Atkins Diät - ein paar Tage später schmerzhafter Harnverhalt und Blut im Urin. Zufall?

Vor einigen Wochen begann ich meine Atkins-Diät: keine Kohlehydrate mehr, nur noch Eiweiss und Gemüse und Salate. Das schlug sehr gut an: ich verlor schnell 8 Kg Gewicht in den ersten 10 Tagen (Ausgangsgewicht 133 kg). Doch am 4. Tag konnte ich in der Nacht nicht mehr pinkeln. Ich hatte schon öfter mal schmerzhaften Harnverhalt in den letzten Jahren, aber letztlich hat sich das binnen einer halben Stunde regeln können: durch Homöopathie, Brennesseltee, Kaliumchlorid, Akupressur u.a. Hausmittelchen. Doch diesmal konnte ich 5 Stunden lang nicht pinkeln und musste vor Schmerzen ins Spital wo mir ein Katheter gelegt wurde. Seither kam mit dem Urin auch jede Menge altes, geronnenes Blut heraus. Offenbar hatte so ein Blutgerinsel die Harnröhre zugesetzt, denn sobald der Krankenpfleger mir die Harnröhre mit Gleitmittel für das Katheter vorbereitete, kam schon das erste Blut heraus. Ohne dass eine Verletzung durch die Manipulation stattgefunden hätte. Später hat der Arzt gesagt, dass die Blutungen durch eine Verletzung durchs Katheter verursacht seien, das sei ganz normal so. Aber das ist in meinem Fall falsch beobachtet. Es ist auch ganz offensichtlich kein frisches Blut, sondern alte Ablagerungen. Ich habe eine vergrösserte Prostata, die in die Blase reingewachsen ist. - Hier wurde schon mal daraufhin gewiesen, dass eine vergrösserte Prostata durch Fettablagerungen zustande kommt: zu viel Kohlehydrate in der Ernährung. Insofern scheint ja meine Atkinsdiät den Abbau dieses Fettes eingeleitet zu haben. Oder? Der Arzt sah keinerlei Zusammenhang zwischen Ernährungsumstellungen und dieser Krankheit. Könnte dieser radikale Verzicht auf Kohlehydrate die Reinigung der Blase ausgelöst haben? Seit vorgestern habe ich Zinktabletten (das soll bei Prostata Adenomen helfen) eingenommen und zeitgleich hat die "Blutung" aufgehört, stattdessen nur noch goldgelber Urin. - Kann ich dann jetzt das Katheter entfernen lassen oder ist das Risiko noch zu hoch?

Eiweiß, Prostata
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Umstellung auf eiweißreiche(re) Ernährung - was beachten?

Etwas irritiert habe ich (56) meine letzten Laborwerte zur Kenntnis genommen. Das Gesamteiweiß liegt bei 5,2. Dieser Wert wurde zum ersten Mal ausgewiesen! Der Hausarzt ist der Meinung, das hätte keine Krankheitsrelevanz. Wie nicht anders erwartet, waren alle anderen Werte wie Cholesterin, LDL, HDL … im deutlichen Normbereich. Trotz meines starken Übergewichtes nehme ich für mich in Anspruch, mich anständig und ordentlich zu ernähren (und ich treibe Sport). Natürlich würde ich mich mit minus 10 kg noch wohler fühlen, aber nachdem ich mich in den letzten zwanzig Jahren ernährungstechnisch oft unter Druck gesetzt habe, bin ich froh, nunmehr den status quo akzeptieren zu können. (Außer dem Eiweißwert ist das Kreatinin leicht erhöht und die Vitamin-D-Versorgung unzureichend. Alles andere ist, wie gesagt, i.O.). Ich bin zwar keine Vegetarierin, ernähre mich aber insgesamt fett- und fleischarm (und komplett ohne Wurst), habe allerdings einen kleinen Hang zu „süßen Sachen“ entwickelt. Im letzten Vierteljahr habe ich mal wieder 5 kg abgenommen, was ich darauf zurückführe, dass ich ausgewogener esse (z.B. kochen am Wochenende). Ansonsten habe ich nichts geändert. Für mich ergibt sich der „Verdacht“ einer bereits längeren Zeit vorhandenen Eiweißmangelernährung. Was kann ich tun, um das wieder ins Lot zu bekommen, ohne dann in eine gefürchtete Cholesterin-Falle oder ähnliches zu stürzen? Ich kann ja nun nicht haufenweise Quark und Käse und Eier oder riesige Berge Fleisch zu mir nehmen. Vielleicht gibt es einen „Fahrplan“ für einen Eiweißaufbau? Dankeschön B_G

Ernährung, Blutwerte, Eiweiß, Mangel
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Eiweiß im Urin...Kommt mal vor?

Hallo!

Unser Kinderarzt ist der Meinung das es quasi normal ist das meine 5-jährige Eiweiß im Urin hat. Er will auf nichts eingehen.

Hintergrund: Ich teste ihren Urin regelmäßig zu Hause mit Sticks aufgrund von Anraten des Arztes im Krankenhaus. Meine Tochter war da mit Verdacht auf IgA-Nephritis weil sie sichtbares Blut im Urin hatte.Diagnostizieren kann man das nur per Nierenbiopsie laut Arzt. Nun hat sie aber kein Blut im Moment sondern seit nem guten Monat Proteine. Wir hatten fast ein 3/4 Jahr unauffällige Tests.

Ich denke dem Kinderarzt ist die Menge nicht genug. Das Negativfeld ist gelb. Dann wirds grünlich bis dunkelgrün. Meine Tochter ist dann bei Trace oder bei 30. Also ziemlich oft bleibt es nicht bei gelb/negativ. Nun besagt aber das Internet das bei gesunden Menschen kein Urin nachweisbar ist, vor allem nicht im Morgenurin. Verfälscht kann das Ergebnis sein wenn der PH Wert nicht stimmt. Das tat er aber bei ihr.

Der Kinderarzt schiebt das Ergebnis auf "Verunreinigungen des Tages". Meine Kleine hat noch nicht mal Ausfluss. Wenn ich sie Abends bade hat sie Morgens wieder -zumindest- "Trace"/Spur, im Urin. Er will jetzt nächste Woche einen Ultraschall machen. Er sah darin nie etwas Besonderes. Die im Krankenhaus sagten alles sei sonographisch ok bis auf echoreiche Nierenbecken beidseits. Das "bis auf" gilt bei unserem Kinderarzt als völlig normal.

Ich würde gern das sich nochmal ein Arzt aus dem Krankanhaus das alles anschaut, aber unser Kinderarzt findet doch alles normal..

Kann mir jemand dazu etwas sagen?

LG Shamrock

Blasenentzündung, Eiweiß, nieren, Urin, Protein
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Ernährung bei aktuter Gastritis?

Hallo,

sobald ich zu scharf esse, bekomme ich Magenprobleme und vor etwa einer Woche habe ich es leider übertrieben und eine zu große Menge an Chilli-Schoten direkt aus dem Glas zum Abendbrot gegessen. Einen Tag später habe ich ein starkes Drücken in der Magengegegend verspürt und wie man so schön sagt, hat es zwei Mal gebrannt -_- Meine üblichen Beschwerden nach zu scharfem Essen sind meistens nach ein oder zwei Tagen und spätestens nach dem zweiten Brennen erledigt. Dieses Mal leider nicht :(

Mittlerweile habe ich seit einer Woche Magenbeschwerden (nur Schmerzen nach dem Essen, kein Aufstoßen, kein Durchfall, kein Erbrechen), die teilweise wirklich nicht auszuhalten sind und war heute deshalb beim Arzt. Dieser hat mir Tabletten verschrieben, die die Produktion der Magensäure hemmen und mir zu Schonkost geraten, da er sich sicher ist, dass ich eine Gastritis in Folge des viel zu scharfen Essens bekommen hätte.

Jetzt meine Frage: Im Internet liest man teils sehr widersprüchliche Ratschläge darüber, was man denn nun essen darf und was nicht und ich bin ziemlich verunsichert. Beispielsweise wird auf einer Seite davon abgeraten, Tomaten, Hähnchenfleisch und Quark zu essen, und woanders werden Quark und Tomaten als sehr schonend beschrieben.

Meine große Sorge ist, dass ich durch die Schonkost viel Gewicht verlieren könnte :( Ich bin ein ziemlich sportlicher Typ und von Natur aus schlank und möchte so wenig Muskalmasse wie möglich verlieren. Habt ihr da Tipps, was ich in der Zeit essen könnte, um den Gewichtsverlust zu minimieren?

Heute habe ich mir schon Haferflocken gekauft, um mir daraus Haferschleim zu machen, da Haferflocken reich an Eiweiß und Kohlenhydraten sind. Gibt es noch mehr magenschonende Lebensmittel, die ich essen darf? Nach Möglichkeit mit viel Eiweiß?

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße!

Ernährung, Magen, Eiweiß, Magenschmerzen, Ernährungsumstellung, Magenschleimhaut
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