Bei wem hat eine Fensterung der Kieferhöhlen (OP) Besserung gebracht?

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Ich hatte erst vor knapp 2 Wochen solch eine OP, genauere Angaben kann ich deshalb noch nicht machen, da ich ab und an noch etwas blute. Werde vielleicht später nocheinmal zu Worte melden und berichten.

Zu elisabeth2000`s Beitrag möchte ich hinzufügen, dass das ziehen der Tamponaden nicht weh tut, es ist lediglich ein unangenehmes Gefühl, bei mir wurden diese 2 Tage nach der OP gezogen. Man sollte am besten nicht hinschauen da die Tamponaden recht lang sind.

Ebenso sollte man die erwähnten Nasenschleudern (welche von Ohr zu Ohr gespannt werden und unterhalb der Nase festgeklemmt werden) nicht zu lange tragen, nach 2 Tagen riet man mir die großteil des Tagen ohne auszukommen, Nachts sind die dennoch zu empfehlen, da Blut und Sekret bei mir noch in Mengen austrat (hatte ürbigens mehrere operative Eingriffe im Nasen und Ohrbereich).

Unangenehm war ebenfalls, das 2x tägliche absaugen bei der Visite (nach Entlassung 1x alle 2 Tage durch HNO), da mit recht tief in die Nase eingedrungen wurde, am besten auch hier nicht hinschauen. Ich hatte noch Doyle-Splints in der Nase (schau mal bei Google, die sehen schon brutal aus :D ), diese drücken die Nasenflügel auseinander, wirklich nicht schönes Gefühl, es fühlte sich nach 3Tagen so an, als ob jemand in eine offene Wunde drückt, war ich froh nach 5Tagen die vorzeitig entfernt bekommen zu haben :D

Hallo, diese OP ist bei mir schon fast 30 Jahre her. Und ich weiß auch nicht, ob sie bei mir notwendig war. Es wurde im Rahmen eine Mandelentfernung "mitgemacht". Der Arzt galt eh als sehr operierfreudig.Na ja, ich war noch ein Kind, meine Eltern dachten,wenn ein Arzt das vorschlägt,wird es wohl sinnvoll sein. Bei mir hatte das leider einen gegenteiligen Effekt, seitdem bin ich hyperanfällig..jeder kleine Schnupfen geht sofort in eine Nebenhöhlenentzündung über. Ich war vor kurzem, nachdem ich einen sehr heftigen Infekt hatte, bei einem HNO, der auch ein Ct machen ließ. Was soll ich sagen, der meinte, ich wäre so anfällig gerade wegen der Kieferhöhlenfensterung, da die "Fenster" bei mir sehr groß geraten wären. Deshalb kommen sehr viel mehr Keime und Bakterien als üblich in die Nebenhöhlen. Ich dachte bei mir..toll..dadurch wurde ich quasi zum Dauerpatient! Ich möchte nun keineswegs von dieser OP abraten, es kann ja wirklich ein triftiger Grund vorliegen, um das zu machen. Aber man sollte sich im klaren sein, das man hinterher weiterhin anfällig ist/bleibt. Lg

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