Erklärung vom Befund. Jemand Ahnung?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo knorke, Du musst ja wahnsinnige Schmerzen haben, Du Armer! Du hast laut MRT im gesamten Bereich der LWS Bandscheibevorfälle, die das Rückenmark einengen. Die Skoliose ist leichtbogig nach links verbogen, das heißt links neben der Wirbelsäule ist die Muskulatur verhärtet und rechts überdehnt. Aber das ist sicherlich nicht der Grund, weil sie nicht als besonders gravierend dargestellt wird. Der Übergang von der LWS zum Kreuzbein wird als Anomalie bezeichnet, daher auch wahrscheinlich die Vorfälle. Das Gute ist, das die Vorfälle zur Mitte rausgedrückt sind, Du hättest wahrscheinlich Lähmungserscheinungen, wenn sie zur Seite rausgedrückt wären, dann würden sie Spinalnerven abklemmen. Auf jeden Fall solltest Du Physiotherapie bekommen und Schmerzmedikamente. Wenn Dein Arzt Dir nicht zuhört, wechsel ihn. Alles Gute!

Ja also ich habe schon starke schwierigkeiten, besonders das linke bein ist ab der Wade taub. Kann zar laufen aber ich muss das Bein hinterher ziehen, schmerzmittel helfen nur am ersten Tag, habe mehrere Medis durch. Aber nichts von langer dauer.

0
@Knorke

Das kann ich mir vorstellen, ich hatte sowas im Arm durch Bandscheibenvorfälle in der HWS. Hast Du schon mal die Stufenlagerung probiert, um die LWS zu entlasten? Bei mir half letztendlich nur eine Op, aber seitdem habe ich Ruhe. Ich hatte auch alles ausprobiert, CT- gesteuerte Injektionen, Physiotherapie, Medis und vieles mehr. Ich wünsch Dir alles Gute und das Dir schnell geholfen werden kann!

0
@schanny

Ja Stufenlagerung geht gar nicht, da mein Bein nichts berühren darf.. Klingt komisch, noch nicht einmal einen Strumpf kann ich anziehen, die Hosenbeine muss ich hochkrempeln, bis zum knie, weil alles was "aufliegt" macht noch mehr scmerzen. Mir wurde es so gesagt: Eine OP ist schnellstmöglich zu machen, sonst lande ich bald im Rollstuhl. Dann mwollte der Arzt alles einleiten und mich am nachsten Tag anrufen und das tat er nicht. Also versuchte ich ihn 1 Woche lang zu erreichen und das schaffte ich dann auch am 7 Tag, da sagte mir die Sprechstundenhilfe nach rückruf, dass man es erstmal vereisen lasssen wollte, als ich fragte ob es denn helfen würde, meinem leiden ein ende zu setzen kam dann, erst vereisen danach op. seit ich sagte klingt ziemlich komisch, fühlen die sich für mich nicht mehr zuständig. Dann rief ich wieder eine Woche später an und fragte ob mein Lebensgefährte die MRT CD abholen könnte am nächsten Tag.. Da sagte sie ja! Als er gestern da war, sagte sie zu ihm., dass die Cd noch in dem Krankenhaus sei und man würde mir die Cd mit der Post schicken. Montag geht sie wohl mit der Post raus..

Alles ziemlich komisch.. Da ich manchmal kaum spüre das ich auf der Toilette fertig bin oder nicht macht mich das schon etwas fertig..

0
@Knorke

Das ist ja wirklich alles merkwürdig. Ich würde nochmal zu ihm hingehen und mit ihm sprechen. Wenn er dann immer noch komisch drauf ist und Dir nicht helfen will, würde ich mich an einen anderen Arzt wenden, damit Du endlich Hilfe bekommst. Alles Gute!

0

Oh, ich drück dir die Daumen, dass du dich schnell wieder besser fühlst! Und dass alles wieder heile wird!Für die Zukunft kann ich dir und jedem anderen nur raten, auf eine gute Haltung zu achte und vernünftige Schuhe zu tragen. Das kann enorm helfen (Link von Support entfernt) Diese Sicherheitsschuhe bieten ausreichend Halt und sind extrem robust. Ich kann die Arbeitsschuhe weiterempfehlen - meinem Rücken (und meinen Füßen) geht es hervorragend. :)

Guten Abend Knorke,

ich übersetze Ihnen mal die zwei Einzelpunkte, die Sie unter Ergebnis geschrieben haben:

  • Ein übermäßiges Austreten von Material aus dem Gallertkern wird Massenprolaps genannt. Das heißt: An dieser Stelle ist der Platz für die Nervenwurzeln die dort vorbeiziehen nur sehr spärlich, da durch das ausgetretene Material natürlich viel Platz in Anspruch genommen wird. Das ganze ereignet sich zwischen dem Lendenwirbelkörper (LWK) 4 und 5. Die Lage ist in diesem Fall zum Rücken hin liegend in der Mitte (dorsomedian), um es sehr vereinfacht auszudrücken. Hinzu kommt eine hohe Druckausübung auf den Duralschlauch. Der Duralschlauch umgibt das Rückenmark und den Liquor.

  • Bei Ihnen ist eine leichte, nach links gebogene (linkskonvex) Krümmung der Lendenwirbelsäule (Skoliose) zu sehen. Dazu kommt eine - meist durch Verschleiß bedingte - Veränderung des Bandscheibengewebes (Chondrosis intervertebralis). Im Übergang von der Lendenwirbelsäule zum Steißbein (Lumbosacral) ist eine Fehlstellung vorhanden bzw. ein nicht typischer Übergang (Übergangsanomalie).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Oh danke. Und das mit noch nicht einmal 30 Jahren, kann ja nur besser werden :).

Vielen dank für die Erklärung.

0
@Knorke

Hallo Knorke,

die Krümmung ist von keiner großen Bedeutung. Das ist auch nur sehr geringfügig. Daher auch der Ausdruck leichte linkskonvexe Skoliose. Die Veränderungen der Bandscheibe können durch verschiedene Möglichkeiten bedingt sein. Zum Beispiel spielt die körperliche Belastung eine wesentliche Rolle dabei (z.B. bei der Arbeit).

Man kann das durch eine Physiotherapie sehr gut in den Griff bekommen und gegen die Schmerzen kann man ein Schmerzmittel einsetzen. Halten Sie auf alle Fälle noch einmal Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Denn er entscheidet, welche Therapie am ehesten zu Ihnen passt! Denn meine oben stehende Aussage bzgl. der Therapie ist nur eine Möglichkeit.

Gerne geschehen!

3
@radiologen

Die linkskonvexe Skoliose lässt auf einen Beckenschiefstand rückschließen, der durch ein zu langes rechtes Bein verursacht sein kann. Erste Hilfe für die Bandscheibe wäre dann ein Beinlängenausgleich, entweder im Schuh oder unterm Schuh. Bitte die Beinlängen überprüfen lassen. GB, Herbert

2
@Winherby

Entschuldigen Sie, ich habe den Absatz vergessen. Die linkskonvexe Skoliose hat weniger mit der Veränderung der Bandscheibe zu tun. Da fehlte der nötige Absatz um diese zwei Aussagen abzugrenzen.

Bzgl. der Skoliose wäre das eine Möglichkeit. Wobei es natürlich auch andere Möglichkeiten geben könnte - außer einen Schiefstand. Richtig.

0
@Winherby

Eine echte Beinlängendifferenz ist meistens sehr selten oder durch eine Hüft- Tep- Op bedingt. Ich hatte als junge Frau eine C- Skoliose mit einer Beinlängendifferenz von 1,5 cm bedingt durch die Skoliose und dem Beckenschiefstand. Durch Aufbautraining der Rückenmuskeln konnte ich die Skoliose komplett abbauen und ich bin froh, damals keine Schuheinlagen genommen zu haben. Die wurden mir auch empfohlen, aber ich befand mich in der Ausbildung zur Masseurin und wusste über echte und unechte Beinlängendifferenzen Bescheid. Die Abmessung der Beine müsste radiologisch erfolgen, um sicher zu gehen und um eine echte von einer unechten Beinlängendifferenz zu unterscheiden.

3

Übersetzung meines MRT Befundes der LWS

Habe Schmerzen bis ins Gesäß und ein starkes Brennen mit Kraftverlust im rechten Bein, kann noch keine 100m mehr gehen.Bin 45 Jahr alt.

Befund meines MRT. Die Schichtaufnamen zeigen eine ausgeprägte Rotationsskoliose der unteren und mittleren LWS.Die Segmenthöhe LWK 5/SWK1 hypertrophe Facettengelenksarthrose beidseits mit Einengung der Spinalkanalrecessus beidseits. Die Neuroforamina sind noch normal weit.LWK 4/5 ebenfalls hypertrophe Facettengelenksarthrose beidseits.Hier besteht ein Zustand nach Op mit Hemilaminektomie paramedian links.Der Duralsack ist hier zur Operation hin ausgezogen im Sinne einer Dekompression.Die Neuroforamina sind hier noch normal weit.Bei LWK 3/4absolute Spinalkanalstenose,bedingt durch eine hypertrophe Facettengelenksarthrose mit einer spinalen sagittalen Restweite von nur noch 7mm. Die neuroforamina sind in dieser Segmenthöhe regulär weit.Unauffällige Segmentanatomie LWK 1/2 und LWK 2/3. Unauffälliges miterfasstes Myelon,ohne Hinweis auf das Vorliegen eines myelopathischen Fokus oder einer Syrinx.

Beurteilung: Absolute Spinalkanalstenose LWK 3/4 bedingt durch eine hypertrophe Facettengelenkarthrose beidseits.Bei LWK 4/5 besteht ein Zustand nach Dekompressions-Op paramedian links mit bildmorphologisch gutem postoperativem Ergebnis. Bei LWK 5/SWK1 zeigt sich eine hypertrophe Facettengelenkarthrose beidseits mit Einengung der Spinalkanalrecessus beidseits.

...zur Frage

MRT Befund meiner Frau - wer kann helfen?

Hallo,

da mir hier schon geholfen wurde, würde ich eure Hilfe gerne noch mal in Anspruch nehmen. Diesmal geht es hier jedoch um meine Frau, vielleicht findet sich jemand hier mit gleichartiger Erfahrung:

Als sie 15 Jahre alt war, wurde in ihrer Heimat ein Bandscheibenvorfall festgestellt. Da dort die medizinische Versorgung aber nicht annähernd dem guten entspricht, und die finanzielle Mittel nicht so waren, um eine Versorgung zu gewährleisten, hat sich daran auch nicht sonderlich viel getan.

Die Beschwerden haben sich jedoch im Laufe der Jahre deutlich zugespitzt. Sie hat höllische Schmerzen, das Bein krampft hin und wieder, teilweise auch mal kribbelnd bis taub. Sie hat durchaus Angst, dass sie einfach wegklappen. Nachdem sie nach Deutschland kam, habe ich sie hier bei einem Orthopäden vorgestellt. Dieser hat ebenfalls den Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall geäußert. Bei der körperlichen Untersuchung wurde festgestellt:

  • kein Muskeleigenreflex rechts auslösbar, links nur abgeschwächt

Daraufhin wurde eine Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule gemacht. Hier blieb es aber auch nur beim Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall. Also wurde sie zum MRT überwiesen, dort wurde folgender Befund gestellt:

Befund: Die unterste, vollständig durchgehende Bandscheibe wird als LWK5/SWK1 definiert. UNter Lagerungsbedingungen geringe, linkskonvexe Skoliose der LWS. Insgesamt reizlose Darstellung der Iliosakralgelenke beidseits. Leichte Hyperlordose der LWS. Keine höhengeminderten Wirbelkörper. Erhaltenes vorderes und hinteres Alignement. Kleine Protrusion bei LWS 4/5. Mäßige Protrusion bei LWK5/SWK1 mit zusätzlich kleinem, medianem/links mediolateralem NPP ohne sichere Affektion neuronaler Strukturen. Keine höhergradige Einengung der Neuroforamina oder des Spinalkanals.

Beurteilung: Geringe Fehlhaltung der LWS unter Lagerungsbedingungen. Iliosakralgelenke reizlos. Keine Listhesis. Kleine Protrusion bei LWK4/5. Mäßige Protrusion bei LWK5/SWK1 mit zusätzlich kleinem, medianem/links mediolateralem NPP ohne sichere Affektion neuronaler Strukturen. Keine höhergradige Einengung der Neuroforamina oder des Spinalkanals.

Der Radiologe sagte bei der Besprechung, es wäre kein nennenswerter Befund vorhanden, der die oben beschriebenen Beschwerden erklärt bzw. sicher erklären könnte. Er würde ausschließen, dass etwas auf die Nerven drückt.

Aber: Warum hat sie dann wirklich überhaupt keine Muskeleigenreflexe? Der Orthopäde hatte an verschiedenen Stellen geklopft, ohne Efolg....

Jetzt ist sie natürlich in der Sorge, dass sie operiert werden müsste...

Vielen Dank für eure HIlfe.

...zur Frage

MRT der LWS: Befund passt nicht zu den Schmerzen. Habe ich Rheuma?

Hallo, Ich bin weiblich, 29Jahre alt, Raucherin, trinke so gut wie keinen Alkohol. 85kilo derzeit, bei 170cm Körper Größe .... Vor meiner Ss waren es 60kilo...entbunden habe ich vor 5 Jahren mit 118kilo.... Evtl helfen diese Angaben ja.... Meine Mutter hat Ms, osteochondrose und mein Vater mäßige Schuppenflechte.

So.... Ich habe Rückenschmerzen 😂 .... Seit dem grundschulalter.... Gleitwirbel wurde mir gesagt von meinem Orthopäden.... Dazu einen Beckenschiefstand.... Ein Bein ganz leicht länger als das andere aber wohl nicht erwähnenswert.... In den letzten Jahren haben die Rückenschmerzen extrem zugenommen. Erst recht nach der Ss... Hinzugekommen in den letzten 2 Jahren sind:

Müdigkeit.  

Schwäche in Armen, Beinen und Händen.  

Schmerzen in den Handgelenken und Fingern (mal hier ein stechen mal da ein pieksen....)

 Meistens kalte Hände und Füße aber kein weiß werden. 

 Muskelkatergefühl alle paar Tage. 

Beim sitzen schläft mir der Hintern ein. Oft stechenden Schmerz vom stieß, über den Po in die knie.

Einschlafen der Hände und unterarme, nachts, verbunden mit extremen Schmerzen im Unterarm, die max. 30min andauern... 

Trockene brennende Augen, Mund, Nase. 

Zeitweise fersenschmerzen, stehen auf hartem Boden tut weh Druckempfindlich an Oberschenkel, Waden und Oberarme. 

Seit einigen Wochen Schmerzen und druck in der bws die in die rippen ziehen.... Das Gefühl man kann nicht tief einatmen. 

Juckende Kopfhaut und starke schuppen.  

Mein Dekolleté Oberarme und Oberschenkel sind lila oder rot. 

Nach Sonnenbad bekomme ich einen juckenden Ausschlag... Überall da wo Sonne so hinkommt 😊. 

Empfindlicher Darm. 

Nun zu meinem mrt Befund

Lws Minimale rechtskonvexe skoliotische fehlhaltung des thorakolumbalen Wirbelsäulenübergangs und minimale linkskonvexe skoliotische fehlhaltung des lumbasakralen Übergangs. Keine Pathologie von der unteren bws bis einschließlich lw3/4

Lw4/5 Intervertebrale chondrose mit deutlich dehydrierter Bandscheibe. Kräftige dorsale bandscheibenprotrusion mit bereits deutlichem ödem entlang des dorsalen anulus fibrosus der Bandscheibe. Keine eindeutige bandscheibenextrusion. Minimaler bandscheibenkontakt zu den intraspinalen deszendierenden wurzelanteilen von l5 beidseits. Mäßige Hypertrophe Facettengekenkarthrose. Keine stenose der neuroforamina. Im segment lw5sw1 beidseitige Facettengekenkarthrose,jedoch keine raumfordende Diskographie.

Bws

Minimale rechtskonvexe skoliotische fehlhaltung der bws

Bei hw6/7 und bw2/3 leichte dorsale bandscheibenprotrusion

Von Bw3/4 bis bw5/6 keine diskopathie

Bei bw6/7 rechts mediilateral betonte dorsale bandscheibenprotrusion ohne wesentlichen raumfordernden effekt

.....überall steht noch dabei das nichts eingeengt ist.....

Der Bericht ist vom Radiologen.... Würde ein Orthopäde oder Rheumatologe da etwas anderes aus den Bildern sehen? Woher kommen die Symptome? Geht es hier jemandem ähnlich?

Sorry für rechtsschreibfehler.... Blödes handy😉

Liebe Grüße und danke schonmal für Antworten

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?