schmerzen beim gehen an der hinteren hacke?

3 Antworten

"Hintere Hacke" ist leider eine sehr unpräzise Ansage.

Es kommt entweder die Achillodynie oder der dorsale Fersensporn in Frage. Meine folgenden Ratschläge gelten für beide Entzündungsformen.

Die Entzündung am Ansatz der Achillessehne löst den Schmerz aus. Diese Entzündung entsteht durch Überlastung. Das kann durch sehr viel Gehen in falschen Schuhen, oder aber auch durch Übergewicht entstehen. Die Wadenmuskulatur ist dabei meistens über die Maßen angespannt.

Daher wirken sich Maßnahmen gegen die zu hohe Spannung in der Wadenmuskulatur sehr günstig aus. Wärme und passive Dehnung (Massage in Form der Querfriktion) sind die Mittel der ersten Wahl. Bitte auf keinen Fall eine aktive Dehnung der Wade durchführen! Da wird gerne Mal empfohlen den Vorderfuß auf eine Treppenstufe zu stellen und dann den Körper soweit abzusenken, dass der Hinterfuß/Ferse unter die Ebene dieser Treppenstufe abgesenkt wird. Dies bewirkt keine Dehnung! Denn es ist eine exzentrische Kontraktur (Anspannung und Dehnung des Muskels gleichzeitig), dies ist die höchste Form der Muskelbelastung, die Muskeln werden dabei als "Bremse" genutzt und dies bewirkt eine enorm hohe Reizung des Muskels und der Achillessehne und somit eine enorme Reizung am Fersensporn. Nicht machen!

Passive Dehnung ist gut, sie wird optimalerweise von einer zweiten Person durchgeführt, Du liegst dabei, und der Fuß wird mit der Hand nach oben gebeugt, - so weit es der Schmerz zulässt. Wenn es die 2. Person nicht gibt, kannst Du Dir auch selber helfen: Leg ein ca. 3 bis 5 cm (testen was geht) dickes Buch auf den Boden, stell Dich so darauf, dass die Ferse noch stabil auf dem Boden steht. Dann geh langsam runter in die Hocke, kannst Dich dabei am Tisch o. ä. festhalten. Wenn die aufkommende Dehnspannung am Sehnenansatz zu schmerzhaft wird, nimm ein dünneres Buch. Wenn du die Wade vorher auf eine gut warme Wärmflasche legst, ist der Dehneffekt stärker. Wenn Du dann in der Hocke bist und es spannt bequem erträglich, dann bleib gut 5 Min in dieser Dehnspannung. Dies mehrmals tgl. wiederholen. Zusätzlich kann zwischen diesen Dehnungen ein Coolpack um den schmerzenden Bereich gelegt werden, 10 Min. angenehm kühlende Kälte, nicht extrem kalt, viel hilft viel, gilt hier nicht.

Wichtig dabei ist, dass die Ursache der Entzündung / Verkrampfung erkannt und abgestellt wird. Sonst dauert die Behandlung elend lang, oder sie hilft nicht ausreichend.

Wenn Dir diese ganzen Prozeduren zu lange dauern und wenn Du keine NSAP-Mittel schlucken willst, dann gibt es rasche Hilfe durch Blutegel. Leider eine stark vernachlässigte Disziplin der modernen Schulmedizin. Wenn Dein Hausarzt nicht bereit ist diese Methode anzuwenden, dann such Dir einen Arzt für Naturheilkunde oder einen Heilpraktiker, der diese Methode anwendet. Das ist nicht teuer und die Wirkung setzt sehr schnell ein.

Gute Besserung und einen guten Rutsch

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Hallo,

da hört sich fast so an, als wenn es im Bereich der Achillesehne liegt. Die Entzündung könnte auch einfach von falschen Schuhen kommen, die immer an der Ferse, bzw. der Achillessehne reiben. Ich habe das schon mal gehabt.

Ich hatte ein ähnliches Problem mit Laufschuhen. Mir hat es geholfen andere Schuhe zu nehmen, die im Bereich der Ferse gepolstert waren.

Wenn es mehr von unten kommt, könnten auch weiche Einlegesohlen helfen.
Aber da ich kein Arzt, bin und auch nicht im Bereich der Medizin tätig bin, wäre es angebracht wirklich jemanden mit entsprechender Ausbildung zu befragen.

Ich kann nur über eigene Erfahrungen berichten, bzw. von denen aus meinem Freundes-und Bekanntenkreises.

Falls sich die Entzündung dennoch als Fersensporn herausstellen sollte habe ich viele Infos auf folgender Seite gefunden: https://www.fersensporn-online.de/

Ansonsten kann ich nur raten zum Arzt zu gehen, bevor einen Entzündung verschleppt wird.
LG

Fußschmerzen, mehrere Arzttermine ohne Erfolg. Die Ärzte sind ratlos. Was kann man noch tun?

Hallo zusammen, Als aller erstes , ich bin 25jahre Jung und ja ich war schon beim Arzt und das mehrmals und seid Jahren. Von Beruf bin ich Elektriker , stehe oft auf Leitern und trage Sicherheitsschuhe.

Ich habe oft Fußschmerzen, angefangen hat dies seid vor 3 Jahren. Die ersten paar Male war es in der Nähe am Sprunggelenk , am rechten fuß , dann tritt es teilweise auch am linken fuß auf. Ich wurde mehrmals geröntgt aber dort ist nichts fest zu stellen. Das ist immer ein ziehender Schmerz sodass ich auch nicht auftreten kann. Im Laufe des Tages wird es aber besser , sodass ich mein fus ein wenig belasten kann. Am Abend hingegen wenn ich zu Ruhe komme wird es wieder schlimmer. Das dauert in der Regel 2 Wochen bis die Schmerzen weg sind. Das habe ich 3-5x im Jahr.

Jetzt zu meinem momentanen Problem. Angefangen hat es vor 2 Wochen im linken fus , da ist mir der zeh neben dem dicken zeh dick geworden, hab mir erstmal nichts dabei gedacht, leichter Druck und leichte Schmerzen, dann zog es sich hin bis zum mittelfuß, ich konmte nicht mehr auftreten. Also ab zum Arzt , ich wurde wieder geröntgt , und wieder schien alles in Ordnung , der Arzt hat einen Verdacht auf muskelentzündung, Salbe drauf , mein fus verbunden. Eine Woche später die gleichen Symptome am rechten fus, sodass gehen und humpeln absolut nicht mehr funktionieren. Nun wurde mir Blut abgenommen, der fus ist dick und angeschwollen.

Gestern Mittag hatte ich kaum schmerzen mehr gehabt und dachte es ist vorbei, nun konnte ich vor schmerzen diese Nacht gar nicht schlafen , betroffen ist der rechte fus , der mir nun oberhalb und unterhalb in der Mitte so extrem weh tut das ich auch ohne Belastung es kaum aushalte. Die Ärzte sind auch ratlos und wissen absolut nichts, ich bekomme wohl heute die blutergebnisse. Wie gesagt die Prozedur mache ich seid Jahren mit , und kein Arzt findet etwas, und ich finde ich werde nicht wirklich ernst genommen mit meinem Problem. Muskelentzündung kann ich mir kaum vorstellen dadurch das die Symptome an beiden Füßen aufgetreten sind.

Ich hab schon mehrere arbeitsscheue ausprobiert und wegen den Problemen gewechselt. Rheuma kann ich ausschließen da ich vor paar Jahren schon auf Rheuma untersucht worden bin da ich Hüft Probleme hatte.

Der Arzt sagte aber wenn ich den fus wieder belasten kann das ich mir Einlagen machen soll. Aber ob damit das Problem beseitigt ist? Vielleicht gibt es ja hier jemanden der einen solchen Fall oder solche Probleme auch hatte.

Ich bedanke mich schonmal.

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