Wie fühlen sich Wehen an, kann man das beschreiben?

5 Antworten

Die Wehen sind immer rhythmisch, haben 3 Phasen: Kontraktion, Entspannung, Pause (Ruhe). Normalerweise gibt es fast unbemerkt schon während der Schwangerschaft Trainingswehen, man spürt nur diffuse Sachen wie Spannung oder Ziehen im Bauch, oder so wie wenn du den Bauch einziehen würdest, aber unwillkürlich.

Wenn es dann richtig los geht, fangen die Wehen leicht und in langen Abständen an, so bei mir eine pro Stunde, so daß man meistens noch weiter schlafen oder ruhen kann. Die Häufigkeit nimmt im Laufe der Zeit zu, bei mir  nach 5-6 Stunden zu 1 pro 1/4 Stunde. Das ist aber individuell.

So hat man wirklich nur während der Kontraktionsphase zu arbeiten, und zwar möglichst tief zu atmen und vor allem auszuatmen. Ich bin der Meinung, dass ordentliche Bewegung bei jeder normalen Schwangerschaft sehr hilfreich ist, man sollte sich also nicht zu früh in den Kreissaal legen und sein Schicksal und die Hebamme anjammern. Bei einer Wehe alle 5 min sollte man aber nicht mehr bummeln ;-)

Denn die Kontraktion dauert ja mehrere Sekunden lang, und die Entspannung ebenso.

Es fühlt sich an, als in dem Innersten vom Bauch etwas Unwillkürliches den ganzen Bauch versteift und nach unten zieht. Normalerweise wird die Mutter von einem Bad an Hormonen gespült, so dass man nicht so richtige Schmerzen wahrnimmt, außer man hat wirklich Angst vor der Geburt, vor der Verantwortung oder dass etwas Schlimmes passieren könnte. Dann kann es sein dass man die Wehen kaum ertragen kann. 

Die Frau sollte nach Möglichkeit,bevor die Wehen sich häufen, entleeren, denn in der letzten Phase (wenige Minuten vor der Geburt) kommen Presswehen, und die sind wirklich wie wenn man sitzt und drückt ;-)

Und wenn man im Krankenhaus entbindet, sollte man wirklich Wasser bei sich haben zum Trinken, und etwas zu essen, das man mag - für danach. Man sollte sich nicht auf das Essen dort verlassen, das einem vielleicht gar nicht schmeckt oder nur zu festen Zeiten kommt. Wenn du um 2 in der Nacht entbindest, muss du 5, 6 Stunden hungrig warten... Und wenn das Ganze lange gedauert hat, hat man auch viel Hunger.


Die Wehen sind ein vielleicht ein bisschen vergleichbar mit starken Wellen, die durch den Körper rauschen. Hör dir bloss nicht so viele Horrorgeschichten über den Geburtsvorgang an. Es ist zwar wirklich anstrengend und auch teilweise schmerzhaft, aber ich habe das auch ohne Schreien, Krampfen und Kreischen durchgestanden. Sehr geholfen hat mir die Anwesenheit meines Mannes und eine wirklich sehr liebe Hebamme. Ganz wichtig ist das richtige Atmen, hier solltest Du auf alle Fälle vorher einen Geburtsvorbereitungslehrgang besuchen. Das richtige Atmen hilft Dir, die Wehen besser zu bewältigen. Alles Gute :-)

Schreien und kreischen ist nichts negatives.

Ich hab das mal kurz gesehen, da gibt es so "Gürtel" die werden Männer um geschnallt und dann schicken die da Strom durch und die Kerle haben vor Schmerz gebrüllt.

Das kann keine beschreiben aber da kannste selbst fühlen.

Ich weiß bloß nicht mehr wo das war, aber vielleicht ist hier wer die/der das weiß

Bei mir beginnt es mit dem Gefühl leichter regelschmerzen, die immer stärker werden,  schließlich kann ich während der wehe weder sprechen noch laufen, dann weiß ich, dass der muttermund beginnt sich zu öffnen. 

 Ab diesem Zeitpunkt wird es dann unerträglich, es fühlt sich an, als ob jede wehe meinen Unterleib zerreißt und ich falle (wenn man mich in ruhe lässt) in eine Art leichte Trance, bekomme also bis zu den Presswehen kaum was von meiner Umwelt mit. 

Dann ist das schlimmste aber auch schon vorbei, die presswehen empfinde ich als Erleichterung.

Richtig mies sind dann noch wehenstürme -also keine Pause zwischen den wehen.

Lass Dich nicht verrückt machen.

Meine Wehen waren aller 6 Minuten ein leichtes Ziehen im Unterbauch - kaum spürbar. 2 Stunden später - wie leichte Rückenschmerzen, wo nur das sitzen unbequem wurde. Und weitere 4 Stunden später war mein Baby da ... kaum Schmerzen .... okay die letzten Minuten - also die Pressehen waren etwas unangenehm. Aber es war aushaltbar.

Vorwehen, übungswehen oder was ganz anderes, hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Ich bin mit Nummer 3 in der 22 Woche schwanger. Hatten am Donnerstag das organscreening, da hat der Arzt mich doch ganz schön drangsaliert. Also rechts mit der Hand voll reingedrückt und links mit dem schallkopf mit richtig Druck. War relativ schmerzhaft aber danach wars gut.
Seit dieser Nacht habe ich nun extreme Krämpfe im Oberbauch. Also wirklich nicht im Unterleib. Die Krämpfe ziehen höchstens bis zum Bauchnabel runter. In der Nacht als es anfing waren es regelmäßig alle 3-4 Minuten und der Krampf fast 30 Sekunden anhaltend. Jetzt sind sie unregelmäßig, abends mehr.
Naja anfangs dachte ich, wer weiß kommt vom Magen oder so.
Egal wie ich mich legte es wurde nicht besser, auch nicht im Heizkissen.
Bis zum Mittag Liesen die Krämpfe nach, sie kommen aber in unregelmäßigen Abständen immer wieder. Essen macht es weder besser noch schlechter. Keine Blähungen, kein Durchfall oder sonst was. Aber wenn diese Krämpfe kommen, scheint es den Zwerg zu stören denn er ist dann wach und tritt und strampelt wie verrückt.
Sind das echt Wehen? Hat das jammed anderes so auch schon mal? Meine Kids kamen beide geplant per KS weit vor ET deswegen hab ich auch Keine Wehen Erfahrung.
ich hab am Dienstag fa Termin und will eigentlich nicht so recht ins Krankenhaus. Ist auch recht schwer mit zwei kleinen Kinder zu Hause und einem Mann der 6 Tage/Woche arbeitet. Und wenn ich so im Internet lese, heißt es immer „schmerzen im Unterleib“ „strahlt im Rücken aus“ und ähnliches, aber das ist es nicht.
Der Zwerg liegt für die ssw auch recht weit oben und es drückt garnichts auf oder im Unterleib (außer er tritt gegen die Blase)

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen, oder ähnliche schmerzen, die garnichts mit der Schwangerschaft zu tun haben. (Ach ja es ist kein Sodbrennen oder eine Magenschleimhautentzündung, hatte ich beides bereits  mehrmals und das fühlte sich nie so an, geschweige denn über fast 48 Stunden)

Danke

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