Suche gutes Hausmittel bei Analekzem?

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4 Antworten

Afterentzündung und in weiterer Folge Ekzem in der Afterfalte können sehr einfach mit folgenden mitteln behandelt werden: Behandlung von Außen: Mycosatin Zinkoxid Past (Creme für Babypopos in der Apotheke) =Reduzierung der Entzündung/Pilzen sowie Austrocknung nässender Wunden Wichtig täglich Duschen 1mal täglich + After trocken fönen, Creme auftragen 2mal täglich

Behandlung von Innen: Darm Reinigung mit Aloevera Gel 50 - 100ml täglich (Forever Living) + Darmflora Aufbau mit Forever Active Probiotic 1 Kapsel täglich (Forever Living) Falls Du eines dieser Produkte suchst einfach melden wir haben alles. Das Abklingen ist je nach Entzündungsgrades nach ca. 1 Woche, die Behandlung sollte jedoch noch länger durchgeführt werden. Bei Rückfragen einfach melden und nicht verzweifen, ich dachte auch nicht dass ich dieses Problem wieder in den Griff bekomme. Es ist aber sehr einfach mit den richtigen Produkten.

hallo, vor 1 1/2 Jahren gelang es mir mein Analekzem zu bekämpfen; es war damals so schlimm, dass ich einen Arzt aufsuchte, der aber keine Ursache fand. Seinen Rat, nicht mit WCPapier zu wischen um nicht Juckreiz auszulösen, befolgte ich absolut etwa 4 Monate, dann noch ein paar Wochen gelegentlich - d.h. ich musste nach jedem Stuhlgang in die Dusche/Badewanne - auch in der Arbeit!
Außerdem notierte ich jedes Mal mit Dat/Uhrzeit, wann ich wieder gekratzt hatte. Abends verwendete ich Kühlbeutel (teils gefroren - aufpassen: Erfrierungen möglich), die ich in dünne (Wegwerf-)Folie wickelte. Da ich manchmal nachts im Halbschlaf kratzte, musste ich abends meine Hände fesseln mit dicken Kordeln, die ich morgens selbst entknoten konnte, etwa 5 Monate lang. Dann war der Juckreiz vergangen und ich hoffe, meine Erfahrung hilft einigen Lesern.

Hallo,

ich habe fast 30 Jahre an diesem Ekzem gelitten.Kein Arzt konnte mir mit irgendeiner Salbe helfen. Im letzten Jahr gab es im Fernsehen dann einen Beitrag über die Salbe Regividerm. Ich habe sie mir sofort selber hergestellt (heute gibt es sie in der Apotheke). Seit ich diese selbstgemachte Salbe benutzte, ist mein Ekzem weg (schon nach einigen Tagen wirkte sie). Heute brauche ich sie nicht mal mehr. Es ist eine unglaubliche Erleichterung für mich, denn das war eigentlich das schlimmste Leiden für mich. Ich muß allerdings noch dazu sagen, dass ich seit letztem Jahr meine Ernährung auch ein wenig umgestellt habe. Ich esse so weit es geht keinen Zucker mehr sondern verwende Xylit (schaut mal bei zuckerersatz.de, das ist eine gute Bezugsquelle, dort wird Xylit aus deutscher und asiatischer Herstellung verkauft). Des weiteren nehme ich schon seit ca. 3 Jahren jeden Tag Magnesium. Vielleicht ist es alles zusammen, was mir geholfen hat, Magnesium alleine hatte diese Wirkung nicht. Obwohl ich alles mögliche habe untersuchen lassen, Candida usw., es wurde nichts gefunden. Xylit soll ja angeblich auch einige Candidaarten und Bakterien im Darm bekämpfen. Vielleicht ist es ja wirklich das Zusammenspiel dieser Creme, Magnesium und Xylit gewesen. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wollte ich das mal mitteilen, weil ich weiß, wie es ist, wenn man verzweifelt nach Hilfe sucht und sie nirgendwo findet. Versucht mal diese Kombination. Vielleicht hilft sie Euch.

Liebe/r elif1,

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Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße,

Klaus vom gesundheitsfrage.net-Support

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Das Analekzem ist die häufigste proktologische Erkrankung. Es können**vielzählige Ursachen* verantwortlich sein.

Man unterscheidet kumulativ-toxische Ursachen von anlagebedingten und allergischen Ursachen:

  • Kumulativ-toxische Analekzeme können z. B. durch Hämorrhoidalleiden, Erkrankungen des Schließmuskels, Marisken oder Condylome (Feigwarzen) und dadurch bedingte ständige Verunreinigung durch Stuhl verursacht sein.

  • Allergische Analekzeme können durch Intimsprays, Hämorrhoidalsalben, Zäpfchen, Duschlotions, Feuchttücher u. ä. ausgelöst werden, aber auch Lebensmittel- und andere Allergien können ihren Ausdruck in Analekzemen finden.

  • Daneben kommt es aber auch häufig zu Ekzemen im Analbereich wegen anlagemäßiger Erkrankungen, die nicht durch angehbare Faktoren ausgelöst werden und so nicht heilbar im eigentlichen Sinne sind.

Wie wird das Analekzem behandelt?

Häufig sind es Faktoren und Grunderkrankungen, deren Behandlung (wenn möglich) zu einer völligen Beschwerdefreiheit führen.

  • Bei Kontaktallergien gegen vielzählige Substanzen, z.B. gegen Hämorrhoidenmittel (Salben, Zäpfchen), Salben und Cremes, Zäpfchen, Waschlotionen, Duschgels, Shampoos und Pflegeprodukte, Feuchttücher usw., die häufig stark allergisierende Substanzen (Konservierungsstoffe, Duftstoffe) enthalten, sollten diese generell gemieden werden.

Insbesondere scharfe Gewürze (Pfeffer, Curry, Paprika, Pepperoni) sollten bei allergischer oder nichtallergischer Reizung des Analbereichs ebenfalls gemieden werden.

  • Veränderungen in der Analregion wie Condylome (Feigwarzen) oder Marisken (Hautausstülpungen) sollten operativ entfernt werden. Nach Entfernung heilt das Analekzem oft dauerhaft ab. (Anmerkung: Das ist natürlich kein "Hausmittel")

    • Bestehende Wurm- oder andere Infektionen müssen behandelt werden.
  • Nach dem Stuhlgang sollte der Analbereich bei bestehenden Ekzemen gründlich mit Wasser oder reinem Olivenöl gereinigt werden.

Keine Seifen, Duschgels oder ähnliches verwenden, da Reizungen auftreten können. Nach der Reinigung Pflege mit fetter Salbe (z.B. Vaseline) ohne Zusatzstoffe. Ihr Hautarzt wird Sie diesbezüglich beraten.

  • Kurzfristige Anwendung von kortisonhaltigen Salben kann sinnvoll sein, *auch Zink- und Teerpasten können helfen.

  • Einlegen einer Kompresse in die Analfalte kann helfen, die Analregion trocken zu halten und das Ekzem in der Abheilung positiv zu beeinflussen.

  • Eventuell helfen Sitzbäder (mit z.B. Eichenrindenextrakten).

(http://www.derma.de/bochum/?id=477)

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