Dass sich unter dem Wundschorf noch einmal eine Entzündung bildet, kommt vor. Jetzt würde ich mich an die Empfehlungen des Arztes halten und die Wunde so steril wie möglich halten.

Bei schlecht verheilenden Wunden kann man auch etwas Jodsalbe rund um den Wundbereich auftragen (gibt es rezeptfrei in der Apotheke). Nur nicht unbedingt auf die Wunde direkt - bei manchen Wunden verzögert das nämlich wiederum die Heilung, weil der hohe Fettanteil in der Salbe die Wunde luftdicht abschließt und das ggf. wiederum genau die Keimbildung begünstigt. Frage doch am besten deinen Arzt beim Kontrolltermin, was er dir empfehlen würde.

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Ich hatte mal etwas ähnliches, da hat man mir einen Harnwegsinfekt diagnostiziert. Allerdings brannte es bei mir während des Wasserlassens und es ist auch ein klares, leicht schleimiges Sekret ausgetreten (besonders morgens). Soweit mir bekannt ist, kann so ein Harnwegsinfekt aber auch anfangs nahezu symptomlos sein. Daher würde ich doch noch einmal nachhaken. Je früher man das ggf. behandelt, umso schneller ist es wieder weg. Gute Besserung!

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Ich kenne die Verhältnisse in deiner Firma nicht, aber wenn man mit deinem Chef reden kann, so solltest du das dringend tun!

Du machst eine Ausbildung, damit du etwas lernst - und nicht, damit du ein (billiger) Handlanger bist, der schon von vorneherein alles weiß. Es ist also in der Ausbildung völlig normal, dass man "zu nichts zu gebrauchen ist". Dafür macht man ja schließlich die Ausbildung ... damit sich das ändert! Und dafür hat gefälligst (!) der Chef bzw. die für deine Ausbildung zuständigen Kollegen zu sorgen. In der von dir beschriebenen Umgebung klappt das ganz bestimmt nicht, da kann ich deine Depressionen schon gut verstehen.

Meines Wissens nach jedoch gibt es Vorschriften über die Lehrlingsausbildung, an die sich jeder Ausbildungsbetrieb halten muss, wenn er keine ernsthaften Schwierigkeiten mit der übergeordneten Stelle bekommen will (ist das die Handwerkskammer? weiß ich jetzt leider nicht, so bewandert bin ich da nicht, leider - aber vielleicht kriegst du das ja raus). Es sollte also eine Stelle geben, bei der du dich darüber beschweren kannst. Aber zuerst solltest du es mit einem Gespräch mit dem Chef versuchen, du kannst dabei ja ruhig andeuten, dass du sonst die Ausbildung abbrichst und dir eine neue Stelle suchst. Viel Glück!

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Ich würde das mal einen Hautarzt begutachten lassen. Klingt aber schon danach, als hätte es dich tatsächlich "erwischt".

Unabhängig davon sollte man aber wirklich nicht nach der langen, dunklen Jahreszeit gleich wieder stundenlang seine Haut ungeschützt der Sonne aussetzen. Dadurch erhöht man ganz signifikant das Risiko für Hautkrebs, habe ich mal gelesen. Die Haut muss erst langsam an die Sonne gewöhnt werden.

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Zum Augenarzt gehen. Der Hausarzt ist in diesem Fall vielleicht nicht die richtige Anlaufstelle. Nachdem das noch immer nicht besser geworden ist, würde ich auch nicht allzu lange zögern. Die Augen sind zu wichtig, als dass man damit Experimente machen sollte :-) Gute Besserung!

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Erhöhter Ruhepuls, Panikattacken und Durchschlafstörungen

Guten Abend, Ich leide seit wenigen Monaten an einer erhöhten Herzfrequenz, der Puls bewegt sich zwischen 70 und 110 im Ruhebereich. Bei Bewegung (spazieren gehen) steigt er bis auf 120 Schläge an und beim Treppenlaufen sind es auch mal 130. Ärztlich ist das alles abgeklärt, war bei 2 verschiedenen Kardiologen, diese meinten das ich mit regelmäßigem Ausdauersport das in den Griff bekommen könnte (Da ich seit längerem Erkältet bin habe ich noch nicht damit begonnen). Falls mir die erhöhten Frequenzen das Leben erschweren könnte ich auch Beta Blocker bekommen, jedoch will ich das meiden da ich erst Mitte 20 bin. Davon abgesehen werden die Tebletten nicht gegen die Panikattacken helfen. (Denke ich zumindest) Nun zur Problematik, sobald ich einen Pulsanstieg bemerke der über 140 ist bekomme ich Panik, trotz das ich weiß, das mir nichts passieren kann. Der Puls steigt dann mal locker auf 160-170 Schläge an. Zudem die Kurzatmigkeit belastet mich dann sehr. Gleichzeitig werde ich dann nervös, setze mich zur Ruhe und "Höre" in den Körper. Da mir das zu 95% in Situationen passiert, die ich nicht kontrollieren kann, bzw. in der Öffentlichkeit, sei es beim einkaufen oder auf der Arbeit ist mir das immer ziemlich unangenehm. Ich versuche dann immer ruhig zu bleiben und mir nichts anmerken zu lassen, so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf mich zu ziehen da mir das peinlich ist. In solch einer Situation meide ich auch Gespräche, da ich je nach Stärke der Attacke kurzatmig bin. Im Regelfall hält die Attacke ca. 1-2 Stunde an und klimmt langsam ab. Jedoch mache ich mir immer noch Gedanken danach und hoffe das es nicht wieder passiert. Dann bemerke ich ab und an beim ab klimmen der Attacke ein kribbeln am Ohr oder am Kopf. Wenn es mir gelingt was bis jetzt nur einmal der Fall war mich abzulenken ist es komischer Weise wieder weg, genau wie der "Frosch" im Hals, bzw. das verschleimte Gefühl das immer auftritt. Die Attacke würde wahrscheinlich nicht so lange andauern wenn ich mich nicht selbst so sehr reinsteigere. Letzte Zeit leide ich noch unter Durchschlafstörungen, ich vermute das dies auch ein Hauptauslöser für die Pulsschübe sind.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder hilfreiche Ratschläge?

Werde wenn es länger anhält einen Arzt aufsuchen, jedoch würde ich vorher gerne selbst was dagegen tun.

Danke im voraus!

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Du schreibst, du warst schon bei zwei Kardiologen. Daher ist es zwar unwahrscheinlich, das das übersehen wurde, aber ich spreche es trotzdem an: sind denn schon deine Schilddüsenwerte untersucht worden? So einfach von heute auf morgen erhöhten Puls, Nervosität, usw. ... das klingt irgendwie ein bisschen nach einer Hormonstörung (Schilddrüsenüberfunktion). Denn irgendeine Ursache muss es doch geben für den erhöhten Puls - und wenn dein Herz (glücklicherweise) in Ordnung ist ... :-)

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Ein Zuviel an Cortisol kann Muskelkrämpfe verursachen. Bei einer Salbenbehandlung ist die Anwendung zwar lokal etwas begrenzter, trotzdem gelangt Cortison in deinen Blutkreislauf. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass auch durch die Salbe Krämpfe entstehen können (wenn wohl auch nicht so stark, wie mit den Tabletten).

Ich würde das unbedingt mit deinem Arzt besprechen. Falls nicht schon geschehen, muss er von den Krämpfen erfahren. Möglicherweise gibt es andere Salben, mit denen du deine Wundrose behandeln kannst. Gleichzeitig solltest du abklären lassen, ob du nicht an einer leichten Form des Cushing-Syndrom leidest (http://www.endokrinologie.net/cushing-syndrom.php).

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Zuerst solltest du abklären lassen, ob die Veränderungen deiner Narbe noch normal sind (siehe die Antworten von Mahut und Gerda, Stichwort Keloid). Wenn das der Fall ist, solltest du über einen möglichst langen Zeitraum eine gute Narbensalbe auftragen. Die sorgt dafür, dass das Gewebe weich und elastisch bleibt. Idealerweise fängt man damit so früh wie möglich an, aber es ist auch bei älteren Narben noch nicht zu spät. Möglicherweise dauert es eine Weile, bis das Gel bzw. die Salbe Wirkung zeigt, aber da muss man einfach dran bleiben. Regelmäßig die Salbe auf dem Bereich einmassieren und deine Narbe wird mit der Zeit bestimmt deutlich besser werden.

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Alle Achtung, da hast du dir ja was vorgenommen :-).

Idealerweise solltest du ein paar Tage auf mittlerer Höhe verbringen (zur Akklimatisierung). Dann natürlich absolut und konsequent auf Alkohol (oder gar andere Drogen) verzichten, viel Trinken, eine sehr gute Gesundheit besitzen und alles langsam angehen. Aber das weißt du sicherlich längst.

Als Medikamententipp kenne ich ebenfalls Ibuprofen, wie Gerda schon sagte. Und vielleicht findest du ja vor der Abreise noch genug Zeit, um dich zu trainieren - aber das ist wohl etwas knapp, oder? In meinem Bekanntenkreis befinden sich routinierte Alpinisten, doch selbst die haben vor einem fast-6000er gehörigen Respekt. Übernimm dich auf keinen Fall und nehme möglicherweise auftauchende Anzeichen einer Höhenkrankheit ernst. Aber ich gehe davon aus, dass die Organisatoren schon wissen, was sie tun. Haben die nicht noch einige vorbereitende Tipps für die Teilnehmer?

Ich drück dir die Daumen, dass alles gut läuft. Doch selbst wenn du z.B. den Gipfel nicht schaffen solltest, so bin ich absolut überzeugt davon, dass es trotzdem ein einmaliges Erlebnis werden wird. Ich beneide dich fast ein wenig :-)

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Zum einen: mit deinem Therapeuten NICHT darüber zu reden ist genau der falsche Weg. Denn der Therapeut ist dafür da, dir zuzuhören. Wie soll er dir denn sonst helfen?

Dann kann ich dir versichern, dass psychische Probleme und Lebensängste in deinem Alter sehr häufig sind. Ist eine schreckliche Zeit. Ich kann dir aber versprechen, dass es besser wird, ganz bestimmt! Du musst nur durchhalten :-).

Du sagst, du hättest keine ernsthaften Selbstmordgedanken. Dir ist aber schon klar, dass du durch dein ständiges Erbrechen gerade dabei bist, dich umzubringen? Ich will das hier nicht beschönigen, aber eins ist klar: Bulimie bringt dich früher oder später um!

Wenn du also bereits in Therapie bist, dann vertraue dich deinem Therapeuten an. Hat er evt. eine Notfallnummer, unter der du ihn erreichen kannst? Oder kannst du ggf. mit deiner Mutter sprechen? Du brauchst Hilfe und tust mir wirklich leid. Aber ich bin überzeugt, du schaffst das, sobald du lernst, dich selbst zu mögen! Ich wünsche dir trotzdem ein schönes Fest - versuche es, zu genießen!

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Für mich sieht das nicht nach Hautkrebs aus. Eher nach einer Stelle, an der du dich vielleicht aus Versehen gebissen hast (ohne es zu merken) und die gerade am Verheilen ist. Bzw. nach einem Äderchen ... jedenfalls nix Bedenkliches. Ich habe auch solche roten Flecken im Mundinnenraum - mach dir also keine Sorgen, das vergeht von allein.

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Der Süßstoff selbst macht nicht dick. Aber was ich gelesen habe (und in geringem Maße auch an mir selbst festgestellt habe) ist, dass viele Süßstoffe wohl den Appetit anregen. In Folgekonsequenz also dafür sorgen, dass man insgesamt mehr isst. Und da man ja glaubt, dass man (durch den Süßstoff) viele Kalorien eingespart hat, neigt man auch noch dazu, etwas leichtsinniger beim Essen zu sein. Und das zusammengenommen kann natürlich dazu führen, dass ei exzessiver Süßstoffverbrauch zu einer Gewichtszunahme führt.

Allerdings ist Zucker dermaßen ungesund, dass man auf alle Fälle nach einer Alternative Ausschau halten sollte. Ich habe mir einfach angewöhnt, meinen Tee beim Lernen ungesüßt zu trinken (war am Anfang scheußlich - und mittlerweile mag ich ihn gar nicht mehr anders). Und wenn es mal unbedingt süß sein soll, dann süße ich gerne mit Honig.

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Ich würde damit auch schleunigst in die Notaufnahme. Möglicherweise ist es harmlos - aber wenn der Finger z.B. gebrochen ist, dann solltest du schnell was unternehmen. Je länger du wartest, umso unangenehmer kann es werden. Also: lieber einmal zu oft zum Arzt, als einmal zu wenig.

Gute Besserung!

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Am besten in einem Bioladen oder einem gut bestückten Reformhaus. Die billigen Öle würde ich auf keinen Fall kaufen. Meistens riechen die nicht besonders gut und ich bekomme bei manchen davon sogar Kopfschmerzen - will gar nicht wissen, was die da alles reinpanschen.

Bei der geringen Menge, die man für die Raumbeduftung bei einem guten Öl braucht, macht sich der Preisunterschied sowieso nicht so stark bemerkbar. Und, wie gesagt, es lohnt sich!

Gute Öle gibt es z.B. von der Firma Primavera.

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