Es kommt auf die Ursache an,- aus der Ferne kann ich das so ohne sehen zu können, nicht wirklich feststellen, aber erfahrungsgemäß ist die Ursache zu 80% oder sogar mehr der Knick- Senkfuß, der nicht therapiert worden ist.

Mit 16 hat man noch beste Chancen, die Knieprobleme durch Einlagen gegen den Knickfuß dauerhaft los zu werden,- für die X-Beine ist es schon schwieriger. Da hätten die Eltern eher etwas unternehmen müssen,- auf kinderbeine.de findet man alle Infos dazu (ist kein Spam, weil nur noch Infos ohne Verkauf)
Aber wenn man erreicht, dass es nicht schlimmer wird und vielleicht sogar etwas besser, dann ist das ja auch schon mal was.
Von einer OP rate ich dringend ab,- die Ursache lässt sich nicht weg operieren und die Folgen einer OP sind immer sehr unangenehm und schmerzhaft!

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In Chucks passen auch Kork- Leder- Schaleneinlagen gut hinein,- vorausgesetzt, die Schuhe passen auch ohne Einlagen gut und haben nach oben hin rund 2-3mm Spielraum.

Für die Sommerschuhe und auch für die Hausschuhe gibt es Einlagen aus besseren Materialien,- aus dünnem Kunststoff, die man als lose Einlagen (zum wechseln) oder als fest eingebaute Einlagen verwenden kann. Auf meiner Webseite (kinderbeine.de) gibt es zahlreiche Bilder und Beschreibungen dazu.

Klar ist, dass bei der Verordnung von Schaleneinlagen nicht davon auszugehen ist, dass man die Einlagen nur zeitweise tragen soll.

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Man kann diese Frage nur nach Erfahrungswerten beantworten.

Fest steht, dass es mehr als unwahrscheinlich ist, dass die Knieschmerzen "nur mal eben so" aufgetreten sind. Fast immer ist es ein Beinstatikproblem, welches sich zuerst in den Knien und manchmal auch in den Hüftgelenken durch Schmerzen zeigt.

In den meisten Fällen ist der Knickfuß Kern des Knieproblems! Heute ist es leider schon fast die Regel geworden, dass man Fußprobleme bei Kindern und Jugendlichen nicht mehr therapiert.

Hüftprobleme treten sehr häufig bei Jugendlichen auf, die ein einwärts rotierendes Gangbild zeigen,- auf gut Deutsch, einen Innengang. Dieser Innengang ist bei rund 90% der Betroffenen eine psychomotorische Folge von Knick- Senkfüßen oder nur Senkfüßen.

Im Fall Beinprobleme schaut sich der Facharzt deshalb zuerst die Füße an und danach geht er weiter hoch (sofern es keine Ratzfatz- Untersuchung ist, die leider heute auch nicht mehr unüblich ist). Einen Vorab- Selbsttest kann man auf meinen Webseiten kostenlos und unverbindlich durchführen.

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Probleme mit orthopädischen Einlagen. Wunde Stellen, Knie-Schmerzen, Abrollen nicht möglich und kein Schuh passt. Stelle ich mich nur an?

Hallo, ich habe seit 30 Jahren eine diagnostiziere Patelladysplasie und dadurch immer wieder Probleme mit dem Knie. Inzwischen habe ich XBeine und seit neuestem wurden mit Knick-Senkfüße diagnostiziert. Nun habe ich hierfür vor kurzem Schuheinlagen und eine Bandage bekommen. Beides soll ich eigentlich immer tragen. Nun habe ich gleich mehrere Probleme damit. Die Bandage sitzt am Knöchel Recht gut, aber an der Fußsohle zu locker. Die Einlagen passen in keine meiner zahlreichen Schuhe. Bei allen sitzt die Ferse nicht mehr richtig im Schuh und ich Schlappe raus und habe keinen Halt mehr. Die Einlage drückt zudem seitlich ins Fußgewölbe und ich hab mich da schon wundgelaufen, da es immer reibt. Die Einlage ist leider auch Recht steif, so dass ich in Kombination leider das Gefühl habe, den Fuß nicht mehr so einfach abrollen zu können. Meine Physio hat mir nach meiner MPFL Plastik OP geraden auf Laufschuhe umzustellen um möglichst einen runden Gang zu haben und mein Knie zu schohnen. Nun stolpere ich mit den Einlagen gefühlt mühsam durch die Welt und mein Knie meldet sich immer öfters zu Wort.

Kann dies einer reine Gewohnheits und umstellungssache sein? Bin unsauber ob ich mich nur anstelle und das alles nur einbilde oder ob ich dich ein Problem mit der Einlage habe. weil eigentlich schon alles für den Fuß zum um nicht operiert werden zu müssen.

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Hallo,

die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, weil es zig verschiedene Einlagenmaterialien und Ausführungen gibt und auch Knickfüße sind nur ein ganz weitläufiger Begriff....

Man müsste Bilder sehen und dann kann eine Aussage getroffen werden,- vorher leider nicht!

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Wenn die Füße ansonsten in ordnung sind, kein Spreiz- Senkfuß etc. zu beklagen ist, brauchst Du Dir keine Sorgen machen, solange es bei der einen Stunde bleibt.

Zum Ausgleich sind Gymnastikübungen zu empfehlen, wie etwa auf http://www.kinderknickfuss.de/gymnastik.htm (kostenlos und unverbindlich) zu sehen.

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Es kommt auf das Material an, aus dem die Einlagen sind.

Ich habe noch Plexidureinlagen aus den frühen 80érn,- sind noch top, nur die Protektoren (das Zehenleder) wurde schon mehrfach ersetzt.

Auch Metalleinlagen halten ewig,- sogar noch viel länger.

Die "billigen" Weichschaumeinlagen sind hingegen oft schon nach nur drei Monaten total hinüber.

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Plattfuß ist es NOCH nicht, aber ein starker Knick- Senk- Spreizfuß.
Dagegen helfen Einlagen und Fußgymnastik .

Zur Behandlung bzw. Therapie kann ich dringend raten, weil im zunehmendem Alter nicht nur der Fuß an sich schlimmer wird und Schmerzen verursacht, sondern ist der Knickfuß für die Beinstatik und damit späteren Knieproblemen verantwortlich, sofern nicht schon zu beklagen.

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Knieprobleme trotz Bandage bei zu kleiner Kniescheibe?

Hallo,

Das mit meinem Knie hat vor ca. 3 Monaten im Gardetraining angefangen. Beim In-Die-Knie-Gehen hat mein Knie auf einmal geknackt, es tat auf einmal weh...dann beim Durchstrecken nochmal ein Knacken und die Schmerzen waren größtenteils weg. Das hat sich ein paar Mal wiederholt, ich wurde vom Hausarzt an den Orthopäden überwiesen.

Der meinte dann, ich hätte einen arthroskopische Außenmeniskusteilresektion (schreibt man das so?) und hat mir eine Bandage mit Gelring für die Kniescheibe verschrieben. Die sollte ich zwei Wochen lang tragen und danach noch vier Wochen beim Sport. Hab ich auch gemacht, bei meinem ersten Gardetraining mit Bandage jedoch dasselbe. Ich habs aber dabei belassen und bin nicht nochmal hin, da es sich nicht wiederholt hat.

Über die Weihnachtsferien war Trainingspause. Hier einmal zu Hause dieses Knacken - Schmerzen - Durchstrecken - Knacken - Keine Schmerzen mehr. Dann hat mein Knie zwei Wochen lang im Training Ruhe gegeben (ohne Bandage). Letzte Woche (auch ohne Bandage) wieder dieses Knacken und die Schmerzen. Hab mich dann erstmal rausgesetzt. Diese Woche im Sportunterricht in der Schule (mit Bandage) beim aus dem Knien aufstehen: wieder dasselbe. Diesmal hab ichs nicht gleich durchstrecken können, weil es einfach total wehgetan hat. Beim Durchstrecken wieder ein Knacken, azßerdem ein deutlich zu sehender Ruck durch mein Bein.

Ich muss noch dazu sagen, ich bin 15, weiblich, 192 cm groß, und wie im Titel erwähnt zu kleine Kniescheiben. Wurde geröntgt. Vor 7 Jahren OP am anderen Knie aufgrund einer angeborenen Meniskusfehlbildung (auch hier ein Knacken, allerdings ohne Schmerzen).

So, das war jetzt sehr ausführlich...jetzt zu meiner Frage: Hat der Orthopäde die Resektion richtig diagnostiziert? Die Bandage scheint ja irgendwie nicht zu helfen...

Hat jemand eine Idee, um was es sich hier handeln könnte?

P.S.: Ich werde auf jeden Fall nochmal zum Orthopäden gehen.

Vielen Dank schon mal im Voraus!

LG

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Hallo,

die ganze Geschichte kommt mir recht bekannt vor.

Vermutlich hat sich der Orthopäde die Beinachse, das Gangbild und die Füße nicht genau angeschaut, denn dieses ist in den meisten derartigen Fällen Kern des Übel.

Aufgrund der Erfahrungswerte, die ich in fast 40 Jahren sammeln konnte, fallen mir spontan zwei Möglichkeiten ein:

  1. Ein Innengang (innen rotierendes Abrollverhalten)
  2. Knickfüße - meistens verbunden mit Senkfüßen
  3. beides kombiniert

Falls meine Vermutung zutreffend ist, muss zunächst die Ursache abgestellt werden. Wenige Zeit später verschwinden dann auch die Knieprobleme ganz von selbst wieder.

Ohne Bilder zu sehen, kann man selbstverständlich keine genauere Angabe machen,- aber als Ansatz und Tipp ist es eventuell hilfreich.

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Ich gehe davon aus, dass es sich hier eher um eine für sehr viele Fußballer typische Erscheinung handelt, die weniger durch den Fußballschuh verursacht wird, sondern durch die besondere Belastung des Fußes und des Gangbildes.

Sehr viele Fußballspieler verlagern ihr Gewicht beim Gehen auf die Fußaußenkanten,- schau mal genauer hin. Viele haben dazu auch einen leichten bis starken Innengang.

Dieses ist eine Schonhaltung, die im Unterbewusstsein zustande kommt,- ein psychomotorisches Ding. Fast immer sind Senkfüße der Auslöser dafür (bei ca. 75% der Betroffenen). 

Mit speziellen Sporteinlagen bekommt man das in den Griff,- je nach Fußfehlstellung müssten auch in den Straßenschuhen Einlagen getragen werden.

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Woher kommen die instabilen Fußgelenke?

Hallo erstmals.

Also ich war schon vor einigen Jahren bei meiner Ärztin weil ich immer mit meinen Füßen umknicke, egal was ich mache vor allem beim laufen und rückwärts gehen bzw. laufen aber auch bei normalen Sport manchmal auch wenn ich einfach normal gehe also langsam gehe. Sie hat nichts geröngt sie hat nur die Füße von mir in die Hände genommen und hin und her bewegt, darauf sagte sie, das meine Fußgelänke unstabil sind und hat gesagt ich soll Einlagen machen lassen. Jetzt habe ich schon mehrere Jahre lang Einlagen und es hat sich nichts geändert. Ich habe übrigens auch Plattfuß, Spreizfuß und Senkfuß ich weiß nicht ob das damit zusammenhängen kann.

Bei meinen Handgelenken hab ich (nicht von der Ärztin angeschaut) auch so etwas ähnliches also wenn ich etwas schweres hebe oder schiebe, dann tut es weh. Bewegen kann ich die Gelenke aber sehr gut, wenn nicht zu gut da ich mit dem Daumen meinen Unterarm berühren kann, was sonst keiner schafft den ich kenne.

Jetzt will ich aber wissen ob ich deshalb irgendetwas anschauen lassen sollte, und ob ich etwas dagegen tun kann, da es mit der Zeit "etwas" nervt nicht rennen zu können oder anderen Fußbelastenden Sport ohne Schmerzen zu bekommen.

Und kann es sein das das schon Angeboren ist? Ich habe diese Probleme nämlich schon seit ich denken kann. Ich denke ich habe alles gesagt, falls ihr Fragen habt stellt sie einfach.

Sorry falls Rechtschreibfehler dabei sind :D

Danke im Vorraus schonmal :) LG Sarah

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Hallo Sarah,
aus der Schilderung entnehme ich, dass es sich bei einem Fuß um einen Knick- Senk- Spreizfuß handelt und beim anderen Knick- Platt- Spreizfuß.

Um diese "Schwäche der Muskulatur" auszugleichen, kommt man um stabile Backen- oder gar Schaleneinlagen, die so geformt sind, wie die natürliche Form der Fußgewölbe sein sollten, nicht herum.
Die Einlagen haben unten im Bereich der Ferse einen Keil angebracht, der verhindert das der Fuß samt Einlage einknicken kann.
Beim Plattfuß ist allerdings auch ein Lateralstreifen angebracht, damit der Fuß,- der sich gerade zu Beginn der Einlagentherapie, strecken will, nicht nach außen umknickt.
Woher die Muskelschwäche nun tatsächlich kommt, fragen sich die Wissenschaftler schon seit mehr als 150 Jahren!
Ich habe in meinen über 35 Jahren Erfahrung diese Frage auch nicht wirklich beantworten können. Richtig ist, dass diese Fußschwächen bereits im Kleinkindalter erworben werden können,- zu schwere Decken, stabile  Lauflernschuhe, draußen im Sandkasten mit Schuhen spielen sind sicher ein berechtigter Grund dafür, dass sich die Füße nicht naturgemäß entwickeln.
Es gibt aber auch die Vererbungsbeispiele, wo mindestens ein Elternteil ebenfalls derartige Fußprobleme zeigt.
Ganz aus dem Konzept bin ich immer dann, wenn Familien zu mir in die Praxis kommen, wo Mutter, Vater und ein Kind wirklich "gesunde" Füße haben und ein Kind total aus der Reihe fällt.  Letztens hatten Mutter leichte Senk- Spreizfüße, der Vater gesunde fast gesunde Füße, der Sohn Platt- Knickfüße und die Tochter Hohl- Knickfüße und einen extremen Innengang.

Das belegt, dass die Vererbungstheorie nicht wirklich immer zutreffend ist.

Mit den oben beschriebenen Einlagen und der täglichen Gymnastik bekommt man aber die Probleme gut in den Griff,- selbst bei jungen Erwachsenen kann aus dem Plattfuß innerhalb weniger Jahre ein Senkfuß werden, sofern man die Einlagen auch konsequent trägt (selbstverständlich auch in den Hausschuhen und Sandalen) und wirklich mindestens drei Minuten pro Tag seine Gymnastikübungen macht.

Desto jünger man ist, um so schneller werden die Erfolge ganz deutlich sichtbar!

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Hallo,

wenn man Plattfüße sehr frühzeitig therapiert, ist das Thema nach ca. 5 Jahren durch.

Sensomotorische Einlagen können darum nicht helfen, weil das mit der "Wundertheorie" nicht wirklich funktionieren kann. Der Grund dazu ist folgender:

Der Fuß reagiert von Natur aus auf die unterschiedlichen Druckpunkte, die das barfuß laufen so mit sich bringen. In sofern war die Grundidee dieser sensomotorischen (propiozeptiven) Einlagen nicht schlecht,- wenn auch eine winzige Kleinigkeit vergessen worden ist:

Der Fuß reagiert nur dann auf diese Druckpunkte, wenn diese nicht permanent an der selben Stelle sind.  In so einigen Tests bei mir in der Praxis wurde folgendes festgestellt:

* Leichte Senkfüße reagieren auf derartige Einlagen rund 2 Minuten lang

* Kontrakte Plattfüße reagieren so gut wie gar nicht auf sensomotorische Einlagen,- die Pelotte in der Gewölbesprengung wird fast halb platt gemacht.

* Lockere Plattfüße und Knick- Senkfüße reagieren wenige Sekunden auf diese Pelotten, danach sind sie trotz Einlagen flach.

Dieses wurde inzwischen auch von anerkannten Professoren so festgestellt!

Die optimale Therapie bei kontrakten Plattfüßen ist, mit ganz stabilen Backen- oder Schaleneinlagen zunächst die natürliche Sollform der Fußgewölbe herzustellen.

Wenn das zum lockerem Plattfuß oder gar zum Senkfuß geführt hat, was wirklich recht einfach funktioniert, dann geht es im zweiten Schritt darum, auch die Fußmuskulatur aufzubauen. Dazu macht man täglich ein paar Übungen zuhause. Ein guter Orthopäde, der den Job gerne macht, zeigt diese Übungen.

Trotzdem muss man solange die Fußgewölbe nicht fast vollständig stabilisiert worden sind, weiter die Einlagen tragen (selbstverständlich auch beim Sport und in den Hausschuhen sowie ggf. Sandalen). 

Lässt man die Einlagen nur stundenweise weg, dann lässt sich das Fußgewölbe nach nur kürzester Zeit (5-15 Minuten) wieder durchtreten und der Bänderaparat wird wieder "ausgeleiert"!

Kurz um: 

Gegen Plattfüße helfen stabile Einlagen (ich gebe meist zum ersten mal V2A oder Aluminium Einlagen aus). Die können nicht kaputt gehen und es gibt keine Chance, dass die sich verformen lassen.  Die Einlagen für die Hausschuhe werden je nach Grad des Gewölbes beim unbelasteten Fuß auch überkorrigierend (für zuhause kann man das so machen,- so führt die Therapie schneller zum Erfolg). 

Später sind z.B. Plexi Einlagen sehr gut geeignet, weil die leicht nachfedern und somit die Muskulatur stärken.

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Bei Knick- Senkfüßen führt kein Weg an Einlagen + tägliche Gymnastikübungen vorbei.

Der Knickfuß wirkt sich logischer Weise auch direkt auf die Beinstatik und darum auch unmittelbar auf die Kniegelenke negativ aus. Dieses kann nur durch Einlagen, die in allen Schuhen getragen werden (auch in Hausschuhen, Sandalen etc.) vermieden werden.

Die Einlagen sollten aus einem sehr stabilen Kunststoff sein und der Gewölbeteil muss so, wie der unbelastete Fuß ist oder sein sollte, geformt sein. Ein Supinationskeil, der unter den Einlagen angebracht ist, verhindert, dass der Fuß samt Einlage einkippt. Bei besonders starken Knickfüßen oder dann, wenn das Fußgewölbe kontrakt ist, werden Schalen- oder Backeneinlagen angefertigt, die alle Probleme berücksichtigen und dazu führen, dass sich die Bänder und Sehnen festigen können.

Im Regelfall gibt es derartige Einlagen leider nicht auf Rezept und ein Aufkleber "Sonderanfertigung" ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Einlagen wirklich individuell angefertigt wurden. Steht auf dem Rezept "ein Paar Einlagen nach Maß..." dann bedeutet das, dass Fertigeinlagen verwendet werden dürfen, die in Massenproduktion hergestellt werden.

Steht auf dem Rezept "Ein Paar Maßeinlagen nach Gipsfußmodell..." bedeutet das, dass die Einlagen individuell angefertigt werden müssen. (Eigentlich halten sich dann auch die Betriebe daran,- aber längst nicht alle).

Fazit: Mit ordentlichen Einlagen, die speziell gegen Knick- Senkfüße mit oder ohne Knieprobleme hergestellt sind, werden die Füße in die natürliche Form gebracht und genau das ist nötig, um eine Beschwerdenfreiheit zu gewährleisten. Die Therapiezeit beträgt bei Kindern zwischen zwei und vier Jahren, bei Jugendlichen auch schon mal bis zu acht Jahren.

Wer früher gegen den Fußverfall tätig wird, spart also Therapiezeit und Schmerzen!

Mehr Bilder von derartigen Einlagen liefert google bei der Stichwortsuche "Knickfußeinlagen" in der Rubrik Bilder.

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Was sich der Sportlehrer da heraus nimmt, ist nicht nur eine Frechheit sondergleichen, sondern auch eine kriminelle Handlung!

Du kannst ihn wegen Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung anzeigen,- aber Du solltest zuvor jedoch Zeugenaussagen sammeln, denn ansonsten kann eine Anzeige auch zum Boomerang werden! Der Lehrer hat dann ein ernsthaftes Problem, welches er dann dem Arbeitsamt mitteilen kann.

Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung ganz gut.... Ich hatte mich damals aber anders gegen die Sportlehrerin (ein Mannsweib) gewehrt :)

Heute kenne ich aus beruflichen Gründen die Zusammenhänge bzw. die Ursachen für Knie- und Schienbeinprobleme. In über 90% der Fälle handelt es sich um eine Fehlstatik der Beinachse, die durch Knickfüße hervorgerufen wird. Ich war damals so blöde und habe ein Knie operieren lassen,- das Knie macht mir noch immer "Freude",- es funktioniert besser als jeder Wetterberícht,- nur was die Belastung anbelangt, ist es nicht so gut...

Hätte ich früher schon die Zusammenhänge erkannt und gewusst, dass man mit speziellen Einlagen die Beinstatik korrigieren kann, um schmerzfrei und natürlich gesund laufen zu können, dann hätte ich mich nie operieren lassen.

Unsere kranke Gesundheitspolitik lässt leider zu, dass immer häufiger unnötig operiert wird. (Das ist nun kein Spruch, sondern ging mehrfach durch sämtliche Medien).

Ich wette, auch Du wirst auf www.kinderbeine.de fündig und lässt Dich anderswo noch mal genauer untersuchen (die reine Untersuchung und das Einstudieren der Gegengymnastik wird mehr als eine Stunde Zeit kosten - Wartezeit und Röntgen nicht mitberechnet.

Die OP sollte wirklich das allerletzte Mittel sein! Ich wünsche viel Erfolg! ;)

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Hallo!

Dieses Gerücht ist genau so falsch, wie das mit den Pilzen, die man nicht mehr aufwärmen darf.

Darüber, wie sich solche falschen Gerüchte über die Jahre immer weiter verbreiten, kann ich mich wirklich nur wundern. Unvorstellbar,- wären es Tatsachen, dann wäre es ja gut, aber so?-

Es ist allerdings eine Tatsache, dass dieses "Fußbett" keinen sonderlichen Einfluss auf die Füße hat. Man nennt die Biolatschen zwar Gesundheitsschuhe, aber das ist Unsinn.

Beweis: http://www.fussgesundheit.info/pronationsschuhe.htm#Birkis

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Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass man auch Kindern Birkis kauft. Wegen der Zehenspreizer und der Pelotte, muss man aber ganz genau hinschauen, ob der Fuß auch reinpasst, ansonsten kann das bei Kindern schnell zu Problemen führen!

Das Fußbett ist ansonsten eigentlich unerheblich, weil ein gesunder Fuß damit sowieso nicht beeinträchtigt wird. Nur wer Senkfüße hat, spürt am Birki die Innenkannte im Gewölbe. Das ist eine sehr wirkungsvolle Verkaufshilfe, weil bekanntlich die Hälfte der Kinder und über 70% der Erwachsenen in Europa Senkfüße zu beklagen haben.

Dieses Birkenstock- Fußbett ist allerdings zur Fußkorrektur überhaupt nicht geeignet!

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Wer "gesunde" sprich kräftige Füße hat, kann gut und gerne FlipFlops tragen. Wenn die ganz billigen für 2,99 € bevorzugt werden, dann müssen sie allerdings nach wenigen Tagen in die Tonne,- sobald die Sohle krumm wird.

FlipFlops, die um die 20,--€ kosten, sollten mindestens einen Sommer überstehen.

Wenn die (gesunden) Füße in FlipFlops schmerzen, dann ist es eher eine Überanstrengung in der Zehenpartie. Die Zehen greifen auf natürliche Weise und das ist nicht schlecht, sondern gut! Nur Baruß laufen ist besser. Wer sonst immer nur mit festem Schuhwerk unterwegs ist, wird sogar nach ein paar Stunden Spaziergang barfuß am Strand diesen Muskelschmerz verspüren.

Wer Senkfüße mit mehr als 20% Gewölbeinstabilität zu beklagen hat, also mehr als die Hälfte der Stadtmenschen, sollte sich entweder günstige Gewölbekeile in die Flipflops einkleben lassen (das kostet bei Senkfüßen um die 20,--€ und bei Spreizfüßen um die 10,--€). Es gibt auch FlipFlops aus der Orthopädiefabrik, die allerdings knapp 200,--€ kosten.

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Die Frage kann man so wie sie gestellt wurde nicht beantworten, denn a). kenne ich das Alter nicht, b). weiß ich nicht, um welche Art Fußschwächen oder Probleme es sich handelt und c). müsste ich auch wissen, um welche Art Einlagen es sich handelt, wie oft die getragen werden, wie es mit der Gymnastik ausschaut usw.

Fragt jemand, "wie lange macht Dich das Mittagessen satt?", wirst Du auch nicht antworten können...

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Hallo,

diese Frage lässt sich so, wie sie gestellt wurde, leider überhaupt nicht pauschal beantworten.

Es spielen mehrere Faktoren bei der Entscheidung bzgl. der Tragezeit eine ganz wichtige Rolle: * Wofür bzw. wogegen sind die Einlagen * Wie alt ist der Patient * Wie steht es um die Fußfestigkeit und der psychomotorischen Muskelansteuerung * Wie häufig werden die Einlagen getragen und wie konsequent wird die bei der Untersuchung gezeigte Fußgymnastik betrieben * Aus welchem Material sind die Einlagen * Handelt es sich um einfache Stützeinlagen, Korrektureinlagen oder Muskelaktivierende Einlagen

Das alles sollte in der Fragestellung zu entnehmen sein, wenn eine kompetente Antwort erwartet wird!

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Hallo,

ob man bei Senk- Spreizfüße überhaupt Einlagen braucht, hängt vom Alter und vom Grad des Fußverfalls ab. Dabei spielt auch das Gangbild eine sehr entscheidene Rolle. Aus diesem Grund achtet man bei der Untersuchung auch ganz genau auf das Gangbild und dem Abrieb der Schuhsohlen.

Kommt man nach der Diagnose zum Entschluss, das eine Einlagentherapie sinnvoll ist, dann wird das psychomotorische Verhalten der Fußmuskulatur bei der kombinierten Therapie mit Gymnastik und Einlagen darüber entscheiden, wie lange Zeit am Tag Einlagen erforderlich sind.

Beispiel junger Mensch mit 17 Jahren: Gehen wir vom schlimmsten aus und stellen uns teilkontrakte Längs- und Quergewölbe vor, die bei Belastung einen Einbruch von mehr als 70% aufweisen.

In diesem Fall sollte zunächst die natürliche Form der Fußgewölbe hergestellt werden. Dazu verwendet man verschiedene Korrektureinlagen, die den ganzen Tag über getragen werden müssen. Es gibt für die Hausschuhe und für den Sport verschiedene Einlagen.

Nach etwa 15 Monaten sind die Füße in einer normalen und natürlichen Form gebracht worden und fortan geht es darum, die Muskulatur zu festigen. Dazu verwendet man dann ein anderes Einlagenmaterial, welches von den Stützeigenschaften her der gesunden Fußmuskulatur sehr nah kommt.

Zusammen mit der Fußgymnastik erreicht man so, dass sich die Muskulatur festigen kann und das Längsgewölbe sich von allein trägt.

Selbstverständlich funktioniert das nicht mit den üblichen "Kasseneinlagen" aus Weichschaum oder Kork-Leder und eine 2,5 Minuten Kurzuntersuchung reicht auch nicht aus. Man sollte schon zum Spezialisten gehen, um eine gute und funktionierende Therapie zu bekommen.

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Hallo,

bietet Euer Verein keine Vorsorgeuntersuchung der Beine an?- (Bei guten Vereinen,- vor allem in Profivereinen ist das Pflicht, weil die Beine der Spieler das Kapital des Vereins sind).

Aus der Ferne heraus kann man selbstverständlich nur eine grobe Vermutung als Ursache der Beschwerden nennen. Meine Erfahrungswerte lassen auf einen Innengang und /oder ein durch Knickfüße verursachtes Statikproblem schließen. Wegen dieser Beinstatikschwäche kommt es zu einem Überbelastungsproblem im Knie,- betroffen zunächst insbesondere die Sehnen, später folgen die andren Probleme, sofern man die Beinstatik nicht therapiert.

Das genannte ist in der Hitparade der Beinprobleme von Fußballspielern ganz weit oben.

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