Was kann ich einem Diabeteskranken als Geschenk mitbringen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Liebe tygawizkhalifa, es muss doch nicht ausgerechnet was zum Essen sein.

Ich würde ihm Zeitschriften mitbringen, die ihn interessieren könnten (Auto, Computer oder so), Sudoku und Kuli,  Rätselhefte, Strickzeug, Reiseschach, Reisesolitär (diese Spiele in der Mini-Metallverpackung bei Rossman z.B.),ein gutes Buch mit Lesezeichen. Alles, was einem die Langeweile vertreibt...

LG

Cola light oder zero! Diabetiker dürfen alles essen wie gesunde Menschen auch... sie müsse nur dafür insulin spritzen! Du kannst ihm also auch schokolade schenken!

Oke dankeschön. :)

Wenn er allerdings Typ 2 hat und nicht spritzt, muss er dafür was vom Abendbrot weglassen - kann also schief gehen.

in dem Alter glaub ich kaum an einen Typ 2....obwohl es sein kann...jedoch sehr unwahrscheinlich

Hallo!

Davon würde ich dir abraten! Dein Freund wird nichts Mitgebrachtes essen dürfen, auch wenn es für Diabetiker geeignet ist.

Bring ihm lieber Lesestoff, ein Rätselheft oder seine Lieblingsmusik mit. Im Krankenhaus wird er froh sein, wenn er eine zusätzliche Beschäftigung hat.

Ich wünsche deinem Freund baldige Besserung und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

So gut wie Deine Antworten hier meistens sind, so seltsam ist diese Antwort auch.

Warum sollte der Patient nichts mitgebrachtes essen dürfen?

 tygawizkhalifa kann ihm ja was zu lesen mitbringen und den Patienten fragen was er denn im Krankenhaus so zu essen bekommt. Nach der Antwort die sie bekommt hat sich die Frage hier dann erübrigt.

 

@Artus01

Wenn der Patient wegen dem Diabetes im Krankenhaus ist, dann wird er wohl eingestellt werden. In dem Fall sollte dann nur das gegessen werden, was er im Krankenhaus bekommt.

Der Arzt, der die Einstellung vornimmt, geht von den Mahlzeiten im Krankenhaus aus und zieht Rückschlüsse in Bezug auf die Blutzuckerwerte. Wenn der Patient jetzt z.B. Pankcakes mit Quark - wie Vanille001 geschrieben hat - essen würd, dann würde das seinen Blutzucker hochtreiben. Weiß der Arzt nichts von dieser zusätzlichen Mahlzeit, dann zieht er falsche Rückschlüsse, in Bezug auf die Behandlung (mehr Tabletten oder mehr Insulin).

Das könnte dann eine Unterzuckerung hervorrufen, wenn eine zusätzliche Mahlzeit wegbleibt.

Deshalb wird den Patienten oft gesagt, dass sie nichts Mitgebrachtes essen dürfen.

@Lirin

Sorry, aber es scheint bei dir schon länger her zu sein.

Die Einstellung erfolgt mittels einer Tabelle die letztlich für den Patienten individuell erstellt wird. Der Patient selber kann essen was er will (bekommt ja auch die normale Krankenhauskost, inklusive Zucker zum Kaffee/Tee und dem Stück Kuchen zu Kaffeezeit. Vor jedem Essen wird gemessen und dann entsprechend nach dem Wert gespritzt. Beim der nächsten Mahlzeit wieder das Gleiche. Nach ein paar Tagen weiß man wieviel Insulin benötigt wird um eine BE abzubauen, das ist nämlich bei jedem anders. Somit kann er essen was und wieviel er will.

@Artus01

Ja, du hast recht, es ist schon 20 Jahre her bei mir. :)

Ich konnte damels (Typ 1) auch außertürlich etwas essen und habe zu Beginn mit einem Arzt besprochen, was ich dafür spritzen würde.

Die Frage ist aber, ist der Patient Typ 1 oder Typ 2 und wird er überhaupt Insulin spritzen müssen? Wenn er Diät halten muss oder und eventuell Tabletten zur Unterstützung bekommt, dann wird er im Krankenhaus Diabetikerkost bekommen und es ist fraglich ob er dann zusätzlich Mitgebrachtes essen darf.

@Lirin

Wenn er stationär im KH ist, wird es vermutlich ohne Spritzen nicht mehr gehen. Leichte Diabetes kann zumindest ein Facharzt so einstellen, da keine gefährlichen Werte auftreten.

Was Thema spritzen angeht kann ich ohnehin nicht so recht verstehen, warum sich die Meisten davor fürchten. Allerdings ist, bei der von mir oben genannten Spritztabelle, die Gefahr einer Unterzuckerung sehr hoch. Erst später in der der Schulung bekommt man vermittelt wie man nach Bedarf die Spritze einsetzt.

@Artus01

Ich muss gestehen, dass ich auch Angst davor hatte aber jetzt kann ich natürlich nur jedem Typ 2 raten, dass mit dem Spritzen das Leben ungleich leichter wird und die Werte natürlich viel besser. Immer vorausgesetzt, man bekommt eine gute Schulung und kennt sich dann mit dem Diabetes gut aus.

So eine Spritztabelle kenne ich allerdings nicht. Ich habe noch im Krankenhaus eine sehr gute Schulung bekommen, die nach meiner Enlassung noch weiter ging. Danach wurde ich dann gefragt, ob ich bei einer Studie für ein neues Insulin mitmachen möchte. Das war damals das erste, bereits nach wenigen Minuten wirkende Insulin Lispro = Humalog von Lilly.

Nach der Zusage wurde ich für drei Monate auf ein Mischinsulin eingestellt, habe aber auch sofort eines der alten, schnell wirkenden Insuline zur Korrektur mitbekommen.

So hatte ich den Vorteil, dass ich Humalog von Anfang an bekommen habe, auch nach der Studie, bis zur Zulassung des Insulins.

Ja, es ist interessant zu sehen, was sich in der Behandlung verändert. Mich stört jetzt nur, dass die Krankenkassen heute offenbar mit ordentlichen Schulungen ein wenig geizig sind. Mir fällt immer wieder auf, dass viele Diabetiker sich nicht gut mit ihrer Krankheit auskennen.

Wenn du deinem Freund etwas zu Essen mitbringen willst dann achte bitte darauf das es für Diabetiker geeignet ist. Am besten gehst du in einen Naturkostladen und läßt dich da beraten. Es gibt sehr gute Kekse, Waffeln und Schokolade die statt mit Zucker mit Süßstoff hergestellt werden. 

oke danke.:)

Also kommt ja drauf an was für ein Typ von Diabetis hat sonst mach ihm eine art salzige Pankcakes oder so mit quark wenn du willst schick ich dir das Rezept:)

Das wäre nett! :)) <3

Auch ungesüßte Pancakes treiben den Zucker in die Höhe, da sie ja Mehl enthalten...

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