Hallo,

nach der TEP OP justiert sich in der Regel der ganze Körper neu. Es kann zu Rücken, Knie & auch Fußschmerzen im Gelenk kommen. Hatte ich auch alles, so wie in der Reihenfolge beschrieben. Durch gezieltes Training kann man da viel machen. Am besten mal mit Ihrem Physiotherapeuten sprechen. Das Knie würde ich erstmal hintenan stellen. Falls die Arthroseschmerzen schlimmer werden ,würde ich erst nach ca 6 -12 Monaten was unternehmen. Müssen am Ende allerdings natürlich Sie entscheiden, weil keiner weiss, wie die Schmerzen bze die Schmerztoleranz ist... Da eigentlich fast jeder ziemlich lange mit der TEP OP wartet, haben sich Fehl und Schonhaltung entwickelt, welche durch die OP nicht über Nacht verschwinden. Vieles ist automatisch und vom Gehirn dann "abgespeichert" & das wurde uns ja - zum Glück ! - nicht operiert ;))

Grüße  Bea

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Hallo,

es kommt darauf an, wo Sie wohnen . Es gibt in Hamburg die Endoklinik, die ist ziemlich gut und auf den Austausch bzw Behandlung von TEP Infektionen spezialisiert.. Auch Heidelberg geniesst diesbezüglich einen guten Ruf.

Grüße  Bea

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Hallo,

ich habe auch eine Hüft TEP. Das Ziehen der Drainage ist nicht toll, aber auch kein Drama.In der Regel ist man nach der OP ja sowieso gut mit Schmerzmitteln " abgedeckt".

Wenn Du magst, kannst Du mal ins Deutsche Arthroseforum gucken,da gibt es viele Antworten u.a zum Thema rund um Hüft TEP :) wenn Du unter meinem Account (gleicher Nutzername) schaust, habe ich auch einen Erfahrungsbericht geschrieben.

Viel Erfolg und liebe Grüße  Simone

PS Bei Fragen kannst Du mich gerne persönlich anschreiben :)

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Hallo, das Vertauschen ist zwar ärgerlich, nun aber ja nicht mehr zu ändern.Jeder Zöliakiepatient reagiert anders auf Glutenzufuhr. Von daher musst Du selber entscheiden, ob Sport-oder nicht. Es könnte sein, dass Du plötzlichen Durchfall & Bauchschmerzen bekommst. Ich persönlich würde meinem Kind empfehlen, die Sportstunde ausfallen zu lassen. Aber wie gesagt, Du kennst Deinen Körper generell ja sicherlich besser.

Alles Gute Bea

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Hallo,

leider bist Du wohl an einen offenbar unerfahrenen Chirurgen geraten. Das Risiko für den durchtrennten Gesäßmuskel ist eigentlich bei einer Arthroskopie gering .Der Muskel wächst in der Regel von alleine wieder zusammen. Du solltest auf jeden Fall zur Krankengymnastik gehen. Dort werden Dir auch die richtigen Übungen gezeigt , die den Heilungsverlauf begünstigen können. Das dauert aber alles seine Zeit, so dass Du einiges an Geduld und "Arbeit" investieren musst.

Vielleicht schaust Du mal hier vorbei " Deutsches Arthroseforum"

LG und alles Gute  Bea

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Hallo,

Angst vor einem großen Eingriff ist ganz normal. Am besten Du besprichst alles mit dem Dich operierenden Arzt. Am besten machst Du Dir vor dem Gespräch eine Liste/Zettel, damit Du keine Frage in der Aufregung vergisst. Du selber kannst auch einiges tun, damit die OP gelingt. Wichtig ist, in Bewegung zu bleiben (trotz Schmerzen), damit Du nicht zu viel Muskelkraft verlierst, die Du für nach der OP dringend brauchst. Gut ist auch Physiotherapie in Kombi mit Geräten. Dein Physio kann Dir da sicher gute & spezielle Übungen zeigen .

Falls Du noch Tipps usw brauchst , kannst Du mich sehr gerne anschreiben :)

LG  Bea

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Hallo,

je nachdem in welchem Organsystem dieSakroidose verdachtsmäßig gestellt wurde, könnte  es evtl was mit der Bewegungseinschränkung zusammenhängen. Allerdings könnten auch andere Ursachen möglich sein. Bei Leistenschmerzen denkt man schnell an Hernien, oder auch die Hüfte.

Ich kann mich den anderen nur anschließen- am besten heute noch ins Krhaus. Am besten in das, wo Du gerade die drei Wochen warst :)

Gute Besserung  Bea

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Hallo,

am besten stellst Du die Creme in den Kühlschrank. Eincremen kannst Du Dich abends, und morgens evtl Reste vorsichtig mit einem Kleenextuch abtupfen, falls waschen nicht reicht. Dann hast Du das Problem mit den Flecken nicht.

Mit Urlaub solltest Du nochmal beim Hautarzt nachfragen. Evtl muss dann eine Cremepause eingelegt werden.

Durch direkte Sonneneinstrahlung zerfällt der Wirkstoff zu teilweise sehr giftigen Abbauprodukten (Dioxine), welche schon in Spuren toxisch sind.

Alles Gute Bea

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Chronische Analfissur ohne OP ausheilen lassen?

Hallo,

Seit ca 2 Monaten ist bei mir eine Analfissur aufgetaucht. Einen Monat nach Eintritt, bin ich beim Proktologen gewesen (späte Terminvergabe) und dieser hat mir auch solch eine diagnostiziert. Allerdings vermutet er stark, dass die Fissur wahrscheinlich chronisch ist, auch wenn er bei der "Teildarmspiegelung" keine chronische erkannt hat.

Er hat mir einen Analdehner mit DoloProsterine N Salbe verschrieben, die ich zum Gleiten an den Dehner auftragen sollte. Dies hat nach anfänglicher Besserung nach einigen Tagen alles schlimmer gemacht, weil die Wunde daraufhin immer wieder aufgerissen wurde, ohne dass ich das rechtzeitig gemerkt habe. Also habe ich die DoloProsterine durch einfache Nivea Creme ersetzt. Diese hat nämlich zum einen keine betäubende Wirkung, sodass ich den Dehner vorsichtiger einführen kann, zum anderen gleitet sie besser.

Nun ist fast ein Monat nach dem letzten Arztbesuch vergangen und ich kann den Dehner seit einigen Tagen ganz in den After einführen, ohne dass die Wunde wieder aufreißt (glaube ich). Seit den Tagen, habe ich beim Stuhlgang auch keine Schmerzen mehr. Allerdings habe ich heute wieder ein wenig Blut im Stuhl gehabt, was darauf hindeutet, dass die Fissur zumindest leicht aufgerissen wurde.

Meine Frage wäre, ob ihr anhand meiner Beschreibungen glaubt, dass die Fissur auch ohne OP komplett ausheilen kann, wenn ich den Dehner weiterhin einsetze, oder ob der Dehner bloß eine Linderung der Symptome hervorruft.

Seit einigen Tagen habe ich, wie gesagt, keine nennenswerten Schmerzen, wobei ich gelesen habe dass dies eher für eine chronische Fissur spräche. Dadurch dass der After gedehnt ist, kann es sein, dass die Schmerzen nur zusätzlich gelindert wurden, da der Stuhl nicht mehr so stark an die Wunde gerät. Ist evtl eine vollständige Heilung der Wunde ohne OP ausgeschlossen?

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Hallo,

ob die Fissur bei dir chronisch ist oder nicht, kann man "auf die Ferne" nicht wirklich beurteilen. Allerdings finde ich persönlich es etwas vorschnell, nach 2 Monaten von chronisch zu sprechen & über eine OP nachzudenken.Du solltest Dir eine Zweitmeinung einholen, evtl über eine "richtige" Darmspiegelung nachdenken.Wenn der Dehner Dir gut tut, benutze ihn ruhig weiter, gleichzeitig solltest Du Deinen Stuhlgang im Blick haben ( also lieber weicher), zB Leinsamen wirken stuhlauflockernd, Schoki & Bananen festigen ihn.Wenn u die Niveacreme im Analbereich verträgst- o.k, wäre jetzt sonst nicht meine erste Wahl. Mein Tipp:Erstmal die konservative Therapie weiterführen, Zweitmeinung, evtl Darmspiegelung

Alles Gute! Bea

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Hallo,

ja- die Mirena ist eine Hormonspirale. Ich habe sie schon sehr viele Jahre & komme sehr gut damit zurecht. Der häufige Nebeneffekt, dass es nach einiger Zeit zu keiner Blutung mehr kommt, war füt mich perfekt, da ich bei der Abbruchblutung bei Pillenennahme immer starke Schmerzen hatte.Die erste Spirale habe ich auch schon sehr früh bekommen, mit ca 20 Jahren, also noch vor den Kindern. Das schwanger werden war jedes Mal, nach Entfernung, kein Problem.

Es gibt wie immer positive & negative Erfahrungen. Einige sind generell gegen Hormone, andere haben zt "Fremdkörpergefühl". Letztendlich wirst Du es dann für Dich selber entscheiden, wie Du mit der Spiale klar kommst.

In der Regel wird 4 Wochen nach Einsetzen nochmal eine Ultraschallkontrolle gemacht. In dieser Zeit habe ich immer vorsichtshalber verhütet, muss man aber eigentlich nicht, da sofort Schutz besteht, wenn sie richtig sitzt. Danach steht einmal jährlich eine Ultraschallkontrolle an. Nach ca 5 Jahren steht dann der Wechsel an. Das erste Mal wird die Spirale meist während der Blutung eingesetzt, da dann der Muttermund dann weicher ist. Oder man bekommt ein Vaginalzäpfchen, welches man den Abend vorher einführt. Da ich sehr schmerzempfindlich bin, habe ich vor dem "Eingriff" immer noch Ibuprofen genommen.

Alles Gute & LG  Bea

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Hallo,

bisher gibt es noch zu wenige Studien zur Anwendung von Fosfomycin ( Wirkstoff von Monuril) in der Schwangerschaft, um Sicherheit und Wirkung zweifelsfrei zur beurteilen. Eine Anwendung sollte deshalb nur auf Anweisung des behandelnden Arztes erfolgen.

Fosfomycin geht in geringem Maße in die Muttermilch über. Eine Schädigung des Säuglings ist aber nicht bekannt. Dennoch sollte der Wirkstoff auch in der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) in der Schwangerschaft senkt das Risiko auf eine Präeklampsie. Zu diesem Ergebnis kommt eine systematische Übersicht in den Annals of Internal Medicine (2014 doi: 10.7326/M13-2844). Sie bestätigt die derzeitigen Empfehlungen zur niedrig-dosierten Therapie, die in einer aktuellen US-Leitlinie präzisiert werden.

Die Wirkung von ASS zur Prävention der Präeklampsie ist durch Studien gut untersucht.

Diesem gewissermaßen dreifachen Nutzen standen laut Henderson keine signifikanten Risiken für Mutter oder Kind gegenüber. Eine größere Studie beobachtete die Kinder bis zum Alter von 18 Monaten, ohne Auffälligkeiten in der Entwicklung feststellen zu können. Dies schließt zwar nicht aus, dass es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommt, an einem günstigen Nutzen-Risiko-Verhältnis ist aus Sicht der Forscherin jedoch kaum zu zweifeln.www.aerzteblatt.de/nachrichten/.../ASS-kann-Praeeklampsie-vorbeugen

LG  Bea

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Hmm, ich weiss nicht, seit wann Du nach Deinem Auslandaufenthalt wieder in Deutschland bist. Als erstes solltest Du Dich zeitnah wieder bei Deiner KK anmelden. ZB bei der, über die Du vorher über Deine Mutter mitversichert warst. Das ist keine Frage von wollen, sondern müssen, da es hier eine Versicherungspflicht gibt. Wenn Du "schluderst", wird es am Ende für Dich RICHTIG teuer.

Jetzt zu Deiner eigentlichen Frage: Du könntest Dir übergangsweise eine Salbe aus der Apotheke besorgen, die entzündungshemmend ist. Ich würde erstmal eine frei verkäufliche mit geringem Cortisonanteil mit 0,5% nehmen. Falls sich die Stellen entzünden, Du Fieber bekommst, wirst Du um einen (Haut)- Arzttermin nicht herumkommen.

Alles Gute!

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Hallo,

generell musst Du beim rasieren im Intimbereich sehr vorsichtig sein. Es kommt in dem empfindlichen Gebiet schnell zu Verletzungen, nach der Rasur zu Haarbalgentzündungen. In manchen Hautarzt & Gynpraxen wird die Haarentfernung mit Laser angeboten- frag da einfach mal nach. Ansonsten kannst Du gegen das vermehrte nachwachsen nichts machen.

LG  Bea

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Hallo,

die Wirksamkeit der Zinksalbe beruht zum größten Teil auf der antiseptischen (also desinfizierenden) Wirkung des darin enthaltenen Zinkoxids. Weitere Bestandteile der Zinksalbe haben eine große Wasseraufnahmefähigkeit, weshalb Zinksalbe einen austrocknenden Effekt hat. Von daher solltest Du die Salbe jetzt weglassen. Wenn sich dann die Kruste gebildet hat & die Stelle spannt, kannst Du eine von Deinen Cremes verwenden ( also bepanthen oder Calendula) .Wie schon von Mahut geschrieben, gibt es Herpes Patches. Die kann man auch auf den "frischen" Herpes, also die Bläschen, kleben. An machen Stellen ist das angenehmer, als gecremt rumzulaufen & auch unauffälliger, da dann Überschminkbar :)

Aber egal was man macht, Herpes dauert immer eine gute Woche.

LG  Bea

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Hallo,

eine Entzündung scheint es eher nicht zu sein, da es nicht schmerzt und nicht gerötet ist. Von daher kann man eigentlich auch einen Fremdkörper ausschliessen.Es könnte ein sogenanntes Fibrom sein. Am besten mal zum Hautarzt gehen. Es ist zwar nicht gefährlich, aber evtl für Dich an dieser Stelle störend & könnte dann entfernt werden.

LG  Bea

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Hallo,

die eingenommene Menge Ibuprofen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren ist abhängig vom Körpergewicht. Als Richtlinie gilt, dass pro Kilogramm Körpergewicht 30 Milligramm Ibuprofen pro Tag eingenommen werden dürfen.

Je nachdem, wieviel Du wiegst, kannst Du also evtl noch was nachnehmen. Das Zwiebelsäckchen ist eine sehr gute Idee. Am besten legst Du es auf eine Wärmflasche und dann das betroffene Ohr drauf. Falls das Trommelfell durch den Erguss dann aufgehen sollte ( weil Du schreibst "mein Ohr explodiert gleich), läuft das Sekret gleich raus. Ob Du ein Antibiotikum einnehmen, oder antibiotische Ohrentropfen nehmen musst, wird Dein Arzt entscheiden.

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Ziehen / Stechen im linken Hoden

Hallo an alle :)

Bin noch neu hier... Falls dies das falsche Forum für meinen Beitrag ist dann entschuldige ich mich schonmal im voraus.

Ich habe seit etwa einem Tag ein Ziehen / Stechen im linken Hoden welches ab und zu nach oben in den unteren Bauch ausstraht. Also so in richtung leiste wobei es noch einen Ticken mittiger ist. Dieses Stechen bzw Ziehen ist nicht immer da. Manchmal ist es fast komplett weg, manchmal zieht es wieder wie aus dem nicht blitzartig nach oben.

Ich denke mal eine Hodentorsion kann man ausschließen da die Schmerzen noch erträglich sind. Ich würde auch sagen das der Hoden nicht verdreht ist, fühlt sich normalliegend an.

Man könnte vielleicht sagen das die Stränge die oberhalb des Hodens verlaufen etwas dicker sind. Ich sehe jetzt auch keine Rötung wobei das bei mir schwieriger zu sehen ist da ich ein etwas dunklerer Hauttyp bin. Ich hab so das Gefühl das da, wo die "Stränge" die vertikal nach unten laufen auf die / den horizontal verlaufen, eine etwas angeschwollene Stelle ist. Also die fühlt sich etwas voluminöser an, so leicht "aufgeläht". Das lässt sich irgendwie sehr schwer beschreiben.

Ich würde sagen das die Schmerzen eher von irgendwelchen Strängen oder Bahnen kommen als direkt vom Hoden, bin mir aber nicht sicher.

Kennt jemand diese Symptome aus eigener Erfahrung und weiß was die Ursache dafür sein kann bzw ob es was ernstes ist? Ich überlege noch ob ich morgen zum Urologe gehen soll. Besuche beim Urologen sind jetzt nicht soo angenehm wenn man so jung ist wie ich :-( (18 Jahre)

Das Problem ist nur das ich ab Donnerstag 4 Tage im Urlaub bin und wenn die Symptome dann noch schlimmer werden wäre der Urlaub auch irgendwie hin weil man sich ja immer Sorgen macht. Ich möchte auch nicht unfruchtbar werden oder Krebs bekommen :-(

Ich hoffe mal mir kann hier jemand Rat spenden bzw. seine Erfahrungen schildern.

mfg :)

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Hallo,

falls Du heute die Möglichkeit dazu hast , am besten zum Arzt ( Urologen) gehen. Dein Problem könnte viele Ursachen haben, wie zB Hodentorsion & Krampfadern wie schon erwähnt, aber auch zB eine Nebenhodenentzündung. Dann bist Du auf der sicheren Seite & kannst den Urlaub geniessen :)

Alles Gute!

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Langzeiteinnahme von MCP Tabletten (ca. 3 Jahre). Risiken usw.?

Hallo,

ich bin neu und möchte mich an dieser Stelle herzlich Willkommen heißen und hoffe, dass mir hier der ein oder andere mit seinem Wissen und seiner Erfahrung weiterhelfen kann.

So... Angefangen hat es etwa im Sommer 2011. Mir war immer übel, ich musste häufig aufstoßen und musste teilweise 10 mal am Tag zu längeren Sitzungen aufs Klo, zwar mit Ergebnis, aber keinem befriedigendem und dazu starken Krämpfen im Bauchbereich.

Das ganze ging relativ lange, etwa ein Jahr, bis ich mir dachte das es keine Phase mehr ist, sondern wohl mein neuer, ständiger und äußerst lästiger Begleiter.

Bin dann zu meinem Hausarzt und er kam mir sofort mit MCP Tablettem 10 mg. 3 x täglich. Ok. Wurde besser. Nach Beendigung der 20er Packung gingen die Probleme wieder von vorne los... Also bekam ich dieses mal gleich eine 100er Packung. Die reichte mir dann immer genau einen Monat... und so ging es eben weiter, trotz der empfohlenen 5 Tage Therapiedauer.

Ich habe nach einiger Zeit für mein Empfinden heftige Nebenwirkungen bekommen (depressive Verstimmungen, Antriebsarmut, Blickkrämpfe, auffälliges hyperaktives Verhalten, einen enorm hohen Blutdruck, Sehstörungen, Atemdepression, Hände zittern, Krämpfe, Zitternde Lippen/Augenlider und vieles, vieles, vieles mehr). All diese Nebenwirkungen sind aktuell und heute schon, wie jeden anderen Tag auch, aufgetreten.

Habe dann versucht die Tabletten abzusetzen... ging nicht, wieder die Probleme mit dem Magen und Darm und allgemeines unwohles Befinden. So kann man nicht leben.

Nun hab ich es geschafft, die Dosis von teilweise 60 mg Metoclopramid tägl. auf 10 mg morgens runterzufahren und komme damit einigermaßen zurecht.

Nun aber meine Frage(n):

  1. Wie schaffe ich es, ganz von diesem Teufelszeug weg zu kommen?
  2. Besteht die Chance, dass die Nebenwirkungen durch Langzeiteinname wieder weggehen? Wie lange würde das dauern?
  3. Welche Alternativen zu MCP habe ich (Iberogast kann ich mir als Azubi nicht leisten).
  4. Kann ich meinem Arzt die Schuld in die Schuhe schieben, weil er mir die Tabletten ohne Warnung immer wieder verschreibt? Oder liegt die Schuld ausschließlich bei mir, weil ich sie mir ja immer wieder hole?
  5. Kann man bei mir von einer physischen oder psychischen Medikamentenabhängigkeit reden? Kann es nicht rational beurteilen.

Wenn jemand bis hierhin gelesen hat: Danke!

Wenn jemand Antworten auf eine, mehrere oder alle Fragen hat wäre ich sehr dankbar.

Grüße, RP

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Hallo,

ich kann mich @help4you nur anschliessen. Als erstes solltes Du einen Termin beim Gastroenterologen, evtl noch Proktologen machen. Es sollten unbedingt die Blutwerte kontrolliert, Stuhl & Urinproben genommen werden. Vielleicht steht auch eine Darm & Magenspiegelung an. Das alles kann aber NUR ein FA entscheiden, zu dem Du zeitnah gehen solltest. Die Dauer der MCP Einnahme sollte in der Regel 3 Monate(!) nicht überschreiten, von daher könntest Du das " Verschreibungswillige" Verhalten bei Deinem HA schon mal ansprechen, da meiner Meinung nach fahrlässig, wenn nicht nach der Ursache geforscht wird.  Allerdings solltest Du Dein eigenes "blindes Vertrauen" auch hinterfragen. Nach der von Dir langen Einnahme, könnte bereits eine Abhängigkeit bestehen. Hast Du ja auch selber schon bemerkt, da Du es ausschleichen musst, und nicht "einfach" absetzen konntest. Am besten die letzten 10 mg auch noch absetzen. Vielleicht nimmst Du erst noch 5 mg, dann ganz weglassen. Es ist wichtig, dass Du in der Zeit viel trinkst,am besten Magen/Darmtee und stilles Wasser. Parallel könntest Du noch zum Homöopathen gehen, da wirst Du ganzheitlich behandelt. Bei Deinen bereits bestehenden Nebenwirkungen sollte das Geld nur eine untergeordnete Rolle spielen,- Deiner Gesundheit zuliebe :) Ob alle Nebenwirkungen verschwinden, kann nur die Zeit bringen. 

Alles Gute!

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