Die Frage lässt sich so wie sie gestellt wurde, nicht so einfach beantworten.

Es gibt dutzende verschiedene Einlagenarten, die unterschiedliche Abmessungen haben. So können hochwertige Kunststoffeinlagen in jedem Schuh getragen werden, der auch ohne Einlagen gut passt. Man muss also nicht darauf achten, dass die Innensohle herausnehmbar ist.

In Hausschuhen oder Sandalen, die hinten im Fersenbereich offen sind, müssen feste Einlagen eingebaut werden, weil lose Einlagen nach hinten herausrutschen.

Wer die "billigen", meist langsohligen Sanitätshauseinlagen aus Weichschaum oder Kork- Leder bevorzugt, der muss allerdings schon genauer hinsehen, welche Schuhe geeignet sind.

Gerade bei jungen Damen sollte man darauf achten, dass Einlagen und Lieblingsschuhe im Einklang stehen. Stoffschuhe wie Chucks etc. sind auch mit Einlagen kein Problem.

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Bei einem Erwachsenen je nach Sportart, Häufigkeit und Einlagenmaterial nach ca. 5-8 Jahren. Oft sind auch nur die Bezüge verschlissen und man kann dann die Einlagen sehr kostengünstig aufarbeiten lassen.

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Hallo!

Dieses Gerücht ist genau so falsch, wie das mit den Pilzen, die man nicht mehr aufwärmen darf.

Darüber, wie sich solche falschen Gerüchte über die Jahre immer weiter verbreiten, kann ich mich wirklich nur wundern. Unvorstellbar,- wären es Tatsachen, dann wäre es ja gut, aber so?-

Es ist allerdings eine Tatsache, dass dieses "Fußbett" keinen sonderlichen Einfluss auf die Füße hat. Man nennt die Biolatschen zwar Gesundheitsschuhe, aber das ist Unsinn.

Beweis: http://www.fussgesundheit.info/pronationsschuhe.htm#Birkis

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Dieses Phaenomän taucht recht häufig auf,- ich kenne das aus eigener Erfahrung als Kind und Jugendlicher, sowie aus der täglichen Praxiserfahrung von anderen Betroffenen.

So lange man noch jung ist, erkennt man weder auf Röntgenbilder noch im MRT eine negative Veränderung im Knie. Oft werden die betroffenen Patienten als Simulanten hingestellt,- "der will sich ja nur vor dem Sport drücken" hatte sich meine Mutter von einem renomierten Facharzt angehört...

Das Problem mit den Knien ist eigentlich bei den meisten Patienten ganz einfach zu erklären: Die Beinstatik und / oder das Gangbild bzw. Abrollverhalten der Füße ist nicht okay.

Bei Mädchen und bei sehr häufig bei aktiven Fußballspielern (ist wirklich so) sieht man recht häufig einen Innengang, sehr oft in Verbindung mit Knick- Senkfüßen. So wird über den Unterschenkel ein Schrägdruck gegen das Knie ausgeführt und das führt zu Schmerzen. Bei mir selbst war es Knick- Senkfüße (2mm bis zum Plattfuß) die zu den Kniebeschwerden geführt haben. Mit speziellen Einlagen habe ich das Problem dann letztendlich gut in den Griff bekommen,- leider habe ich etwas zu spät mit dieser Einlagentherapie begonnen, so dass sich schon eine Arthrose entwickelt hatte. Darum empfehle ich heute immer wieder allen Eltern, es bei ihren Kindern nicht so weit kommen zu lassen. Es reicht nicht aus, wenn man sich irgendeinen Kassenorthopäden sucht und die Probleme vorträgt. Man muss sich einen Orthopäden oder Therapeuten suchen, der sich mit das Thema Füße > Beine > Knie zu seinem Fachgebiet gemacht hat. Die Untersuchungszeit (ohne Wartezimmer und Röntgen usw.) dauert immer mehr als 20 Minuten,- der Kassenarzt hat nur um die 3 Minuten!

Aus zahlreichen Fernsehberichten wissen wir, warum so oft geröntgt wird...

Kurz um: Schicke die Freundin zu einem Spezialisten,- wahrscheinlich muss sie dafür selbst ein paar Euro in die Hand nehmen.

Viel Erfolg!

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Hallo,

Senkfüße und auch Plattfüße können niemals "auswachsen"! Es handelt sich hierbei um kein Fehlwachstum und auch um keine Krankheit. Senkfüße sind einfach nur eine Muskelschwäche und Muskeln müssen trainiert werden, damit sie stark werden.

Um die Fußmuskulatur zu stärken, ist alltäglich Gymnastik Pflicht. Dazu werden beim Fußverfall über 20% auch maßgefertigte Schuheinlagen benötigt, die in allen Schuhen getragen werden müssen (auch in Hausschuhen und Sandalen). Für den Sport gibt es Extra Einlagen!

Sind es wirklich schon Plattfüße und ist das Gewölbe auch im entlastetem Zustand nicht in der "Brückenform", müssen Korrektureinlagen her, die den Fuß in die natürliche Form bringen.

Vor einer OP kann ich nur dringend abraten! Die Ursache des Fußverfalls, die Muskulaturschwäche kann man nicht weg operieren! Dennoch ist die Anzahl an unnötigen Operationen seit etwa 2008 stark angestiegen,- Tendenz steigend!

Gerne werden heute Weichschaumeinlagen verschrieben, die für eine Fußkorrektur nicht geeignet sind. Später ist damit das Alibi für die OP gegeben.... (Man verdient sehr gut daran...). Auf www.kinderbeine.de bekommt man mehr Infos zum Thema !

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Es kommt ja ganz darauf an, was die Ursache für die Probleme ist.

Fast immer sind es vernachlässigte Knick- Senkfüße, die zu Beschwerden in der Achillessehne (oft auch am Wadenbein und Knie) führen.

Der Knickfuß braucht eine ordentliche, feste Führung. Die Einlagen müssen also stabil sein und unten (innen) einen Supinationskeil drunter haben, der das Einknicken verhindert oder zumindest mindert.

Seit Jahren beklage ich, dass man heute immer mehr auf die billigen Weichschaumeinlagen übergeht. Diese Dinger sind im Einkauf billig und machen der Ausgabestelle kaum Arbeit.

Ordentliche Knick- Senkfußeinlagen sind sehr teuer, weil allein schon die Anfertigung manchmal mehr als 1,5 Stunden Zeit kostet. Das bedeutet, für ein Patient ist dann ein halber Arbeitstag weg (man braucht ja mehrere Paar Einlagen).

Was und wen soll man glauben, wenn man sich selbst nicht auskennt?- Die Frage beantwortet man sich selbst, wenn man sich die Bilder auf http://www.plattf/a>sse.de/einlagen.htm anschaut. Dort werden Einlagen für junge Menschen gezeigt - für besonders Alte und Diabetiker sind die Tipps + viele Einlagenmodelle aber nicht grundsätzlich geeignet!

Junge Menschen erkennen eventuell die eigenen Füße und Einlagen in den Bildern wieder. Das durchaus auch schädliche Einlagen für Knickfüße herausgegeben werden, ist heute Standard....

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Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass man auch Kindern Birkis kauft. Wegen der Zehenspreizer und der Pelotte, muss man aber ganz genau hinschauen, ob der Fuß auch reinpasst, ansonsten kann das bei Kindern schnell zu Problemen führen!

Das Fußbett ist ansonsten eigentlich unerheblich, weil ein gesunder Fuß damit sowieso nicht beeinträchtigt wird. Nur wer Senkfüße hat, spürt am Birki die Innenkannte im Gewölbe. Das ist eine sehr wirkungsvolle Verkaufshilfe, weil bekanntlich die Hälfte der Kinder und über 70% der Erwachsenen in Europa Senkfüße zu beklagen haben.

Dieses Birkenstock- Fußbett ist allerdings zur Fußkorrektur überhaupt nicht geeignet!

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Wer "gesunde" sprich kräftige Füße hat, kann gut und gerne FlipFlops tragen. Wenn die ganz billigen für 2,99 € bevorzugt werden, dann müssen sie allerdings nach wenigen Tagen in die Tonne,- sobald die Sohle krumm wird.

FlipFlops, die um die 20,--€ kosten, sollten mindestens einen Sommer überstehen.

Wenn die (gesunden) Füße in FlipFlops schmerzen, dann ist es eher eine Überanstrengung in der Zehenpartie. Die Zehen greifen auf natürliche Weise und das ist nicht schlecht, sondern gut! Nur Baruß laufen ist besser. Wer sonst immer nur mit festem Schuhwerk unterwegs ist, wird sogar nach ein paar Stunden Spaziergang barfuß am Strand diesen Muskelschmerz verspüren.

Wer Senkfüße mit mehr als 20% Gewölbeinstabilität zu beklagen hat, also mehr als die Hälfte der Stadtmenschen, sollte sich entweder günstige Gewölbekeile in die Flipflops einkleben lassen (das kostet bei Senkfüßen um die 20,--€ und bei Spreizfüßen um die 10,--€). Es gibt auch FlipFlops aus der Orthopädiefabrik, die allerdings knapp 200,--€ kosten.

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Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass nur Frauen schiefgedrückte Großzehen mit Ballenbildung bekommen oder nur Männer, die viel zu enge Schuhe tragen.

Tatsächlich verhält es sich so, dass die schiefen Großzehen im Laufe des Lebens beim Abrollen entstehen. Wenn etwa bei kindlichen Knick- Senkfüßen mit Außengang nach dem 4. Lebensjahr nichts unternommen wird, kann man genau beobachten, wie sich die Zehen von Jahr zu Jahr mehr verkrümmen. Das Geschlecht macht dabei keinen Unterschied,- selbst wenn manche Frauen etwas schwächere Knochen haben!

Problematisch wird es dann, wenn die Füße bzw. Zehen schon von vorn herein etwas in Schieflage geraten sind und dann zu enge und hochhackige Schuhe getragen werden, was vorwiegend von manchen Damen gemacht wird, die verkrüppelte Füße und den schiefen Rücken toll finden...

Ansonsten gilt: Wer "gesunde" Füße mit natürlichem Gang hat, kann auch mal für ein paar Stunden enge Schuhe tragen. Ein paar Ausgleichsübungen danach reichen dann aus.

Wer bereits den Außengang mit schiefen Großzehen und gar erste Anzeichen der Ballenbildung hat, sollte auf das Schuhwerk achten und den Gang so schnell es geht korrigieren!

Insbesondere Eltern sind hier in der Verantwortung, weil ihre Kinder nur einmal im Leben wachsen....

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Grundsätzlich stimmt es nicht, das Frauen häufiger den Hallux-Valgus bekommen als Männer. Der Hallux-Valgus (schiefgedrückte Großzehe oft mit übermäßiger Ballenbildung) wird durch ein falsches Abrollverhalten erworben,- immer dann, wenn die Füße über die Großzehen abrollen.

Man sieht schon bei 10 Jährigen Kindern, wie sich die Füße später entwickeln, denn bereits in diesem Alter werden die Zehen schief getreten und im Laufe der Jahre wird´s unansehnlich.

Nur wenige Eltern achten auf die Entwicklung der Füße und Beine, in den Schulen wurde die Vorsorgeuntersuchung gestrichen, so dass es von Jahr zu Jahr mehr Leute mit schiefen Zehen gibt, obwohl es so einfach ist, dieser Fehlstellung vorzubeugen.

Die "richtigen Damen", die permanent mit Laubpieksern herumlaufen, tun noch den Rest dazu, indem die Füße vorwiegend im Vorderbereich (über-)belastet werden und dazu werden sie fest eingeengt. Nach einigen Jahren haben sich diese Damen die Krüppelfüße angelaufen und sind dann erstmal stolz darauf. Erst wenn die Schmerzen unerträglich werden, wird gejammert und auf bessere Schuhe umgestiegen.

Allerdings handeln auch viele "normale" Frauen und Männer erst viel zu spät und warten ab, bis die Zehen besonders schräg stehen und der Vorfuß schmerzt.

Dank dem www bräuchte es überhaupt nicht mehr soweit kommen, denn es gibt neben der Werbung auch wirkliche Abhilfe,- etwa Seiten, die den Eltern genau und in einem normalen Deutsch erklären, was man ab dem Wiegenalter beachten kann, damit sich keine Senkfüße und damit die krummen Zehen bilden.

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Hallo,

die Knorpelabnutzung in den Kniegelenken hat eine Ursache und diese abzuklären und dann abzustellen, ist erstmal wichtiger als die Behandlung.

Für die einfache Kassenarztbehandlung gilt das nicht so ganz, weil die Kassen eine ordentliche Untersuchung nach den biologischen Grundsätzen nicht bezahlen! Es wird nur der "Ist- Zustand" direkt am Knie untersucht und dabei wird selbstverständlich (vor allem aus wirtschaftlichen Gründen) zunächst geröntgt. Sehr gerne wird auch zur Operation des Knies geraten,- wie eingehend erwähnt bleibt die Ursache außer Acht gelassen und darum treten die Knieprobleme dann auch nach relativ kurzer Zeit nach der OP wieder auf.

Anders dürfen die Therapeuten arbeiten, die quasi die Heilpraktiker für Fuß- und Beinstatikbeschwerden sind. Hier werden die biologisch logischen Zusammenhänge als Grundlage für alles weitere betrachtet.

Für Kniepatienten bedeutet dieses, dass ein besonderes Augenmerk auf die Fuß- und Beinstatik gerichtet wird. Zu mehr als 90% wird hier die Ursache für alle Knieprobleme gefunden, die dann direkt abgestellt werden kann.

Es dauert nach Beginn der Therapie dann etwa noch zwei bis drei Wochen, bis die zu Schmerzen führende Entzündung im Knie vollständig abgeklungen ist. Anschließend macht der Sport wieder Spaß,- und das für ganz viele Jahre.

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen diese Therapien nicht, obwohl sie wesentlich erfolgreicher sind, als die übliche Kassenarztbehandlung. Dazu ist die Therapie um ein vielfaches billiger, als die Kassenarztbehandlung mit Röntgen, MRT, OP etc.

Logik hat eben in Bürokratenhochburgen nichts zu suchen....

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Hallo,

ob man bei Senk- Spreizfüße überhaupt Einlagen braucht, hängt vom Alter und vom Grad des Fußverfalls ab. Dabei spielt auch das Gangbild eine sehr entscheidene Rolle. Aus diesem Grund achtet man bei der Untersuchung auch ganz genau auf das Gangbild und dem Abrieb der Schuhsohlen.

Kommt man nach der Diagnose zum Entschluss, das eine Einlagentherapie sinnvoll ist, dann wird das psychomotorische Verhalten der Fußmuskulatur bei der kombinierten Therapie mit Gymnastik und Einlagen darüber entscheiden, wie lange Zeit am Tag Einlagen erforderlich sind.

Beispiel junger Mensch mit 17 Jahren: Gehen wir vom schlimmsten aus und stellen uns teilkontrakte Längs- und Quergewölbe vor, die bei Belastung einen Einbruch von mehr als 70% aufweisen.

In diesem Fall sollte zunächst die natürliche Form der Fußgewölbe hergestellt werden. Dazu verwendet man verschiedene Korrektureinlagen, die den ganzen Tag über getragen werden müssen. Es gibt für die Hausschuhe und für den Sport verschiedene Einlagen.

Nach etwa 15 Monaten sind die Füße in einer normalen und natürlichen Form gebracht worden und fortan geht es darum, die Muskulatur zu festigen. Dazu verwendet man dann ein anderes Einlagenmaterial, welches von den Stützeigenschaften her der gesunden Fußmuskulatur sehr nah kommt.

Zusammen mit der Fußgymnastik erreicht man so, dass sich die Muskulatur festigen kann und das Längsgewölbe sich von allein trägt.

Selbstverständlich funktioniert das nicht mit den üblichen "Kasseneinlagen" aus Weichschaum oder Kork-Leder und eine 2,5 Minuten Kurzuntersuchung reicht auch nicht aus. Man sollte schon zum Spezialisten gehen, um eine gute und funktionierende Therapie zu bekommen.

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Hallo,

die Frage lässt sich ganz einfach durch die folgenden drei Punkte beantworten:

  1. Schuhverkäufer sind zum verkaufen da. Die Laufbänder sind ein Mittel zur erheblichen Verkaufsförderung! In diversen Tests haben wir festgestellt, dass die Mehrheit der Schuhverkäufer "nach Plan" vorgehen, aber vom Fuß kaum Ahnung haben. (Neue Testkäufer werden im Moment für den Bereich Kiel gesucht)

  2. Was der Orthopäde und Sportmediziner in dem erwähnten Beitrag von sich gegeben hat, ist nur eine ganz allgemeine Aussage. Nicht jeder Schuh ist grundsätzlich geeignet oder ungeeignet. Die Füße der Menschen sind unterschiedlich,- sehr oft sogar die eigenen beiden.

  3. Weil die Füße unterschiedlich sind, gibt es keine Schuhe mit Fußbetten, Senkfußkeilen (heute Pronationsstütze genannt), die unbedingt richtig passen (siehe Bild Birki Fußbett nebenan).

Tipp: Bevor man einen Beinintensiven Sport wie Joggen, Fußball, Tennis etc. aktiv betreibt, sollte man die 20,-- bis 40,-- € für eine ordentliche Fuß- und Beinstatikuntersuchung ausgeben (das ist leider keine Kassenleistung). Diese Untersuchung sollte von einem auf Füße und Beine spezialisierter Arzt oder Therapeuten durchgeführt werden!

Werden Fußschwächen oder Beinstatikprobleme erkannt, werden direkt entsprechende Maßeinlagen auf die Füße und Schuhe abgestimmt angefertigt oder entsprechende Keile oder Pelotten.

Diese Investition ist doppelt sinnvoll, weil a). zahlreiche Folgebeschwerden vermieden werden können und b). der Schuhkauf erheblich billiger werden kann und die Schuhe oft sehr viel länger in Form bleiben (etwa bei Knick- Senkfüßen).

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Es ist wahrscheinlich aber wissenschaftlich nicht genau nachgewiesen, dass Kinder unbedingt die Fußschächen der Eltern "erben".

Wahrscheinlich ist aber, dass die Eltern, bei denen in der Kindheit die Füße vernachlässigt wurden, ebenfalls so reagieren (reagiert haben). Auf kinderbeine.de sind alle wichtigen Dinge zum Thema Senkfüße, Gangbild etc. aufgeführt.

Der Film zeigt, was zu beachten ist, damit sich Kinderfüße (und damit verbunden die Beine) natürlich und gesund entwickeln können.

http://www.youtube.com/watch?v=mb4Vw8z7N4Y
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Hallo,

wenn der Orthopäde Einlagen verschreibt, dann ist (im Regelfall) eine Fußschwäche zu verzeichnen,- überwiegend Senk- Spreizfüße.

Bei den "Sporteinlagen" kommt es darauf an, aus welchem Material sie sind und wie die Ausformung ist. Sehr sehr gerne werden einfache Weichschaumeinlagen ausgegeben, die zwar als Maßeinlagen bezeichnet werden (dürfen), aber mit Maßanfertigung nichts zu tun haben. Es handelt sich um Fabrikware, die im Sanitätshaus von unten etwas angeschliffen werden, um der "Handwerkskunst" gerecht zu werden. Beim Knickfuß können solche einfachen Einlagen sogar zu weiteren Schäden führen,- dennoch werden sie mancherorts gerne verschrieben. Stufe 2 ist dann die OP...

Dann gibt es Sporteinlagen, die einen stabilen Kunststoffkern als Basis haben und exakt nach den Gipsfußmodellen des Sportlers angeformt werden. Die Anformung ist auf den Fuß und auch auf die Sportart ausgelegt. Die Schuhe dienen als Vorlage für die Einlagen. Ggf. wird im Schuh noch eine Verstärkung eingebaut.

Die Investition (Komplettpreis ohne Rezept je nach Modell zwischen 100,--€ und 160,--€) lohnt sich auf jeden Fall, weil mit solchen Einlagen nicht nur der Ist- Zustand der Füße verbessert wird, sondern dazu auch noch die statikbedingten Knieprobleme usw. ausbleiben. Solche Einlagen (auch goSportive genannt) halten viele Jahre.

Viele Leute, die heute zwischen 25 und 40 sind und wegen Fuß- und Knieproblemen ihren Sport nur noch anschauen können, hätten früher gerne etwas Geld in die Fuß- und Beingesundheit investiert...

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Hallo,

bietet Euer Verein keine Vorsorgeuntersuchung der Beine an?- (Bei guten Vereinen,- vor allem in Profivereinen ist das Pflicht, weil die Beine der Spieler das Kapital des Vereins sind).

Aus der Ferne heraus kann man selbstverständlich nur eine grobe Vermutung als Ursache der Beschwerden nennen. Meine Erfahrungswerte lassen auf einen Innengang und /oder ein durch Knickfüße verursachtes Statikproblem schließen. Wegen dieser Beinstatikschwäche kommt es zu einem Überbelastungsproblem im Knie,- betroffen zunächst insbesondere die Sehnen, später folgen die andren Probleme, sofern man die Beinstatik nicht therapiert.

Das genannte ist in der Hitparade der Beinprobleme von Fußballspielern ganz weit oben.

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Hallo Kara,

die Diagnose klingt toll,- oder?-

Auf gut Deutsch bedeutet das, dass es zu Verschleißerscheinungen gekommen ist, die nun (gewinnträchtig) operiert werden sollen.

Problem: Durch die OP kann die Ursache für den einseitigen Verschleiß im Knie nicht behoben werden!

Ich kann auf meiner eigenen Erfahrung berichten und auch aus der beruflichen. Wären mir vor meiner OP die ganzen Umstände und Zusammenhänge bekannt gewesen, hätte ich die OP niemals durchführen lassen! Stattdessen hätte ich direkt die Ursache für die Abnutzung in den Knien verhindert - die Ursache ist fast immer ein Problem mit der Beinstatik (Knick- Senkfüße).

Hier ein Tipp: http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/knieprobleme-trotz-meniskusoperation

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Hallo, "dr.hans" hat recht. Eine Diagnose sollte schon da sein, sonst kann man nur Grundsätzliches schreiben, was nicht unbedingt im Gieskannenprinzip zu verwenden ist.

Meine Erfahrungen (ü. 30 Jahre) zeigen immer wieder, dass es in der klassischen Orthopädie bei der Behandlung von "gewachsenen" Knieproblemen üblich ist, dass nur der Ist Zustand therapiert wird und die Ursache, die zur Entstehung der Knieprobleme führte, außer Acht gelassen wird. In der Regel (ü.80%) führt eine Fehlstatik zu Kniebeschwerden.

Junge Menschen sind nach etwa ein bis zwei Wochen beschwerdenfrei, wenn man die Statikprobleme (überwiegend Knick- Senkfuß) einfach beseitigt,- bei älteren Menschen dauert es oft ein paar Wochen länger.

Leider können sich Kassenärzte meist nicht die Zeit für eine ordentliche Untersuchung der Beinstatik nehmen (ca. 20 Minuten). Ein spezialisierter Privatarzt (etwa Dr. Meerettig in Berlin) oder Therapeut können im Regelfall besser und in endeffekt preisgünstiger helfen!

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Das, was man heute "orthopädische Einlagen" nennt, soll ein halbes Jahr lang halten,- danach zahlen die Kassen neue.

Der überwiegende Teil der heute verabreichten "orthopädischen Einlagen" wird in Einlagenfabriken aus billigem Weichschaum oder Kork gefräst,- beim Fersensporn wird einfach ein Loch eingefräst oder gebohrt, welches mit Polster ausgefüttert wird. (Solche Einlagen sind oft als kontraproduktiv zu bezeichnen, weil sie nur den Sporn entlasten und die Ursache nicht abstellen).

Was früher (bis Mitte der 80ér Jahre) als "orthopädische Maßeinlage" bezeichnet wurde, heißt heute "Therapie- Einlage". Diese Einlagen halten rund 5 - 10 Jahre und werden individuell nach dem Gipsfußmodell des Patienten angefertigt. Auch die bevorzugten Schuhe können dabei berücksichtigt werden.

Mit diesen Therapie- Einlagen soll erreicht werden, dass sich der Sporn auf natüriche Art wieder zurück bildet,- quasi so wie er entstanden ist (fast immer durch einen zu starken Zug der Mittelfußsehne). Die Erfolgsquote liegt bei mehr als 95%! Für manche Menschen ist die Eingewöhnungszeit jedoch sehr unangenehm,- was bei einfachen Kasseneinlagen nicht der Fall ist.

Man kann schon ab dem 12. Lebensjahr feststellen, ob das Kind 30 oder 40 Jahre später das Fersenspornproblem bekommt. Leider interessiert es die meisten Eltern nicht,- bzw. die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ignorieren die Fußprobleme einfach (weil die Schmerzen noch ausbleiben)....

Salopp gesagt heißt das: Wer einen Fersensporn zu beklagen hat, ist selbst schuld. Man sollte nun gegenüber den eigenen Kindern und Enkeln so fair sein und die paar Euro für eine Vorsorgeuntersuchung berappen (das ist leider keine Kassenleistung). Neben dem Fersensporn können auch die meisten Knieprobleme vorzeitig erkannt werden (ich erwähne diese, weil sie häufig vorkommen).

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Jede Art von Fußgymnastik ist gut (für Jedermann). Auf dem Balancebrett soll das psychomotorische Verhalten, sprich die Ansteuerung der Muskulatur anregregt werden. Ich gehe davon aus, dass bei der Untersuchung im Extrem Belastungstest festgestellt wurde, dass die Muskeln nicht normal ansprechen.

Die Therapie- Einlagen für den Plattfuß werden in unterschiedlichen Stufen verabreicht. Zunächst fertigt man Vollkorrektureinlagen, die den kontrakten Senkfuß in eine Normalform führen (das dauert je nach Alter und Festigkeit der Sehnen und Bänder zwischen einem halben und drei Jahren). Die dazu gehörenen Einlagen gibt es für die Freizeitschuhe, Hausschuhe und ggf. für den Sport und Beruf.

Später, wenn der Fuß sich aufgerichtet hat und dem Gegendruck der Einlagen stand hält, wird zunächst ein Paar Einlagen dazu genommen, die die Fußmuskulatur stundenweise animiert. Nach und nach wird die Tragezeit der Vollkorrektureinlagen reduziert und die der "Endeinlagen" erhöht. Gymnastik muss aber weiter betrieben werden.

Die notwendige Konsequenz vorausgestzt, wird das Thema Plattfüße so in einigen Jahren vergessen sein. Desto früher man mit der Einlagentherapie beginnt, um so schneller erkennt man die Erfolge. Die Füße eines 3 Jährigen festigen sich schneller, als die eines 13 Jährigen,- die eines 15 Jährigen schneller als die eines 25 Jährigen.

Grundsätzlich gesehen, muss kein Mensch Plattfüße haben. Nur wenn sich die Eltern in der Kindheit nicht ausreichend um die Füße kümmern, oder sich nur auf das kranke Gesundheitssystem verlassen, können Plattfüße angelaufen werden. Dieser Schlußsatz gilt für die Eltern eigenen Kinder und für die zukünftigen Eltern. Auf Kinderbeine.de findet man z.B. wichtige Grundregeln zu diesem Thema.

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Hallo, wer mit 32 schon Knieprobleme hat, hatte entweder einen Unfall oder über Jahre hinweg die Beinstatik und Füße vernachlässigt,- letzteres passt auf über 90% der Fälle.

Grundsätzlich lässt jeder vernünftige (gegenüber dem eigenem Körper verantwortungsbewusste Mensch) vor der Aufnahme eines aktiven Sports einen Statikcheck machen.

Erst danach kann man festlegen, ob der Sport geeignet ist oder ob man eventuell vorab Maßnahmen ergreifen sollte, die weitere Beschwerden ausschließen.

Inlineskaten ist ein Sport, der besonders auf die Kniegelenke geht, weil das Fußgelenk (wie beim Ski- und Eislaufen auch) fest im Schuh eingebunden wird.

Unter http://www.gutefrage.net/tipp/knieschmerzen-und-beinstatik-das-selten-erkannte-logische-zusammenspiel-von-fuss-und-knie findet man weiteres!

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Fast immer sind Knieprobleme, die nicht aus einem Unfall her stammen, mit einem Statikproblem verbunden, welches von einer Fußfehlstellung her kommt. Oft tauchen die Probleme erst im zunehmenden Alter auf,- bei sportlich oder beruflich aktiven aber sehr oft auch schon in der Pubertät.

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Die Schmerzen sind typisch und treten von Jahr zu Jahr immer häufiger auf. Der Grund dafür ist, dass die einfachen Kasseneinlagen aus Weichschaum auf dem Vormarsch sind und dieses Material keine Stützwirkung auf das mittlere Gewölbe hat. Aber auch bei den Kork- Leder Einlagen hat man das Problem, dass die Anformung nicht individuell ist. Fast alle "Kasseneinlagen" stammen aus der Maschine!

Zum Thema Fußgymnastik ist anzumerken, dass viele Erwachsene glauben, dies sei nur was für Kinder. Allerdings verzichten auch die meisten Orthopäden darauf, spezielle Übungen zu zeigen. (Die Kassen bezahlen den Zeitaufwand nicht...).

Somit häufen sich auch die Fersenspornprobleme, die durch die ständig flach getretene Mittelfußsehne entstehen.

Deutschland braucht auf dem Gebiet Fuß- und Beingesundheit dringenst eine echte Gesundheitsreform,- für Kinder habe ich schon eine eigene entwickelt....

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Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur das "medizinisch Notwendige" - Sporteinlagen gehören nicht unbedingt dazu.

Dennoch bekommt man häufig Weichschaumeinlagen verschrieben, die auch gerne als Sporteinlagen bezeichnet werden. Beim Plattfuß liegt der Wirkungsgrad solcher Einlagen bei unter 5% ! (Siehe "Schwammtuchfilm" auf youtube).

Wer aktiv Sport betreibt und ordentliche Einlagen haben möchte, sollte direkt zum Fachbetrieb für Fußtherapien gehen. Den Weg zum Kassenorthopäden kann man sich sparen, denn dort werden die nötigen Untersuchungen der Fußfestigkeit und Beinstatik (dauert ca. 20 Minuten) eh nicht oder nur selten angeboten. Die Sporteinlagen werden dann individuell auf den Schuh und den Fuß nach einem Gipsmodell der eigenen Füße hergestellt.

Für Erwachsene kostet das Ganze zwischen 120,--€ und 300,--€ - je nach Wohnort und Anbieter!

Die ordentliche Fuß- und Statikuntersuchung ist keineswegs mit der Laufband- und Scannergeschichte zu vergleichen!

Wer privat versichert ist, bekommt die Kosten erstattet (die privaten Versicherer denken wirtschaftlich und ersparen sich gerne die sehr viel höheren Folgekosten...)

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Ein Schuhverkäufer dürfte hier der falsche Ansprechpartner sein,- ein Orthopäde sollte eigentlich der richtige Ansprechpartner sein, es ist aber damit zu rechnen, dass er sich nicht die Zeit dazu nimmt...

Die Tochter ist eigentlich noch zu jung für eine Knie- OP, in sofern gehe ich davon aus, dass es eine Vorgeschichte gibt (Fehlstatik). Wenn es an dem sein sollte, braucht die Tochter insbesondere für den Sport einen Schuh mit einer guten Fersenführung und ggf. auch spezielle Einlagen nach Maß darin.

Dieses ist aber nur eine Empfehlung, die auf Grund der (prozentual betrachtet wahrscheinlichen) Vermutung ausgesprochen wird. Man müsste sich die Statik, das Gangbild etc. vorher anschauen, um genaueres sagen zu können.

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Bei leichten Senkfüßen sind propiozeptive oder sensomotorische Einlagen oft hilfreich, wenn auch das Rahmenprogramm (Gymnastik etc.) gemacht wird.

Bei starken Senkfüßen konnte ich selbst bei Kindern noch keine poitive Wirkung feststellen.

Bei Knick- Senkfüßen können solche zu weichen Einlagen sogar mehr schaden als nutzen!

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Knieprobleme sind bei Lauf- und Ballsportlern der Beschwerdenfaktor Nr.1. Sie sind auch der Hauptgrund für ein vorzeitiges Beenden des Lieblingssports.

Der Grund:

Mehr als 50% der Deutschen haben das Knick- Senkfußproblem, das gerne unerkannt oder ignoriert wird. Kaum ein Sportler kommt von selbst darauf, das eine ordentliche Beinstatik die Grundvoraussetzung für eine verminderte Abnutzung der Gelenke ist. (Eltern, Schulen und Sportvereine, aber selbst Kinderärzte kümmern sich nicht rechtzeitig um Vermeidung solcher Probleme).

Bei wiederkommenden Kniebeschwerden liegt die Wahrscheinlichkeit sehr nahe, dass man ein Statikproblem (Knick- Senkfuß) hat. Viele Sportschuhgeschäfte haben die Marktlücke der Laufbandanalysen entdeckt und bieten dementsprechend gute Laufschuhe mit Pronationsstützen usw. an.

Desto schöner und mit Fremdwörtern gespiekt die Werbung ist, um so eher empfindet der Sportler den empfohlenen Schuh als perfekt für ihn. Nur wenige denken darüber nach, dass nicht jeder Fuß der die Schuhgöße 43 beansprucht identisch ist. Einer hat kurze Zehen und Ballen,- der andere lange. Einer hat eine steile Gewölbesprengung, der andere eine eher flache..... Kurz um: Ein Schuh ist nur dann perfekt, wenn er nach Maß gemacht wird. Diese Schuhe sind jedoch für die breite Masse kaum bezahlbar.Darum besorgt man sich Maßeinlagen, um eine perfekte Statik und ein natürliches Abrollverhalten zu erlangen.

Kassenpatienten lassen sich gerne solche einfachen Weichschaumeinlagen verschreiben. Die Wirkung wird von den Krankenkassen als "nicht nachgewiesen" eingestuft,- was auch so richtig ist. Viel schlimmer: Beim Knickfuß führen Weichschaumeinlagen nach kurzer Zeit sogar zur Verschlimmerung der Fuß- und Knieprobleme..... (Diesen Beweis habe ich erbracht und bei youtube kann man sich den "Schwammtuchfilm" mit halbschmunzelnden Augen anschauen).

Der Sportarzt, Orthopäde, oder Fuß- und Beintherapeut "mit Leib und Seele" wird sich die Füße und Beine ganz genau anschauen. Solch ein Statikcheck für Sportler dauert rund 20 Minuten! Der "einfache Kassenarzt" bekommt für seine Leistung 2,5 Minuten Zeit honoriert....

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Hallo, es ist richtig, dass mehr als 90% der Kinder mit "gesunden" Füßen auf die Welt kommen. Fast alle behalten auch bis ins Berufsleben "gesunde Füße",- allerdings führen Muskelschwächen dazu, dass die meisten Kinder schon mit 10 Jahren Fußschwächen zeigen (überwiegend Spreizfüße, Senkfüße, Knick- Senkfüße).

Es wurde festgestellt, dass etwa 30% der Kinder falsches Schuhwerk tragen. Oft sind die Schuhe zu klein, was dann zum Hohlfuß und zur Fehlstellung der Zehen führen kann. Plattfüße bekommt man von zu kleinen Schuhen aber auf keinen Fall!

Um dem Kleinkind eine gesunde und natürliche Entwicklung von Füßen und Beinen zu ermöglichen, müssen wir zunächst die natürlichen Bedingungen für das Wachstum erfüllen! Der Fuß ist seit der Evolution vom Prinzip her unverändert und muss durch "hartes Training" die Muskulatur aufbauen können. Dies geschieht vom Ursprung her ganz einfach ohne Krankengymnastik usw. Das Kleinkind entwickelt die Fußmuskulatur und damit die "gesunde" Beinstatik dadurch, das die Füße gefördert werden. Barfuß auf natürlichen, weichen und unebenen Untergründen laufen ist das Erfolgsrezept. Die kleinen Füße müssen sich dann auf die verschiedenen, unebenen Untergründe halten und dieses führt zur Ausbildung der gesunden und kräftigen Füße.

Darum hat uns die Natur den "Speckmantel" der Füße in die Wiege gelegt. Die zarten Füßchen sollen schließlich geschützt werden!

Wie sieht in der zivilisierten Welt die Praxis im Familienalltag aus?-

Das Baby bekommt den Strampelanzug, der oft die Beine zusammenzieht und die Füße einengt. (Ich vermute hierbei ganz stark den ersten Grund von sehr vielen Hüftproblemen und Beinfehlstellungen). Schon bevor die ersten Schritte gelaufen werden, "müssen" Lauflernschuhe angezogen werden. Diese sollen möglichst steif sein, damit der Fuß geschützt ist,- sagt zumindest die Schuhverkäuferin. Tatsächlich verhindern Lauflernschuhe aber die natürliche Entwicklung...

Ich sehe bei mir am Ostseestrand nun wieder, dass trotz besten Wetters viele Kinder (und auch Erwachsene) sogar am Sandstrand mit Schuhen herum laufen! Da frage ich mich immer wieder, was der Unsinn soll....

Nicht jeder hat den Sandstrand vor der Haustür,- einen Sandkasten zum spielen und eine wilde Wiese findet man aber auch in der Großstadt....

Ich toure seit mehr als 10 Jahren ehrenamtlich am Thema "gesunde Kinderfüße wachsen nur einmal im Leben" durch Schulen und Kindergärten. Gerne würde ich noch mehrere Klassen besuchen, aber das allgemeine Interesse an der Fußgesundheit und damit zwangsläufig verbunden an den geraden Beinen und gut und gleichmäßig ausgelasteten Knien ist sehr gering. Es sind ja nur "die kleinen Stinkerchen".... So wurde vielen von uns schon auf dem Wickeltisch erzählt, dass Füße etwas minderwertiges sind, die stinken. Das prägen wir uns ein und so kommt es dazu, dass das Thema Fußgesundheit selbst von den meisten Pädagogen, Sporttrainern und selbst von Ärzten nur belächelt wird.

Weil auch den meisten Eltern die Fußgesundheit vollkommen egal ist und die Schuhmode wichtiger ist, kommen die negativen Zahlen bezüglich der Fußgesundheit und der Entwicklung der Beine zu stande: Weniger als 20% der Zehn- bis Zwölfjährigen haben gesunde, bzw. kräftige Füße. Weniger als 50% der Kinder haben gerade Beine... An jedem Dienstag Nachmittag biete ich in meiner Praxis kostenlose Elternschulungen an! Das Interesse ist an manchen Tagen sehr gering,- es wird sich an den schlechten Zahlen bestimmt nicht viel ändern, denn solche Beiträge wie dieser kommt nur bei weniger als 5% der Eltern wirklich an.....

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Die Orthopädin hat absolut unrecht. Allerdings denken auch viele Orthopäden automatisch beim Begriff "Einlagen" an die heute üblichen Fertigeinlagen aus Weichschaum oder Kork- Leder. Weichschaumeinlagen bringen wirklich keinen nennenswerten Nutzen, wie man sich bei youtube im "Schwammtuchfilm" bestens anschauen kann.

Nun gibt es einen Betrieb, der nun schon seit über 8 Jahren gesunde Kinderfüße mit Erfolgsgarantie anbietet. Es haben sich bereits Orthopäden diesbezüglich aufklären lassen und sich die Unterschiede zwischen den einfachen Kasseneinlagen aus dem Sanitätshaus und den Therapie- Einlagen zeigen lassen. Auch Orthopädenkinder werden in der Praxis am Schönberger Strand therapiert...

Gemäß der biologischen Grundsätzen wird nicht nur der Ist- Zustand des Fußes berücksichtigt, sondern primär ausgereizt, was die Muskulatur selbst hergibt und wie man sie stärken kann. Es wird die Beinachse und die Fuß- Beinstatik und das Gangbild bei der Einlagenversorgung berücksichtigt. Die Untersuchung dauert mindestens 20 Minuren,- oft länger. (Gemeint ist die Untersuchungszeit und nicht die Zeit im Wartezimmer)!

Selbst kontrakte Senkfüße und auch Plattfüße werden innerhalb von kurzer Zeit ein deutliches Gewölbe zeigen,- nach einigen Monaten ist es vollständig ausgebildet und kann dann ebenfalls auf der natürlichen Art und Weise therapiert bzw, gestärkt werden.

Zur Zeit werden die Füße aller "Abo-Kinder" regelmäßig fotografiert, um somit handfeste Beweise liefern zu können, dass Einlagen sehr wohl sinnvoll sind, wenn sie entsprechend der Bedürfnisse individuell angepasst werden und die dazugehörige Fußgymnastikübung regelmässig gemacht wird (die macht man später ganz einfach zuhause).

Der Erste Beweis ist bald online: Ein 13 Jähriger mit kontrakten Senkfüßen (fast schon platt) und dazu ganz starken Knickfüßen kam 2008 in die Therapie - 2010 zeigte er deutliche Innengewölbe und knickte deutlich weniger ein. Zwei Wochen nach Einleitung der Therapie waren die Knieprobleme verschwunden. Bei ihm sagten früher die Kinderärzte: Das wächst raus - die Orthopäden verschrieben Kork-Leder Einlagen, die binnen kürzester Zeit dem Plattfuß angepasst waren und somit nicht halfen,- später gab es Weichschaum und der Knickfuß konnte sich voll ausbilden und die Knieprobleme herbeiführen....

Dieses Beispiel soll zwei Dinge beweisen: a). Auch nach dem 14. Lebensjahr sind Füße auch ohne OP ganz deutlich veränderbar (die Schulmedizin bestreitet das) b). Richtige Maßeinlagen bringen die gewünschte Veränderung zum positiven

Feststeht aber auch, dass die meisten Eltern nicht dazu bereit sind, fast 10% der Kindergeldes in die Bein,- und Fußgesundheit des Kindes zu investieren, obwohl die Beine und Füße 100% des Körpers im ganzen Leben tragen müssen! Die Kasse zahlt ja schließlich die Kindereinlagen,- welcher Nutzen dabei erzielt wird, ist dann egal wenn´s im Moment nichts kostet....

Allen Eltern die den Schwammtuchfilm gesehen haben, werden sich sicher nun mehr Gedanken machen und ihr Kind lieber einem Fußtherapeuten oder einem Privatarzt vorstellen, der die logische Therapiemethoden favorisiert (Kassenärzten sind abrechnungstechnisch die Hände gebunden).

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Knick- Senkfüße sind ein sehr ernst zu nehmendes Thema, weil der Knickfuß der Auslöser für die meisten Knieprobleme ist und auch das Wachstum der Beine durch den Knickfuß negativ beeinträchtigt wird.

Trotz dieser Tatsachen wird das Thema von den meisten Eltern und selbst von manchen Ärzten zu wenig beachtet,- treu dem Motto "es sind ja nur die Füße".

So werden Weichschaumeinlagen verschrieben, die oft mehr schaden als nutzen (nach dem "Schwammtuchfilm" googeln und staunen). Damit werden die wenigen Eltern, die sich wirklich um ein natürliches Wachstum der Kinder sorgen gleich doppelt abgestraft (verarscht). Das deutsche Gesundheitsrecht lässt dieses aber zu!

Zurück zur eigentlichen Frage: Selbstverständlich sind Einlagen insbesondere bei stärkeren Belastungen der Füße und Beine besonders ratsam. Alles andere würde doch keinen Sinn ergeben!

In meiner Praxis wird der Knickfuß besonders ernst genommen und darum bekommen die Kids immer drei bis vier Paar Einlagen, weil Kinder die Einlagen nicht von sich aus hin und her wechseln und verschiedene Materialien zu mehr Erfolg führen.

Ein Sechsjähriger braucht Einlagen für die Straßenschuhe, Sportschuhe, Hausschuhe und im Sommer feste Einlagen in den Sandalen.

So werden die Füße permantent in der optimalen Form gehalten und das gesunde und natürliche Wachstum bleibt sicher gestellt.

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