Zu Hause ist nichts möglich

Wenn du schon so trollige Fragen stellst, kannst du dann nicht wenigstens vernünftige Antwortmöglichkeiten zur Auswahl geben?

Wenn der Verdacht auf eine Appendizitis besteht, sollte man sich auf jeden Fall an seinen Hausarzt wenden.

Dieser kann dann alle notwendigen Untersuchungen durchführen, also den Bauch vorsichtig(!) abtasten (und nicht rumdrücken), Fieber messen (o.k., das kann man ggf. auch zuhause) und bei Bedarf Ultraschall machen und die Entzündungswerte bestimmen.

Wichtig ist natürlich auch, dass er bei allen Ergebnissen immer berücksichtigt, dass auch dann eine Entzündung vorliegen kann, wenn die "typischen" Untersuchungen kein Ergebnis bringen. Ich hatte z.B. immer nur ein leichtes - aber unaufhörliches - Stechen im rechten Unterbauch und nur ganz leichten Druckschmerz. Aber kein Fieber, keinen Temperaturunterschied zwischen rektaler und axillärer Messung und keine erhöhten Entzündungswerte. Auch eine gynäkologische Untersuchung war ohne Befund. Ich hatte das Glück, dass mein Hausarzt mich trotzdem ins Krankenhaus geschickt hat und der Chirurg sich (nach zusätzlicher gynäkologischer Untersuchung, die ebenfalls keinen Befund ergab) für die OP entschied. Danach sagte er mir nämlich, dass er eigentlich nicht viel erwartet hätte, er aber sehr erstaunt war, dass mein Blinddarm kurz vor dem Durchbruch stand.

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Da Carmenthin nur Pfefferminz- und Kümmelöl enthält, sollte eine Kombination kein Problem sein. Wenn du aber sowieso schon Magenprobleme hast, solltest du mit Schmerzmitteln vorsichtig und zurückhaltend sein. Denn die könnten den Magen noch zusätzlich reizen. Vielleicht versuchst du es erstmal mit etwas Wärme im Nacken, das könnte bei Spannungskopfschmerzen ja ggf. auch helfen. Manchen hilft auch ein Kühlpack oder auch Entspannungsübungen.

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Na also wenn du dir bei diesem Bild die Antwort auf deine Frage nicht selber geben kannst, dann hast du aber eine ziemlich gestörte Selbstwahrnehmung. Das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass du eine heftige Fettwampe (sorry für den direkten Ausdruck, aber das ist es nunmal) hast. Und da sagt einem doch eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, dass das alles andere als o.k. ist. Und gerade Bauchfett ist das, was der Gesundheit am meisten schadet.

Du solltest dringend was ändern und zusehen, dass du deutlich abnimmst, wenn du nicht schon in wenigen Jahren massive gesundheitliche Beschwerden durch dein massives Übergewicht haben möchtest. Das Gewicht vom letzten Arzttermin - wo man nicht einmal weiß, wann der war - ist da übrigens völlig irrelevant, vor allem ohne Vergleichsdaten und/oder Größenangabe.

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Auch wenn deine Meinung von Psychologen/Psychiatern nicht die beste zu sein scheint, solltest du dringend zusehen, einen Termin bei einem zu bekommen. Denn genau das ist der Facharzt für dein Problem. Und vielleicht findest du ja auch jemanden, der dir wirklich helfen kann. Versuchen solltest du es auf jeden Fall. Das Leben ist doch viel zu wertvoll, um es einfach so wegzuschmeißen.

Weißt du, ich hatte, als ich noch sehr jung war, einen schweren Unfall, der eine dauerhafte Schädigung und dadurch Erwerbsminderung nach sich gezogen hat. Zusätzlich habe seit vielen Jahren eine schwere, unheilbare Krankheit. Aber weißt du was: ich genieße mein Leben trotzdem. Man kann so viele schöne Dinge tun, die einem Spaß machen, seinen Hobbys nachgehen, man kann reisen und die Welt kennenlernen oder auch einfach nur im Wald spazieren gehen oder Rad fahren. Und bei all dem kann man so viel schönes sehen und erleben. Oft sind es nur Kleinigkeiten, aber oft ist was Kleines so großartig.

Und ich bin mir sicher, dass du - wenn auch mit professioneller, therapeutischer - Hilfe, auch an den Punkt kommen kannst, wo du sagst, 'ja, das Leben ist schön'. Auch wenn du dir das im Moment vielleicht gar nicht vorstellen kannst. Aber du wirst es nie erfahren, wenn du dein Leben vorher beendest.

Hast du ganz akute Suizid-Gedanken, wende dich bitte schnell an eine Klinik, damit du Hilfe bekommst und keine Dummheiten machst.

Ich habe keine Freunde mit den ich drüber reden kann und meine Familie würde das nicht ernst nehmen

Das finde ich sehr traurig. Aber es gibt auch trotzdem eine gute Möglichkeit mit jemandem zu reden.

Es gibt telefonische (oder Chat-)Hilfsangebote z.B. bei der Telefonseelsorge. Da kannst du ganz anonym einfach mal mit jemandem reden. Vielleicht hilft dir das ja auch schon ein bisschen. Einen Versuch ist es doch auf jeden Fall wert, oder meinst du nicht?

Hier kannst du dich informieren:

24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für alle
Per Telefon 0800 / 111 0 111 , 0800 / 111 0 222 oder 116 123
per Mail und Chat unter online.telefonseelsorge.de
Die TelefonSeelsorge® ist für jeden da, für alte und junge Menschen, Berufstätige, Hausfrauen, Auszubildende oder Rentner, für Menschen jeder Glaubensgemeinschaft und auch für Menschen ohne Kirchenzugehörigkeit. Rund eine Million Gespräche werden jedes Jahr geführt, kostenfrei und rund um die Uhr. Denn Sorgen wiegen schwer und sie richten sich nicht nach Tages- oder Öffnungszeiten. Dafür haben wir auch mitten in der Nacht ein offenes Ohr. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sich ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bewusst und nehmen Ihren Anruf ernst – egal, ob um acht Uhr morgens oder um Mitternacht. (https://www.telefonseelsorge.de/)

Ach, und noch was:

Immer wenn ich an einem Bahnsteig bin habe ich das Gefühl das ist runterspringen sollte wenn ein Zug durchfährt. 

Wenn du wirklich keinen Ausweg mehr siehst, dann mach es bitte so, dass du nicht noch andere, unschuldige Menschen in dein Tun mit reinziehst.

Ich vermute, in so einer Situation denkt man wahrscheinlich gar nicht soweit, aber überlege mal, was du einem Lokführer antun würdest, der dich sieht aber keinerlei Chancen hat zu bremsen, der genau weiß, was gleich passiert und diese Bilder und Geräusche nie wieder los wird. Und auch für die Menschen im Zug kann das ein dramatisches Erlebnis sein. Glaube mir, ich habe mal in solch einem Zug gesessen. Nicht zu vergessen, die anderen Leute am Bahnsteig, die das alles mit ansehen müssen. Willst du wirklich alle diese vielen Menschen in dein Vorhaben mit einbeziehen? Willst du denen allen sowas antun? Sie dafür bestrafen, dass du keinen Ausweg mehr siehst?

Ich hoffe aber sehr, dass du die Hilfe findest (und zulässt) die du brauchst, und dass du Hilfe und Unterstützung findest. So dass du schon sehr bald erkennst, dass ein Suizid nicht die richtige Lösung ist.

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Na, da scheinst du dir einen heftigen Infekt eingefangen zu haben. Ggf. könnte es auch eine echte Grippe (Influenza) sein, oder sogar auch Covid. Hast du mal einen Test gemacht?

Die Schwäche kommt von dem Infekt und so signalisiert dein Körper dir, dass er Ruhe zum Gesundwerden braucht. Du solltest dir jetzt viel Ruhe und Schonung gönnen und viel trinken, am besten ungesüßten, lauwarmen Tee (bitte nichts Eiskaltes). Zum Essen sollte deine Mama dir eher was leichtes Kochen, damit dein Körper sich nicht auch noch mit der Verdauung "abmühen" muss, Hühnersuppe ist z.B. auch sehr gut.

Das Schwitzen und Frieren im Wechsel kommt vom Fieber und ist völlig normal. Fieber sollte man auch nicht zwangsläufig senken, da das ein (gutes) Zeichen ist, dass dein Körper sich gegen die Eindringlinge wehrt.

Solange es dir ansonsten verhältnismäßig gut geht, brauchst du nichts weiter unternehmen. Sollten aber noch Beschwerden hinzu kommen oder es dir schlechter gehen, sollten deine Eltern mal den Kinderarzt kontaktieren.

Gute Besserung!

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Das wäre grundsätzlich denkbar. Wenn du von den muskulären Problemen / Verspannungen weißt - machst du auch was dagegen? Z.B. regelmäßig Physiotherapie? Das wäre auf jeden Fall sinnvoll. Dann würdest du ja auch merken, ob es bei weniger Verspannungen noch genau so ist. ;-)

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ist es dann sinnvoll ein Schlafmedikament (Trimipramin-neurexpharm) zu nehmen

Diese Frage kann dir nur ein Arzt beantworten, aber sicher nicht die User hier in diesem Forum, die bis auf wenige Ausnahmen nahezu alle medizinische Laien sind.

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Nein, der Bauch muss nicht zwangsläufig stark aufgebläht sein. Beim Roemheld-Syndrom drückt ja die Luft nicht nur nach außen, sondern im Bauch nach oben. Allerdings wird ein Roemheld-Syndrom meist nicht direkt diagnostiziert, sondern ist eine Ausschlussdiagnose wenn alle anderen Ursachen ausgeschlossen werden konnten.

Wurdest du mal auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten getestet? Die können nämlich auch zu Blähungen führen. Auch eine SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung) hat als Leitsymptom viel Luft im Bauch und Blähungen.

Was machst du aktuell gegen die Luft? Da sollte dein Interesse liegen. Neben luftauflösenden Medikamenten (z.B. Sab Simplex oder Lefax) kann man ja auch selber schon einiges gegen die Luft machen. Um schon der Entstehung vorzubeugen sollte man langsam essen und nicht schlingen, das Essen sehr gut kauen und beim Essen nicht reden. Auch kohlensäurehaltige Getränke sollte man meiden. Natürlich dann auch blähende Lebensmittel.

Ist es schon zu viel Luft gekommen, hilft regelmäßige Bewegung, z.B. nach dem Essen eine Runde spazieren gehen o.ä. Mir hilft z.B. auch immer ein warmes Körnerkissen auf dem Bauch in Verbindung mit einer Bauchmassage sehr gut.

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Du solltest zum Hautarzt gehen und die Stelle abklären lassen. Hier, in einem Laienforum und ohne Bild, wäre es ja nur wildes und unsinniges Rätselraten. Vor allem würde dir das nichts helfen. Gehst du zum Arzt, kann der dir auch direkt bei Bedarf eine Salbe o.ä. verordnen.

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Hallo, ich habe infolge eines schweren Unfalls 2002 gerissene und überdehnte Kopfgelenksbänder und dadurch auch ein Instabilität.

Man darf da wirklich nur Leute dran lassen, die sich wirklich gut damit auskennen! Das ist so ein sensibler Bereich... Bitte lasse da auf keinen Fall so eine Atlaskorrektur mit einem Gerät machen. Immer nur manuell, damit der Arzt Reaktionen spüren kann.

Der erste Verdacht mit der Instabilität wurde bei mir damals in der Klinik für manuelle Therapie in Hamm geäußert. Aber da ich nicht in deren 08/15 Schema passte, konnten sie mir nicht wirklich weiterhelfen. Die haben das auch nur als Verdachtsdiagnose gestellt. Danach war ich damals ein Facharzt für manuelle Medizin in Trier, das war fast 2,5 Jahre nach dem Unfall. Der konnte mir schon ein bisschen besser weiterhelfen, aber eine objektive Diagnose hatte ich immer noch nicht. Der Manualmediziner empfahl mir dann, mal zu einem Neurochirurgen zu gehen. Ich bin dann zu einem Arzt in Baden-Württemberg gefahren, der mir empfohlen wurde. Dieser Arzt konnte dann tatsächlich durch eine funktionelle Röntgenaufnahme (Zielaufnahme in Bewegung) die Diagnose stellen. Er wollte mich direkt operieren und versteifen, weil er meinte, eine andere wirklich Alternative gebe es nicht. Ich bin dann für eine zweite Meinung zu einem angesehenen Neurochirurgen in Norddeutschland gefahren. Dieser hat die Diagnose bestätigt (nachdem mehr als 3 Jahre keiner eine Diagnose stellen konnte), hat mir aber erstmal von der OP abgeraten. Ich bekam dann erstmal eine feste Halskrause um erstmal Stabilität rein zu kriegen (so würde man das OP-Ergebnis simulieren). Dadurch ging es mir dann auch tatsächlich schnell besser. Ich habe dann ganz intensiv manuelle Therapie und Krankengymnastik bekommen (u.a. zum Muskelaufbau der HWS Muskulatur) und zeitgleich die Halskrause stück für Stück abtrainiert. Ich habe es dann tatsächlich geschafft, nach einigen Jahren zu einem stabileren Zustand zu kommen, so dass ich die Halskrause komplett weglassen konnte. Aber bis heute muss ich regelmäßig meine KG-Übungen machen und gehe nach wie vor 3x/Woche zur manuellen Therapie/KG.

Nach Upright MRTs könntest du googeln, ich weiß z.B., dass es in Köln eins gibt, aber inzwischen wohl auch schon in vielen anderen Städten.

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Die Ärzte wissen nicht was es sein kann.

Bei welchen Ärzten warst du denn? Es ist natürlich schon etwas unwahrscheinlich, dass dir dann hier jemand sagen kann, was du hast, zumal hier bis auf einzelne User mit medizinischer Ausbildung alle medizinische Laien sind.

Was ich etwas merkwürdig finde ist, dass bei Beschwerden u.a. im Mittel- und Unterbauch ans Herz gedacht wird und offenbar intensiv in Richtung Herz untersucht wurde. Bei Oberbauchschmerzen o.k., aber wenn der Schmerz wandert wird das doch weniger wahrscheinlich.

Auch wenn das sicherlich abgeklärt wurde, weil es eigentlich mit das Naheliegendste ist, schreibe ich mal was zu meinen Gedanken.

Warst du aktuell mal bei einem Gastroenterologen? Auch wenn eine Darmspiegelung vor einem Jahr ohne Befund war - wenn du jetzt Beschwerden hast, die du damals noch nicht hattest, kann es rein theoretisch natürlich sein, dass jetzt etwas ist, z.B. eine Entzündung vorliegt, und die Beschwerden vom Darm kommen. Da würde ich am ehesten dran denken.

Wie ist dein Stuhlgang? Hast du evtl. Probleme mit Verstopfung? Eine verlangsamte Darmpassage kann durchaus solche Beschwerden machen, es staut sich dann "gerne" auch mal an den Kurven des Dickdarms. Und dann kann man diese Stellen auch als eine Art Walze spüren und natürlich auch eine geringe Bewegung wahrnehmen. Helfen würde da natürlich eine gesunde, ausgewogene und vor allem ballaststoffreiche Ernährung, viel Trinken und viel und regelmäßige Bewegung. Bist du in Bewegung kommt auch dein Darm in Trab.

Auch (festsitzende) Blähungen können massive Probleme und Druckgefühl bereiten. Selbst wenn es nur Luft ist, die im Darm festsitzt, kann die richtig fiese Beschwerden machen. Du könntest mal ausprobieren, ob Mittel wie Lefax oder Sab Simplex dir helfen. Das sind Mittel, die überschüssige Luft einfach auflösen. Wenn ich zu viel Luft im Bauch habe, hilft mir meist auch ein warmes Körnerkissen auf dem Bauch in Verbindung mit einer leichten Bauchmassage sehr gut. Und auch dabei hilft Bewegung sehr gut.

Wenn es von der Wirbelsäule kommen würde, müsstest du m.E. auch Rückenbeschwerden haben. Klar kann es von dort auch nach vorne ausstrahlen, aber so ganz ohne Rückenbeschwerden (zumindest schreibst du da nichts von) finde ich das schon ungewöhnlich.

Grundsätzlich ist m.E. die gute Ernährung sehr wichtig und nie verkehrt ;-) und du solltest auch versuchen, abzunehmen. Das wäre auch gut für deinen Blutdruck. Und wenn es tatsächlich ein orthopädisches Problem sein sollte, wäre da natürlich auch jedes Kilo weniger besser.

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Was macht man, wenn man einen Unfall hatte und daraufhin starke Schmerzen und Bewegungseinschränlungen hat normalerweise? - Richtig, man geht zeitnah zum Arzt und lässt abklären, was passiert ist.

Ich frage mich, warum man bei doch eigentlich naheliegenden Fakten solche Fragen überhaupt stellen muss...

Nur der Arzt kann dir nach dem Röntgen sagen, was da in deiner Hand passiert ist!

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Du solltest dich dringend mal gründlich durchchecken lassen. Sowohl - wie wohl geplant - vom Kardiologen, aber m.E. sollte dein Hausarzt auch mal eine umfangreiche Blutuntersuchung machen (falls noch nicht geschehen). Denn solche Symptome können z.B. auch von einem Eisenmangel kommen.

Mir ist es extrem unangenehm jemandem das zu sagen, aber ich wollte vor ein paar Tagen eigentlich auch schon ins Krankenhaus, und ich gehe nichtmal zum Arzt wenn ich mich richtig schlecht fühle. Also ich bin kein Mensch der Einfach nur zum Arzt rennt, ich mag sowas auch nicht.

Naja, ein Fall fürs Krankenhaus ist es definitiv nicht, da gehört man nur nach einem Unfall oder als lebensbedrohender Notfall ist. Für alles andere gibt es die niedergelassenen Ärzte. Aber da solltest du keine falsche Scheu zeigen, sondern definitiv mal hingehen.

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Mit dieser Frage wendest du dich besser an ein Piercing-Forum. Hier auf dieser Plattform geht es (sollte es zumindest) um echte gesundheitliche Probleme und Fragen und Tipps dazu. Aber für selbst zugefügte Körperverletzungen sowie deren Pflege musst du in einem darauf spezialisierten Forum Hilfe suchen.

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nehme Opioide

Ich bin leider seit vielen Jahren Schmerzpatientin. Mit meinen Ärzten habe ich sehr viel ausprobiert, da es mit den Medikamenten auch aufgrund meiner Gastroparese sehr schwierig ist. Am besten helfen mir Infusionen mit BtM (Piritramid), die ich zum Glück auch alleine zuhause machen darf.

Wenn ich zusätzlich mal Kopfschmerzen habe, wirkt das BtM komischerweise nicht wirklich dagegen, dann nehme ich Ibuprofen.

Im Krankenhaus bekam ich jetzt 2 Tage Infusionen mit Paracetamol, dadurch sind meine Leberwerte in kürzester Zeit die Höhe geschossen (das werde ich nicht mehr nehmen).

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 Was kann ich tun? Ich bin leider momentan nicht in Deutschland, kann nicht zum Hausarzt gehen

Auch im Ausland gibt es Ärzte, zu denen kann man bei akuten Beschwerden natürlich auch gehen. Du hast ja hoffentlich eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Wenn es dir so schlecht geht, erkundige dich (falls du im Hotel bist z.B. an der Rezeption), wo es einen Arzt gibt, zu dem du gehen kannst.

Das Gefühl von einem Kloß im Hals kann durchaus vom Reflux kommen. Das ist ein relativ typisches Symptom, wenn die Magensäure bzw. auch Säuregase relativ weit hochsteigen. Das entsteht durch die Reizung der Schleimhaut durch die Säure, ist aber erstmal nicht weiter gefährlich. Leidest du öfter unter Panikattacken oder warum hast du Diazepam zuhause?

Kennst du die Ursache für deinen Reflux? Omeprazol verringert zwar die Säure, ist aber letztendlich immer nur eine symptomatische Behandlung. Wichtig bei Reflux ist es aber auch, die Ursache herauszufinden, damit man da gezielt was gegen machen kann. Der Reflux kann erst dann ganz verschwinden (und auch nach Absetzen des Omeprazols weg bleiben), wenn die Ursache dafür behoben wird. Falls da bis jetzt noch nicht weiter nach gesucht wurde, bzw. die Ursache nicht bekannt ist, wäre es sicher sinnvoll in dieser Richtung auch mal weiter zu gucken. Es gibt auch spezialisierte Refluxzentren, wo entsprechende Diagnostik gemacht werden kann.

Ich habe im Moment Bauchschmerzen , Bauchkrämpfe, hatte Atemnot .Ist das alles wegen Diazepam? 

Sind solche Symptome denn als Nebenwirkungen im Beipackzettel des Diazepam angegeben? Dann können die natürlich davon kommen.

Ansonsten können diese Beschwerden aber auch psychisch verursacht sein. Du kennst sicher den Spruch, wenn man Stress hat "das schlägt mir auf den Magen" o.ä. Gerade der Magen ist bei (psychischem) Stress relativ anfällig und da treten dann öfter mal Magenschmerzen oder Krämpfe auf.

Es kann natürlich auch irgendwas sein, was vom Magen selber kommt, also z.B. ein Magen-Darm-Infekt oder eine Gastritis.

Was es jetzt genau ist, wird dir aber von uns hier niemand sagen können. Das kann dir nur ein Arzt nach entsprechender Untersuchung sagen.

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Hausarzt schwer erkrankt- was nun?

Hallo,

wie oben schon geschrieben, ist unsere Hausärztin schwer erkrankt, wobei offen ist, wann sie wieder kommt oder besser gesagt überhaupt noch weiter praktiziert. Nun ist es ja nicht so, das man an jeder Ecke jemanden findet der Vertretungspatienten mit offenen Armen empfängt, dazu überall Aufnahmestopp( was ich ja noch verstehen kann) .

Mein Mann braucht 8 Medikamente,10 Tabletten pro Tag plus Asthmaspray.....ein Rezept erhält man, aber nur kleine Packung, die nicht einmal 2 Wochen reicht bei einigen Medis. Die Zuzahlung bleibt gleich, egal ob N1 oder N3.....aber sie dürfen schlichtweg eine größere Menge nicht verschreiben. Die Frage nach einer Grippeimpfung wird gleich abgelehnt, schließlich bekommt der Arzt nur für seine Patienten ein Kontingent und nicht noch für Patienten eines anderen Hausarztes....was ich auch noch verstehen kann.

Wenn wir Pech haben müssen wir eine lange Zeit mit Vertretungsärzte überbrücken.....oder uns auf die Suche nach einem neuen Hausarzt machen. Zumindest mein Mann braucht einen festen Ansprechpartner und kann nicht von Hinz nach Kunz laufen aufgrund seiner vielen Erkrankungen( zuletzt im Januar einen Herzinfarkt) nur was macht er, wenn niemand mehr bereit ist Patienten aufzunehmen??? An wen können wir uns wenden? Gibt es eine Anlaufstelle für die Vermittlung von Hausärzten, so ähnlich wie für Fachärzte?

Eigentlich müsste ich im November zur Blutbildkontrolle wegen hohe Cholesterin Werte. Meine erkrankte HÄ wollte mir Anfang September schon Tabletten verschreiben, aber ich wollte es ohne weiter versuchen....im November ist sie unter Garantie nicht gesund. Nur wer macht dann die Kontrolle ohne konkrete Befunde, die meine HÄ alle hat?! Oder warten bis ich wieder zu meiner HÄ kann in einigen Monaten.....bei mir ist es nicht so schlimm, ich könnte wegen Rezepte immer die Vertretung in Anspruch nehmen, aber mein Mann braucht einen festen Hausarzt und nicht eine Vertretung(en)

Noch eine Frage, kann man verschiedene Vertretungsärzte aufsuchen oder ist man beim ersten gebunden?

Es werden jetzt sicherlich einige der Meinung sein, das mein Anliegen in diesem Forum deplatziert ist. Hoffe trotzdem auf ein gewisses Verständnis. Danke

Liebe Grüße

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Oh je, das hört sich nicht gut an. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr Glück habt und eine gute Lösung findet.

Ich stand vor 3 Jahren vor einem ähnlichen Problem. Mein Hausarzt ist in Ruhestand gegangen, hat das aber nicht lange vorher angekündigt, sondern das mehr oder weniger von heute auf morgen durchgezogen, mir hatte die Sprechstundenhilfe 2 Wochen vorher heimlich Bescheid gesagt. Bis zu seinem letzten Tag war ich dann noch im Krankenhaus, ich konnte nur abends 5 Minuten vor Praxisende hin um mich zu verabschieden (nach 40 Jahren), Rezepte konnten aber keine mehr gedruckt werden. Einen Nachfolger gab es nicht, der hatte 3 Wochen vorher abgesagt, weil er nicht aus einem alten Vertrag raus kam...

Da ich regelmäßig BTM bekomme und ich mit einem Rezept max. 10 Tage auskomme, brauchte ich also schnellstens einen neuen Hausarzt, da ich nur noch für 6 Tage Medikamente hatte. Und es war erst noch Wochenende. Die verbliebenen 2 Ärzte bei uns im Ort waren für mich keine Alternative (es gibt nur noch die eine Praxis mit 2 Ärzten, einen wollte ich mal wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen, weil er im Notdienst nicht gekommen war und ich deswegen notfallmäßig ins Krankenhaus musste), im direkten Nachbarort gab es noch 3 Ärzte, wo aber klar war, dass 2 davon auch zum Ende des Jahres aufhörten und nur einer davon hatte einen direkten Praxisnachfolger. D.h. die hatten ganz schnell Aufnahmestopp und die 3. Ärztin kannte ich aus dem Vertretungsdienst, die war auch keine Alternative für mich.

Also habe ich den Suchradius erweitert. Im nächsten Ort (9 km entfernt) habe ich dann einen Arzt gefunden, der Hausarzt und Gastroenterologe ist. Da habe ich gedacht, das ist genau das Richtige für mich. Dort habe ich auch direkt einen Termin bekommen. Beim ersten Termin war ich noch sehr zufrieden, aber schon ab dem 2. Termin war es die reinste Katastrophe, teilweise sehr unverschämt und ich fühlte mich mit meiner Erkrankung nicht ernst genommen. Also habe ich weiter gesucht. In der nächstgrößeren Stadt habe ich dann eine Praxis mit 2 Ärzten mit sehr guten Bewertungen gefunden, einer der Beiden ist Internist. Ich habe dann dort angerufen und gefragt und hatte Glück, ich konnte sofort am nächsten Tag meine Unterlagen vorbei bringen und noch am selben Tag hat mich der eine Arzt angerufen und gebeten, zur Praxis zu kommen, da er mich kennenlernen wollte. Er hat sich dann (an einem Mittwoch Nachmittag) 2 Stunden Zeit genommen und da wusste ich, ich habe einen neuen Hausarzt gefunden. Das war wirklich ein Glücksgriff und ich bin da bis heute mega zufrieden. Das einzige Problem ist halt, dass er 15 km entfernt ist und ich die Strecke wenn es mir nicht gut geht, nicht alleine fahren kann und dann immer jemanden brauche. Aber zumindest bis jetzt kann ich das verschmerzen.

Ich würde dir raten, einfach mal in mehreren in Frage kommenden Praxen anzurufen und zu fragen, ob die noch neue Patienten aufnehmen. Du musst ja nicht dazu sagen, dass es erstmal nur vertretungsweise wäre. Wenn eure Ärztin doch irgendwann wieder kommt, könnt ihr ja trotzdem wieder zurück.

Und für die Übergangszeit, wie die anderen schon geschrieben haben, mit den Fachärzten sprechen wegen der Rezepte. Vielleicht wäre einer der Ärzte ja auch bereit, aufgrund der Situation ein Rezept für die Medikamente auszustellen, die sonst nur über den Hausarzt gingen.

Wenn ihr keinen Erfolg bei der Suche habt, würde ich die 116117 empfehlen oder auch mal bei der Krankenkasse fragen, was es für Lösungen gibt oder ob die irgendwie helfen können.

Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr genau solches Glück habt, wie ich hatte, und einen tollen neuen Hausarzt oder zumindest einen, der dauerhaft vernünftig vertritt, findet!

Alles Gute!

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andere Idee von Euch bitte als Textantwort

Na, das ist doch eigentlich recht einfach, was man gegen kalte Füße tun kann:

  • grundsätzlich in den Herbst-/Wintermonaten wärmere Socken anziehen
  • Schuhe mit warmem Futter tragen
  • bequeme Schuhe anziehen, in denen sich die Füße auch bewegen können und keine engen, wo die Füße den ganzen Tag "eingequetscht" sind und quasi keine Bewegung möglich ist
  • Zuhause einfach warme Kuschelsocken drüber ziehen
  • falls kalte Füße im Bett stören, einfach Kuschelsocken im Bett anziehen oder eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen in den Fußbereich im Bett legen
  • warme Fußbäder machen; wenn es sehr problematisch ist, gibt es auch Badezusätze für Fußbäder mit "Wärm-Funktion"
  • auch gibt es wärmende Fußcreme
  • grundsätzlich regelmäßig bewegen und ausreichend laufen

Und wenn es nicht besser wird, trotzdem mal beim Arzt abklären lassen, auch wenn du den Puls spüren kannst, kann da schon eine beginnende Störung vorliegen.

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Wenn der Arzt nach gründlicher Untersuchung sagt, dass er eine Blinddarmentzündung ausschließen kann, dann wird das schon stimmen.

Wie dir vor 1,5 Jahren schonmal geschrieben wurde, kann auch zuviel Luft im Darm solche Beschwerden auslösen. Damals hatte dir das ja sogar dein Arzt gesagt und dir was dagegen empfohlen, aber du hieltst es damals ja nicht für nötig, das auszuprobieren. Vielleicht probierst du diese Tipps von damals ja jetzt mal aus (https://www.gesundheitsfrage.net/frage/blinddarm-hypochondrisch-geworden)

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