Gabapentin und Auto fahren ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Freundin nimmt derzeit 1800mg pro Tag. Sie fährt täglich 20-30 km und geht normal arbeiten. Ihr fällt es recht schwer, aber sie bekommt alles noch ganz gut hin. Sorgen machen ich mir trotzdem, weil ich des öfteren Denkaussetzer beobachtet habe. Im Falle eines Unfalls und Überprüfung könnte ich mir vorstellen, dass es Probleme gibt mit dem Versicherungsschutz.

Der Beipackzettel sagt dazu folgendes:

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

"Gabapentin ... kann Schwindel, Benommenheit und Müdigkeit hervorrufen. Sie sollten nicht Auto fahren, komplizierte Maschinen bedienen oder andere möglicherweise gefährliche Tätigkeiten ausüben, bis Sie wissen, ob dieses Arzneimittel Ihre Fähigkeit zu solchen Handlungen beeinflusst."

http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Gabapentin-Abz-300mg-Kapseln-A93064.html

Die Verantwortung ist also Dir überlassen. Es kommt natürlich auch auf die Dosierung an. 300mg haben weniger Nebenwirkungen als z. B. 800 mg.

Anders als bei Alkohol, ist das Fahren unter Gabapentineinwirkung grundsätzlich nicht strafbar. Es gibt auch keinen Pustetester dafür. ;o) Es wird allerdings im Falle eines Unfalls geprüft, ob er durch Medikamenteneinnahme oder sonstige Drogen verursacht worden sein könnte.

Aus Erfahrung im Bekanntenkreis kann ich sagen, daß die Fahrtüchtigkeit durch Gabapentin nicht eingeschränkt wurde. Aber - das kann bei Dir anders sein! Also: Vorsicht!

Habe mit der BARMER gesprochen, es ist grenzwertig, gut ich nehme 3 x 300, habe aber als Trigeminusauslöser Licht und speziell blinkendes Licht. Kopfnerv mittlerer linker Ast! Schon ein Scheiß !

0
@Toelpel1714

Für alle die hier noch reinschauen, die Reaktionszeit wird verlängert, es wird dann kritisch wenn viele Entscheidungen kurz hintereinander kommen müssen. Nur da hat man den Vergleich nicht wie es ohne Gabapentin wäre.

0

Sturz beim Reiten - Wochen später Schmerzen?

Hallo Zusammen

Ich bin vor 3 Wochen von meinem Pferd gefallen. Ich hatte vor zu springen, sie nicht (Ich habe den Abstand verschätzt, ist also zu 100% meine Schuld) - somit hat sie eine Vollbremsung hingelegt und ich bin im "Salto" über den Sprung geflogen und mit meinem unteren Rücken aufgekommen. Mein Kopf ist am Schluss auch noch auf den Boden gekracht, das war aber nicht unbedingt ein Problem, da ich wie immer einen Helm getragen habe.

Nach dem Sturz war mein Steissbein blau. Dort schmerzt es aber nicht mehr. Ich habe eher das Problem, dass ich dumpfe Lendenschmerzen habe, die Seitlich links bis zu den Rippen ausstrahlen, dass ich manchmal sogar mühe mit Atmen habe. Schlimmer wird es vor allem nach langem Sitzen (Ich habe ein Bürojob, sitze also 8.5h täglich). Dazu zieht es teilweise stark in den linken Unterbauch, so ähnlich, als hätte ich meine Tage, nur stärker...

Zudem habe ich immer noch Kopfschmerzen (ähnlich einer Migräne) und Nackenschmerzen. Dies ist vor allem auch nach einem langen Arbeitstag schlimm, da hatte ich zum Beispiel gestern wirklich Mühe Auto zu fahren... Weswegen ich seitlich rangefahren bin und mir ein guter Freund gerufen habe, der mich abholen kam. (Ich kam mir vor, als würde ich betrunken Auto fahren... Heisst es waren da Schwenker drin und ich sah die Lichter sehr komisch... Wenn ich mein Kopf nach hinten lege, zieht es den ganzen Rücken herab.

Die Schmerzen haben alle erst nach 2-3 Tagen richtig begonnen, als die Steissbeinschmerzen wieder langsam abklangen. Diese sind nämlich jetzt gar nicht mehr hier.

Ich habe morgen einen Arzttermin, (das Autofahren war mir wirklich zu unheimlich) möchte aber gerne schon im Voraus wissen, was den los sein könnte. Habe schon an ein Schleudertrauma gedacht, aber dafür ist ja der Sturz sehr untypisch...

Danke und liebe Grüsse Vanessa

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?