Warum werden Kinderlose ausgegrenzt?

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also wir freuen uns, wenn andere (ohne kinder) mit uns (3 kleinkinder) in den urlaub fahren, oder auch nur einen tag nett verbringen. Ist doch super, wenn die kinder von anderen erwachsenen auch noch was lernen. Außerdem entlastet es mich und meine frau. Also doppelt profitiert, wenn andere erwachsene ohne kinder mitkommen.

Insofern: klärendes gespräch mit deinen freunden und notfalls neue freunde suchen. Ich weiß, leichter gesagt, als getan - und enttäuschend wäre es allemal. Aber lieber in zukunft freunde haben, die voll und ganz zu dir stehen, als den rest deines lebens mit "freunden" auskommen müssen, die dich eigentlich nicht mögen, wie du bist.

Danke, habe ich mit der Freundin gemacht. Es stellte sich heraus, dass sie selbst auch glaubt, dass Kinderlose in einer "besseren Welt" leben. Der Teufel steckt da auch im Detail. Z. B. bin ich bis jetzt nie auf die Idee gekommen, Einladungen so früh anzusetzen, dass die Leute mit Kindern dann früh wieder gehen können.

@Kinderlos54

"bessere welt" ist wohl der falsche begriff, oder ist deine freundin etwa neidisch auf dich?

Aber in einer "anderen welt" trifft sicherlich zu, weil sich einfach sooooo viel ändert, wenn man selbst kinder hat, und zwar genau in den details, wie du sagst. Viel spaß jedenfalls an den immer wieder neuen erfahrungen und erkenntnissen - ob mit oder ohne eigenen kindern!

Es hört sich für mich an, als ob nicht eure Kinderlosigkeit im Vordergrund stehen würde, sondern irgendwelche anderen Konflikte? Allein an der Kinderlosigkeit kann es doch nicht liegen, wenn ihr mit den Familien gut befreundet seid und auch mit den Kindern klar kommmt, verstehe ich die Problematik mit dem Skiurlaub überhaupt nicht.

Vielleicht macht ihr den Eindruck,dass ihr euch zurückzieht, dass ihr nicht gesellig genug seid, oder

vielleicht haben die Familien unbewußt Angst davor, dass sie euch mit den Kindern einfach zu viel werden, haben Angst davor, dass ihr euch von deren Kindern gestört fühlt und in eurer Unabhängigkeit beschränkt werdet?

Vielleicht hilft es auf Dauer, wenn ihr offen über euch , eure Wünschen und euren Ärger mit euren Freunden mal sprecht.

Eigentlich ist es egal, wie man es macht :) Hat man Kinder, gibt es Leute die einen ausgrenzen, hat man keine genauso.

Ich habe fast nur "Kinderlose" um mich herum, da in der Familie meines Mannes wir die einzigen mit Nachwuchs sind :) Und auch meine Freunde fühlen sich fast durchwegs zu jung für Kinder...

Ich würde einfach mal ein Gespräch suchen und fragen, wieso man dir so begegnet. Wie schon hier gesagt, es muss ja keine Bosheit dahinter stecken...

Wenn Du allerdings das Gefühl hast, von vielen ausgegrenzt zu werden, liegt das vermutlich weniger an deiner Kinderlosigkeit...aber auch hier hilft nur: Reden, reden, reden!

Mit dem darüber Reden und ein klärendes Gespräch suchen habe ich hier angefanngen. Ich mische mich nicht in die Kindererziehung ein, da ich diese erfahrungen als Jugendliche hinter mir habe - wie allergisch meine Mutter darauf reagiert hat, wenn ich mich in einen akuten Streit mit den kleinen Geschwistern einmischen wollte. Vielleicht mische ich mich zu wenig ein und sie werten es als Desinteresse an ihren Kindern? In den letzten Jahren bin ich jedenfalls von Leuten umgeben, die Ehekrisen und Trennungen verkraften müssen, daneben Beruf und Kinder unter einen Hut bringen. Sie heulen sich bei mir aus, aber in den akuten Situationen hat mich noch nie jemand darum gebeten, kurz mal auf seine Kinder aufzupassen. Da wird lieber eine entfernte Bekannte gefragt, nur, weil die selbst Kinder hat. Ich finde das Schade, da könnte man Interessen ergänzen, stattdessen ist der/die eine übergestresst und die andere (ich) hockt alleine zuhause.

Ich würde mich mal als Stunden-Betreuerin anbieten, allerdings nicht bei diesen Personen, sondern vielleicht auf Grund einer Anzeige. Damit könntest Du diesen komischen Menschen zeigen, dass Du es mit Kindern kannst.

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