Giftstoffe aus Plastikflaschen - was löst sich da? Welche Unterschiede gibt es ziwschen Cola und ...

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3 Antworten

Wenn ihr schon diese Plastikflaschen verwenden wollt, dann nehmt doch öfter mal eine neue Flasche. Wenn ihr monatelang die gleichen Plastikflaschen verwendet, dann sammeln sich doch auch Keime darin. Man kann diese Flaschen gar nicht so sauber machen, wie es eigentlich nötig wäre. Noch besser wären allerdings Glasflaschen, aber du hast recht, wenn ihr viel wandert, sind die eher ungeschickt.

Ich würde mich für die stabileren Kunststoffflaschen entscheiden. Die kann man auch mal in den Geschirrspüler stellen und reinigen. Ich denke mal für die Gesundheit ist es egal, welchen Kunststoff man benutzt und wenn es wirklich so gesundheitsschädlich wäre, dann dürften solche Flaschen auch nicht verkauft werden. Ich benutze auch verschiedene Kunststoffflaschen und fülle sie immer wieder auf, bis jetzt habe ich noch nichts Schädliches an mir feststellen können.

:-)

Wann weiß ja immer nicht, woher welche Befindlichkeiten kommen...

Das mit der Spülmaschine zieht nicht als Argument, wir waschen von Hand ab.

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@Hooks

Ist doch egal, auf jeden Fall kann man sie sehr heiß auswaschen.

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Kunststoffe sind veresterte polymere Kohlenwasserstoffe. Ganz gleich, welche Kunststoffe man betrachtet, sie enthalten immer Weichmacher. Ohne die Weichmacher wäre jeder Kunststoff genau so spröde wie Glas. Art und Menge der zugefügten Weichmacher sorgt dafür, dass der Stoff entsprechend elastisch und verformbar wird. Sie ermöglichen, dass sich die Polymerketten gegeneinander verschieben können.

Diese Weichmacher sind alle flüchtig, verdunsten so zu sagen aus dem Kunststoff. Oft kann man sie riechen, sie machen den typischen "Plastikgeruch" aus. Wärme und der UV-Anteil des Lichts beschleunigen diesen Prozess.

Kunststoffe werden im Gegensatz zu Metal, Glas und Keramik schon von organischen Lösungsmitteln angelöst, reagieren auf Alkohole, Aceton oder Benzin, aber auch schon auf schwach salzige Lösungen, Fruchtsäuren usw.

Je mehr der Weichmacher im laufe der Zeit aus dem Kunststoff freigesetzt wurden, desto spröder wird das Polymer. Es verliert seine "Kettenbeweglichkeit"

http://de.wikipedia.org/wiki/Weichmacher

Gesundheitliche Auswirkungen und Folgen

Eine generelle Aussage über die Auswirkungen von „Weichmachern“ ist insofern nicht möglich, weil je nach Anwendung unterschiedliche Gruppen von Chemikalien so bezeichnet werden. In der Kritik stehen hauptsächlich Weichmacher für an sich spröde Kunststoffe.

Bestimmte Weichmacher auf Basis von Phthalaten können Unfruchtbarkeit bei Männern verursachen, da sie in ihrer Wirkung bestimmten Hormonen ähnlich sind.[6] Sie beeinflussen die Testosteron-gesteuerten Entwicklungsstufen.[7] Außerdem stehen sie in Verdacht, Diabetes zu verursachen.[8] Auch das als nötiges Antioxidans zugesetzte — also damit vergesellschaftete — Bisphenol A steht im Verdacht gesundheitliche Auswirkungen zu zeigen.

Phthalatweichmacher wurden zwar von der Europäischen Union für Kinderspielzeug verboten, wurden aber dennoch in vielen Buntstiften nachgewiesen. Dies ist auf Dauer für Kinder gefährlich, da sie durch das Kauen auf den lackierten Flächen gesundheitlich geschädigt werden können.[9]

In deutschen Kindergärten wurden im Mittel dreimal so hohe Belastungen mit verschiedenen Weichmachern wie in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt festgestellt. Das ist bedenklich, denn Weichmacher stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen. Besonders für Kinder und Föten im Mutterleib ist das gefährlich: Unfruchtbarkeit, Leberschäden oder Verhaltensstörungen könnten ausgelöst oder gefördert werden.[10]

Alternativen zu Weichmachern aus der Gruppe der Phthalate können nur bei gleichzeitiger Neuoptimierung physikalischer und chemischer Eigenschaften eingesetzt werden, eine einfache Austauschsubstanz existiert nicht.[11]

Gesünder wäre da die Kunststoffflasche, die (schon) am stärksten "knistert", weil (nur noch) die wenigsten Weichmacher darin sind. Der gesündeste Kunststoff wäre Bernstein oder "Kunsthorn" aus Ziegenkäse (gab es schon 1530) oder Polymethylmethacrylat (PMMA), das auch als Plexiglas bekannt ist. Wenn es etwas moderneres sein soll, dann empfehle ich den Kunststoff Polycarbonat (PC).

PETAINER66 bedeutet nichts weiter, als "Container aus PET" (Polyethylenterephthalat) der in der Form Nr. 66 durch Streckblasen aus einem Flaschen-Rohling hergestellt wurde.

Danke.

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