Verschreibt der Notdienst Medikamente?

2 Antworten

Hallo Knutschkugel! Ja natürlich darf auch der Bereitschafts- bzw. Notdienst Medikamente verschreiben. Meistens muss er es sogar. Denn stell dir mal vor, du rufst am Wochenende oder an Feiertagen einen Arzt, weil es dir schlecht geht. Dieser Arzt diagnostiziert dann eine Erkrankung. Dann muss er dir doch auch die entsprechenden Medikamente zur Besserung dieser Erkrankung verschreiben können. Sonst wäre das Ganze doch witzlos. Zumal es bei manchen Erkrankungen ja auch wichtig ist, so schnell wie möglich die notwendigen Medikamente zu bekommen.

(Ich stelle mir gerade vor, wie das wäre: der Arzt sagt z.B., sie haben einen massiv erhöhten Blutdruck, der muss dringend mit Medikamenten gesenkt werden. Die darf ich ihnen aber nicht verschreiben, da müssen sie bis Montag warten. - Das ist unter Umständen viel zu gefährlich.)

Was anderes ist es vielleicht, wenn du regelmäßig Medikamente nehmen musst, jetzt aber vielleicht festgestellt hast, dass du vergessen hast, rechtzeitig neue zu besorgen und dafür dann den Notdienst rufst. Da weiß ich nicht, wie dann ein diensthabender Arzt reagieren wird. Wobei er dir die notwendigen Medikamente auch dann ganz sicher nicht verwehren wird.

Viele Grüße

Wer regelmäßig Medikamente nehmen muss, und dann aus welchen Gründen auch immer keine mehr hat, bekommt sie auch vom Notarzt verabreicht. Der wird wahrscheinlich nicht erbaut sein, von so einem leichtsinnigen Patienten, aber auch ein Rezept darf er in dem Fall nicht verweigern.

Mir wurde einmal die Handtasche mit lebenswichtigen Medikamenten gestohlen. Weil es bis zu meinem Facharzt zu weit war, bin ich in die nächste Arztpraxis gegangen, habe die Situation geschildert, meine Krankenkassenmitgliedschaft wurde telefonisch abgeglichen, und ich bekam die entsprechenden Medikamente sofort verschrieben und konnte sie mir in der Apotheke besorgt. In der Notaufnahme einer Klinik wäre das selbe abgelaufen.

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Sicherlich darf er das als Arzt. Ein Arzt ist doch schliesslich kein Sanitaeter.

bandscheibenvorfall / Tramadol / Wochenende

Guten Tag, ich habe eine Frage zu einem Medikament und zwar.

Ich hatte seid ewigkeiten immer starke schmerzen, dies stellte sich dann als Bandscheiben problem herraus.

Zuerst habe ich sämtliche schmerzmittel genommen, die nicht wirklich geholfen haben.

Nun nehme ich schon seid einem guten halben Jahr Tramadol Tropfen.

Damit bin ich auch wirklich zufrieden, die schmerzen sind schnell verschwunden und ich habe auch keine nebenwirkungen.

Durch die Lange einnahme von Tramadol hab ich eine Gewöhnung/Abhängigkeit entwickelt der artzt meinte nach langer Einnahme wäre das auch teilweiße normal.

Heute ist Samstag, mein Tramadol ist leer, und ich leide mega schmerzen.

Ich war Bereits beim ärtztlichen Bereitschaftsdienst im Krankenhaus.

Dieser wies mich aber direkt ab, da er mir kein Tramadol verschreibt (trotz Krankenhaus/MRT bericht etc.)

"er könnte mir ibuprofen verschreiben" Das habe ich allerdings zuhause, und das hilft auch nicht wirklich.

Ich fühle mich total schlecht, ich habe sehr starke schmerzen und durch die abhängigkeit davon habe ich natürlich auch entzugserscheinungen.

ich nehme eine Starke dosis, die frage ist was mache ich jetzt?

Der notdienst will es mir einfach nicht verschreiben der er Tramadol aus Prinzip nicht verschreibt, ich sollte am Montag zu meinem Hausarzt gehn.

Diesen Erreiche ich leider nicht auf dem Handy, sonst hätte er mir ein Tramal Rezept ausstellen können.

jemand ne idee was ich jetzt machen kann?

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