist. Als ob sie auf den Moment warten. Bekannte von mir hatten bei ihrem Vater einen 24 Std. Dienst organisiert, dass immer jemand bei ihm war. Und genau in dem Moment, als der Sohn, der gerade "Wache" hatte, auf Toilette war, ist der Vater gestorben. Als ob er dafür alleine sein wollte.  Versuche also bitte, dir keine Vorwürfe zu machen, wenn du in dem Moment gerade nicht bei ihr bist. Du kannst schließlich auch nicht rund um die Uhr an ihrem Bett sitzen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit! 

Ganz liebe Grüße, Lexi 

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Hallo! Die Aufnahme von Vitaminen kann beeinträchtigt werden, das ist richtig, muss aber nicht. 

Bevor du irgendwelche Pillen oder Mittelchen einnimmst, solltest du erstmal die entsprechenden Blutwerte von deinem Hausarzt bestimmen lassen. Vielleicht haben deine Beschwerden ja auch eine andere Ursache. 

Ich nehme seit ca. 2004 mehr oder weniger durchgehend PPIs, erst Omeprazol, dann Pantozol. Leider kann ich aufgrund meiner Erkrankung nicht darauf verzichten. Inzwischen bekomme ich (seit mittlerweile einem Jahr) 2x täglich 40mg als Infusionen. 

Aber meine Blutwerte sind alle top in Ordnung, sie werden regelmäßig kontrolliert, incl. B12 und Eisen. 

Es könnte also auch andere Ursachen vorliegen, so dass ein Blutbild durchaus Sinn machen würde. 

Alles Gute! Lexi 

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Hallo!

In Teilen erinnert mich deine Beschreibung an meine Beschwerden ("Mir ist ständig übel habe magendruck und muss ich mich übergeben" oder "An manchen Tagen vertrage ich garnichts an Essen und es kommt alles (meist unverdaut) wieder raus").

Ich habe auch eine nahezu ständige Übelkeit, kenne aber inzwischen meine Grenze wie viel/wenig ich essen kann, ohne dass ich mich übergeben muss. Auch der Reflux ist bei mir immer präsent. Hast du auch an Gewicht abgenommen?

Bei mir wurde nach einiger Zeit eine Magenentleerungsstörung diagnostiziert - nachdem ich auch schon so Sprüche gehört hatte wie "Gehen sie mal zum Psychologen, körperlich ist das nichts". Ich habe dann auf eigene Faust ein spezialisiertes Reflux-Zentrum aufgesucht. Der Professor dort war über die Aussage seines Kollegen etwas geschockt, zumal dieser nach Aussage des Professors einige wichtige Untersuchungen gar nicht gemacht hatte, sondern nur eine Magenspiegelung. Diese fehlenden Untersuchungen wurden dann gemacht und da stand dann auch die Diagnose fest. 

Was allerdings bei deiner Beschreibung nicht ganz dazu passt, ist allerdings das Fieber. 

Von einem Bekannten aus der entsprechenden Selbsthilfegruppe weiß ich, dass er auch mal in Berlin zu Untersuchungen war, ich habe dir mal die Adresse/Internetseite rausgesucht. Vielleicht findest du ja dort Hilfe.

http://www.pgdiakonie.de/martin-luther-krankenhaus/kliniken-einrichtungen/klinik-fuer-innere-medizin/spezialisierung-gastroenterologie-neurogastroenterologie/

Alles Gute! Lexi

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Hallo! 

Solltest du in der Zeit ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt haben, könntest du natürlich schwanger sein. Das sollte man eigentlich wissen... Sonst natürlich nicht. 

4 Tage Verschiebung kann bei Erkrankung und/oder Stress durchaus mal vorkommen. 

Viele Grüße, Lexi 

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Hallo! Ohne zum Arzt zu gehen und ohne die Hand zu röntgen wirst du nicht sicher sein können, ob was (an)gebrochen ist. Alles andere wären nur Vermutungen. 

Viele Grüße 

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Hallo! 

Wenn du schon so lange solche Beschwerden hast, dann soltest du allmählich doch mal zum Arzt gehen und das Ganze abklären lassen. Nach Ultraschall und Blutbild kann er dir dann vielleicht schon mehr sagen, was du hast und was du tun kannst. Alles andere, ohne Untersuchungen, wären nur vage Vermutungen und würden dir nicht wirklich weiter helfen. 

Falls der Hausarzt nichts findet, kann er dich dann zu einem Gatroenterologen überweisen, der dann weitergehende Untersuchungen machen kann. 

Bis dahin kannst du mal versuchen, ob leichte, magenschonende Kost dir hilft. Ggf. auch Anis-Fenchel-Kümmel Tee, der ist gut bei Problemen im Magen-Darm-Bereich. 

Gute Besserung! Lexi 

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Hallo!

In der Praxis meinte man sicher die gesetzlichen Zuzahlungen. Infos wie die Zuzahlungsgrenze berechnet wird, hast du ja schon von RHWWW bekommen. Ansonsten hilft da sicher auch ein Anruf bei der Krankenkasse. Die können dir das sicher auch ganz genau erklären:

Zu deiner zweiten Frage: Das kenn ich! Ich friere auch sehr schnell. Aber bei meiner Physio ist es überhaupt kein Problem, das Unterhemd anzulassen und ich kann mir auch nicht vorstellen, was dagegen spricht. Werde ich nur an der oberen HWS behandelt, lasse ich immer mein Hemd an. Wenn die Physiotherapeutin dann auch meine BWS behandelt, dann schiebe ich es hoch oder ziehe es dann erst aus. 

Wenn es mal sehr kalt ist, dann gucke ich, dass ich an den Tagen eine Strickjacke anziehe und die kann ich dann während der Behandlung ein bisschen (so quasi als Decke) auf meinen Oberkörper legen. Wenn du deiner Therapeutin das erklärst, dann sollte das wohl kein Problem sein.

Viele Grüße, Lexi

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Hallo!

Ich kann dir leider nicht sagen, ob und wie das Targin beim Restless Legs Syndrom hilft, kann dir aber allgemein was zum Targin sagen, da ich es auch mal eine Zeit als Schmerzmittel genommen habe.

Die Nebenwirkungen, die du beschreibst, sind in der Anfangsphase oder nach einer Dosiserhöhung relativ normal. Das hatte ich auch, obwohl ich vorher schon andere Opiate genommen hatte. Aber bei mir war es tatsächlich nur in der Eingewöhnungsphase so, nach einiger Zeit, als ich daran gewöhnt war, haben sich die gelegt. Von daher kann es sein, dass du da auch einfach jetzt eine Zeit lang durch musst, hinterher aber Hilfe durch das Medikament erfährst.

Grundsätzlich solltest du aber über diese Nebenwirkungen auch mal mit dem Arzt sprechen, der dir das verordnet hat.

Alles Gute! Lexi

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Hallo!

Es ist auf jeden Fall schon sehr gut, dass du eingesehen hast, dass du Hilfe brauchst und diese jetzt auch suchst. Bisher hast du ja in deinen Fragen oft vom Wunsch geschrieben, dich umzubringen. Wenn du jetzt Hilfe suchst, ist das ein großer Schritt in die Richtige Richtung.

In deinen vielen Fragen wurden dir schon die verschiedensten Hilfsangebote genannt, wie z.B. 

die Telefonseelsorge (wie schon vom Support genannt): http://www.telefonseelsorge.de/; Tel. 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 - kostenlos und auf Wunsch anonym

Nummer gegen Kummer Kinder-und Jugendtelefon: 116 111 ebenfalls kostenlos und anonym; https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Natürlich könntest du auch deinen Haus- oder Kinderarzt ansprechen und diesen um Hilfe und mögliche weitere Kontaktadressen bitten. 

Wenn es in deiner Schule eine "Psycho-Tante", also eine Schulpsychologin gibt und du dir auch vorstellen kannst, mit ihr ein entsprechendes Gespräch zu führen, ist das doch auch eine sehr gute Lösung. Du brauchst dir da auch vorher keine großen Gedanken machen, wie du das Gespräch beginnst oder was du ihr sagen willst. Das ergibt sich meist ganz von alleine. Und du wirst sehen, es ist leichter, als man vorher glaubt.

Traurig finde ich es allerdings, dass du dich nicht deinen Eltern anvertrauen möchtest. Diese würden dich doch sicher auch unterstützen und dir helfen. Denn dafür sind Eltern doch eigentlich da... Ich glaube, deine Eltern spüren vielleicht sogar schon, dass etwas mit dir nicht stimmt und sind vielleicht sogar dankbar, wenn du ihnen sagst, was mit dir los ist. Sie reißen dir sicher nicht den Kopf ab, sondern werden für dich da sein (hoffentlich)!

Hast du denn vielleicht sonst jemand anderen aus deiner Verwandschaft, dem du dich anvertrauen könntest und von dem du Hilfe bekommen könntest? Vielleicht eine Tante / ein Onkel? Oder vielleicht fürs erste auch die Mutter einer Freundin, der du vertraust?

Denn in meinen Augen ist es sehr wichtig, dass du auch einen Ansprechpartner aus deinem engeren Kreis hast, denn du wirst entsprechende Unterstützung brauchen! Alleine wirst du es nicht schaffen. 

Also trau dich und nimm die Dinge in Angriff! Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg!

Alles Gute, Lexi

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Hallo Gerda!

Wie die anderen schon schrieben, hast du auf jeden Fall ein Recht, Kopien aller Befunde zu bekommen. Im Zweifel musst du halt die Kopierkosten tragen. 

Wenn deine Neurologin sich weigert, dir irgendwelche Unterlagen herauszugeben oder zu kopieren, dann könntest du ggf. noch deinen Hausarzt mit ins Boot nehmen, und diesen bitten, die vorhandenen Befunde bei ihr anzufordern. Deinem Hausarzt muss sie diese nämlich zuschicken. Und du kannst sie dann vom Hausarzt bekommen. 

Wenn es ganz hart auf hart kommt, würde ich ein Schreiben formulieren und mit Einschreiben an die Praxis schicken, mit der Bitte auf Herausgabe einer Kopie der kompletten Patientenakte und dass du die Kosten für die Kopien selbstverständlich übernehmen würdest. Darin würde ich schreiben, dass ich das gesetzlich geregelte Recht habe, eine vollständige Kopie der Patientenakte zu bekommen, mit Hinweis auf die entsprechenden Paragrafen (z.B. §630g Patientenrechtegesetz - leider funktioniert der Link nicht)

Hier ist auch noch ein recht interessantes Interview zu dem Thema: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/patientenakte-einsicht-in-die-behandlungsakte-ist-recht-des-patienten-a-957995.html

Wenn ich sowas immer lese, bin ich immer über die Vorgehensweise meines Hausarztes froh: sobald er irgendeinen Befund von irgendeinem anderen Arzt oder Labor bekommt, scannt er sich diesen Befund ein und übergibt mir das Original. Allerdings bekomme ich sowieso immer von den wichtigen Fachärzten alle Berichte an den Hausarzt in Kopie. So habe ich meist sogar alle Befunde doppelt. Und ich sammel da wirklich alles... ;-)

Viel Erfolg! LG, Lexi


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Aufstoßen nach Essen - woher kommt das und wie werde ich es los?

Hallo! Ich habe ein Problem, das mich schon seit Jahren belastet... Wenn ich etwas esse, dann stößt es mir nach mindestens 10 Minuten auf. Also keine Krümel oder so sondern der 'Geschmack'. Ich habe meine Mutter schon öfters darauf angesprochen und sie meint, dass ich mir das einbilde...

Aber sowas kann man sich doch nicht einbilden, oder?

Es ist jedes mal nach Tomatensauce und Smoothies, aber auch bei anderen Lebensmitteln, wie Brotaufstriche mit Paprika (bei denen auch roh) und/oder Tomaten. Ebenso bei rohen Bananen. Komischerweise ist das bei Brot und Semmeln nicht so (außer ich belege sie mit Tomaten oder co.). Auch beim Salat stößt es mir auf. (Jetzt gerade noch von einer Banane, die ich um 15 Uhr gegessen habe...)

Beim Essen schlucke ich glaub ich nicht viel Luft. Was außerdem komisch ist, dass mir Müsli (Schokomüsli) auch aufstößt (oft auch mit Krümel oder die Milch (oft ist es ganz sauer)). Und manchmal ist es auch so, dass das Wasser (ich trinke nur stilles) mir flüssig aufstößt. Ich kann auch keine Limo oder so trinken, weil mir dann der Geschmack aufstößt. Oder Hustenbonbons mit Zitronengeschmack (die nehme ich wegen dem Brennen im Hals). Wenn ich liege stößt es mir manchmal sauer auf (Sodbrennen) (ich liege mit dem Oberkörper schon ein bisschen erhöht).

Oft habe ich ein Brennen im Hals (auch nach dem Aufstehen in der Früh).

Mich nervt das richtig, aber ich möchte nicht nochmal meine Mutter ansprechen, weil sie immer meint, dass ich mir das einbilde. Mein Arzt würde bestimmt etwas ähnliches sagen (er hört einen nie zu Ende an).

Weiß jemand, was das ist und was dagegen hilft? Kennt das jemand? (Ich habe es übrigens schon länger als 4 Jahre...)

Liebe Grüße Mia

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Hallo!

Ich würde dir auf jeden Fall raten, mit deinem Problem einen Arzt aufzusuchen. Auch wenn deine Mutter dich vielleicht nicht ernst nimmt, solltest du deiner Gesundheit zuliebe, dich gegen sie durchsetzen. Wie alt bist du denn? Dann kannst du ja ggf. auch alleine zum Arzt gehen, wenn sie dich da nicht unterstützt.

Es gibt durchaus einfaches Aufstoßen "mit Geschmack", da kann ich ein Lied von singen! Ich weiß, wie ekelhaft das teilweise sein kann. Das bildest du dir sicher nicht nur ein. 

Das was du schilderst, hört sich für mich alles nach Sodbrennen/Reflux und den entsprechenden Folgen an, deswegen solltest du das unbedingt ärztlich abklären lassen! Auch Bauchschmerzen nach dem Essen sollte man untersuchen lassen!

Erster Ansprechpartner sollte dein Haus- oder Kinderarzt sein. Wenn du aber der Meinung bist, der würde sowieso nicht zuhören, dann kannst du auch einen anderen Arzt aufsuchen. Letztendlich wirst du sicher einen Termin bei einem Gastroenterologen machen müssen, dass ist der Facharzt für Probleme mit dem Magen-Darm-Bereich.

Aus eigener Erfahrung würde ich mal vermuten, dass eine Magenspiegelung empfehlenswert wäre, um erstmal nachzusehen, ob mit deinem Magen etwas nicht in Ordnung ist. Und auch die Speiseröhre sollte man sich mal ansehen, denn die kann auf Dauer durch Aufstoßen und Sodbrennen (Reflux) auch geschädigt werden.

Auch deine Halsschmerzen können übrigens mit einem Reflux zusammenhängen. Zumal du das ja offensichtlich überwiegend morgens beobachtest. Da kann es sein, dass nachts die Magensäure bis an deinen Kehlkopf hochfließt. Ggf. musst du mal versuchen, das Kopfteil deines Bettes noch höher zu stellen.

Das muss aber auch nicht unbedingt sein, dass du immer "flüssigen" Reflux hast oder merkst. Es gibt auch den sog. Gasreflux oder den stillen Reflux. Und da der Reflux ja quasi reine Magensäure ist, die extrem ätzend ist, wird dadurch nicht nur die Schleimhaut in der Speiseröhre angegriffen, sondern auch die Schleimhaut am Kehlkopf. Ich hatte aufgrund eines Reflux bis zum Kehlkopf Anfang des Jahres über 3 Monate keine Stimme. Deswegen solltest du das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man kann mit speziellen Untersuchungsverfahren die Säurebelastung in der Speiseröhre messen. An wenigen Kliniken in Deutschland kann man inzwischen sogar mit modernster Technik die Säurebelastung direkt im Bereich des Kehlkopfes messen. Das wurde im Mai bei mir gemacht und das Ergebnis war erschreckend. Aber seitdem ich nun konsequent was gegen die Magensäure nehme, habe ich keine Halsschmerzen mehr und die Stimme ist auch wieder da. 

Versuche bis zum Arzttermin einfach mal, deine Ernährung ein bisschen nach deinen Beschwerden zu richten. Vermeide wenn möglich sog. "Säurelockende Lebensmittel" (Google mal danach). Gerade bei Tomaten, Paprika und Schokolade wird immer empfohlen, darauf zu verzichten. Und deine Beobachtung legt ja den Verdacht nahe, dass es dir nicht bekommt. Wobei man da auch ein bisschen ausprobieren muss, was man vertägt und was nicht, ich persönlich vertrage nämlich z.B. Tomaten (zum Glück) sehr gut.

Vielleicht besorgst du dir auch mal Salbeibonbons und probierst, ob die vorübergehend vielleicht etwas besser helfen, als die Zitronenbonbons. Zitrone ist Säure und deshalb schon bei solchen Beschwerden grundsätzlich nicht geeignet. Aber Salbei hat auch entzündungshemmende Eigenschaften und könnte ein bisschen helfen.  

Ich weiß ja leider nicht, wie groß und schwer du bist. Auch Übergewicht könnte ein solches Sodbrennen begünstigen. Wenn du also evtl. etwas Übergewicht hast, solltest du versuchen, dieses abzubauen. Auch enge Gürtel sollte man vermeiden. 

Seit Jahren wünsche ich mir, dass das aufhört...

Dann übernimm jetzt die Initiative und Verantwortung für dich und deinen Körper und vereinbare einen Termin beim Arzt! Ich hoffe, dass deine Mutter dich dabei doch noch unterstützt. 

Alles Gute! Und wenn du noch Fragen hast, melde dich, ich kenne mich (leider aus eigener Erfahrung) auf dem Gebiet ganz gut aus!

Liebe Grüße, Lexi

  

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Hallo!

Sowohl Urlaub (Klimaveränderung) als auch Stress (psychisch als auch physisch) können zu einer Verschiebung der Periode führen. Und wenn dann auch noch beides zusammen kommt....

Da du ja bisher offensichtlich noch keine Pille genommen hast, kann das auch mal einen Tag früher oder später losgehen. Der Körper ist ja kein Uhrwerk!

Meine Periode kam im/nach dem letzten Urlaub auch 3 Tage verspätet. 

Also, versuch dich erstmal ein bisschen zu beruhigen und warte noch ein paar Tage ab. Alles wird gut!

Viele Grüße, Lexi

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Hallo! 

Du musst auf jeden Fall zum Arzt und das Ganze abklären lassen! Du kannst ja nicht ausschließen, dass bei deinen Stürzen  (insbesondere beim letzten) irgendwas verletzt worden ist. 

Wie lange ist der Sturz denn her? Als verantwortungsbewusste Reitlehrerin hätte diese dich unmittelbar nach dem Sturz zum Arzt bringen müssen. Wenn schon der Helm kaputt geht...

Also geh gleich heute zum Arzt, denn das Wochenende steht bevor! 

Alles Gute! Lexi 

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Hallo!

Nur keine Panik!!!

Natürlich ist es nicht gesund, oft geröngt zu werden, aber manchmal geht es eben auch nicht anders, z.B. nach einem Unfall oder bei einer schwerden Erkrankung. Manchmal gibt es einfach keine Alternativen zu Röntgenuntersuchungen.

So schnell kriegt man da keinen Krebs von. Da reicht einmaliges Röntgen nicht aus. Da muss man viel höheren und intensiveren Strahlenbelastungen ausgesetzt sein. Da brauchst du dir jetzt noch keine Gedanken machen. Dann müsste ja fast die halbe Menschheit an Schilddrüsenkrebs oder Leukämie leiden, wenn einmaliges Röntgen, z.B. von HWS und Schulter ausreichen würde. Dann wäre ich wahrscheinlich schon längst nicht mehr da... Ich kenne übrigens auch Frauen, die z.B. wegen eines schweren Unfalls oder einer Erkrankung in der Jugend oft geröngt worden sind und dennoch gesunde Kinder zur Welt gebracht haben!

Als ich mal relativ oft geröngt worden bin und ins CT musste, habe ich mir allerdings eine ähnliche Frage gestellt (ich glaube solche Fragen stellen sich viele) und eine gute Antwort dazu bekommen. Der Einfachheit halber hier mal der Link zu meiner damaligen Frage: https://www.gesundheitsfrage.net/frage/gefahr-von-haeufigen-ctroentgen-aufnahmen?

Also, steiger dich da jetzt bloß nicht rein und schieb keine Panik. Die Röntgenaufnahmen sind gelaufen und alles ist gut. Davon wirst du aber weder morgen, noch übermorgen, noch nächstes Jahr krank werden!

Schaffe dir grundsätzlich einen Röntgenausweis an (kriegst du beim Radiologen oder in der radiologischen Abteilung des Krankenhauses), so dass man eine Übersicht über die durchgeführten Untersuchungen hat und ggf. unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden können.

Alles Gute! Lexi

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Hallo Alicia!

Ich würde dir schon raten, nochmal zum Arzt zu gehen und die Problematik mit ihm zu besprechen. 

Hattest du denn zwischendurch die NSAR, die ja offensichtlich die erste Gastritis ausgelöst hatten, weggelassen. Das wäre sonst ein erster, sehr wichtiger Schritt! 

Auf jeden Fall sollte nach der Ursache für die offensichtlich erneut aufgetretene Magenschleimhautentzündung gesucht werden. Ggf. muss nochmal eine Magenspiegelung gemacht werden. 

Der Test auf Helicobacter wurde hier ja auch schon erwähnt, das könnte eine Ursache sein, wenn auslösende Reizstoffe (eben die NSAR) vermieden wurden. 

Zum Arzt will ich nicht unbedingt sofort wieder, da der eh nur Säurehemmer verschreibt, aber das für mich ja keine Dauerlösung sein kann immer Säurehemmer zu nehmen, weil die Gastritis immer wiederkehrt...

Manchmal ist es nun eben so, dass man diese Therapie auch über einen längeren Zeitraum / ständig durchführen muss um beschwerdefrei zu sein, wenn z.B. eine Ursache nicht gefunden oder ausgeschaltet werden kann. Da ist halt dann ggf. die Frage, was dir lieber ist. Dauerhaft das Medikament zu nehmen oder immer wieder eine Gastritis zu haben (was ja auch zu ernsteren Folgen führen kann). 

Aufgrund meiner Magenerkrankung leide ich u.a. unter häufigem Reflux und C-Gastritis. Damit der saure Reflux nicht ständig meine Speiseröhre und meinen Kehlkopf verätzt, muss ich auch regelmäßig 2x/Tag relativ hochdosiert Pantozol nehmen. Und da das bei mir in Tablettenform eben wegen der Erkrankung nicht funktioniert, bekomme ich das sogar als Infusionen. Man kann damit leben und mir ist es lieber, das zu nehmen, als ständig die Beschwerden zu haben und mit der Gefahr zu leben, dass es immer schlimmer werden kann. 

Also mein Rat, ab zum Arzt und nochmal alles abklären lassen!

Gute Besserung! Lexi

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Hallo immai!

Es bringt dir eigentlich nur sehr wenig, wenn wir dir von unseren Erfahrungen berichten. Denn jeder reagiert anders auf ein Medikament. 

Du hast hier schon Antworten von guter Verträglichkeit gelesen, ich würde genau das Gegenteil berichten. Bei mir steht Novaminsulfon auf der "roten Liste", ich werde es nie wieder nehmen und sag im Krankenhaus immer als erstes, dass ich das nicht bekommen darf. Als ich das mal bekommen hatte, entwickelten sich massive Kreilaufprobleme bis hin zum Kollaps, heftigste Magenschmerzenund Bauchkrämpfe und starke Übelkeit. 

Grundsätzlich musst du eigene Erfahrungen machen. Und wenn Nebenwirkungen auftreten sollten, dann musst du mit deinem Arzt Rücksprache halten, ob er dir dann was anderes verschreiben kann. Ebenso solltest du mit ihm sprechen, wenn du es zwar verträgst, aber die Wirkung zu schwach ist. 

Grundsätzlich solltest du dich immer an die Einnahmeempfehlung deines Arztes halten. 

Gute Besserung! Lexi 

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Hallo!

Die Antwort hast du dir eigentlich schon selber gegeben. 

Im Beipackzettel deiner Pille ist folgendes zu lesen:

Wenn Erbrechen oder schwerer Durchfall über mehrere Tage hinweg wieder auftreten, sollten Sie eine Barrieremethode zur Empfängnisverhütung (Kondome, Spermizide usw.) bis zum Beginn des nächsten Folienstreifens verwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat. (https://www.diagnosia.com/at/medikamente/minesse-15-mikrogramm-60-mikrogramm-filmtabletten/)

Wenn du nun also in der Zeit mit dem Durchfall dennoch Verkehr mit deinem Partner hattest, dann ist die Chance (oder Gefahr?) gegeben, dass du schwanger werden könntest.

Solltest du nicht schwanger werden wollen, solltest du in Zukunft über andere, ergänzende Verhütungsmethoden nachdenken. Ggf. das Ganze mal mit dem Gynäkologen besprechen.

Solltet ihr euch allerdings ein Kind wünschen, würde ich an deiner Stelle die Pille erst gar nicht mehr nehmen.

Alles Gute! Lexi

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Hallo! 

Kann es sein, dass du vom Arzt (noch) nicht richtig für diese Untersuchung aufgeklärt worden bist? Denn eine direkte Kehlkopfspiegelung wird in der Regel immer in Vollnarkose gemacht.

Lies mal:

Wie unterscheiden sich direkte und indirekte Laryngoskopie?

Die direkte Laryngoskopie kann im Gegensatz zur indirekten nur in Narkose durchgeführt werden. 

http://m.apotheken-umschau.de/Kehlkopfspiegelung

Also sprich den Arzt unbedingt nochmal darauf an, bevor du evtl. unnötig Panik schiebst.

Alles Gute, Lexi 

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Hallo!

Gerne antworte ich auch nochmal hier. Wichtig ist, dass du weitere Untersuchungen machen lässt, um deinen Beschwerden weiter auf den Grund zu gehen. Da wäre meines Erachtens zum einen die Magenspiegelung (auf die hatte ich dich ja schon hingewiesen), um zu sehen, wie deine Speiseröhre aussieht, ob sie auch entzündet ist und ggf. auch um eine Ursache für den Reflux herauszufinden. Denn es hilft ja auch nur begrenzt, wenn man zwar immer was gegen die Symptome macht, aber an der Ursache für den Reflux nichts ändert!

Außerdem wäre eine Säuremessung, eine sogenannte ph-Metrie, wie @alessam schon schrieb, sehr hilfreich. Es gibt zumindest hier in Deutschland bei einigen Ärzten auch ein neues System (Restech-ph-Metrie), mit dem die Säure direkt am Kehlkopf gemessen werden kann. Das wird z.B. in zwei Wochen bei mir gemacht. Aber diese Technik besitzen noch nicht viele Ärzte. Zu den Untersuchungsverfahren sieh mal hier: http://www.gastroenterologie-zehlendorf.de/reflux-diagnostik-ph-metrie/

Das ist die Info-Seite für die Messung am Kehlkopf: http://neumedpro.de/restech-dx-system/

Ich denke, es wäre sehr wichtig, dass du dich an einen wirklich spezialisierten Arzt wendest. Hier in Deutschland gibt es mittlerweile immer mehr spezialisierte Reflux-Zentren. Vielleicht gibt es sowas bei dir auch irgendwo in akzeptabler Entfernung (ich fahre 2 Std. eine Strecke bis zu meinem Fachmann).

Hier kann man auch eine andere Medikation besprechen, es gibt auch noch andere wirksame Protonenpumpenhemmer außer Pantoprazol und Omeprazol.

Alles Gute! Lexi

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Kehlkopfentzündung mit starken Schluckschmerzen seit 4 Wochen durch Reflux - was kann ich dagegen tun?

Hallo,Vielleicht kann mir jemand hier einen Rat geben oder hat ähnliche Erfahrungen. Seit 4 Wochen habe ich Probleme.

Nach einer abgeklungenen Erkältung bekam ich leichte Halsschmerzen im unteren Halsbereich,Schluckbeschwerden alles auf der linken Seite und leichte Heiserkeit.

War beim Hno Arzt ( Vertretung) die mir Clavamox (Antibiotika )verschrieb, und eine Mandelentzündung diagnostizierte.

Nach zwei Tagen leichte Besserung und die Heiserkeit wurde besser. Nach 10 Tagen Antibiotika waren jedoch noch immer Schmerzen beim Schlucken da und die Heiserkeit inzwischen auch wieder da. Wieder zum hno, die meinen Kehlkopf anschaute. Sie meinte es wäre möglich dass durch Magensäure der Kehlkopf entzündet ist und verschrieb mir 20 mg Pantoprazol.

Nach einer Woche wieder zum Hno, keine Besserung und noch immer keine normale Stimme. Daraufhin Blut untersucht, die Ärztin sagte es waren die Entzündungszeichen nur leicht erhöht, wodurch die Vermutung nahe liegt, dass es nicht bakteriell ist und somit keine erneute Antibiotikagabe notwendig. Ich sollte einfach abwarten.

Ich fuhr eine Woche nach Deutschland und die Schmerzen wurden schlimmer, starke schluckschmerzen und schmerzen beim sprechen sowie starke Heiserkeit.Also aus Verzweiflung in Deutschland wieder zum Hno. Würde gründlich untersucht.

Der Arzt vermutete ebenso Reflux und verschrieb mir wieder pantoprazol 40 mg und zusätzlich Nasensalbe und Nasenspray da meine Nase von innen auch entzündet sei, was mit meiner Allergie auf Gräser zu tun haben könnte.Die Schmerzen waren inzwischen so schlimm dass ohne Scherztabletten nicht mehr wirklich auszuhalten war, zumal ich Auslauf hatte. Sprechen ging auch nur unter schmerzen.

Inzwischen bin ich wieder zurück war hier wieder beim Hno und habe eine zweite Blutuntersuchung mit den gleichen Ergebnissen hinter mir. Nehme nun seit gestern 40 mg Pantoprazol in der früh und 20mg am Abend und muss morgen zur videokinematographie.

Hab seit dem ich in Deutschland war starke schmerzen, die auch in die Ohren strahlen und ohne Schmerzmittel kaum zu ertragen sind. Kehlkopf ist auf der hinteren Seite entzündet und geschwollen.

Ich bin so verzweifelt, seit 4 Wochen wird einfach nichts besser und die Schmerzen immer schlimmer.Hat jemand ähnliches erlebt oder irgendwelche schlauen Tipps??

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Hallo!

Grundsätzlich ist es durchaus möglich, dass ein Reflux den Kehlkopf schädigt, quasi regelrecht verätzt, und dass dadurch Probleme auftreten. Bei mir ist es auch seit Ende Januar so und ich bin seitdem heiser.

Allerdings hat man dann normalerweise keine großartigen Schmerzen. Schon gar keine Ohrenschmerzen. Zumindest bei mir ist es so, dass ich keinerlei Hals-/Schluckschmerzen habe. "Nur" die Heiserkeit. Ist denn die Diagnose der refluxbedingten Kehlkopfentzündung gesichert? Denn du schreibst nur, der HNO hätte gesagt "es wäre möglich". Das hört sich für mich eher nur wie eine Verdachtsdiagnose an, so dass ggf. dort noch weiter gesucht werden muss. Sowohl in die Richtung Reflux als auch in andere Richtungen. 

Vielleicht solltest du mal eine Magenspiegelung machen lassen. Denn wenn der Reflux bis zu deinem Kehlkopf kommt, kann es sein, dass auch deine Speiseröhre etwas entzündet ist. Ggf. kann der Arzt bei einer Magenspiegelung auch eine Ursache für einen möglichen Reflux finden (z.B. Zwerchfellbruch).

Ich nehme auch Pantoprazol, allerdings 2x40 mg, aber leider wirkt das nicht mehr so gut, weil ich es schon so lange nehme. Deshalb sollen jetzt in 14 Tagen auch erstmal weitere Untersuchungen gemacht werden. Bei mir soll z.B. die Säure im Bereich des Kehlkopfes gemessen werden. Dazu bekomme ich für 24 Std. eine kleine Sonde am Kehlkopf platziert, die dann kontinuierlich die Säurekonzentration misst. Aber zumindest in Deutschland gibt es diese Technik noch nicht oft, ich habe Glück, dass mein Gastroenterologe diese Technik hat. 

Grundsätzlich solltest du dich also meiner Meinung nach um weitere Untersuchungen bemühen. Sowohl im Hinblick auf möglichen Reflux (also internistisch/gastroenterologisch) als auch auf andere Erkrankungen im Bereich HNO.

Ansonsten kannst du natürlich mal die Standard-Tipps bei Sodbrennen ausprobieren (falls du das noch nicht getan hast):

Das ist z.B. schlafen mit erhöhtem Kopfteil, damit die Säure im Liegen nicht hochlaufen kann, Vermeidung von säurelockenden Lebensmitteln (kannst du leicht ergoogeln), kein Alkohol, kein Nikotin, mehrere kleine Portionen essen, statt große und die letzte Mahlzeit vor 18 Uhr. Vielleicht merkst du dann selber schon, ob es besser wird oder nicht. 

Ich drücke dir die Daumen, dass die Ärzte rausfinden, was es ist!

Gute Besserung! Lexi

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Hallo! 

Bei mir ist es meist so, dass ich bei Entlassung einen kurzen Entlassungsbericht (=Arztbrief) für den Hausarzt mitbekomme. Dieser ist je nach Krankenhaus manchmal sehr knapp gehalten, dass steht meist nur das Wichtigste drin, also Diagnose und Medikation. Oft nur 1-2 Sätze. Einige Tage später bekommt der Hausarzt dann einen ausführlichen Bericht zugeschickt. Den bekomme ich dann auch immer in Kopie für meine Unterlagen. 

Ob das jetzt Arztbrief oder Entlassungsbericht heißt ist unterschiedlich, ist aber letztendlich das Gleiche.

Die OP-Protokolle sind da dann aber nicht dabei. Da steht dann bei OPs nur drin, welche OP mit welchem Ergebnis gemacht wurde, aber nicht der gesamte Ablauf. Das ist ein gesondertes Dokument. Das musste ich auch immer extra anfordern. 

Viele Grüße, Lexi 

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Hallo Nadja,

aus eigener, leidvoller Erfahrung kenne ich die Situation, dass man erkältet und heiser ist, aber sehr gerne singen würde.

Ein ähnliches Problem habe ich auch. Ich habe seit Ende Januar eine Kehlkopfentzündug, die immer mal mehr, mal weniger Heiserkeit hervorruft. Eigentlich habe ich aber 2x/Woche Chorprobe. Meinem Kehlkopf zuliebe habe ich aber die ganze Zeit über bei den Proben nur zugehört um keinen dauerhaften Schaden zu riskieren. Aber ich weiß dadurch nur zu gut, wie es ist, wenn man gerne singen würde, aber die Stimme nicht mitmacht.

Bis Freitag hast du ja noch ein wenig Zeit, etwas für deine Stimme zu tun. Wichtig ist, dass du deine Stimme schonst. Also so wenig wie möglich reden und auf gar keinen Fall flüstern. Denn Flüstern ist Gift für die Stimme.

Du solltest aber am Freitag auch nur dann mitsingen, wenn deine Stimme wirklich wieder belastbar ist. Sonst kann es sein, dass es hinterher noch schlimmer ist.

Dann solltest du immer wieder Halsbonbons lutschen. Ich nutze da viel Salbeibonbons. Mein Arzt hat auch mal Gelorevoice empfohlen, aber das finde ich persönlich nicht so toll. Vielleicht magst du das mal ausprobieren, das bekommst du freiverkäuflich in der Apotheke. Auch inhalieren kann sehr hilfreich sein, ich mache das dann meistens mit Salbei, es geht aber auch Kochsalzlösung oder Kamille.

Und dann ist es auch wichtig, viel zu trinken. Aber weder zu heiß, noch eiskalt. Am besten Wasser mit Raumtemperatur oder ein wenig abgekühlter Tee. 

Als ich mal wegen einer Erkältung heiser war, habe ich mir 2x/Tag Halswickel mit Retterspitz äußerlich gemacht. Das hat mir damals super geholfen. Retterspitz bekommst du auch in der Apotheke.

Falls du rauchen solltest, solltest du das zumindest bis du wieder ganz fit bist, sein lassen (am besten natürlich ganz).

Grundsätzlich kannst du auch mal nach "Hausmittel Heiserkeit" googeln, da findest du auch noch weitere Tipps.

Wenn die Symptome trotz aller Bemühungen länger als eine Woche anhalten, wäre aber meiner Meinung nach ein Arztbesuch empfehlenswert.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bis Freitag besser geht.

LG und viel Erfolg, Lexi

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Hallo Angi!

Warum willst du denn von ppi "los kommen"? Brauchst du es nicht mehr? Oder was ist der Grund?

Falls du nach wie vor ein Problem mit Magensäure haben solltest oder das Medikament als Magenschutz zu z.B. Schmerzmitteln nehmen solltest, würde ich dir raten, das PPI auch weiterhin zu nehmen. Solltest du es nicht mehr benötigen, kannst du es natürlich absetzen.

Das "ob" und "wie" solltest du aber unbedingt mit deinem Arzt besprechen. Ob es z.B. Sinn macht, es auszuschleichen oder es sofort ganz abzusetzen. Es gibt Studien, die besagen, dass es nach dem Absetzen zu einer vermehrten Säurebildung (sog. Rebound-Effekt) kommt, andere Studien sagen, dass das so nicht verallgemeinert werden kann. Lies z.B. mal hier: http://www.sodbrennen-welt.de/news/200901-Saeure-Rebound-nach-PPI-Dauertherapie.htm

Um einen wirklich konkreten Rat geben zu können, hättest du aber vielleicht auch mehr schreiben müssen (dazu gibt es das Feld "weitere Details hinzufügen"), denn so können wir hier nur raten, weshalb du das Medikament nimmst und warum du es absetzen willst.

Viele Grüße, Lexi

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Hallo!

Es tut mir sehr leid, dass es deinem Opa so schlecht geht. Und leider habe ich auch keine positive Antwort für dich.

Bei meinem Onkel war es ähnlich. Bei ihm ist viel zu spät Dickdarmkrebs diagnostiziert worden und auch bei ihm hatte es in die Leber gestreut. Die Ärzte haben dennoch alles versucht, mit Chemos und OPs. Die Erkrankung wurde im November festgestellt und im Juni darauf mussten wir meinen Onkel leider schon beerdigen. Es gab einfach keine Hoffnung und zuletzt war alles nur noch Quälerei. Die letzte Chemo wurde gar nicht mehr durchgeführt, weil er so schwach geworden war, dass er die Tortur auch nicht überstanden hätte. Und zuletzt war der Tod eine Erlösung.

Für dich, bzw. für deine ganze Familie ist es meiner Meinung nach jetzt wichtig, für deinen Opa da zu sein, ihn zu unterstützen, ihm Kraft zu geben und - wenn es so weit ist - bewusst Abschied zu nehmen. Ich weiß, das ist alles leichter geschrieben als getan, aber wenn ihr alle zusammenhaltet, das ist das Wichtigste. Das merkt auch dein Opa und dann wird es ihm selber womöglich auch leichter fallen zu gehen.

Wichtig ist auch, dass du mit anderen, z.B. deinen Eltern oder vielleicht auch mit einem guten Freund, der für dich da ist, über deine Ängste und Sorgen sprichst und sie nicht mit dir alleine ausmachst. 

Leider habe ich keine bessere Antwort für dich. Ich wünsche dir und deiner ganzen Familie ganz viel Kraft für die nächste Zeit!

Alles Gute, Lexi!

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Hallo!

Bei uns gibt es den Spruch "Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage." Insofern müsstest du noch etwas Geduld haben.

Dein Arzt hat hier auch sehr besonnen gehandelt, indem er dir kein Antibiotikum verschrieben hat, denn das würde tatsächlich nur bei einer bakteriellen Infektion helfen, nicht aber bei einem viralen Infekt, wie du ihn offensichtlich hast.

Du solltest jetzt viel trinken, am besten ungesüßten Tee. Oder wenn es beim Schlucken weh tut, kaltes Wasser. Ab und an vielleicht auch mal ein kleines Eis essen, das kühlt den Hals gut.

Hilfreich ist es auch, Halsbonbons zu lutschen und auch inhalieren (am besten mit Salbei, Kamille oder einfachem Salzwasser) kann wahre Wunder bewirken.

Ja und dann brauchst du einfach Geduld. Hier stimmt der Spruch "abwarten und Tee trinken". ;-)

Liebe Grüße und gute Besserung, Lexi

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Hallo!

Zum Thema Vitamine gab es letztens eine sehr interessante Sendung von Quarks & Co. Da es sehr viel wäre, hierzu alles Wichtige oder Interessante zu schreiben, empfehle ich dir, dich mal auf der Seite http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/uebersicht-vitamine-wdh-100.html umzusehen. Da wirst du viel Interessantes finden. Z.B. auch ein Vitamin-Lexikon, das ich persönlich sehr informativ und hilfreich finde. Du kannst dir da auch die ganze Sendung nochmal ansehen.

Viele Grüße, Lexi 

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Hallo!

Warst du denn schon mal beim Arzt und hast die Ursache für dein Sodbrennen abklären lassen? Denn nach so langer Zeit kann man ja nicht mehr von gelegentlichem Sodbrennen sprechen, dass man ausschließlich mit Hausmittelchen oder auch Selbstmedikation behandeln könnte. Wenn dein Sodbrennen schon so lange besteht, solltest du mal zu einem Gastroenterologen gehen und das z.B. durch eine Magenspiegelung abklären lassen. Es gibt viele verschiedene organische Ursachen, die zu Sodbrennen führen können.

Dein Bruder hat insofern recht, dass durch die ständige Reizung der Schleimhaut in der Speiseröhre durch die aggressive Magensäure, sich diese Schleimhaut entzünden und langfristig verändern kann (sog. Barrett-Ösophagus). Das kann nach vielen Jahren auch zu einem Speiseröhrenkrebs führen. Deswegen sollte man auch langfristig etwas gegen das Sodbrennen unternehmen. 

Was kannst du in der Zwischenzeit machen? Das einfachste ist natürlich, auf die auslösenden Lebensmittel zu verzichten, sofern du das genau bestimmen kannst. Auf jeden Fall solltest du fetthaltige Lebensmittel, sowie scharf Gewürztes oder stark Angebratenes meiden. Denn sowas "lockt" die Säure im wahrsten Sinne des Wortes. Wähle stattdessen lieber leichte Lebensmittel. Viele Infos zu geeigneten und ungeeigneten Lebensmitteln kannst du finden, wenn du z.B. "Ernährung Sodbrennen" googelst oder auch "säurelockende Lebensmittel". Dann findest du z.B. sowas: http://www.sodbrennen-ratgeber.com/ernaehrung-bei-sodbrennen.html

Außerdem solltest du auf Alkohol und Nikotin verzichten. Und darauf achten, dass du kein Übergewicht hast. Auch solche Faktoren begünstigen Sodbrennen. 

Falls es länger dauert, bis du einen Termin beim Arzt bekommst, kannst du dir auch mal in der Apotheke freiverkäufliche sog. säurehemmende Medikamente (z.B. Pantoprazol) besorgen und kurzzeitig ausprobieren, ob es dadurch besser wird. Dann könntest du auch dem Arzt schon eine entsprechende Rückmeldung geben.

Viele Grüße und alles Gute! Lexi

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Hallo!

Wenn einzelne Werte außerhalb der Referenzwerte liegen, muss das nicht unbedingt heißen, dass etwas nicht o.k. ist. Mein Arzt hat mir mal erklärt, dass diese Referenzwerte (besserer Ausdruck als Normwerte) ein Durchschnitt von den Werten der Mehrheit der Bevölkerung sind. Das würde aber eben nicht bedeuten, dass ein Wert knapp unter- oder oberhalb der benannten Grenzwerte gleich ein krankhafter Befund wäre. Noch dazu haben verschiedene Labors auch verschiedene Referenzwerte. Ich hatte das mal, da war beim Labor im KH ein Wert leicht erhöht, bei einer Kontrolluntersuchung beim Hausarzt war der gemessene Wert noch gleich, lag aber jetzt innerhalb der Referenzwerte, weil die in dem anderen Labor eben andere Grenzwerte hatten.

Grundsätzlich solltest du, wenn du Fragen zu den Werten hast, diese mit deinem Arzt besprechen. Er wird sie dir dann erklären. Mein Arzt geht mit mir immer alle Werte durch und bespricht sie mit mir.

Was auffällig ist, ist, dass dein CRP-Wert ziemlich hoch ist, das deutet auf eine Entzündung im Körper hin. 

Alle Werte kannst du selber auch mal hier eingeben: http://www.internisten-im-netz.de/interaktion/blutwerte/blutwerte.php

Da wird dir dann auch erklärt, was die Werte bedeuten und ob sie zu hoch oder zu niedrig sind. Aber besser wäre dennoch der Gang zum Arzt und dort nachzufragen!

Viele Grüße, Lexi 

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Hallo!

Dipidolor und Tilidin sind unterschiedliche Wirkstoffe. Der Wirkstoff von Dipidolor ist Piritramid und Tilidin ist der andere Wirkstoff. Die gehören zwar beide zur Gruppe der Opioide, sind aber nicht dasselbe. Dipidolor fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, gibt es also nur auf spezielles Rezept. Bei Tilidin sind die Tabletten mit Naloxon kombiniert, deswegen fallen diese nicht unters BtmG und sind mit einem ganz normalen Rezept erhältlich. Nur die Tilidin-Tropfen fallen unters BtmG

Dipidolor ist meines Wissens auch nur als Injektion oder Infusion erhältlich, nicht aber als Tabletten oder Tropfen. Tilidin gibt es sowohl als Tropfen und als Retardtabletten in verschiedenen Wirkstärken.

Es kann durchaus sein, dass das Tilidin nicht so stark wirkt, wie das Dipidolor, diese Erfahrung habe ich auch schon mal gemacht. Mit 50mg ist das Tilidin ja auch noch recht niedrig dosiert (ich nehme mal an, du nimmst morgens und abends je 1 Tablette?). Dadurch, dass das Dipidolor gespritzt wird ist dort natürlich auch der Wirkungseintritt schneller und direkter, so dass du viel eher eine Schmerzlinderung verspürst, bei der Tabletteneinnahme geht das allmählicher. Ich hoffe man hat dir gesagt, dass du das Tilidin nach einem festen Zeitschema, also bei 2maliger Einnahme alle 12 Stunden, nehmen sollst. Das sind ja in der Regel Retardtabletten, die den Wirkstoff gleichmäßig abgeben. 

Wenn die Tabletten nicht oder nur unzureichend wirken und auch die anderen Maßnahmen (s. auch die andere Frage) nicht helfen, solltest du aber am Montag nochmal zum Arzt gehen, damit es gar nicht erst zu einer Schmerzverfestigung kommt.

Alles Gute! Lexi

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Hallo!

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit, einen Antrag auf Anerkennung einer Behinderung zu stellen. Das kostet dich nichts und es entstehen dir auch keine Nachteile.

Den Antrag kannst du entweder per Formular, dass du bei der kommunalen Verwaltung bekommst, stellen. Den Antrag musst du an das für dich zuständige Versorgungsamt schicken. Du kannst dieses Formular aber z.B. in NRW auch online ausfüllen (ob das auch in anderen Bundesländern geht, weiß ich nicht). Welches Versorgungsamt für dich zuständig ist, kannst du dir hier heraussuchen: http://www.versorgungsaemter.de/Antraege_index.htm

Das Formular füllst du dann entsprechend aus, gib alle Beschwerden an, die dich beeinträchtigen. Auch wenn du andere Erkrankungen haben solltest, kannst du die angeben. Entscheidend ist, dass die Einschränkungen und Beschwerden schon mindestens 6 Monate bestehen müssen und nicht absehbar ist, wann es, bzw. ob es in näherer Zukunft ggf. zu einer Ausheilung kommen kann. Ich würde dir auch raten, dem Antrag alle Arztbefunde (die du hoffentlich in Kopie hast) direkt beizufügen. Damit kannst du das Verfahren extrem Beschleunigen. Wenn der Amtsarzt erst alle behandelnden Ärzte und Kliniken anschreiben muss und um entsprechende Befunde bitten muss, dann kann sich das Verfahren sehr in die Länge ziehen. Wenn du aber Befunde beilegst und diese für die Beurteilung ausreichend sind, dann kann es sehr schnell gehen (ich hatte innerhalb von 3 Wochen meinen Bescheid).

Für die Festsetzung des GdB hat der Amtsarzt/Gutacher, die sogenannten "versorgungsmedizinischen Grundsätze", wo für spezielle Krankheiten einige Werte festgesetzt sind. Diese gelten als Anhaltspunkte für die Bewertung und Festlegung. 

Wenn nach Aktenlage entschieden werden kann, bekommst du dann nach einiger Zeit den entsprechenden Bescheid, in dem dein Grad der Behinderung festgesetzt wird. Wenn die Berichte nicht ausreichen, kann es sein, dass du noch zu einer Begutachtung eingeladen wirst, damit der beurteilende Amtsarzt sich selber noch ein Bild machen kann.

Im Bescheid, den du bekommst, steht die Höhe des GdB drin, außerdem steht dann auch drin, ob die Feststellung erstmal nur befristet gilt, oder ob es sich um eine unbefristete Festlegung handelt (bei mir galt das sofort unbefristet). 

Sollte dir ein GdB von 50 oder höher anerkannt werden, bekommst du automatisch auch einen Behindertenausweis. Bei einem GdB von 20-40 bekommst du keinen Ausweis. 

Mit einer zuerkannten Behinderung hast du dann auch gewisse Vorteile, je nach Höhe des GdB auch in unterschiedlicher Größenordnung. Z.B. besteht ein besonderes Kündigungsrecht, es gibt Steuervergünstigungen und teilweise auch einige Urlaubstage mehr. Bei einem GdB über 30 aber unter 50 kannst du dann eine Gleichstellung beantragen. Das bedeutet, dass du trotz des niedrigeren Grades einem Schwerbehinderten (gilt man ab 50) gleichgestellt wirst und z.B. denselben Kündigungsschutz genießt. Je nach Arbeitsplatzsituation kann das hilfreich sein. 

Ich schicke dir im Kommentar noch einen Link mit, wo du dich noch weiter informieren kannst.

Alles Gute und viel Erfolg! Lexi

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Hallo!

Hat dein Freund vielleicht vor kurzer Zeit irgendwelche Medikamente genommen, die er sonst nicht nimmt? 

So ging es mir nämlich mal. Bei einer Routine-Blutkontrolle wurden massiv erhöhte Leberwerte festgestellt. Bei einer Kontrolle eine Woche später waren die immer noch stark erhöht. Ursachen wie Hepatitis o.ä. konnten ausgeschlossen werden. Nach entsprechender Recherche kam der Arzt dann darauf, dass es an einem Antibiotikum gelegen haben muss, dass ich kurz vorher bekommen hatte. Im laufe von 2 Monaten haben sich die Werte dann auch wieder von alleine normalisiert.

Ohne mein Wissen (nach einer OP, als ich noch nicht wieder klar war) bekam ich dieses Antibiotikum später nochmal und wieder stiegen meine Leberwerte an. Da konnte ich dann aber die Ärzte schnell drauf aufmerksam machen (auch wenn sie mir das zuerst nicht geglaubt hatten) und ich bekam ein anderes AB. Kurze Zeit später waren alle Werte wieder im Normbereich.

Also überlegt mal, ob er ggf. irgendwas eingenommen hat. Und wenn ja, seht mal im Beipackzettel nach, ob da bei den Nebenwirkungen was steht oder sprecht den Arzt gezielt darauf an.

Alles Gute! Lexi

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Hallo!

Solltest du wirklich eine beginnende Bauchfellentzündung haben, würdest du nicht mehr vor dem Computer sitzen, das kannst du mir glauben! Ich hatte im Januar 2013 eine schwere Bauchfellentzündung  und da hätte ich im Traum nicht dran gedacht, irgendwas in irgendeinem Forum zu fragen. 

Ich hatte sehr starke Bauchschmerzen, die sich auch sehr schnell verschlimmert haben (das fing am späten Nachmittag an). Teilweise habe ich geschrieen vor Schmerzen. Das war ein regelrecht vernichtender Schmerz. Dazu hatte ich dann nachts auch Atemnot und wusste vor Schmerzen nicht mehr, wie ich sitzen, liegen oder sonstwas soll. Mir war übel und ich konnte nicht mehr auf Toilette gehen. Leider haben das die Ärzte und Schwestern im Krankenhaus nicht ernst genommen, da ich an dem Vormittag einen kleinen Eingriff am Bauch hatte und sie alle Symptome darauf geschoben haben. Statt zu handeln wurde mir nur ein Beruhigungsmittel gegeben (diese Nachtschwester hasse ich immer noch)

Ab dem nächsten morgen weiß ich das meiste nur noch aus Erzählungen: als der Frühdienst zum Wecken kam hatte ich fast 40°C Fieber und natürlich immer noch stärkste Schmerzen. Sogar hohe Dosen Morphium (die ich mehrfach an dem Tag bekommen habe) haben nicht wirklich geholfen. Im Blutbild hatte ich massivst erhöhte Entzündungsparameter und auch das CT gab einen entsprechenden Hinweis mit freier Luft im Bauch. So kam es dann zu einer Not-OP. Hinterher hat man mir gesagt, dass es schon sehr knapp gewesen sei und die OP nicht später hätte durchgeführt werden dürfen.

Wahrscheinlich hattest du Bauchschmerzen, die dich zu dieser Frage bewogen haben. Hat es sich inzwischen gebessert? Wenn nicht, solltest du spätestens morgen zum Arzt gehen. 

Grundsätzlich wäre es bei solchen Fragen immer hilfreicher, wenn du was zu deinen Symptomen/Beschwerden, Vorerkrankungen etc. schreiben würdest.

Viele Grüße, Lexi

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Hallo!

Du solltest auf jeden Fall morgen nochmal einen Arzt aufsuchen. Gerade im Hinblick auf das Wochenende! Sag ihm, dass das Perenterol nicht hilft, dann muss er sich was anderes überlegen.

Eine Woche Durchfall trotz Behandlung muss auf jeden Fall weiter abgeklärt werden. Ggf. brauchst du auch Infusionen, denn durch ständigen Durchfall verliert du auch viel Flüssigkeit. Das ist nicht zu unterschätzen.

Gute Besserung! Lexi

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Alle Experten in den Medien warnen immer wieder vor zu häufigem Einsatz von Antibiotika. Aber die Ärzte ignorieren das. Wie soll man sich als Patient verhalten?

Hallo, in den (Fach)medien, wie z.b. der Apothekenumschau oder den Gesundheitssendungen im Fernsehen wird regelmäßig davor gewarnt, zu schnell und zu häufig Antibiotika einzusetzen. Ein Beispiel von vielen aus der Gesundheitssendung "Visite" der tüchtigen Vera Cordes im NDR: "Multiresistente Keime (MRSA) ... Antibiotika immer häufiger wirkungslos ... Als Grund für die zunehmende Resistenzentwicklung gilt die mittlerweile zu häufige und arglose Verabreichung von Antibiotika: Sobald einige wenige Keime ein Antibiotikum überleben, vermehren sie sich und geben ihre Gene an andere Keime weiter ..." -> Artikel unter http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Antibiotikaresistenzen-nehmen-zu,keime174.html Dass Antibiotika u.a. der Darmflora schaden, gehört inzwischen fast auch schon zum Allgmeinwissen. Anscheinend sehen viele Mediziner aber diese Sendungen nicht, oder Sie bilden sich überhaupt nicht fort. Oder Sie verschreiben aus anderen Gründen viel zu viel Antibiotika?! Beispiele aus den letzten 8 Tagen: 1) Unser Opa hat Schmerzen am Fuß und geht zur Orthopädin. Diese meint, es wäre ein Pilzbefall und dafür wäre Sie nicht zuständig. Da der Hautarzt endlose Wartezeiten hat, geht Opa zur Hausärztin. Diese verschreibt Ihm Antibiotika. Tja, Antibiotika gegen Pilz?? Meine Schwester (MTLA) ist fassungslos wegen dieser sinnlosen Therapie. Beispiel 2) Vor ca 3 Wochen musste ich ins Krankenhaus zur Blasenspiegelung. Anschließend bekam ich von der Helferin ein Antibiotikum. Einige Tage später verspürte ich ein leichtes Brennen beim morgendlichen Wasser lassen. Der Urologe nebenan verordnete mir ein anderes Antibiotikum. Auf Anraten meiner Frau habe ich es nicht genommen, weil ich nicht meine Darmflora unnötig zerstören wollte. Wenige Tage später verschwanden diese Beschwerden von alleine. Beispiel 3): Gestern stellte ich einen dicken Knubbel unter der Haut am Rücken fest. Der Hautarzt sah sich das Ganze ein und stufte es als ziemlich harmlos ein. Sicherheitshalber verschrieb er mir aber ein (wer hätte es gedacht?) Antibiotikum. Nun habe ich im Internet recherchiert: bei dem Knubbel handelt es sich anscheinend um ein Lipom, einen gutartiger Tumor des Fettgewebes, Der Netdoktor empfiehlt, erst einmal abzuwarten und dann ggf. das Teil operativ zu entfernen oder das Fett abzusaugen. Einige Experten raten auch zur Entnahme einer Gewebprobe, um die geringe Wahrscheinlichkeit, dass das Lipom bösartig ist, auszuschließen. Nur von Antibiotika ist nirgendwo die Rede ... Was soll man dazu sagen ...? Schauen alle diese Mediziner keine Gesundheitssendungen im Fernsehen oder bilden sich nicht fort? Und wie soll der Patient sich verhalten, speziell jetzt im letzten Fall? Soll ich tatsächlich wieder mal auf Verdacht Antibiotika schlucken? Oder den ärztlichen Ratschlägen im Internet vertrauen? Fragen über Fragen ....

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Hallo!

wie soll der Patient sich verhalten,

Das ist doch eigentlich ganz einfach. Wenn ein Arzt ein Antibiotikum verschreiben will, dann nehme ich das als Patient nicht einfach so hin. Ich frage den Arzt erstmal, ob es da nicht eine andere Alternative gibt, ob es wirklich notwendig ist und lasse es mir ggf. genau erklären.

Gut, wenn man sich sowieso nicht an ärztliche Anweisungen hält und die verschriebenen Medikamente (selbst wenn sie vielleicht doch notwendig sein sollten) nicht nimmt, weil Dr. Google oder Dr. Internet was anderes sagen, dann ist es eigentlich auch egal, was verschrieben wurde.

Aber grundsätzlich kann man einem zu viel an Antibiotika nur als Patient entgegentreten, indem man kritisch hinterfragt und diese Problematik mit dem - realen(!) - Arzt bespricht. Und wenn ein Arzt sich da nicht drauf einlässt und immer wieder auf Antibiotika besteht und diese immer wieder verordnet, dann hat man auch die Möglichkeit den Arzt zu wechseln und einen zu suchen, der eine andere Einstellung dazu hat.

Vielleicht ein Beispiel von mir: ich habe am Montag sehr starke Halsschmerzen gehabt, dick angeschwollene Mandeln, ab Montag Abend Fieber und starke Kopfschmerzen. Am Dienstag morgen war ich beim Arzt, nachdem ich wegen starker Beschwerden kaum geschlafen hatte und weil ich wegen meiner anderen Medikamente nicht einfach irgendwas nehmen kann. Nach der Untersuchung meinte mein Arzt, dass er mir außer einem leichten Schmerzmittel nichts verschreiben würde. Ein Antibiotikum wäre jetzt nicht notwendig. Er wies aber gleich darauf hin, dass es auch in den nächsten Tagen zu einer bakteriellen Zweitinfektion kommen könne (z.B. Nebenhöhlen oder Bronchien/Lunge). Dann müsse man ein Antibiotikum nehmen. Er erklärte mich (auf meine Nachfrage), woran ich das erkenne und wie ich das merke und in welchem Fall ich nochmal wiederkommen soll.

Du siehst also, es gibt auch Ärzte, die das nicht leichtfertig verschreiben. Und wie gesagt, es sind immer zwei Seiten beteiligt, auch du als Patient! Allerdings würde ich nicht zum Arzt gehen und sagen "Dr. Internet meint, ich bräuchte kein Antibiotikum". Ich glaube das hören Ärzte nicht gerne. Aber ein offener Dialog über das Für und Wider ist natürlich möglich und wichtig!

Alles Gute! Lexi

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Hallo!

Wenn du die Medikamente gestern einmalig genommen hast, du sie jetzt nicht mehr nimmst und es dir bis heute gut geht, wirst du sicher jetzt nicht mehr mit einem Allergieschock rechnen müssen. Denn die Wirkstoffe dürften jetzt schon von deinem Körper abgebaut sein. Bist du denn sicher, dass der Ausschlag wirklich von den Medikamenten kam? Das solltest du dann ggf. mal beim Arzt testen lassen.

Grundsätzlich noch ein Tipp: 

Ich habe gerade letzte Woche einen Test gesehen, was Apotheker bei einer Erkältung/grippalem Infekt empfehlen und was wirklich benötigt wird. Dabei schnitt das von dir erwähnte Grippostad sehr schlecht ab. Ein Experte sagte sogar, dass solche Kombinationsmittel eigentlich verboten werden müssten, weil da teilweise zwei verschiedene Wirkstoffe drin wären, die eine genau gegensätzliche Wirkung hätten. Für eine Erkältung würde ein einfaches Schmerzmittel, was auch ggf. gegen Fieber wirkt, wie z.B. Paracetamol ausreichen. Ggf. könne man das mit einem Nasenspray für die Nacht ergänzen. Alles andere wäre rausgeschmissenes Geld. Leider kann man sich die Reportage nicht mehr online ansehen, habe gerade mal danach gesucht.

Es gibt hier bei uns auch so einen Spruch: mit Medikamenten dauert eine Erkältung eine Woche, ohne Medikamente 7 Tage. ;-)

Und wenn du wirklich eine richtige Grippe hast, dann gehörst du sowieso zum Arzt, dann würde auch kein Grippostad helfen!

Gute Besserung!


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Hallo! Bei einer Blinddarmentzündung muss es nicht zwingend zu den immer wieder überall beschriebenen "typischen" Beschwerden (Fieber, Übelkeit, Erbrechen, gespannte Bauchdecke, Schmerzen beim Hüpfen etc.) kommen. Es kann auch sein, dass diese Symptome gar nicht auftreten, der Blinddarm aber trotzdem entzündet ist.

So war es z.B. bei mir. Ich hatte einige Zeit immer nur ein leichtes Stechen im rechten Unterbauch. Keine Übelkeit, kein Fieber und völlig normale Blutwerte. Nachdem mein Hausarzt nach einiger Zeit nicht weiter wusste und andere Ursachen ausgeschlossen werden konnten, hat er mich dann letztendlich ins Krankenhaus geschickt. Die Ärzte dort wussten auch nicht so recht, was es sein sollte. Nach allen möglichen Untersuchungen (u.a. auch gynäkologisch) ohne Befund blieben, haben sich die Ärzte trotzdem zur OP entschieden. Und das war auch gut so! Der Arzt sagte mir nach der OP, er wäre geschockt gewesen. Er hätte nicht gedacht, wirklich was zu finden, aber dann hätte er festgestellt, dass der Blinddarm kurz vor dem Durchbruch stand! Es war also höchste Eisenbahn! Und ich hatte wie gesagt keine dieser "typischen" Symptome!

Also: falls noch nicht geschehen, solltest du deine Beschwerden heute unbedingt vom Arzt abklären lassen. Natürlich hat man immer Sorge, dass es was Schlimmes ist, aber wenn man zu lange wartet, wird es ja u.U. nur noch schlimmer. Also lieber kurzfristig abklären lassen, dann weißt du, was los ist!

Alles Gute! Lexi

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Hallo!

Grundsätzlich würde ich dir auch raten, damit mal zum Augenarzt zu gehen und das abklären zu lassen. 

Hast du vielleicht seitdem eine neue Gesichtscreme, auf die du vielleicht reagierst? Oder Schminke? 

Grundsätzlich solltest du jetzt erstmal auf Schminke rund um die Augen verzichten und auch mit Cremes etc. vorsichtig sein, am besten auch mal weglassen. (sieh auch mal hier: http://jucknix.de/juckende-augenlider/)

Für heute vielleicht folgende Möglichkeit. Koche 2 Beutel Kamillentee und lasse die Beutel danach gut abkühlen, bis sie nur noch ganz leicht lauwarm sind. Dann lege dir für 10 Minuten die Teebeutel auf die geschlossenen Augen. Das kannst du heute noch 2x machen (jetzt und heute Abend nochmal), vielleicht hilft das schon ein bisschen. Kamille wirkt beruhigend und entzündungshemmend. Alternativ kannst du auch ganz normal den Kamillentee kochen und abkühlen lassen, dann zwei Wattepads mit dem Tee tränken und diese dann auf die Augen legen. Wenn du keinen Kamillentee im Haus hast, kannst du auch einfach mit lauwarmem Wasser getränkte Wattepads nehmen.

Und morgen früh rufst du dann gleich bei deinem Augenarzt an und vereinbarst einen Termin!

Viele Grüße, Lexi

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Hallo!

Leider kann man da wohl nicht allzu viel dran machen. Hat denn der Arzt, der das festgestellt hat, keine Tipps gegeben?

Was einmal abgenutzt ist, kommt nicht wieder. Es wäre aber wichtig für dich, dass du die Rückenmuskulatur, insbesondere die Muskulatur im Bereich der BWS stärkst. Eine gut ausgebildete Muskulatur kann da schon entlastend wirken. Du solltest also sehen, dass du mal ein Rezept für Krankengymnastik bekommst. Dort kann man dir dann viele Übungen zeigen, die du dann auch zuhause alleine machen kannst.

Evtl. ist es auch zu einer Schonhaltung durch Schmerzen gekommen. Dann verkrampft die Muskulatur und man nimmt erneut eine Schonhaltung ein, damit man weniger Schmerzen hat. Das führt zu neuen Muskelverspannungen und so ist man dann ruck zuck in einem Teufelskreis. Um diesen zu durchbrechen, solltest du dir ggf. für eine Weile vom Arzt ein Schmerzmittel verordnen lassen (du kannst es auch mal selber z.B. mit Ibuprofen ausprobieren, aber nicht zu lange auf eigene Faust testen!). Versuche auch mal, ob dir Wärme gegen die Schmerzen hilft, z.B. mit einem Körnerkissen, was du dir in den Rücken legst oder mit einer Rotlichtlape vor die du dich setzt.

Sollten die Schmerzen schon sehr lange (über 1/2 Jahr) bestehen und sich chronifiziert haben, dann solltest du auch mal über eine Schmerztherapie in einer Schmerzambulanz nachdenken.

Grundsätzlich solltest du auch auf deine gesamte Körperhaltung achten und ggf. stark belastende Tätigkeiten (z.B. schwer heben) sein lassen.

Ich würde dir aber raten, über die Therapie-/Behandlungsmöglichkeiten auch nochmal mit deinem Arzt zu sprechen.

Alles Gute! Lexi

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Müdigkeit, oft Schwindel und Übelkeit, was kann das sein?

Hey,

also wo fange ich am besten an? Ich bin weiblich und 21 Jahre alt. Beruflich bin ich Oberstufenschülerin (möchte Abi machen) und jobbe nebenbei ca. 12 - 16 Stunden (je nachdem) im Einzelhandel an der Kasse.

Ich bin 1,67 m groß und wiege 55 kg.

Mir ist aufgefallen, dass ich sehr wenig essen runterkriege. Morgens esse ich nichts, war aber schon immer so. Mittags sehr wenig und abens verzichte ich auch oft. Nein, ich will nicht abnehmen.. mir wird oft nach dem Essen Übel und ich krieg dann nichts mehr runter.

Außerdem bin ich tagsüber oft müde.. obwohl ich genügend schlafe. Mein Tagesablauf gestern sah z. B so aus: Ich bin um 6 Uhr aufgestanden, dann zur Schule gegangen und hatte um 15 Uhr Schulfrei, danach kurz in der Stadt etwas gegessen und von 17 - 22 Uhr arbeiten. Dann war ich um 23 Uhr zu Hause, hab meine Tiere gefüttert und war um 0 Uhr im Bett... heute morgen bin ich dann wieder um 6 Uhr aufgestanden...

Gestern als ich an der Kasse saß wurde mir wenn ich aufgestanden bin schwindelig.. das habe ich sehr oft, auch wenn ich in der Schule 90 Min. im Unterricht sitze und dann aufstehe.

Meine Mutter sagt, dass ich überfordert bin. Aber ich möchte mein Abi schaffen, um danach Mathe auf Lehramt studieren zu können und ich will auch meine Arbeit im Einzelhandel auch weiterführen. Ich mache es nicht wegen dem Geld, sondern weil es mir Spaß macht..

So, viel dazu: Kann das nur an "Überforderung" liegen oder sollte ich zum Arzt gehen ?

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Hallo!

Bei deinem Tagespensum ist es kein Wunder, dass es dir da auf Dauer nicht gut geht. Da würde ich der Aussage deiner Mutter schon zustimmen!

Neben der Schule und Abiturvorbereitung noch so viele Stunden zu jobben, das hält auf Dauer der robusteste Körper nicht aus. Noch dazu frage ich mich, wann du dann noch für die Schule lernen willst, so ein Abitur kriegt man nicht so nebenbei, da muss man auch nach Schulschluss noch einiges an Zeit rein investieren! Diese Zeit sehe ich aber bei dir nicht!

Es ist auch kein Wunder, dass du häufig müde bist. Wenn du immer nur 6 Stunden schläfst und dich tagsüber verausgabst, dann reichen diese 6 Stunden nicht, das ist dann definitiv nicht genügend Schlaf. Dass dann irgendwann auch der Kreislauf schlapp macht, ist doch logisch. Wenn du dann auch noch kaum was isst und vielleicht auch zu wenig trinkst, dann wird dir dein Körper schon sehr bald die rote Karte zeigen!

Du solltest zuallererst mal einen Gang runter schalten. Konzentriere dich auf eine Sache, mach erstmal die Schule. Du brauchst ja nicht ganz auf die Arbeit zu verzichten, aber jeden Tag so viele Stunden geht nicht. Reduziere vielleicht auf maximal 2x/Woche 2-3 Stunden und dann vielleicht noch Samstags ein paar Stunden.

Dann solltest du dir unbedingt angewöhnen, regelmäßig was zu essen, und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Wenn du den ganzen Tag nichts isst, dann kann es auch sein, dass dir vor Hunger schlecht wird. Du solltest unbedingt auch morgens vor der Schule schon eine Kleinigkeit essen, und wenn es nur ein Joghurt ist. Nimm dir auch was für die Pause mit. Du solltest dir angewöhnen alle paar Stunden etwas leichtes zu essen. Dann kann dein Magen das auch besser verarbeiten und es ist viel besser für deinen Körper.

Dass dein Kreislauf nach längerem Sitzen streikt und dir dann beim Aufstehen schwindelig wird, ist bei deiner Schilderung auch ganz normal. Das passiert u.a. auch, wenn man zu wenig isst und trinkt. Also sorge auch dafür, dass du immer eine Flasche Wasser bei dir hast und trinke über den Tag genug.

Übrigens: Wenn du tatsächlich Mathe auf Lehramt studieren willst, dann solltest du an deinem Tagesablauf auch dringend was ändern. Studium parallel zu so einem umfangreichen "Neben"job, das wird auf Dauer nicht klappen. So ein Studium ist eine Herausforderung. Ich habe u.a. auch Mathe auf Lehramt studiert. Das war wahrlich kein Spaziergang. Du wirst dafür neben den Vorlesungen und Übungen an der Uni so viel (nach)arbeiten und selber erarbeiten und vorbereiten müssen, dass du zu so einem umfangreichen Nebenjob keine Zeit haben wirst. Gerade Mathe ist bei den Lehrämtern das Fach mit der höchsten Durchfallquote, eben weil es so komplex und schwierig ist und hohe Anforderungen an den Studenten stellt. Da solltest du dir also vorher unbedingt nochmal überlegen, was du wirklich willst. 

Also, mein Fazit: 

schalte einen Gang runter, sorge für mehr Schlaf, iss und trinke regelmäßig und dann wirst du sehr schnell merken, dass es dir dann auch wieder besser geht!

Alles Gute, Lexi

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Hallo Stephan!

Ich kenne das Gefühl, ich hatte meine Erwerbsminderungsrente (bzw. bei mir Versorgungsbezüge, da Beamtenrecht) auch immer erst nur für 2 Jahre anerkannt. Nach den zwei Jahren zittert man dann wieder, wenn man zum Gutachter muss. Man weiß zwar genau, dass es einem nicht besser geht und es u.U. auch nicht mehr besser wird, aber man kennt nach einer gewissen Zeit auch das Gutachter(un)wesen sehr genau und weiß, was da abgehen kann. (Dazu war letzte Woche ein sehr interessanter Bericht in der ARD!) 

Bei mir war es so, dass es 2009 und 2011 jeweils für 2 Jahre anerkannt wurde. Als ich dann 2013 wieder beim Gutachter war - ich habe da zum Glück einen netten und recht kompetenten erwischt, obwohl der eigentlich von einem anderen Fachgebiet kommt - meinte dieser, dass sich im Verlauf der 4 Jahre ja nichts verändert hätte, eher neue Sachen hinzu gekommen wären und er nun schreiben und empfehlen würde, dass das unbefristet anerkannt werden soll. Beim Landesamt bzw. der Bezirksregierung, die für mich zuständig ist, bekomme ich aber nie einen Bescheid/Bericht über die Untersuchungen und die entsprechenden Entscheidungen (ich habe da schon mehrfach nachgefragt, die dürfen das angeblich nicht herausgeben, da Bestandteil der Personalakte, dann müsste das jedesmal meine Anwältin großartig anfordern und auf den Kosten bleibe ich sitzen). Da ich nun für 2015 keine erneute Einladung zum Gutachter bekommen habe, gehe ich nun davon aus, dass es endlich dauerhaft anerkannt ist, irgendwann werde ich aber sicher auch mal den entsprechenden Bericht/Befund anfordern, wenn ich mal wieder bei meiner Anwältin bin.

Ich hoffe und drücke dir die Daumen, dass du auch mal so einen guten Gutachter bekommst!

Viele Grüße, Lexi

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Hallo!

Um eine Diagnose zu bekommen wirst du schon zum Arzt gehen müssen! Die bekommst du nicht hier übers Internet. Zumal wir hier (fast) alle nur Laien sind! 

Diagnosen würden sogar verantwortungsbewusste Ärzte niemals übers Internet stellen, sondern eine Diagnosestellung kann immer erst nach gründlicher persönlicher Untersuchung erfolgen! Und auch erst nach einer Diagnose kann eine entsprechende Behandlung empfohlen werden! 

Die Zeit für einen Arztbesuch wirst du dir also nehmen müssen!

Viele Grüße, Lexi

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Hallo!

Es gibt einen Wert, der reagiert sehr schnell, wenn eine Entzündung vorliegt, ein anderer Wert hingegen reagiert eher träge.

Sieh mal: 

Die Entzündungswerte (Entzündungszeichen) im Blut haben eine unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeit: C-reaktives Protein (CRP) reagiert im Vergleich zur Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) schneller. Der CRP-Wert steigt etwa 6 bis 10 Stunden nach Erkrankungsbeginn im Blut; außerdem normalisiert sich dieser Blutwert nach Beendigung der Erkrankung schneller (nach etwa 2 Wochen) als die BSG. Daher sind die CRP-Werte in der Diagnostik akuter Infektionen der BSG als Entzündungsmarker überlegen. 

(http://www.onmeda.de/behandlung/entzuendungswerte-c-reaktives-protein-4439-3.html)

Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass du mit einer (beginnenden) Peritonitis noch hier vor dem Computer sitzen würdest. Außerdem könntest du dann auch nicht mehr alleine zum Arzt gehen. Glaube mir, ich weiß wovon ich reden, denn ich hatte 2013 eine 4-Quadranten-Peritonitis und da hätte ich weder am PC gesessen noch auch nur einen Schritt gemacht. Außerdem kriegt man nicht mal eben so eine Peritonitis, wenn sonst keine andere Erkrankung/Entzündung im Bauch vorliegt, die sich dann ausbreiten könnte. Also z.B. eine Entzündung der Gallenblase oder entzündete Divertikel o.ä. Wenn wirklich eine Peritonitis vorliegen würde, dann wären deine Entzündungswerte auch erhöht. Bei mir ist damals das CRP regelrecht "explodiert".

Kann es denn vielleicht sein, dass du dich jetzt sehr auf deinen Bauch konzentrierst und da sehr in dich hineinhorchst?

Eventuell hast du auch Verwachsungen im Bauch. Dieses Problem bestand bei mir nach der Bauchfellentzündung. Durch die schwere Entzündung kam es in der Folge mehrfach zu massiven Verwachsungen, die auch mehrfach operativ entfernt werden mussten. Durch diese Verwachsungen hatte ich z.B. auch starke bis stärkste Bauchschmerzen (war sogar 5 Wochen in Schmerztherapie). Auch wenn manche meinen, Verwachsungen können solche Schmerzen nicht auslösen, hat meine Erfahrung jedoch gezeigt, dass es doch geht. Denn als die Verwachsungen beseitigt und gelöst waren, waren auch die Schmerzen weg. Vielleicht solltest du mal in diese Richtung denken. Allerdings kann man da (außer OP) leider nicht viel dran machen.

Alles Gute! Lexi

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Also den Unterschied zwischen Sommersprossen oder unreiner Haut sollte man eigentlich schon selber erkennen können. Da braucht man nur in den Spiegel zu gucken. Das sieht doch komplett unterschiedlich aus! 

Auf deinen Fotos kann ich nur unreine, eher fettige Haut erkennen. Bei Sommersprossen (ich habe viele) sähe das ganz anders aus.

Viele Grüße, Lexi

P.S.: bitte stelle deine Fragen nur einmal und lass den Usern hier Zeit zum Antworten! Du willst doch vernünftige Antworten und keine hopplahopp-Antworten, also hab ein bisschen Geduld. Deine zweite, gleichlautende Frage habe ich deswegen beanstandet.

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Hallo! Mit einer Schädelprellung sollte man keinen Sport machen, sondern sich schonen und ausruhen! Nur so kann man schnell auch wieder ganz fit werden und hat keine Folgeschäden zu befürchten. Auch wenn es manche Fußballprofis anders vormachen: zu schnell wieder sportlich aktiv zu sein, kann auch schaden!

Nun mag ich es aber absolut nicht wenn ich nur rumliegen darf.

Ob man es mag oder nicht - manchmal muss/sollte man es halt trotzdem tun. Der Gesundheit zuliebe. Man wird nicht immer gefragt, ob man was gerne tut oder nicht. Das muss man auch lernen, das zu akzeptieren! 

Das heißt ja nicht, dass du 24 Std. nur rumliegen sollst. Wenn es dir einigermaßen gut geht und du keine Beschwerden hast, dann kannst du natürlich z.B. ein bisschen spazieren gehen, aber anstrengenden Sport solltest du halt vermeiden. Es sind ja nur ein paar Tage.

Gute Besserung! Lexi

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Hallo!

Ich stand letztes Jahr vor derselben Frage. Wichtig ist erstmal, dass du alle wichtigen Unterlagen sammelte, also alle Befunde, Berichte, Bilder u.ä.

Dann kannst du dich z.B. an eine Schlichtungsstelle der Ärztekammer wenden. Ich habe dir mal einen Link von der Ärztekammer Nordrhein rausgesucht (s. Kommentar), solche Stellen gibt es aber bei jeder Ärztekammer. Da müsstest du bei deiner zuständigen Kammer mal nachsehen. Wenn du dort einen entsprechenden Antrag stellt, kann das zwar etwas dauern, aber es ist dann für dich kostenlos.

Für gesetzlich versicherte gibt es meist auch Gutachterstellen bei den einzelnen Krankenkassen, denn die wollen ja auch nicht für falsch durchgeführte Behandlungen bezahlen.

Gut wäre, wenn du einen Arzt, z.B. einen, dem der Behandlungsfehler aufgefallen ist, auf deiner Seite hast. Bei mir waren es z.B. mein Hausarzt und eine Fachärztin, die mir ausdrücklich geraten haben, was zu unternehmen.

Wenn du sehr unsicher bist kannst du auch versuchen, dich an die unabhängige Patientenberatung zu wenden, aber mir konnten die z.B. gar nicht weiterhelfen.

Wenn du dich gleich an einen Anwalt wenden möchtest, dann solltest du eine Rechtsschutzversicherung haben, sonst könnte es teuer werden.

Viele Grüße, Lexi

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