Ständige Müdigkeit / Kopfweh / verschwommene Sicht / Gliedmaßen kribbeln - Kortison absetzen?

Vor einigen Monaten wurden bei mir Polypen diagnostiziert (starke Schleimbildung, gelegentlich Schmerzen im Ohr). Bevor er eine Operation vornimmt, wollte mein HNO diese mit Budesonid Nasenspray behandeln. Erst war es glaub ich ein Monat, mittlerweile verlängert auf insgesamt 3 oder sogar 4 Monate.

Seit einiger Zeit schlage ich mich mit schwerwiegenden Beschwerden rum, welche in der jüngeren Vergangenheit immer schlimmer wurden:

  • aktuell ständige Müdigkeit / Abgeschlagenheit (körperlich kaum Antrieb am Tag irgendwas zu machen, weniger Konzentration, nach 9/10 Std. Schlaf noch gerädert)
  • Gleichgewichtsstörungen, "schwarz vor Augen" wenn ich aus der Hocke komme o.ä., ein grundsätzliches Niveau an Schwindel
  • durch den Tag Wahrnehmung wie "durch eine Wolke"
  • sehr schnelles Einschlafen/Kribbeln von Körperteilen, insb. Gliedmaßen, also Armen und Beinen (Bsp: nur kurzes Ausstrecken eines Armes -> direkt Kribbeln, eine Person ein paar Minuten auf den Schultern tragen -> kann Hand gar nicht mehr bewegen
  • verschwommene Sicht, extrem "angestrengtes" Sehen, oft Blinzeln
  • gelegentlich Kopfschmerzen, "Drücken" im und auf dem Kopf
  • "unsauberer" und "schwieriger" Stuhlgang

Habe deswegen schon alles ausprobiert. Ausführlicher Gesundheitscheck beim Hausarzt, samt Blut etc: keine Auffälligkeiten, Blut ok, Schilddrüse ok, alles gut. Ernährungsumstellungen auch schon probiert. Bringen nix.

Erst jetzt bin ich auf das Nasenspray gekommen. Der Zeitraum, seit dem die Beschwerden schlimmer wurden, stimmt in etwa überein. Eine kurze Internetrecherche nach "Budesonid Müdigkeit" bringt übereinstimmende Ergebnisse (sanego.de).

Mein akutes Problem: Durch die ständige Abgeschlagenheit kriege ich im Alltag kaum mehr was hin schlafe ewig ohne je ausgeruht zu sein. In den nächsten drei Wochen stehen aber meine Klausuren an.

Mitte August wäre mein HNO-Termin zur Besprechung der Anwendung des Kortison. Was ich bisher sagen kann: das Nasenspray bringt keine wirkliche Verbesserung nach crica 3 Monaten Anwedung.

Nun zu meiner Frage: Wäre es "ok", das Nasenspray einfach ab heute Abend abzusetzen, ohne vorzeitige Rücksprache mit HNO? Vorher lieber in der Sprechstunde vorbeischauen und nachfragen? Ich verzweifle im Moment vollkommen und ringe nach jeder Möglichkeit, die Aussicht auf Besserung verspricht. Sonst irgendwelche Ideen, wie ich meine Probleme bessern könnte? Bin männlich, noch keine 20 Jahre alt.

Beste Grüße & vielen Dank im Voraus.

Kopfschmerzen Augen HNO Müdigkeit Nasenspray Cortison Gleichgewicht Polypen
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Ich weiß nicht mehr weiter, ständige Kopfschmerzen/gesichtsschmerzen hat jemand einen Anhaltspunkt wo ich suchen kann?

Hallo ich habe einen reizdarm habe laktoseintoleranz und histaminintoleranz, ernähre mich LI und HI arm und jedes mal wenn ich schlafen gehe wache ich mit Kopfschmerzen bzw schon eher gesichtsschmerzen auf. Es fühlt sich an wie eine nasennebenhöhlenentzündung doch ich darf mich auf keinem Fall hinlegen, stehen oder aufrecht sitzen ist am besten meine Nase schwillt dann meistens langsam ab und mir geht es besser. Diese Probleme habe ich auch erst seitdem ich einen reizdarm habe verschiedene Ärzte und HNOs konnten nichts feststellen auch ein Radiologe mit ct hat nichts gefunden. Meine internistin behandelt mich zur Zeit mit Probiotika, Milchsäurebakterien 9 verschiedene Stämme und verschrieb mir beclometason nasenspray das wie ich jetzt aber lese eigentlich für Allergiker ist. Als Nebenwirkungen stehen dort unter häufig candidose im Mund also ein Pilzbefall im Mund für mich als reizdarm Patienten würde das doch meinen tot bedeuten. Und als zweites verstehe ich nicht warum sich der Kopfschmerz erst im liegen bildet, es fühlt sich am als würde sämtliches Blut aus meinen Beinen in meine Nase laufen. Was gegen die schmerzen hilft ist aufrichten, Kaffee und sport. Verschlimmert wird es durch hinlegen und abschwellende nasensprays. Ein Allergietest gegen Milben wurde gemacht und negativ. Ich weiß nicht weiter könnte das mit meinem reizdarm zusammen hängen oder sind das zwei verschiedene Baustellen?

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Nasenprobleme beim Pfeifferschen Drüsenfieber.

Hallo. Ich bin 16 und bei mir wurde letzte Woche Dienstag das Pfeiffersche Drüsenfieber festgestellt. Ich hatte danach auch eine Mandelentzündung die heute wieder fast verschwunden ist. Ich fühle mich auch wieder einigermaßen gesund. Nur mein Problem ist meine Nase. Da ich keine Erfahrungen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber habe, würde mich interessieren, ob das mit den Nasenproblemen dann auch normal ist. Ich habe nämlich seit so ca. 1 Woche eine durchgehend verstopfte Nase. Das Problem hab ich versucht mit Nasenspray zu lösen, jedoch hat das nicht sehr viel gebracht. Ich muss ungefähr jede halbe Stunde meine Nase putzen und bis jetzt hatte ich immer gelblichen-, bis tieforangenen, zähen Nasenschleim. Wenn ich das Nasenspray eingenommen habe, kann ich zwar atmen, aber nur wenn ich so seltsam meine Zunge nach hinten drücke. Nachts atme ich normalerweise durch die Nase, doch seitdem ich das Nasenproblem habe, schlafe ich mit offenem Mund (sehr sehr unangenehm). Meine Mutter hat den Verdacht auf eine Nasennebenhöhlenentzündung, da ich aber keinen Druck oder Schmerzen in den Wangen oder auf der Stirn habe, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich dies habe. Ich habe nun öfters Ohrenschmerzen und ein ziehen im Hinterkopf wenn ich huste. Jetzt war meine Frage, hat jemand Erfahrungen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber und weiß, ob die Nasenprobleme damit zusammenhängen? Achja und zum Arzt will ich nicht gehen, da mir die Wartezeiten zu lang sind :D Danke im Vorraus :) Lg Eg

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Radiofrequenztherapie bei chronischem Schnupfen/Rachenschleim?

Hallo an alle,

Ich habe schon seit Jahren transparenten Glibber-Schnupfen (ich schreibe das so, weil Konsistenz und Farbe des Schnupfens ja auch wichtig sein könnten), besonders stark auf einem Nasenloch und zudem ständiges Räusperbedürfnis, es gibt auch immer etwas zum Hochräuspern, vermutlich ist es der Schnupfen, der eben auch in den Rachen übergeht. Ca. einmal im Monat kann ich zwei Packungen Tempo-Taschentücher vollschnupfen, dieser Schnupfen ist dann allerdings gelblich und hat nicht so eine Glibber-Konsistenzt. Allergietests brachten kein Ergebnis, mein HNO-Arzt meint nun, dass die Schwellkörper in meiner Nase wohl vergrößert seien und so den Sekretfluss behindern. Daraufhin nehme ich seit einigen Monaten ein Cortison-Nasenspray, was die Beschwerden zu ca. 70-80% gebessert hat, aber natürlich keine Dauerlösung ist. Nach Absatzen des Sprays und vollkommener Rückkehr des Schnupfens, hat er mir eine Radiofrequenztherapie für die Nase empfohlen, dabei werden die Schwellkörper verkleinert (worin er ja die Ursache des Schnupfens sieht). Ich habe mich nun im Internet etwas umgesehen und dabei herausgelesen, dass dieses Verfahren zumeist angewandt wird wenn der Patient nasensprayabhängig war, schlecht Luft bekommt (bekomme ich meines Erachtens nach nicht, finde es aber schwer zu beurteilen, da ich ja nur mein subjektives Luft-Kriegen-Empfinden kenne) oder Leute die schnarchen. Im Prinzip also alles andere Symptome als ich sie habe (ständiger Glibber-Schupfen/Rachenschleim).

Das hat bei mir natürlich die Frage aufgeworfen, ob die Radiofrequenztherapie wirklich das Richtige für meine Beschwerden ist?

Vielleicht kennt ja jemand Ähnliches und Danke fürs Lesen des Textes, noch mehr Dank natürlich für eine Antwort :)

Liebe Grüße

Caroli

Schnupfen HNO Nasenspray Schleim Schleimhaut
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Schmerzen Hals-Rachen nach Nasenöl/Nasenspray

Hallo zusammen,

ich leide bereits seit längerem an dauerhaften Schmerzen der Nasennebenhöhlen. Nachdem ich alles versucht habe, um das Problem in den Griff zu bekommen, entschloss ich mich auf Rat meines HNO-Arztes zu einer Operation der NNH, bei der Zysten entfernt wurden, und Fensterungen zu den Kieferhöhlen für eine bessere Belüftung angelegt wurden.

Der Druckschmerz über den KH verschwand relativ schnell, leider habe ich aber starke Schmerzen in der Nasenmitte/Nasenscheidewand. (2 Monate nach der OP) Mein Arzt hat mir ein Nasenöl und ein Nasenspray mit Dexpanthenol verschrieben, für eine Regeneration der Schleimhäute.

Leider brennt es aber nach Anwendung des Öles und des Sprays in der Nase. Schlimmer ist aber, dass der Rachen danach ganz stark brennt bzw. schmerzt. Es läuft bei der Anwendung (natürlich) auch immer etwas den Rachen hinunter. Dieser sieht dann auch entsprechend rötlich und wund aus.

Weiß irgendjemand, warum mein Rachen so empfindlich darauf reagiert ? Dass es in der wunden Nase brennt, scheint mir zumindest noch relativ "normal"... Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Rachen auf Nasensprays etc so reagiert hätte. Kann da noch ein anderes Krankheitsbild dahinter stecken ? Beispielsweise generelle Schleimhauterkrankungen, Pilze...etc ?

Ich hoffe jemand kann mir helfen ;) Vielen Dank im vorraus für jede Antwort!

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