Woher kommen die Geräusche beim MRT?

8 Antworten

In der Maschine drehen sich große Magneten immer gegenüberliegend sehr schnell. Das macht das Geräusch. Dadurch wird dann ein Magnetfeld aufgebaut. Womit man dann einzelne Schichten des Gewebes einsehen kann.

Wegen dem Magneten macht man dies auch meist nur in Unterwäsche und ohne Schmuck sonst würdest du schneller an der Decke kleben, als du Aua sagen könntest :)

Lg

Leider stimmt hier nicht ein Wort.

Es drehen sich keine Magneten, es sei denn es sind hierbei die Atomkerne, die als kleine Stabmagnete angesehen werden können, gemeint.

Das Hauptmagnetfeld, meist 1,5 bis 3 Tesla, wird durch einen unbeweglichen, durch einen heliumgekühlten Supraleiter erzeugten Elektromagneten gebildet, der 24/7 in Betrieb ist gebildet.

Die Gradienten sind ebenfalls Elektromagneten die in x,y und z-Richtung fest installiert sind und durch an- und abschalten das Feld variieren können. Diese schnellen Schaltvorgänge sind verantwortlich für die Geräusche, keinerlei Mechanik.

Und ein Patient könnte sich auch im Pelzmantel in die Röhre legen, sofern er kein Metall daran hat. Denn es geht lediglich darum daß sich der Patient metallfrei in die Röhre legt, denn dieses führt zu Bildstörungen.

Kein Patient würde so stark angezogen werden daß er an den Wänden klebt, dazu hat er zu wenig Metall am Körper im Vergleich zur eigenen Masse.

Vom An- und Abschalten der starken Magnete. MRT arbeitet mit sehr großen Magneten, deren Spulen mit Helium gekühlt werden. Den Lärm machen auch weitere Magnete, die zusätzliche Magnetfelder erzeugen. Die sind nötig, um nicht alle Signale aus dem gesamten Körper auf einmal zu erfassen, denn man könnte sie dann nicht einzelnen Körperteilen zuordnen. Die zusätzlichen Magnetfelder sorgen dafür, dass die Signale der kreiselnden Wasserstoffatomkerne immer nur stellenweise ausgelesen werden. Dazu wird der Körper in viele kleine Volumenpixel aufgeteilt (Voxel), deren Kern-Signale dann nacheinander hervorgehoben und analysiert werden. Beim Übergang von einem Voxel zum anderen müssen sich die Magneten permanent neu fokussieren – und das macht den Krach. https://www.pm-wissen.com/warum-ist-es-so-laut-im-mrt/

Nicht schlecht erklärt, allerdings verändern die Magneten das Hauptmagnetfeld leicht, so daß sich die Frequenzen der Impulse im Magnetfeld an jedem Punkt leicht unterscheiden. Dadurch kann jeder empfangene Impuls einem genauen Punkt innerhalb der Röhre zugeordnet werden. Man spricht dabei von Ortsauflösung.

Um nun ein Bild zu bekommen werden lediglich Impulse bestimmter Frequenzen registriert, alle anderen ignoriert man.

Und so wird quasi Punkt für Punkt also Pixel für Pixel ausgelesen der aus den Impulsen eines Voxels (bestimmt durch die Schichtdicke des Bildes) besteht.

Da für die Erstellung eines 2- bzw. 3-dimensionalen Bildes diese Ortskodiermagnetfelder viele 100 bis 1.000 mal an- und ausgeschaltet werden müssen, mit Schaltzeiten von wenigen Millisekunden, wird das Kunststoffrohr, auf dem die Spule aufgeleimt ist, in Schwingungen versetzt. Im Grunde wirkt diese Vorrichtung wie ein Lautsprecher.

quelle

Sehr gut und anschaulich erklärt. 👍

Die MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlen. Der Patient liegt in einem starken Magnetfeld. ... Der Lärm im MRT hat etwa die Lautstärke einer Bohrmaschine, wird aber im Laufe der Untersuchung nicht lauter. Die Geräusche entstehen, wenn das Gerät die zusätzliche Magnetfelder an und ausschaltet.

FAQ MRT - Bruehl

https://www.radiologie-bruehl.de › radio

Ok, danke. Und die Geräusche entstehen durch das Magnetfeld oder durch die Elektronik selbst?

@einJonas

So wie ich das verstehe, durch das Aufeinandertreffen mehrerer Magnetfelder

@brennspiritus

Wenn man zwei Magnete aneinander hält hört man da ja aber nichts?

Es ist eine mechanische Maschine! Da bewegt sich ja alles, rotiert, vibriert und scheppert! :-)

Mmm...aber ein CT ist ja deutlich leiser?

Keine Mechanik, ist kein CT.

Das einzige was sich dabei wirklich bewegt sind der Kompressor, die Umwälzungspumpe und die Patientenliege.

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