ADDUKTOREN PROBLEMEEE

4 Antworten

Hallo denis,

solche Adduktorenprobleme sind mir besonders bei Fußballern bekannt. Daher ist mein erster Rat vermutlich der Rat, der bei Dir am wenigsten Zuspruch auslösen wird, nämlich mit dem Balltreten aufzuhören. Zumindest mal solange, bis das Problem völlig beseitigt ist, erst dann mal wieder vorsichtig beginnen und die Belastbarkeit testen.

Ein Hauptproblem bei Fußballern ist nun mal, dass der Ball überwiegend mit der Fußinnenseite geführt und geschossen wird. Daher sind die Adduktoren in erhöhtem Maße belastet. Daher haben viele Fußballer die Tendenz zum O-Bein, - siehe Littbarski als prominentes Beispiel.

Diese O-Bein-Tendenz wird verstärkt durch eine Muskeldysbalance, d.h. die Abduktoren der Beine, also die Gegenspieler der Adduktoren, sind meist deutlich weniger stark ausgeprägt und leistungsfähig.

Daher gilt es die Abduktoren deutlich zu stärken und die Adduktoren zu lockern. Die Lockerung kann durch Massagen der Muskeln, durch Querfriktion der Sehnen und Muskeln, durch Wärmeanwendungen und durch richtiges Dehnen erfolgen. Und gleichzeitig müssen die Abduktoren gestärkt werden. Eine einfache aber wirkungsvolle Übung ist das Spreizen gegen die Spannung eines Therabandes. Das solltest Du zusätzlich täglich daheim machen.

Dein Physiotherapeut kann Dir das Theraband entsprechend (in Kniehöhe) platzieren, und während Du das Th.-Band möglichst weit dehnst, dehnt der Therapeut die Adduktoren. Und zwar gleichzeitig, das ist wichtig !! Denn in der Phase wo die Abduktoren sich voll anspannen, sind die Adduktoren voll entspannt. In dieser Entspannung ist eine entsprechende Behandlung, z.B: eine Friktion am wirkungsvollsten. Das Vorgehen: Du spannst das Band so weit wie möglich, der Physio dehnt die Adduktoren, das wird je nach Kraft ca. 20 Sekunden klappen, dann eine Verschnaufpause. Dann wird das wiederholt, wieder Pause, usw., usw.. Am Ende des Behandlungstermins sollte der Abduktor möglichst völlig erschöpft sein. In dieser Form anfangs 1 Termin pro Woche, wenn der vermutlich aufkommende Muskelkater der Abduktoren nicht mehr auftritt, kann das Intervall dann auf 2 x pro Woche erhöht werden.

Diese Art der Behandlung kann durch zusätzliche Wärmeanwendung vor der Therapie garniert werden, - der zu erwartende Erfolg ist dann schneller da. Nochmals schneller stellt sich der erwünschte Erfolg ein, wenn Du mit dem Fußballspiel und -Training konsquent pausierst. Denn die Ursache einer Erkrankung muss abgestellt werden, wenn eine Therapie Erfolg bringen soll.

Weiter oben erwähnte ich "richtig dehnen" , dazu soviel: Es gibt immernoch zuviele Menschen die das Dehnen zu ruckartig ausführen und bis deutlich in den Schmerz hinein dehnen. So ala Turnvater Jahn mit viel Schmackes und Zack-Zack bis in den Schmerz. Beides ist kontraproduktiv. Der Muskel sollte langsam und schmerzfrei bis in die beginnende Spannung herangeführt werden. Das Empfinden er spannt - aber schmerzt noch nicht, ist gewünscht. In dieser schmerzlosen Spannung verharren, bis das Spannempfinden aufgehört hat. Das kann je nach Stärke der Verkürzung schonmal etliche Sekunden bis einige Minuten dauern, dafür ist der Muskel dann aber auch wirklich gedehnt und nicht nur auseinander gezerrt. Die Dehnung beginnt im Kopf: Wenn das Hirn durch das sanfte, dabei angenehme, Dehnen signalisiert bekommt, dass dem Muskel etwas Gutes geschieht, dann lässt die Spannung kopfgesteuert nach. Das ist erheblich schonender und vor allem nachhaltiger für den Muskel, als die zack-zack Vater-Jahn-Methode. Denn dabei wird eher eine stärkere Spannung im Muskel erzeugt, als Schutzspannung, - auch kopfgesteuert.

Gute Besserung wünscht Winherby

Hallo, falls Du bei den 5 Physiotherapeuten einer dabei war,bei dem Du ein gutes Gefühl hattest, solltest Du vorerst mit KG weitermachen. Da beim MRT nichts rausgekommen ist, wird es sich evtl um eine Verkürzung der Muskeln handeln. Der Krankengymnast kann Dir dann entsprechende Übungen zeigen, Dich dehnen ( so wie man es selber nicht hinbekommt) und auch massieren. Ein guter Physio kann da echt viel bewirken :)

Du solltest mal dein Hauptaugenmerk auf Dehnübungen legen. Das wäre auch das was die Physiotherapeuten mit dir machen sollten.

LG bobbys

Schon wieder Schmerzen im Knie (Patellasehne) - was soll ich tun?

Hi Leute, Ich bin männlich und 14 Jahre alt.Ich spiele Fußball seitdem ich 7 Jahre alt bin.Dann bekam ich Anfang Jänner die Diagnose Morbus Osgood Schlatter(Patellasehne).

Wer nicht weiß was das ist kann unter diesem Link nachlesen.https://de.m.wikipedia.org/wiki/Morbus_Osgood-Schlatter

Ich war bei 2 Orthopäden und einem "Sportarzt" und alle sagten das selbe:1 Monat komplett mit Fußball und Turnen in der Schule aufhören.Das hab ich auch brav eingehalten.

Dazu hab ich später noch ca. 20 Tage lang Pause gemacht und jeden zweiten Tag Kräftigungsübungen für den Oberschenkel gemacht. Als ich wieder angefangen habe zu trainieren kamen die Schmerzen zurück,aber ich dachte mir nur das es bald wieder aufhört. Meine Erklärung für die Schmerzen war das ich jetzt fast 2 Monate nicht trainiert habe und das mein Knie "überfordert" war.

Mittlerweile sind schon 8 Monate vergangen und ich weiß nicht was ich tun soll.Neben meinen beiden Knien(an der inneren Seite)ist auch so ein komischer Knorpel und ich hab Angst das ich eine Nekrose habe.

1.Könnt ihr mir bitte Tipps geben?Vielleicht Leute die das auch gehabt haben oder vielleicht sogar Ärzte.

2. Wenn ich röntgen gehe reicht das dem Arzt etwas zu erkennen oder brauch ich ein MRT oder noch etwas anderes?

3. Insider Frage:Könntet ihr mir vielleicht einen Arzt in der Nähe von Wien empfehlen. Vielen DANK im Voraus!

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Heilt ein Leistenbruch von alleine ab?

Ich habe einen kleinen Leistenbruch in der linken Leiste. Tasten kann ich ihn. Mein Arzt sagte, wenn er mir keine Probleme macht, dann muss ich auch nicht behandelt werden. Jetzt interessiert mich aber, ob er vielleicht von alleine wieder heilt?

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Schmerzen in der linken Brust beim Joggen

Hey,

Mein Name ist Manuel ich bin 16 Jahre alt und ich spiele Fussball. Ich habe beim Laufen bzw. Joggen immer so ein Stechen in der linken Brust. Wisst ihr vielleicht was das ist oder was ich dagegen machen könnte?

Danke im Vorraus :)

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Schmerzen/Müdigkeit bei beiden vorderen Oberschenkelmuskeln

Sehr geehrte Community

Ich bin gerade erst 21 Jahre jung und Fussball ist seit meiner Kindheit ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden. Jedoch habe ich seit ca. 4 Jahren Probleme mit meinen beiden vorderen Oberschenkel. Ich kann jedoch nicht genau beurteilen, ob es Schmerzen sind oder einfach Müdigkeit:

Vorgeschichte Mit ca. 16/17 Jahren hatte ich 4x Training unter der Woche und 2x Spiele am Wochenende. Das lag daran, dass ich bei den Aktiven und Junioren gleichzeitig spielen durfte. Nach einer Weile verspürrte ich wie kleine Krämpfe in den Oberschenkelmuskeln, wobei mein Trainer meinte, ich müsste besser/mehr Dehnen. Als dies nicht besser wurde, unterzog ich mich folgenden Diagnosen:

Diagnosen Sportarzt: Dieser meinte (Durch blosses Händeschütteln), meine Haut sei sehr feucht, womit er feststellte, dass ich viel zu viel Stress habe. Das war für mich nachvollziehbar, denn 6x Training, eine Freundin, Freunde und Famillie sowie eine Lehre, da muss man zugeben hat man Stress. Zudem hat er mir die Oberschenkelmuskeln massiert, wobei ich starke Schmerzen verspürrte, wenn er bloss einbischen mit dem Daumen reindrückte. -> Er hat mir geraten, dass fussballspielen vorläufig einzustellen und zudem Magnesiumtabletten zu schlucken, da er einen Mangel feststellte. Diesen Rat hatte ich auch befolgt. Physiotherapeut: mit ca. 19/20 Jahren, nach meiner Lehre, begann ich wieder Fussball zu spielen. Nach dem Konditionsaufbau etc. ging es dann zum ersten Spiel, welches für mich fatal war, weshalb ich zum Physiotherapeuten ging. Dieser meinte dann, dass meine Beine nicht gleichlang wären, wobei er mir Muskeln im Bereich Unterkiefer massierte und am Ende meinte, dass die Beine nun gleichlang sind??

Zur Zeit trainiere ich wieder bei den Aktiven. Das Problem besteht aber immer noch. Vor allem bei hohen Leistungen, wie Sprints etc. halten mich diese Schmerzen/Müdigkeit davon ab zu rennen. Aber auch im normalen Leben fallen mir paar Sachen schwieriger wegen den Oberschenkeln. Ich studiere zur Zeit Vollzeit, wobei ich sicherlich keinen grossen Stress mehr habewie zuvor.

Könnt Ihr mir hierzu helfen? Ich wäre euch dankbar für Ursachen und Lösungendes Problems und danke euch schon im Voraus.

Gruss Kristijan92

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Schultermobilität stark eingeschränkt?

Hallo,

Ich habe folgendes Problem. Mein Schulter bzw. meine Arme sind absolut ungelenkig, aber um zu erklären was ich genau meine hier die ganze Vorgeschichte (sorry, dass sie etwas länger ist; ich freue mich aber trotzdem über JEDEN Rat und bitte auch um diesen, da mich dieses Problem echt belastet):

Ich habe mit 16 Jahren angefangen im Fitnessstudio zu trainieren. Wie das in dem Alter so ist, ist man sturr und hört nicht auf die ''Älteren'' (Eltern usw.) man solle langsam machen oder auf Ärzte bei denen ich war, welche sagen ich muss unbedingt beweglicher werden. So trainierte ich fleißig vor mir her und hüpfte von dem einen Gerät zum nächsten. Als 18 Jahre alt wurde gab es wie ein Klick in meinem Kopf und ich wollte dieses stumpfsinnige Pumpenaufhören. So entdeckte Crossfit für mich. Und nun fing alles an. Nach 2 Jahren bin ich durch einen Trainer bei der Trainingsplanerstellung hingewiesen worden, dass ich ja nicht mal die Arme im Ansatz über den Kopf bekomme!! Somit wurde mir klar wie falsch ich davor Schultertraining usw betrieben habe (Hohlkreuz um die Arme mehr nach hinten zu bekommen).

Mir wurde klar, dass das nun ernsthaft ein Problem ist, was ich bekämpfen muss da ich jegliche Überkopfbewegungen im Crossfit brauchen werde! Ich war bis heute bei 2 Physiotherapeuten, einem olympischen Gewichtheber (Profi) und 1 Arzt... Ich habe seit 4 Monaten sehr stark an der Mobilität gearbeitet: Fazit bis heute: JEGLICHE Mobilität (Beine, Hüfte usw.) wurde besser AUßER die so sehr gewünschte Schulter :((.

Und nun das eigentliche Problem: Wenn ich versuche in eine Dehnung für die Arme (nach hinten) zu gehen fühle ich was ganz anderes als wenn ich meine Oberschenkel oder die Hüfte dehne. Dehne ich die Hüfte oder die Beine eben fühle ich wirklich ein Band was steif ist was sich aber ziehen lässt und nach par Minuten merke ich starke Erfolge. Bei der Schulter jedoch fühlt es sich wie eine art Blockade an an der ich einfach nicht vorbei komme. Wenn, dann muss ich mit sehr sehr viel druck arbeiten und dann kommt auch ganz schnell ein gefühlter schmerz "in" den Schultern.

Ich habe wirklich alles probiert was mir gesagt wurde von den Trainern, Physios (beispielsweise Behandlung durch Faszientraining, welches auch überall hilft nur nicht in den Schultern). Ich weiß einfach nicht weiter und bin verzweifelt... jeder sagt was anderes: Dein Latissimus ist verkürzt, deine Schultergürtel ist blockiert du musst dies und das tun... ich habe alles was man mir gesagt hat 4 Monate lang gemacht und es hat nichts geholfen :(

Ich bin über jeden Rat und jede Hilfe sehr dankbar!

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