Wasserbetten: Wie gut tun sie dem Rücken?

2 Antworten

Ein Wasserbett kann eine sehr positive Wirkung für die WS haben wenn wir schlafen. Dies gilt aber nur mit Einschränkungen.

Der Nutzer sollte der typische Rückenschläfer sein und das Bett darf nicht sehr stark befüllt sein.

Die klassische Eigenschaft der Wassers ist seine Liquidität, d.h., dass es flüssig und damit flüchtig ist. Druck mag Wasser überhaupt nicht, deswegen muss man es umhüllen, damit es beieinander bleibt. Habe ich nun einen "PVC-Sack" mit Wasser gefüllt, kann es nicht wegfließen, aber es verdrückt sich dorthin, wo weniger Druck ausgeübt wird. In der Praxis ist es deshalb so, dass der Körper mit seinem Schwerpunkt Becken am meisten Druck auf das Wasser ausübt. Das Wasser weicht aus, und zwar dorthin, wo weniger Druck herrscht: In den Bereich der Lendenwirbelsäule, in den Bereich der Halswirbelsäule und auch unter die Beine. Daher sind die Lendenlordose und die Halswirbel-Lordose gut unterstützt und die Beine liegen leicht erhöht. Die erhöht liegenden Beine freuen sich, weil die Lymphe besser abfließen kann, das Herz freut sich, weil es weniger stark pumpen muss. Und die LWS und HWS freuen sich über die Unterstützung, denn so kann die Muskulatur in diesen Bereichen besser entspannen.

ABER: Wer dies bisher gelesen und verstanden hat, dem ist nun auch klar, warum ich oben schrieb, dass ein Wasserbett nur für Rückenschläfer gut geeignet ist. Denn wenn ich auf der Seite liege, ändern sich dadurch ja nicht die Schwerpunkte, d. h. dass der Körper in Seitlage seitlich verbogen wird, besonders im LWS-Bereich durch die hoch gelagerten Beine.

Und wenn der Wasserfülldruck zu hoch ist liege ich wie auf einem Ballon und das Wasser kann nicht mehr in die Körperhohlstellen ausweichen und deshalb diese Hohlstellen nicht mehr stützen.

Dies wird ein Wasserbettenverkäufer niemals einem potenziellen Kunden erzählen, denn dann hätte er ca 80% weniger Verkäufe, denn etwas soviele Menschen sind die typischen Seitenschläfer. Die Stärke der Beruhigung hat mit all dem o.g. nichts zu tun, die Beruhigung ist ausschließlich ein Komfortgrund. Wichtig ist auch, dass ER und SIE jeweils das eigene entsprechend angepasste Wasserbett haben sollten. Aber dies ist bei den herkömmlichen Matratzen auch nicht anders, es gibt nichts Schlimmeres für die Wirbelsäule, wie ein Französisches Bett mit durchgehendem Lattenrost und Matratze.

bluete hat schon geschrieben, was daran umstritten ist. Ich kenne noch die Begründung, daß die Rückenmuskulatur zu sehr entspannt ist. Keine Ahnung, was davon stimmt; abe ich habe darauf verzichtet. Als Langzeit-Erfahrener mit Matratzen sage ich aber gerne meine Lösung: Ich habe eine normal Schaumstoffmatratze von Lidl und darauf liegt eine 7 cm dicke viskoelastische Auflage http://www.amazon.de/Badenia-03887661159-Bettcomfort-viscoelastische-Matratzenauflage/dp/B008131TZI/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=3LDH5Y2G9XG0O&coliid=I1RDA33UMUUJQF. Sowas kostet bei Tempur übrigens fast 700 €. Mit dieser Auflage komme ich ganz prima zurecht. Dazu habe ich noch ein Tempur-Kopfkissen; besser geht's für mich nicht.

15 Jahre Lähmung Peroneus Rücken?

Ich Till bin 15 Jahre alt und habe eine Peroneus Lähmung, 46cm vom Nerv im Knie bis in den Fuss sind abgestorben es wurde bei mir ein MRT gemacht und ich wurde mehrmals Geröntgt ich war beim Neurologen Hausarzt und Orthopäden ich bin seit 13 wochen in Therapie der Nerv wächst langsam nach etwa 1.1mm pro Tag trotzdem konnte mir kein Arzt bislang sich einstimmig mit den anderen darüber einigen was die Ursache ist, die wahrscheinlichste ist das meine Tiefenmuskulatur verkrampft ist, es wurde auch im Bereich L4/5 ein Anzeichen für einen zukünftigen Bandscheibenvorfall gefunden da sich die Wirbel dort krümmen ich selber spüre mittlerweile mein Schienbein/Fuss etwas und kann auch wieder laufen allerdings mit Schiene trotzdem ist das ganze ziemlich belastend für mich ich habe ständig Rückenschmerzen die aber nicht immer da sind und Gelenkschmerzen habe ich auch so ziemlich überall vor allem im Knie da wurde ebenfalls geröntgt und nichts gefunden trotzdem habe ich extreme Angst vor dem Sportunterricht weil die Wochen mit einem Gelähmten Bein der Horror waren ich habe immer noch Angstzustände das ich eines Tages aufwache und mich nicht mehr bewegen kann nebenbei gesagt mein Leben bestand bisher nur aus Sport ... meine Frage ist nun was kann das sein was kann ich tun und wie sieht es mit dem Sport Unterricht aus ich mache gerade meinen Realschulabschluss und bin noch vom Sport entlassen ich selber habe nie Alkohol getrunken oder geraucht ich habe erst wenige wochen nach der Diagnose mal getrunken auf einem Geburtstag also kann es daran nicht gelegen haben. Was auch noch gewesen st ich werde bald 16 und habe durch Zufall mit einem guten Freund eventuell Gras geraucht ich hatte danach 8-10h keine Schmerzen gehabt darum wollte ich fragen gibt es das mittlerweile als Tabletten es geht mir nicht um den Rausch mir geht es darum das bisher die Schmerzmittel nie gewirkt haben. Hat hier irgendjemand noch eine Idee was los sein könnte was ich machen kann gegen die Schmerzen und wie ich vorsorgen kann das so etwas nicht noch einmal passiert ? Ich bin für jede Information dankbar !

Liebe Grüße Till

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